Raspberry Pi B+ offiziell vorgestellt

  • rasppi-bplus-infographic.jpg




    Nun ist es offiziell. Die Raspberry Pi Foundation hat eine überarbeitete Version des Raspberry Pis auf den Markt gebracht. Den Raspberry Pi Modell B+.


    "de.farnell.com" schrieb:


    - More energy efficient / uses less power
    - Improved Power Management. Manage more devices from your Pi than ever before.
    - Bigger and better projects via an expanded GPIO header (40 pins instead of 26).
    - Increased connectivity - Extra 2 USB ports (making a total of 4) and a new 4-pole connector. replacing the existing analogue and composite video port on the Model B.


    Layout: http://www.farnell.com/layout/1836580.pdf


    Der Raspberry Pi verfügt nun über 4 USB Ports, 40 GPIO (Belegung) Pins sowie einen MicroSD Kartenslot und soll weniger Strom verbrauchen als sein Vorgänger!
    Video und Audio wurden zu einem 4pol 3.5mm Klinkenausgang zusammengelegt. Die Stromversorgung geschieht weiterhin über MicroUSB, der Anschluss wurde jedoch auf die Seite verlegt. Das PCB hat nun abgerundete Ecken und verfügt über 4 Löcher zum befestigen.


    Farnell hat heute früh noch über 1500 Pis auf Lager. Nun sind es noch ca 890 614 und es werden minütlich weniger. Also schnell bestellen.
    http://de.farnell.com/raspberry-pi?ref=lookahead


    http://www.watterott.com/index.php?page=product&info=3830 (135 ab Lager)

    Was haltet ihr von dem neuen Modell? Schreibt eure Meinung dazu!

  • Hatte ich -> hier <- schon mal geschrieben:
    Ist denn da jetzt definitiv eine andere, also "stärkere" Polyfuse verbaut?
    4 x USB + RPi (4 x 500 mA + 200 mA wegen KISS) aber bei gleicher Polyfuse ist imho absolut sinnlos.


    cu,
    -ds-

  • Hallo ps915,


    aber was nutzt ein Raspberry Pi mit 4 USB-Anschlüssen, wenn diese nicht ausreichend mit Strom versorgt werden?


    Im Datenblatt stand was von einem 2A-Netzteil. Mir fehlt aber immer noch die Info zur Polyfuse. Wenn die Polyfuse weiterhin nur rund 1000 mA statt ca. 2500 mA durchlässt, ist das ziemlich sinnlos.


    Ansonsten schliesse ich mich meinen Vorrednern an:
    Besser - und ein Sprung nach vorne - wäre
    - mehr Arbeitsspeicher
    - schnellerer Prozessor
    - Entkopplung von (W)LAN/USB, um die maximal möglichen Bandbreiten nutzen zu können


    Beste Grüsse


    Andreas

    Ich bin wirklich nicht darauf aus, Microsoft zu zerstören. Das wird nur ein völlig unbeabsichtigter Nebeneffekt sein.
    Linus Torvalds - "Vater" von Linux

    • Icon-Tutorials (IDE: Geany) - GPIO-Library - µController-Programmierung in Icon! - ser. Devices - kein Support per PM / Konversation

    Linux is like a wigwam, no windows, no gates, but with an apache inside dancing samba, very hungry eating a yacc, a gnu and a bison.

  • Hmm ist jetzt nicht wirklich interessanter geworden, da CPU und LAN gleich geblieben sind ABER für die HArdcorebastler, die auch ordentlich GPIOs brauchen ist das schonmal viel Wert zum gleichen Preis.
    Das finde ich gut!
    Der neue LAN/USB Controller macht auch Hoffnung auf vollen Datendurchsatz parallel an allen Anschlüssen. Das wurde sicher oft von der Community bemängelt.

  • Auch nervig (für mich) MicroSD...ich hasse die dinger...viel zu klein..ich verlier sie ständig...ausserdem hab ich, dem Pi sei Dank, unzählige SD Karten zu Hause.

    Der Unterschied zwischen Genie und Wahnsinn definiert sich im Erfolg.

  • Seht es doch mal so: Die Dinger sind nicht so interessant geworden, dass ich gleich los laufe und meine PI ersetzen will, aber wenn wieder ein neuer sein muss, warum nicht der neue...
    Schlechter geworden sind sie nicht....

    --
    man ist das System-Anzeigeprogramm für die Handbuchseiten von Linux.

  • Hallo,
    weiß schon jemand wie das mit den ID-Pinnen funktionieren soll?
    Heißt das, dass neue Hardware nun immer ein EEPROM drauf haben muss um sich dem Raspberry PI beim Booten vorzustellen?

  • Ich hab das eher so interpretiert, als man das GPIO setup nun auf einem EEPROM speichern kann und er automatisch den dort hinterlegten zustand annimmt. Würde die die manuelle Einrichtung in grossen Projekten erleichtern.

    Der Unterschied zwischen Genie und Wahnsinn definiert sich im Erfolg.

  • Es ist schön zu sehen, dass die Leute nicht schlafen und sich nicht auf ihren Lorbeeren ausruhen, allerdings muss ich sagen, dass ich doch etwas enttäuscht bin, was die Neuheiten beim neuen Modell angeht. Vierfach USB und mehr GPIO-Pins sind gute Updates, aber wie schon gesagt wurde, wären mehr CPU-Power, Arbeitsspeicher und ein Gigabit-Ethernet deutlich besser gewesen. Für die Erweiterung von USB und GPIO gibt außerdem Zusatzmodule, weswegen ich hier noch den geringsten Handlungsbedarf gesehen hätte.
    Für einen Raspberry Pi 2 sollten diese Dinge allerdings unbedingt vorhanden sein. Von daher steht der Modell B+ jetzt erstmal nicht auf meiner Einkaufsliste.

  • Wer Allerdings neu kauft. Sollte da zugreifen. Ich bin dann mal gespannt auf den Stromverbrauch.
    Da ja einiges Angepasst wurde.


    Nur überrascht mich der Biltz start. Von Heut auf Morgen erfährt man von einem neueren Modelle.


    Wäre vor der Auslieferung schon Details bekannt. Gäbe es auch schon ein Gehäuse dafür.


    Ich muss mich dem Vorredner anschließend.
    Im Grunde ein paar Verbesserungen, aber kaum Vortschritt.
    Mehr Ram wäre eine gute Option gewesen^^

  • Jetzt ratet mal warum
    A) Der nur das Modell B+ ist und Rasperry Pi 2
    B) Das nicht ein Jahr vorher angekündigt wurde


    Damit nicht jeder rumschreit "Ihr hättet aber doch".
    Mehr CPU und mehr RAM... Vllt sollte man sich auch überlegen was der Pi ist und ob der Pi das richtige für das Projekt ist. Natürlich ist mehr CPU und mehr RAM immer schön, aber das ist wie beim Auto... mehr Hubraum heißt mehr Leistung aber auch mehr Verbrauch.

  • Und wer, um beim Bild vom Auto zu bleiben, ein Auto zum Brötchenkaufen braucht, sollte sich kein LKW zulegen, wenn er auch mit einem LKW ein Tüte Brötchen transportieren kann.

    --
    man ist das System-Anzeigeprogramm für die Handbuchseiten von Linux.