Raspberry Pi B+ offiziell vorgestellt

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  • Hallo!


    Zuerst einmal meinen Dank an meigrafd für seine wie immer ausgezeichneten Informationen!
    Für meinen speziellen Anwendungsfall (IPsec-Gateway "SINA-Box für Arme") haben mich speziell diese beiden Punkte interessiert, denn das Design des "alten" Typ B hat da ja deutliche Grenzen gesetzt. Nun:

    • neuer USB/Ethernet Chip (und somit vermutlich auch mehr Datendurchsatz)
    • 4 eigenständige USB-Ports über den neuen USB/LAN-Chip.


    Hat jemand schon praktische Erfahrungen damit? "Messungen" oder zumindest subjektive Prüfungen? Mir kommt es bei den Gerätchen auf einen maximalen möglichen Durchsatz zw. USB-Port (WLAN oder LAN-Adapter für das "schwarze" Netz) und Netzwerkinterface ("rotes", also internes Netz) an.


    MfG Peter

  • Ich verstehe die Entwickler des Raspi einfach nicht.
    Der Markt für den Raspi ist da und der Wunsch nach einer stärkeren CPU und einem G-Lan auch.
    Warum nicht einen Raspi C mit genau diesen Parametern. Lass das Ding 10,-€ mehr kosten ( am besten mit MPEG-Lizenz). Das Ding geht weg wie nichts.
    Weil der Markt dafür eben da ist.


    PS: Die Micro-SD finde ich nicht so toll, wird ein gefummel am Raspi beim umstecken.
    Der große Vorteil beim Raspi ist ja gerade die Universalität, andere Anwendung=andere Karte rein. Dafür ist die normale Sd echt besser geeignet.

  • Nö, Micro SDHC und 4 SD Slots nebeneinander (ggf. umschaltbar) ;):D


    Mich hat der normale SD Steckplatz schon immer gestört, da kommt der "Kleine" gerade recht.

    ;) Gruß Outi :D
    2x Pi B (Rev. 2 / Rente) / 1x Pi B+ (Wheezy) / 1x Pi 2 B (RaspberryMatic) / 2x Pi 3 B (Stretch/Win10IoT) / 2x Pi Zero 1.2 (J. Lite) / 2x Pi Zero 1.3 (J. Lite) / 2x Pi Zero W 1.1 (Stretch) / 1x Sense HAT


  • Ich verstehe die Entwickler des Raspi einfach nicht.
    Der Markt für den Raspi ist da und der Wunsch nach einer stärkeren CPU und einem G-Lan auch.
    Warum nicht einen Raspi C mit genau diesen Parametern. Lass das Ding 10,-€ mehr kosten ( am besten mit MPEG-Lizenz). Das Ding geht weg wie nichts.
    Weil der Markt dafür eben da ist.


    Aus rein wirtschaftlichem Sinne ist es schon nachvollziehbar.
    Ich gehe ma davon aus das der Prozessor und Ram noch in großen Mengen vorhanden sind und man diese noch verbauen möchte. Auch macht neue Hardwar neue entwicklungen unumgänglich neue treiber usw. momentane projekte können womöglich nicht übertragen werden was der community schadet.


    Der Raspberry ist meiner meinung nach auch ein reines tüftel board.....wem er zu langsam ist der sollte meiner Meinung nach keinen Raspberry benutzen sondern alternativen wie das cubiboard oder ähnliches mit quadcore oder ähnlichem.


    Und da der Raspberry nunmal als tüftelboard an zu sehen ist macht es nur sinn mehr GPIOs zu verbauen sowie mehr USB anschlüsse zur verfügung zu stellen.


    Auch das der Audioausgang verbessert wurde finde ich sehr gut. Nun kann man den Raspi wirklich für gute Soundprojekte alla Jukebox oder ähnlichem verwenden.


    Und zu deinen 10€ mehr.... ich finde mehr als 30€ darf die platine nicht kosten wenn man bedenkt das man so schon mit SD card und netzteil auf 50€ kommt und die platine ja eigentlich für 3welt länder gedacht ist wo normale computer zu teuer sind macht jeder € mehr einen erheblichen unterschied.

  • Abgesehen davon denkt das ganze mal zu Ende.
    Mehr CPU/RAM heißt:
    Mehr Stromverbrauch - negativ
    Mehr Hitze - negativ
    Aktive Kühlung -> Betriebsgeräusche - negativ
    Teurer - negativ


    Und was gewinnen wir dadurch? Was geht mit der aktuellen Leistung NICHT? Der Raspberry ist kein Sprinter, aber muss er das sein? Für aufwendige Dinge nutze ich einen normalen Computer. Wenn ich aufwendige Dinge ständig verfügbar brauche dann brauche ich einen Server. das WILL der Raspberry garnicht ersetzen, weil es nicht möglich ist, außer er gibt seine Vorteile auf. Und dann ist er ein ganz normaler Billig-Server. *Ironie* TOLL! */Ironie*
    Billig-Server gibt es übrigends genug.


    Und warum soll der Codec gleich mitverkauft werden? Das ist ziemlich egoistisch. Ich nutze den Pi nicht zum Videos gucken, warum willst du, dass ich den Codec mitbezahlen muss? Der Preis des Codecs käme zum normalen Preis des Pi hinzu, du würdest damit nur den Aufwand sparen den selbst kaufen zu müssen, zu der Konsequenz das alle die ihn nicht brauchem mehr zahlen müssen.


  • Laut Eben Upton wird es vor 2017 auch keinen anderen Raspberry Pi geben und das ist auch kein Fehler. Vor allem besser als bei den meisten anderen SBC's die zwar viel Potential haben aber es an viele Ecken hängt, der Cubietruck ist/war ein gutes beispiel dazu. Es hat lange gedauert bis es ein wirklich gut laufendes System gab mit allen Treibern die auch stabil laufen.


    Es ist halt bei einem SBC nicht damit getan ein Stück Hardware auf den Markt zu werfen. Genau das will auch die Raspberry Pi Foundation nicht und entickelt lieber erstmal die Software weiter (es aoll bald ein eigener HTML5 Browser für den RPi kommen).


    Für Hardwareprojekte ist der RPi mehr als ausreichend. Für reine Software Projekte ist die Plattform fast egal, da kann auch ein Cubietruck o.ä. verwendet werden. Für eine mischung aus Soft- und Hardware Projekt kann man auch mittelwege gehen, möglichkeiten gibt es ja mehr als ausreichend.


  • Ich verstehe die schon! Ich bin von Beruf gelernter Erzieher und setze den inzwischen als Lernobjekt für die heutigen "Digital Natives" ein. Der Pi ist die beste Methode, Jugendliche und Kinder an das Programmieren und Basteln mit Elektronik heran zu führen.
    Wer heute mal durch einen Spiezeugladen streift, findet dort meist keine oder fast gar keine Elektrobaukästen. Auch ist die Zeit der Homecomputer seit Jahrzehnten vorbei. Heute kauft man nur noch "Outof the Box"-Lösungen wie Smart-Devices oder vorkonfigurierten PC's. Die Kids haben keine Vorstellung und Gelegenheit mehr, in die Geräte zu schauen und was zu lernen.
    Die Rasperry Foundation ist 'ne Bildungsstiftung und arbeitet mit den Schulen und Universitäten zusammen. Dafür sind die Pi's entwickelt und nicht für den professionellen Einsatz oder für den vollwertigen Ersatz heutiger Geräte in der privaten Hausnutzung. Das waren nur Nebeneffekte!
    Der Pi sollte möglichst lange verfügbar sein für Schulen und Universitäten und das für günstiges Geld. Wenn sich die Hardware dauernd ändern würde, schafft das Verwirrung und die Nachbeschaffung von Hardware für Schulen würde auch schwieriger werden.
    Die Modelle, die gefordert werden gibt es doch, z.B. Cubieboard und Banana Pi!
    Wer also mehr RAM-Speicher und Dual-Core Prozessor fordert, sollte umsteigen. Der Pi ist und bleibt das günstige Einstiegsmodell in den Markt der Einplatinencomputer!
    Und mit etwas Geduld, kommen noch andere Einplatinencomputer zu günstigeren Preisen.
    Das Modell B+ ist doch schon ein Fortschritt zum Modell B, wenn man mal von den Video- Audio- Schnitstellen beim B+ absieht. Leider muß ich bei allen Modellen kritisieren, das sie keinen VGA-Ausgang haben. Ich arbeite in verschiedenen Einrichtungen, Schulen und Institutionen. Da findet man häufig noch mehrheitlich alte Monitore ohne HDMI oder DVI-D vor. Da gibt es keine adäquate Lösung einen Pi einer breiten Gruppe zur Verfügung zu stellen. Aber das ist ein typisch deutsches Problem an Schulen. Der Informatik-Unterricht wird in Deutschland immer noch stiefkindlich behandelt. Und man ist zu schnell von Desktop-PC's auf Notebooks umgestiegen. Und Lehrer arbeiten hier lieber mit "Windoof" und Photoshop als mit Linux und Open Source. Großbritanien ist da besser ausgestattet. Der Raspberry Pi kommt nicht zufällig von dort!

    Meine Boards: Raspberry Pi A, Raspberry Pi B, Raspberry Pi B+, Raspberry Pi 2 B, Banana Pi M1, Banana Pro, 3x Arduino Uno, Arduino Yun, Teensy 3.1 und bald den Raspberry Pi Zero

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  • Ich verstehe die Entwickler des Raspi einfach nicht.


    Du verstehst das Konzept hinter dem Pi nicht.


    Informier Dich mal genauer bei der Foundation und evtl. ist Dir dann die Vorgabe für die Entwickler etwas klarer .... ;):D

    ;) Gruß Outi :D
    2x Pi B (Rev. 2 / Rente) / 1x Pi B+ (Wheezy) / 1x Pi 2 B (RaspberryMatic) / 2x Pi 3 B (Stretch/Win10IoT) / 2x Pi Zero 1.2 (J. Lite) / 2x Pi Zero 1.3 (J. Lite) / 2x Pi Zero W 1.1 (Stretch) / 1x Sense HAT

  • Du verstehst das Konzept hinter dem Pi nicht.


    Informier Dich mal genauer bei der Foundation und evtl. ist Dir dann die Vorgabe für die Entwickler etwas klarer .... ;):D


    Da hab ich ja was ausgelöst.
    Glaubt ihr wirklich ich bin so blöd und kenne nicht den Grundgedanken des Raspi.
    Natürlich soll das grundsätzlich alles so bleiben.
    Was verbietet es aber denn den Entwicklern ein modifiziertes und von der Community unterstütztes verbessertes (zusätzliches) Modell auf den Markt zu bringen.
    Natürlich teurer und wahrscheinlich nicht nur 10,-€.
    Unternehmerisch gesehen sollte man dies nutzen und eventuelle Gewinne kann man ja wieder in entsprechende gemeinnützige Projekte stecken.

  • Unternehmerisch gesehen vielleicht aber Du kannst die Foundation nicht direkt als gewinnorientiertes Unternehmen sehen ....


    Es handelt sich um eine gemeinnützige Organisation, deren "Betreiber" selbst eigene Fulltimejobs in anderen Firmen / Institutionen haben.


    Lies mal bei der Org den Teil "About Us", dann wird Dir evtl. einiges klarer.


    Machen kann man viel, jedoch muss man immer dabei auch aufpassen, dass man den Bereich "gemeinnützig" (dort als "charity" bezeichnet) nicht verlässt, was auch rechtliche Probleme bedeuten kann.


    So zumindest habe ich die raspberrypi.org verstanden.

    ;) Gruß Outi :D
    2x Pi B (Rev. 2 / Rente) / 1x Pi B+ (Wheezy) / 1x Pi 2 B (RaspberryMatic) / 2x Pi 3 B (Stretch/Win10IoT) / 2x Pi Zero 1.2 (J. Lite) / 2x Pi Zero 1.3 (J. Lite) / 2x Pi Zero W 1.1 (Stretch) / 1x Sense HAT

  • Nachdem ich jetzt das Model B+ einige Wochen besitze bin ich begeistert. Das ganze Board folgt nur einem Konzept: Verringerung des Stromverbrauchs!
    Ich finde zwar die neue Klinkenbuchse für den Einsatz an Schulen für ungeeignet, ist aber nachvollziehbar, wenn man das Konzept dahinter versteht. Eine Klinkenbuchse auf dem B+ verbraucht ja weniger Strom als eine geteilte Schnittstelle , wie bei Modell A und B. Der B+ ist mein Favorit, wenn ich einen Pi im Headless-Betrieb nutzen will ( mobiler Fotoserver, NAS.......). Diese neue Klinkenbuchse findet auch bisher nur Einsatz im Film und Fotobereich. Vielleicht entwickelt sich ja ein Markt für mobile Fotoserver. Man nimmt Bilder auf einer Kamera auf, überträgt sie auf den Pi und teilt sie vor Ort über den Pi mit andren Smartphones, Tablets......


    Als Lernplattform halte ich aber Model A und B für geeigneter.


    Die Raspberry Pi Foundation plant zur Zeit ein Model C für 2017. Was nicht ausschließt, das Model B+ bis dahin eine Revision erfährt, und dann evtl doch ein schnellerer ARM-Prozessor mit größerem RAM kommt.

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  • ...
    Die Raspberry Pi Foundation plant zur Zeit ein Model C für 2017 ...
    ...


    Hast Du da eine verlässliche Quelle?
    Ich kenne nur die Aussage:

    Zitat


    ...
    Ein Model C zu einem höheren Preis wird es jedoch nicht geben, denn man habe sich auf die Fahne geschrieben, die Raspberry Pi-Rechner nicht teurer als für 35 US-Dollar anbieten zu wollen.
    ...


    die u.a. -> hier <- nachzulesen ist.


    cu,
    -ds-


  • Ich hatte im Internet gelesen, das Eben Upton das bereits mehrfach angedeutet hat, das es bis 2017 kein neues Modell geben wird. Und auch ein Modell C mit Dual-Core und 1GB RAM sei vorher nicht geplant. Ich suche die Quelle noch, wo das stand.
    Ich gehe aber mal davon aus, das die Community auf Dauer Druck macht und der neue B+ zumindest bis dahin eine Revision erhält.


    Ich hatte das mal so beim googlen nach einem evtl. Model C gelesen in englischen Foren.
    Eine deutsche Quelle, die sich darauf bezieht: http://www.pcwelt.de/news/Rasp…inen-Rechner-8680955.html


    Ich gebe mal das wieder in freien Worten, was ich gelesen habe:
    Die Zahl 2017 und Model C wurde in einem englischen Forum von einem Admin erwähnt, da ging es aber um das Raspi Compute Module. Model C wurde da auch angesprochen. Ein Model C sei nicht vor 2017 möglich , weil sich die Foundation als Ziel gesetzt hat, den Preis für einen Pi unter 35 Dollar zu halten. Vor 2017 sei dieses beim derzeitigen Marktpreisen der ARM-CPU's nicht möglich.

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