Tut mir leid, aber das muss jetzt sein ...

  • Hab' ich zwar schon öfter mal am Rande gehört und kam grad noch mal in den Nachrichten:


    Die Weltmarkt-Anteile der Betriebssystemen von Microsoft bei Tablets und Smartphones im Keller


    :bravo2: Leute, der Tag ist gerettet :fies: ... ach was sag' ich - die Woche ist gerettet :thumbs1:
    (-> hier <- gibts auch nen Zeitungsartikel dazu)
    zumindest ein Trostpflaster für meine dicke(n) Backe(n) ...



    Für alle für die das Schnee von gestern ist: einfach überlesen ;) ...


    cheers,
    -ds-

  • und das wird auf ewig so bleiben, sich vielleicht noch minimal in richtig MacOS verschieben aber ansonsten hat MS da ein Monument für die Ewigkeit geschaffen.

    Der Unterschied zwischen Genie und Wahnsinn definiert sich im Erfolg.


  • und das wird auf ewig so bleiben, sich vielleicht noch minimal in richtig MacOS verschieben aber ansonsten hat MS da ein Monument für die Ewigkeit geschaffen.


    "Wenn ich mich ändern kann, dann könnt Ihr Euch auch ändern, dann muss sich auch die ganze Welt ändern!"
    (Rocky Balboa - Rocky IV)


    Das schöne Zitat kommt mir gerade so in den Kopf da ich seit ca. 4 Wochen auf meinem Hauptrechner Windows ins Abseits geschoben habe und mich immer mehr mit 'Linux Mint' anfreunde! :thumbs1:

  • Linux als HauptBS scheitert an der Software, so lange sich das nicht ändert und es generellen LinuxSupport für nahezu jedwede grössere Software gibt wird das auch nichts. Und dieses ganze gewine ist auch mehr Zumutung als brauchbar. Jedes Ökosystem hat seine Vor und Nacheile....Linux als DesktopBS hat bei mir nie lange gehalten..zu schnell fand ich was was einfach nicht/schlecht/kaum/ oder nur veraltet lief.

    Der Unterschied zwischen Genie und Wahnsinn definiert sich im Erfolg.

  • Bei den Kids ist Microsoft out - das ist Fact.


    Die Kids werden also zukünftig (5-10 Jahre) einen Bogen um M$ machen. Damit hat M$ natürlich ein Problem. Insbesondere da diese dann kein MS Office et al mehr kaufen werden. Bin gespannt ob M$ die Kurve schafft oder wie Nokia - weil sie den Trend der Zeit nicht erkannt haben - von ... Google ... aufgekauft werden - so wie M$ Nokia an Ende aufgekauft hat. ... Vielleicht bewahrheitet sich da irgendwie mein Trailer ...

    Sichere Deine Raspbberry regelmäßig mit raspiBackup . Sicher ist sicher ;-)


    Darum gebe ich keinen Support per PN


    "Really, I'm not out to destroy Microsoft. That will just be a completely unintentional side effect." Linus Benedict Torvalds, 28.9.2003


    Edited once, last by framp ().

  • Hi,
    ich habe mich vor 12 Jahren von Windows verabschiedet und bis heute nicht bereut.
    Es war schon eine gewisse Befreiung ohne den ewigen "Affengriff". Meine Kinder haben
    sich auch an Debian bzw. Ubuntu gewöhnt. Für spezielle Programme, die Debian nicht bieten kann,
    gibt es ja noch "Wine".


    Gruß, woddy

  • Hi,
    vor kurzem wurde der Support für WINDOWS XP eingestellt. Viele Firmen die in den letzten Jahren auf die 'Vorteile' von VISTA, WINDOWS 7 und 8 verzichtet haben, sind jetzt im Zugzwang und müssen kurz- bis mittelfristig reagieren. Das heisst also neues Windows, neuer PC, und wohl auch neues Office-Packet.


    Und was für ein Zufall: Apple verteilt seine Updates seit letztem Jahr umsonst.


    Und noch ein Zufall: Apple und IBM geben gerade jetzt ihre Zusammenarbeit bekannt, um Business-Kunden besser zu bedienen. Und das sind gerade die Kunden, die eine Lösung für ihr aktuelles XP-Problem suchen.


    Und jetzt schauen wir mal ganz tief in das Glas, äh.. die Glaskugel: Was würde passieren, wenn im Rahmen dieser Apple/IBM-Zusammenarbeit, IBM einfach eine klar spezifizierte PC-ähnliche Platform für den Business-Bereich liefern würde, auf der als Betriebssystem ein Apple MAC OS mit geliefern würde?


    Ich denke so eine Hardware würde sich im Business-Bereich verkaufen, wie frisch belegte Brötchen mit zwei Scheiben Wurst. <warten wir mal die Nächten Monate ab, was aus dieser Apple/IBM-Zusammenarbeit noch wird!!


    Mit freundlichen Grüßen
    JLackxy

  • Zuerst mal regiert Linux schon lange die Welt, schon seit Jahren. Fast jeder DSL Router, Wlan Router, Switch ... läuft mit einem Linux unter der Haube, Millionen von Embedded Systemen laufen mit Linux und seit ein paar Jahren mit Android auf mehr als jedem 2. Smartphone, Tablet ...


    Ich bin seit Ubuntu 08.04 dabei und seit 10.04 endlich von der Windows Seuche befreit. Bei mir gibt es Windows nur noch in der Virtuelen Kiste wo es keinen Schaden anrichten kann. Das es an Software Fehlt ist nicht ganz richtig, ich hatte unter Linux noch kaum eine Funktion die es nicht gab. Die allgemeine Meinung kommt einfach aus der Windows Welt in der Software üblich ist die teuer ist und in der Regel einen Funktionsumfang bietet den man nicht mal zur Hälfte nutzen wird (sehr gutes Beispiel MS Office). Unter Linux ist es eher üblich kleinere spezialisierte Programme zu schreiben die dann im gesamten alles Funktionen die man braucht bieten.


    Ob sich Linux auf dem Desktop durchsetzen wird glaube ich nicht, ist im Endeffekt auch nicht direkt relevant. Die meisten PC Benutzer schalten die Kiste 2 - 3 mal pro Woche ein und da ist Windows oder ein Mac genau das richtige, einfach ohne groß zu überlegen das gerät Benutzen zu können. Der Preis dafür ist von Apple bzw. von Microsoft in einem Virtuellen Gefängnis zu hängen (Apple ist da ganz besonders schlimm). Ähnliches bietet auch Linux, aber das wird sich nicht mit der Linux Philosophie vertragen. Man soll unter Linux selbst entscheiden können, das geht schon beim Desktop los bei denen es von den paar großen Umgebungen die alle Möglichkeiten abdecken bis zu Spezialanwendungen geht die auf eine bestimmte Nutzungsweise abzielen.


    Das sich Linux oder Mac im Business Bereich durchsetzen wird wohl kaum passieren. Denn einen Vorteil den bis jetzt auch keiner unterlaufen kann hat Windows in größeren Netzen. Mit den Gruppenrichtlinien kann man ein großes PC-Netz einfach und Zentral verwalten und die einzelnen Rechte sehr gut Einstellen ohne dies an einzelnen Rechnern machen zu müssen und das ist eine der Wichtigsten Funktionen in solchen Netzen.


    Ich bin zufrieden mit meinem aktuell installierten Kubuntu 14.04 das mit einer SSD nach 10sec Einsatzbereit ist und alle die ich so kenne unter Windows mit SSD booten trotzdem mehrere Minuten brauchen.


  • Die Weltmarkt-Anteile der Betriebssystemen von Microsoft bei Tablets und Smartphones im Keller


    Das klingt so, als wäre der Weltmarktanteil in diesem Bereich erst abgestürzt - tatsächlich war er für MS bei smartphones/tablets schon immer im Keller.


    Mit Windows auf dem PC wird's auch nach und nach bergab gehen, ein Smartphone/Tablet genügt den meisten. Was machen sie auch schon auf dem PC: Surfen, eMail, vielleicht noch ab und zu mal Excel/Word und ein paar Spiele, wobei dafür längst die Spielkonsolen auf dem Vormarsch sind.


    Die Zukunft liegt auf dem Internet der Dinge - Fernsteuern, Messen, Regeln, etc. - da bietet sich erst recht ein Smartphone oder Tablet an. Das iphone behält erstmal seinen Kultstatus und die Androidgeräte werden nochmal viel billiger und beinhalten trotzdem leistungsfähige, moderne SoC's (Allwinner macht's aktuell ja schon vor).


    Ansonsten bin ich mit der "bescheidenen" Verbreitung von Linux recht zufrieden. Es gäbe viel "Theater", wenn's jedermann hätte und das wäre bestimmt nicht zu unserem Vorteil. ;)


    Gruß, mmi

  • Ansonsten bin ich mit der "bescheidenen" Verbreitung von Linux recht zufrieden. Es gäbe viel "Theater", wenn's jedermann hätte und das wäre bestimmt nicht zu unserem Vorteil. ;)


    Naja ein Vorteil ist ganz klar, dass dann vielleicht auch mal die Zusammenarbeit mit NVIDIA gescheit funktioniert :D Das ist der einzige Grund, wieso ich kein Linux-System verwende, da dies mein Laptop einfach nicht ab kann, mit seiner Hybrid-Graka. Selbst mit Bumblebee ist der Verbrauch noch zu hoch und der Akku geht schnell leer und die Lüftung springt nach 5 min an =(=(=(=(


    Aber wie schon viele Vorposter geschrieben haben: Im Buisness-Bereich wird sich nicht viel ändern, dazu hat M$ noch die Oberhand, allein mit seinem Office-Paket. Wenn man mal versucht ein Word/Excel Dokument (Office 2012) mit mehreren verschiedenen Bausteinen drinen mit LibreOffice zu starten, dann ist meist die Formatierung doch hin. Das schreckt doch viele ab.


    Jedoch überlegen sich viele privat auf Linux umzustellen, um die ach zu teueren Lizenzgebühren zu umgehen. :D Ich denke aber, dass sich Linux als Desktop-Umgebung nicht durchsetzen wird!


    Vielleicht bekommt man die Gamer irgendwann dazu, auf Linux zu setzen, wenn Steam sein OS fertig hat ;)


    Jedoch, ganz ehrlich, wer kauft sich schon heutzutage noch die Produkte von M$? Die werden doch eh meist heruntergeladen, oder man kennt jemand, der so was hat.

  • Hallo Dreamshader,


    hm, mit meiner Signatur muss ich mich auch zu Wort melden.


    Meiner Meinung nach geht es Zeitgenossen wie uns auf den Geist, sich die ganze Zeit von MS gängeln zu lassen. Denn meistens ist mit dem Erscheinen einer neuen MS-Betriebssystem-Version auch ein neuer Rechner zu erwerben.


    Ich tingele als Berater durch die Lande. Da die meisten Kunden mit Windows arbeiten (obwohl die Linux-Welt für deren eingeschränkten Anwendungsbereich mehr als ausreichende Anzahl an brauchbaren kostenlos nutzbaren Anwendungen bereitstellt), war ich lange Zeit gezwungen, jedes Betriebssystem meiner Kunden in lauffähiger Umgebung vorrätig zu halten - inkl. lizensierter Anwendungen.


    Könnt Ihr euch vorstellen, dass es noch bis ins Jahr 2002 Kunden gab, die auschliesslich DOS-Anwendungen (kein Windows !!!) verwendet haben?


    Dazu kamen Kisten mit Win 3.11, 95, 98, ...


    Seit Ubuntu 8.04 bin ich auch dabei. Ich bin von dem kostenlosen Software-Angebot überrascht und erfreut. Die Anwendungen sind so gestrickt, dass ich mich dort wesentlich besser zurechtfinde als mit den neuen Office-Bedienelementen, die ich namentlich nicht einmal benennen kann. Das einzig positive, das ich der neuen Generation der Windows-Programme abgewinnen kann, ist die Tatsache, dass ganz viele der alten Tastenkombinationen genauso funktionieren wie anno dazumal.


    Bei Windows-Betriebssystemen weiss ich nicht wirklich, was intern passiert - bei Linux kann ich so ziemlich jedes Systemverhalten in irgendwelchen Dateien nach Wunsch einstellen.


    Unter Windows programmiere ich in Delphi (teuer erworben). Die kostenlose Variante unter Linux nennt sich Lazarus und basiert letztlich auf ebenfalls kostenlosen Pascal-Derivaten.


    Die Zeiten, dass Linux-Pendants nur bedingt professionellen Ansprüchen genügen, sind lange, lange vorbei.


    Wenn ich irgendwas Besonderes suche, schaue ich mich zuerst im Linux-Umfeld um. Finde ich was, nutze ich es. Finde ich nichts, programmiere ich`s selber.


    Gefällt mir das Gefundene nicht so, dann programmiere ich`s auch.


    Und wenn es dann doch nicht so richtig will, überlege ich mir, ob ich`s für Windows kaufen möchte - und lasse es dann sein.


    Seit der Beschäftigung mit Linux-Systemen bin ich nicht mehr nur Anwender irgendeiner Software, die mich durch eine Funktionsvielfalt erschlägt. Da fast immer Quellcodes offen liegen, kann ich daraus lernen - oder das Programm meinen Bedürfnissen anpassen.


    Soll erstmal genügen.


    Beste Grüsse, viel Spass mit Linux-Kisten und ganz besonders mit Raspberry.



    Andreas


    Ich habe übrigens letzte Woche wieder einen Raspberry Pi mit umfagreichem Zubehör (Sound, 7"-Touch-Screen) geschenkt bekommen. Auch wieder mal mit der klaren Anweisung "Mach mal was damit...".

    Ich bin wirklich nicht darauf aus, Microsoft zu zerstören. Das wird nur ein völlig unbeabsichtigter Nebeneffekt sein.
    Linus Torvalds - "Vater" von Linux

    • Icon-Tutorials (IDE: Geany) - GPIO-Library - µController-Programmierung in Icon! - ser. Devices - kein Support per PM / Konversation

    Linux is like a wigwam, no windows, no gates, but with an apache inside dancing samba, very hungry eating a yacc, a gnu and a bison.


  • Unter Windows programmiere ich in Delphi (teuer erworben). Die kostenlose Variante unter Linux nennt sich Lazarus und basiert letztlich auf ebenfalls kostenlosen Pascal-Derivaten.


    Unter Windows kann man doch auch Lazarus verwenden ;) Dann sparst du dir auch Geld :D *wegrenn* :D


    Ich wäre auch auf Linux komplett umgestiegen, wenn es mein Laptop komplett mitmachen würde... tut er aber nicht...

  • @-ds-
    Willkommen in den 4000'dern ;). Da viele hier auch beruflich bits und bytes durch die Gegend schieben, ist der blick auf dieses "heikle" Thema doch schon etwas differenzierter.
    Meine Mutter hab ich auch an Ubuntu gewöhnt. Das Erfüllt ihre Anforderungen vollkommen


    Dazu kommen noch persönliche "Macken"...ich für meinen teil z.B. möchte kein Android-Handy...es widerstrebt mir zutiefst was Samsung und Konsorten aus dem, mittlerweile Recht schnellen, Vanilla Android machen....und meine Hände sind zu klein...ich kann die aktuellen 48" Telefone weder mit einer Hand bedienen noch hab ich so grosse Hosentaschen :lol:

    Der Unterschied zwischen Genie und Wahnsinn definiert sich im Erfolg.


  • Genau das würde in jedem Windows Lastigen Forum raus kommen von leuten die nich nie wirklich etwas mit Linux zu tun hatten (gut zu sehen auf Heise.de in den Kommentaren zu den LiMux Beiträgen). Da hier durch den Raspberry Pi jeder schon mehr oder weniegr viel mit Linux gearbeitet hat ändert sich auch die Ansicht zu solchen Themen.


  • ... ich hatte die Befürchtung, dass ich hier einen OS War lostreten könnte


    Moin zusammen,


    naja, dafür ist das hier wahrscheinlich das falsche Forum, oder?
    Wer sich für den Raspi interessiert ist zumindest auch an Linux interessiert und in den Kreisen gibt es wenige Hardcore- verfechter von M$.


    Ich denke aber auch, dass Windows im Office- Umfeld noch länge eine wichtige Rolle spielen wird:
    Office ist ein quasi- Standard an den die freien Linux- Varianten leider immer noch nicht ganz heran kommen, dazu gibt es doch einige Hersteller von Spezialsoftware die wegen der Verbreitung von Windows ihre Software nur für Windows auf den Markt bringen...


    Im Server- Umfeld kann man die Sache schon wieder differnzierter betrachten, da ist Linux ja bereits schon lange gut vertreten und die NAS- Systeme als Fileserverersatz laufen eh unter Linux.


  • Ich denke so eine Hardware würde sich im Business-Bereich verkaufen, wie frisch belegte Brötchen mit zwei Scheiben Wurst.


    Und was macht dann ein Vegetariar? :lol:

    --
    man ist das System-Anzeigeprogramm für die Handbuchseiten von Linux.

  • Genau das würde in jedem Windows Lastigen Forum raus kommen von leuten die nich nie wirklich etwas mit Linux zu tun hatten (gut zu sehen auf Heise.de in den Kommentaren zu den LiMux Beiträgen). Da hier durch den Raspberry Pi jeder schon mehr oder weniegr viel mit Linux gearbeitet hat ändert sich auch die Ansicht zu solchen Themen.


    Was aber interessant zu beobachten ist, dass die meisten, die shconmal mit Linux gearbeitet haben, dies auch favorisieren!!!

  • Hat schon jemand erwähnt, dass ca 50% der Server unter Linux laufen? Klassischer LAMP.
    Und man kann auch große Linux-Netzwerke zentral steuern, siehe Univention