MCP3208 Schwankungen im Digitalwert

  • Hast du die Layoutanmerkungen aus dem Datenblatt berücksichtigt? Siehe 6.4 und 6.5


    So ganz werd ich auch nicht schlau aus deiner Schaltung :s
    Du kommst mit 5 V rein, machst 9 V draus dann wieder 5 und dann auf die Referenz, was soll die liefern?


    Btw wenn ich das jetzt richtig seh speist du den ADC ja mit 5 V, du weißt schon das deine Buspegel zum RPi dann auf 5 V bezogen sind?:s

  • Das wurde mir hier empfohlen, dass ich aus den 5V erst mal "saubere 5V machen soll".
    Daher hoch auf 9V um sie dann am 7805 auf 5V runter zu bekommen.
    Der Vref IC liefert mir dann 4,096V.


    Ich schätze mal dass ich die Layoutanmerkungen wohl so nicht ganz umgesetzt habe.


    Ich habe den AD auf dem Steckbrett mal alleine betrieben und da hat er genau das gemacht
    was ich erwartet habe. Ein Spannung anzeigen die dem entspricht was ich mit dem Multimeter gemessen habe. Deshalb werde ich wohl die Datenleitungen
    in ein geschirmtes Twinax Kabel packen und den Schirm auf Masse legen.


    Hab mal ein Bild vom Aufbau mit angehängt.

  • Okey also Layout anpassen wäre auf alle Fälle ein wichtiger Schritt.
    Bezüglich der Versorgung/Referenz würde ich eher zu einer generellen 12/9 V Quelle raten und dann jeweils die benötigten Spannungen erzeugen ;) (auch die 5 V für den RPi)

  • Habe nun mal wieder Zeit und Lust gefunden.


    Die Störquelle konnte ich nun auch herausfinden:
    Es ist das Steckernetzteil. Wird die Elektronik am Laptop betrieben klappt das.


    Ich kann mich irgendwie dunkel daran erinnern, als ich die Versorgungsspannung mit
    dem Oszi angeschaut hatte, irgendwas im 40kHz Bereich gesehen zu haben.
    Muss das Morgen noch mal anschauen.


    Aber wie bekomme ich das nun weg?
    Erster Versuch die Zuleitung um nen Ferrit zu Wickeln hat nichts gebracht.
    Wie entstöre ich das nun aber richtig? Hatte google mal befragt auf was gefunden.
    Jedoch fehlts mir hier an Erfahrung. Reicht ne Spule und wenn ja wo platziere ich die am Besten? Und wie groß sollte ich die dimensionieren?


    Ich hoffe mir kann hier jemand weiterhelfen.


    Gruß

  • Hi,


    bin neu hier und beschäftige mich aber gerade mit dem selben Problem :thumbs1:


    Was mich ein wenig wundert sind die zu den Spannungen zugeordneten Temperaturen... ca. 2,2V bei 15°C und ca. 3,2V bei 270°C... Die Spreizung der Ausgangsspannung die dein Messverstärker liefert erscheint mir ein wenig schmal... Welche tiefste Temperatur möchtest du denn damit messen? Das Ausgangssignal des Messverstärkers des PT100 sollte doch bei der tiefsten zu messenden Temperatur 0V sein... und entsprechend bei der höchsten Temperatur die Referenzspannung des AD-Wandlers... (3,3V)


    gehen wir davon aus, dass die tiefste zu messende Temperatur hier bei uns in Deutschland -40°C nicht unterschreitet... und die höchste Temperatur deiner Anlage 290°C nicht überschreitet... dann hast du ne Temperaturdifferenz von 330K die entsprechend auf die Spannung von 3,3V aufgeteilt ist... also 10 mV je K...


    deine jetzigen Werte geben ja nur 6,1mV je K her... Um so kleiner der Spannungsanstieg je K ist... um so größer wird die Ungenauigkeit in der Auswertung...


    Wenn du also deinen Messverstärker entsprechend der unteren und oberen Temperatur einstellst, dann sollten die Schwankungen der Messwerte schon um einiges geringer ausfallen...


    Grüße,
    Urbi


    PS: Was für einen Messverstärker verwendest du zur Signalverstärkung des PT100?

    Edited once, last by Urbi ().

  • Ich habe gar kein Messversträker drin.
    Denn ich verwende einen PT1000 und kein Thermoelement.
    Habe in einem meiner Posts einen teilfertigen Schaltplan drinne.


    An X5 hängt mein PT1000 der über den LM317 (als Konstantstromquelle) mit ca 2 mA befeuert wird. Erst wollte ich 1 mA nehmen aber da wäre mir die Spannungsänderung pro K zu klein gewesen.


    Ich erwarte eigentlich eine max. Temperatur von ca. 200°C was ca. 1800 Ohm entspricht, somit ca. 3,6 V. Meine Vref beträgt 4,096 V.
    Wenn ich genau wüsste was die Maximaltemperatur werden würde, hätte ich den Konstantstrom darauf auslegen können, wobei ich gerade sehe der PT1000 ist bis max. 180°C
    ausgelegt -> ca 2,4mA.


    So genug von mir:D


    Wenn du dich auch mit dem Problem herum schlägst, dass du Störungen reinbekommst, was hast du als möglichen Lösungsansatz gefunden?

  • Hi,


    nein noch habe ich die Probleme nicht... bin noch in der Planung... mit dem Aufbau und den Problemen soll es erst nächste Woche losgehen :lol:


    Noch befinde ich mich sozusagen in der Planung... und am lesen lesen lesen... soll ja nach Möglichkeit beim 1. Versuch funktionieren.


    Eine Schaltung wie du ein vernünftiges Ausgangssignal aus deinem PT1000 bekommen solltest... könntest du hier finden link ... da ist übrigens auch dein LM317 drinne^^


    rechts auf der Seite ist ein Link zu nem Datenblatt... da ist der komplette Schaltplan drin... Ich werde mir zumindest den Bausatz für die PT100 Version kaufen... :D


    Als DA Wandler will ich den MCP3008 verwenden... 10 Bit werden mir von der Auflösung her reichen... Verwenden werde ich diese Anleitung link_2 Hoffe das wird so hinhauen... Versorgen will ich den DA Wandler direkt über die 5V von meinem B+... als Referenzspannung für den DA wandler will ich den hier verwenden link_3 ... dort ist auch ein link zur Beschaltung hinterlegt...


    ob das dann alles so funktioniert :s werde ich wohl erst nächste Woche wissen... wenn ich erste werte hab... werde ich sie hier posten


    Grüße,
    Urbi

  • Habe meinen ADC jetzt auch laufen, Allerdings habe ich derzeit nur den MCP3008 getestet... der 3208 ist noch nicht aus der Schublade gekommen :) Hatte damit auch ursprünglich Schwankungen um +/-5 bit am Eingang wo der PT100 angeschlossen war.


    Die unbelegten Eingänge des 3008 tanzten so zwischen 4 und 30 bit hoch und runter, der Eingang an dem ich Vref angelegt hatte stand ganz kostant bei 1023 bit und der Eingang den ich über einen Spannungsteiler auf Vref/2 gesetzt habe lag bei 511 +/-1 bit auch sehr ruhig. Ach ja... als Vref hatte ich übrigens direkt die 3,3 V aus meinem Pi genommen.


    Das einzige was sozusagen stärker schwankte war der Eingang auf dem der PT100 lag. Ich habe dann einfach einen Filter aus einem 100k Widerstand in Reihe mit der Messleitung des PT100 und einen 100nF Folienkondensator zwischen PT100-Eingangspin des ADC und Masse gelegt... und schon waren die Werteschwankungen am PT100 Eingang des ADC verschwunden :)