[Projekt] jukebox4kids (Jukebox für Kinder)

  • Hallo Papa's. Was für ein schönes Projekt. Danke.

    Ich hab es als Test auch soweit aufgebaut und es läuft auch eigentlich alles.

    Das einzigste was nicht klappt ist, das ich was höre.


    Irgendwie lässt sich die Lautstärke nicht hochdrehen.


    Im ersten Schritt sollte es über den normalen Klinken Ausgang kommen.

    Hat jemand eine Idee?

    Als 2te Baustelle/Anliegen:
    Ist es möglich das in den IOBROKER einzubinden? Oder steuern/Info über MQTT?


    Leider hab ich keine Idee was ich jetzt noch hier anfügen kann als Hilfe. (debug Dateien)


    /Edit/

    nachdem ich es geändert habe auf mpd geht es.


    Und ich seh gerade, für den IOBROKER gibt es einen MPD-Adapter.

    hier und hier


    Hat jemand das Verzeichnis auf sein NAS gemounted?
    Native Unterstützung dafür wäre noch nett.


    /Edit2/

    So heute abend mal zuhause in Betrieb genommen. Blöd ist das die MP3's alle X-Sekunden "hängen".

    Hab dann mal mit "htop" die Rescourcen angeschaut, da scheint aber alles im grünen Bereich zu sein.

    Im Gegenteil ich bin erstaunt, wie wenig Resourcen benötigt werden.

  • Ich habe nun etwas herumexperimentiert was die Stromversorgung betrifft. Dazu habe ich mir ein "USB Voltmeter" gekauft. Die Ergebnisse sind sehr erhellend.


    Stromversorgung:

    Mein Setup wird aktuell noch mit einer Xiaomi 10400 Powerbank versorgt.

    Die Powerbank ist in der Lage Ströme bis 2A zu liefern, das habe ich auch nachgemessen und passt. Wird jedoch die Powerbank gleichzeitig an das Ladekabel angeschlossen, gibt es (am Ausgang) einen dauerhaften Spannungseinbruch auf 4,5V und sie liefert nur noch 280mA. Die Powerbank ist somit nicht geeignet für gleichzeitiges Laden und Entladen!


    Stromverbrauch:

    Der Pi (3 B+, latest Rasbian Stretch Lite) zieht mit USB-Boxen, Soundkarte, und RFID-Reader angeschlossen im Betrieb zwischen 500mA (Idle), 680mA (Boot) und max. 1300mA (Lautstärke am Drehregler und Phoniebox auf 100%, gemessen mit "Herbert Grönemeyer - Demo"). Das ist erstmal gut, denn dann reicht jede Powerbank zum betreiben des Setups aus.

    Ich wollte es genauer wissen und habe das USB-Voltmeter vor die einzelnen Bauteile gesetzt:

    Boxen: 10mA (Idle), 20-80mA (Hörbuch), 30-400mA (Musik). Lautstärke-Einstellungen waren dabei am Drehregler und der Phoniebox auf 100%.

    Reader: 20mA (Idle), 140mA (Scannen).

    USB-Soundkarte: 20mA (Idle), 30-50mA (Musik).


    Zum Thema des Rauschen und Knackens in den Boxen fiel mir noch auf, dass es keine Störgeräusche gibt, wenn ich die Boxen separat mit Strom versorge. Ich habe irgendwo gelesen, dass der USB-Controller des Pi's diese Störsignale bekommt, da er ja mit dem Ethernetcontroller zusammen hängt. Weiter bin ich damit nun aber auch nicht gekommen. Ich freue mich über Erfahrungsberichte zu den Entstörfiltern.



    gusmax777

    Sicher kannst die IR-Fernbedienung einbinden, wenn der entsprechende Deamon auf dem Pi beim Drücken einer Taste die richtigen Befehle ausführt... Musst dir halt überlegen ob du Lust darauf hast, das zu coden bzw. vorhandenes anzupassen. Das Shield von Aliexpress brauchst du nicht zwangsläufig. Ich habe für meine Kodibox vor einigen Jahren eine recht simple Lösung realisiert die mit einem TSOP4838 (unter 1€ bei Conrad) funktionierte und jede beliebige Fernbedienung verwenden konnte. Ich habe die Kodibox dann tatsächlich mit einer alten TV-Fernbedienung bedient. Hier ein Artikel dazu.

    2 Mal editiert, zuletzt von Andco ()

  • wird dein USB-Stick denn automatisch gemountet? Den Symlink auf den Stick hast du gesetzt?

    Code
    1. ln -s /media/usb0/* /home/pi/RPi-Jukebox-RFID/shared/audiofolders/

    Ich habe das gleiche Problem, liegt aber bei mir daran, dass der Stick nicht automatisch eingebunden wird. Warum auch immer. Möglicherweise ist mein Stick im Eimer, Unter Windows verhält er sich auch auffällig. Ich probiere es mit einem anderen mal.


    EDIT:


    Der USB-Stick wird bei mir nicht unter /media/usb0 eingebunden, sondern unter /media/pi/PIAUDIO (PIAUDIO heißt der Stick).

    Über die Samba-Freigabe funktioniert der Symlink auf den USB-Stick. Aber in der Weboberfläche werden keine Titel angezeigt.

    Einmal editiert, zuletzt von Geordie ()

  • Soweit habe ich alles die Verknüpfungen liegen im /home/pi/RPi-Jukebox-RFID/shared/audiofolders/ Ordner werden in der web Oberfläche Angezeigt und man kann sie aus Wehlen nur werden sie nicht abgespielt Verschiebe ich sie vom USB direkt in den Ordner dann spielen sie aber ab

  • Ich habe meine Phoniebox mit der neuen Anleitung zum Laufen bekommen. Da tauchen die vielfach aufgezählten Probleme auch nicht mehr auf.


    Aber eine andere Frage: Kann ich irgendwie noch ein Autoplay für die mp3s erzeugen?

  • Sephiroth666

    guck mal hier...


    Hatte das gleiche Problem wie Du.

    Ich habe in der Settingsdatei für den Audio-Pfad einfach den korrekten Pfad zum USB-Stick eingeben.

    Code
    1. /home/pi/RPi-Jukebox-RFID/settings/Audio_Folders_Path

    So funktioniert das Abspielen per RFID und auch per Web-App.


    Da ich den USB-Stick dauerhaft verbaue, werde ich noch eine separate Samba-Freigabe darauf einrichten um Inhalte hinzufügen zu können.


    Die Verlinkung des Sticks scheint nicht so richtig zu funktionieren. Unter Windows sehe ich zwar die Freigabe zum Audio-Ordner, aber es fehlen die Rechte zum ändern und hinzufügen von Inhalten.

    Mit ner eigenen Freigabe sollte es aber gehen.

  • Hallo zusammen,


    ich bin neu hier und habe mich gestern Abend mal durch die 27 Seiten dieses Posts gewühlt ;-)

    Respekt an alle Mitwirkenden und vorallem dem Initator!


    Über eine Recherche was es auf dem Markt so gibt bin ich auf den Hoerbert gestossen, dieser kostet aber mit Sleep-Timer Erweiterung stolze 260 Euro (240 normal), das finde ich doch reichlich übertrieben. Ich will meiner Tocher nun auch selbst eine Jukebox bauen :shy:


    Meine Vorstellung:


    + Raspberry Pi Zero W (oder alternativ Pi 3)

    + mit USB-Powerbank betrieben (das bekomm ich hin, hab mich schon eingelesen)

    + RFID-Leser (da muss ich mich noch einlesen)

    + Zusätzlich ein paar Buttons am Gerät (Power, Vor/Zurück, Pause, Lautstärke)

    + ein paar Kontroll LEDs um anzuzeigen was die Box gerade tut

    - Display nicht nötig


    Ab hier bräuchte ich nun Hilfe bei der Planung:

    + am liebsten eine Aufsteck-Verstärkerlösung, die keine zusätzliche Stromversorgung braucht und an die direkt ein 1-3W Lautsprecher geklemmt werden kann

    + Kopfhöreranschlussmöglichkeit, bei der der Sound automatisch umgeschaltet wird, wenn diese angeschlossen sind


    Habt Ihr für die letzen beiden Audio-Punkte Hardware-Empfehlungen?


    Gruß,

    Geegah.

  • Geegah

    Bei einer Aufstecklösung im Stile vom Hifiberry MiniAmp wird es bezüglich Kopfhörerausgang schwierig.

    Der einzige DAC mit integriertem Verstärker und Kopfhörerausgang ist der von OSA. Und den kann ich leider nicht wirklich empfehlen.

    Die Lautstärkeregelung funktioniert bei dem nur in begrenztem Rahmen (zumindest hab ich es nicht anders hinbekommen) ausserdem ist dort kein Filter zur Vermeidung von Störgeräuschen eingebaut, es rauscht und knistert und fiept, zwar leise aber doch störend.

    Die Abschaltung der Verstärkersektion funktioniert auch nur wenn man das Ding umbaut, nichts wildes, aber doch insgesamt alles eher blöd.

    Alles in Allem wirkt der Osa nicht sonderlich durchdacht, zumindest nicht für unsere Zwecke.

    Falls Du den trotzdem ausprobieren möchtest, ich hätte noch einen da... :/


    Ich würde dir einen einfachen 5V-Miniverstärker empfehlen (guck mal bei Amazon z.B. die kosten ein paar Euro), oder du baust den VErstärker aus den empfohlenen Trust-Boxen aus.

    Den kannst du entweder über die vorhandene Klinkenbuchse oder eine USB-Soundkarte füttern. Strom kommt dann von einem USB-Port. Löten solltest du da dann können, davon gehe ich mal aus.

    Das Kopfhörerthema lässt sich mit einer Kopfhörerbuchse, die einen Schalter integriert hat lösen, da schaltest du dann entweder das Signal oder die Versorgungsspannung zum Miniverstärker ab.

    Vermutlich wirst du einen Massetrennfilter brauchen, wegen der Störgeräusche vom Pi. Auch die gibts recht günstig.

    Insgesamt liegst du dann preislich ungefähr im Bereich eines Hifiberry Miniamps. Ist halt nur etwas mehr Arbeit wegen der Kabelage.

    Kannst gerne fragen wenn da etwas unklar geblieben ist.


    Möglicherweise geht da auch softwareseitig was um den Audioausgang umzuschalten, da hab ich mich aber nicht mit beschäftigt, da das oben genannte Setup für mich ohne Probleme läuft.


    Wenn du keine Experimente wagst, bleibst du preislich tatsächlich unter dem Hörbert :-) Wenn das Dein Ziel ist, besorg dir nur erprobte Komponenten. (;


    Ach so...

    Konkrete, erprobte Empfehlungen meinerseits sind:


    Miniverstärker: https://www.amazon.de/gp/product/B01MR169J8

    Massetrennfilter: https://www.amazon.de/gp/product/B019FC6ZQQ

    Kopfhörerbuchse: https://www.pollin.de/p/klinkenbuchse-450993

    Netzteil: https://www.pollin.de/p/schalt…-rs-15-15-15-v-1-a-351466

    Powerbank: https://www.amazon.de/gp/product/B015CIZEF0


    Ansonsten die allgemein empfohlenen Komponenten... Pass beim RFID-Reader auf, da gibts wohl verschiedene, die nicht alle so funktionieren, wie man es braucht.

    Einmal editiert, zuletzt von Geordie ()

  • Danke für die Tipps. Löten ist kein Problem. Und der Preis auch nicht, zumal eine selbstgebaute Lösung deutlich mehr kann als ein Hörbert.


    Das mit dem Kopfhörerausgang überleg ich mir dann nochmal :conf:


    Zieht so ein zusätzlicher Verstärker, der dann immer direkt am USB hängt nicht 24h Strom? Ich hätte halt von einer Aufsteckplatine den Vorteil erwartet, dass diese tatsächlich nur aktiv ist, wenn der Raspi auch läuft.


    Da stell ich mir gerade die Frage: wird der Raspi hier eigentlich mit dem Aus-Schalter ordnungsgemäss heruntergefahren, oder geht der hier nur in einen Deep-Standby?



    Danke auch dir.

    Hast du die direkt am Kopfhörerausgang des Pi, oder ne USB-Soundkarte in Verwendung?

    Einmal editiert, zuletzt von Geegah ()

  • Zieht so ein zusätzlicher Verstärker, der dann immer direkt am USB hängt nicht 24h Strom? Ich hätte halt von einer Aufsteckplatine den Vorteil erwartet, dass diese tatsächlich nur aktiv ist, wenn der Raspi auch läuft.

    Wenn der Verstärker an den USB-Ausgang des Pi gesteckt wird, schaltet er auch aus, sobald der Pi heruntergefahren ist.



    Da stell ich mir gerade die Frage: wird der Raspi hier eigentlich mit dem Aus-Schalter ordnungsgemäss heruntergefahren, oder geht der hier nur in einen Deep-Standby?

    Der Pi ist nach dem Herunterfahren eher in "Deep-Standby", solange die Versorgungsspannung anliegt. d.h. er verbraucht immer etwas Strom.

  • Geegah

    Nutze eine USB-Soundkarte, direkt am PI ist der Sound schlecht.

    Wie gesagt der Sound ist Super, und es ist auch kein brummen oder surren zu Hören.

    Meine Kiste ist 260x200x160mm und die Lautstärke reicht auch aus um eine kleine Grillparty zu beschallen(: 

  • Andco


    Warum so kompliziert? Die Buchse kann doch von sich aus schalten. Da ist es doch gar nicht notwendig den "Schaltvorgang" per GPIO und Relais zu steuern... Sofern die Buchse einen Öffner als Schalter hat.


    BTW... was hast du für ein Relais geordert? Ich suche gerade für einen anderen Zweck eins, was direkt von der GPIO angesteuert werden kann, ohne, dass man mit ner Transistorschaltung hantieren muss...

  • Viele dieser Klinkenbuchsen mit Schaltkontakt erzeugen beim Ein-/Ausstöpseln des Klinkensteckers einen kurzzeitigen Kurzschluss zwischen den Kontakten. Ob der für die angeschlossene Technik schädlich ist, sollte man vorher überlegen.

    The S in IoT stands for Security

  • Viele dieser Klinkenbuchsen mit Schaltkontakt erzeugen beim Ein-/Ausstöpseln des Klinkensteckers einen kurzzeitigen Kurzschluss zwischen den Kontakten. Ob der für die angeschlossene Technik schädlich ist, sollte man vorher überlegen.

    Guter Hinweis.

    Kurzschluss zwischen den Schaltkontakten und den Signalkontakten meinst du?