[Projekt] jukebox4kids (Jukebox für Kinder)

  • Tschuldigung, ich will jetzt nicht flamen, aber ich verstehe einfach nicht, warum ihr immer diese *) Trust Leto Aktivlautsprecher nehmt? Womöglich mit Audiowiedergabe über die *) vierpolige 3,5mm-Audioklinke des RPi. Da ist eine äußerst mittelmäßige Audioqualität (wegen RPi-Klinke und**) Trust-Geraffel) vorprogrammiert, die ich nicht einmal meinen Kindern (edit:) grundsätzlich nicht antäte!


    20€ draufgelegt, einen vernünftigen MiniAmp verbaut, zwei passive 8cm-Lautsprecher (z.B. Visaton) dran und gut.

    Sorry, nix für ungut...


    *) hier bitte ein Schimpfwort Ihrer Wahl einsetzen...


    **) eigentlich ein logisches Oder: es ist schon *), wenn nur eine Bedingung vorliegt -- scnr!

  • Also ich hab mit den Trust Leto in Verbindung mit der CSL-Soundkarte null Probleme (mit dem Onboard-Sound hab ichs nicht probiert).


    Nach der Standardinstallation hatte ich zwar im Leerlauf durchaus auch erstmal etwas störendes Rauschen. Das bekommt man aber super einfach weg, indem man die Lautstärke (der Soundkarte) auf dem Pi hochstellt - am besten auf Maximum. Die Lautstärkejustierung kann man dann z.B. auch über das Verstärkerrädchen der Trust-Platine machen.


    Was man unbedingt vermeiden sollte: am Pi eine niedrige Lautstärke ausgeben und die dann brutal über die Boxen hochregeln, da verstärkt man nämlich das Hintergrundrauschen mit, das sich auf den analogen Leitungen durch EM etc. zwangsläufig ergibt. Und der Verstärker der Leto-Boxen hat durchaus nen Range, der dazu verführt...


    In meinen fertigen Phonieboxen läuft die Stromversorgung der Leto-Boxen über eine separate Stromversorgung, das entkoppelt dann nochmal zusätzlich.


    Also ich seh bei mir jedenfalls keinen Bedarf, da noch zig Euros draufzulegen um den Sound noch weiter zu verbessern. Reicht völlig...

  • tobi79,

    Full ACK zur prinzipiellen Vorgehensweise "RPi laut, Endverstärker leise". Damit erhöht man an jeder Anlage den Signal-Rauschabstand, zumindest zu dem Rauschen, das durch den Endverstärker hervorgerufen wird. Gott sei Dank hast du eine zusätzliche Soundkarte verwendet und nicht die RPi-Onboard-Klinke.


    Aber dann reduzieren sich meine hypothetischen 20,--€ ganz schnell auf 0:

    Trust-Lautsprecher durch MiniAmp+Passivlautsprecher ersetzen erhöht zunächst die finanziellen Aufwendungen, aber der MiniAmp ist selbst eine (aktive) Soundkarte und somit kann die CSL-Soundkarte ersatzlos wegfallen. Die Trust-Aktivboxen müssen finanziell nur noch die beiden Passivlautsprecher aufwiegen. Deren Mehrkosten werden dann von der separaten Spannungsversorgung für die Trustboxen (wahrscheinlich mehr als) wettgemacht.


    Unter dem Strich fährt man monetär nicht mehr teurer, aber das technische Resultat ist qualitativ hochwertiger, denn das (bei jeder Elektronik vorhandene) Grundrauschen bewegt sich beim MiniAmp in einem nicht hörbaren Bereich.


    j.m.2.ct.

  • Meine Erfahrung


    Klinke des Pis geht gar nicht außer mit einem Entstörfilter. Kostet dann aber gleich dem miniamp mit extra Lautsprechern.


    Miniamp für mich bis jetzt auch die beste Lösung. Aber auch teurer.


    USB soundkarte und aktive Lautsprecher ging bei mir klanglich weder mit Trust Lautsprecher noch mit Logitech. Beide brummten wie an der Klinke des Pis direkt.


    Ich habe jetzt einen DAC 3€ angeschlossen und dann die logitech aktivlautsprecher dran. Das geht auch gut ist aber etwas leiser als der miniamp.

  • Geld? :shy:

    da noch zig Euros draufzulegen

    Unter dem Strich fährt man monetär nicht mehr teurer

    jetzt einen DAC 3€ angeschlossen

    10 Euronen mehr oder weniger sind doch imho total egal, wenn es um die Senker geht, oder? Weshalb dann nicht gleich "richtig" machen und dabei bedenken, dass das Gehöhr junger Menschen besser ist als das von uns junggebliebenen Bastlern. ;)

  • Wirklich zufrieden bin ich mit den Trust Leto Lautsprechern und der USB Soundkarte auch nicht. Da es mein erstes Projekt mit einem Pi war habe ich die Hardware genommen, die öfters vorgeschlagen wurde. Hinzu kam, dass Weihnachten damals nicht mehr sooo weit weg war und so bin ich bei der Lösung mit den Trust Leto Lautsprechern geblieben.

    Aktuell stört es nur mich und nicht meine Tochter ;-)


    Wenn ich mittelfristig wieder etwas Zeit habe würde ich dies auf jeden Fall optimieren, aber akut habe ich keinen Handlungsbedarf.

  • Ich finde die Leto Boxen in Zusammenarbeit mit den MiniAmp Klasse. Klar kein Hifi, aber für welche Zwecke sind die Boxen? Den Kids würde ne Handybox meist reichen und da sind die Leto Boxen um längen besser. Aber ich habe sie auch gänzlich befreit von der Verstärkertechnik, da ich das Rauschen extrem negativ empfunden habe!

    Generell würde ich nur noch mit dem MiniAmp arbeiten und dazu wieder Boxen der Größe der Trust Leto. Die gibt es ja auch so einfach zu kaufen ohne die Technik drum herum

    Und mal ehrlich, meine erste Box ist ja auch mein Prototyp, mein großer ist begeistert wie laut die gestellt werden kann und hört damit sehr gerne. Der Kleine leiht sich die nun schon aus und will eine eigene. Ich sehe sicher Optimierungsbedarf an zwei drei Ecken meiner Box, aber MiniAmp und Lautsprecher sind so gut wie gesetzt...

    Zum Druck: Ich habe mir eine Worddatei gefertigt und packe dort die Beschreibung usw. rein... siehe Bilder:



    Zu den Lautsprechern: Genau mein Problem, ich wollte das Plastikdrumherum in Sachen Gewicht einsparen, mit hatte ich keine Störungen!!!

  • Das liegt mit Sicherheit daran, dass genau diese Lautsprecher im Buying Guide empfohlen werden. Genauso wie pullup Widerstände, etc. Und genau das wird alles jeder Anfänger nachmachen, so wie ich zb damals auch. Anfangs auch an der spotify Version gescheitert, also classic drauf. Anfangs auch den pi b genommen, um dann zu merken, dass der 3er deutlich besser ist. Deutlich besser. Etc etc etc. Niemand wird auch lange in Foren lesen, sondern sich die anfangsinfos ziehen, und das wars.

  • Ja, das stimmt auch! In meinem Blog hab ich ja auch massiv getestet. Insbesondere die Soundausgabe hat mich beschäftigt. Meines Erachtens braucht es einen gescheiten Verstärker + Soundkarte, was ich im MiniAmp gefunden habe. Bei den Boxen gibt es ja genug Möglichkeiten.

    LEDs habe ich viele Sachen gesucht, da gab es ja auch von Linus den Tipp gpiozero zu verwenden. Ist vom Code her tatsächlich nice, aber in der Performance deutlich langsamer. Damit war meine gewünschte Startanimation einfach nicht mehr so smooth und bin wieder zurück gewechselt. Habe sicherlich nicht die beste Lösung, aber diesen Thread zig mal durchgearbeitet und bin mit meiner Box sehr zufrieden. Problem ist wirklich dieser ausartend lange Thread und zu wenig Step by Step Guides...


    Übrigens hab ich nicht den großen Unterschied zwischen 2er und 3er feststellen können...

  • Deren Mehrkosten werden dann von der separaten Spannungsversorgung für die Trustboxen (wahrscheinlich mehr als) wettgemacht.

    Nicht wirklich. Aus der Grabbelkiste im Keller altes 700 mA Ladekabel vom Samsung Galaxy S2 gegriffen, den ausgeleierten und nicht wechselbaren micro-usb Stecker abgeschnitten und ans ebenfalls gekappte USB Kabel der Trust boxen gelötet - fertig ist der Lack für 0,00€

  • Genauso wie pullup Widerstände, etc.

    Die würde ich nach wie vor empfehlen, auch wenn ein gewisser MiczFlor beratungsressistent gegenüber pullup Widerständen und dem Aufbau von gpiozero ist. :fies:


    Problem ist wirklich dieser ausartend lange Thread und zu wenig Step by Step Guides...

    Und genau deshalb wurde extra ein eigener Forenbereich für euch eingerichtet, damit dieser Thread endlich entlastet wird. ;)

  • Auch wenn Du schreibst, Du willst jetzt nicht flamen... ich habe nix davon geschrieben, dass ich unbedingt Kosten sparen wollte oder den Sound der Leto so genial finde. Es ging mir sicher nicht ums Geld.


    Ich wollte eine Konfiguration haben die erstmal schnell funktioniert. Die Leto Boxen sind schnell geliefert. Für Hörspiele reichte mir der Sound auch erstmal.

    MiniAmp war weiterhin auf meiner Liste von Dingen, die ich später hinzufügen / ändern kann.


    Ein kurzer Hinweis, dass der Sound mit MiniAmp mit passiven Lautsprechern wirklich deutlich besser ist, hätte gereicht. Vielen Dank.

  • Zum Druck: Ich habe mir eine Worddatei gefertigt und packe dort die Beschreibung usw. rein... siehe Bilder:



    Zu den Lautsprechern: Genau mein Problem, ich wollte das Plastikdrumherum in Sachen Gewicht einsparen, mit hatte ich keine Störungen!!!

    Vielen Dank, wahrscheinlich ist man mit Word ziemlich schnell durch, so dass sich das zu automatisieren nicht wirklich lohnt.


    Holzbox + Powerbank sind bei mir fürs Gewicht verantwortlich, ich denke die Lautsprecher machen da auch nicht mehr viel aus.

  • Ja, so eine Karte ist ruck-zuck gebastelt, besonders wenn man mehrere auf einmal druckt.


    Eine eigene Karte für jede einzelne Hörspielfolge finde ich aber irgendwie übertrieben. So oft hören die Kids dieselben Hörspiele nun auch wieder nicht (bis auf eine handvoll "Favoriten").


    Ich hab pro Hörspielserie eine Karte gemacht und man kann dann mit den Buttons von Hörspiel zu Hörspiel springen. Auf meiner Box wird dann jeweils direkt nach dem Umschalten der Name der Folge angesagt. Ist bequem und schnell und spart ne Menge Karten.

  • Naja, bei Spotify drückt man sich zu Tode, wenn man dann in einer Playlist mit knapp 70 Hörspielen zum 60ten will ;-)

    Man kann so Karten auch prima für Erfolge als Belohnung nehmen, aber tatsächlich ist es eine Fleißarbeit...

  • Der Fall kommt bei uns eher selten vor.


    Entweder hört man bei uns der Reihenfolge nach, also einfach das nächste Hörspiel in der Reihe, das man noch nicht kennt. Dafür gibts ja inzwischen Autoresume.


    Oder man will irgendwas hören, was man noch nicht kennt oder was man sich spontan aussucht. Dafür gibts bei uns die Überraschungs-Karte. Einfach ein paar Shuffle-Sprünge, bis etwas kommt, was genehm ist.


    Dass eine bestimmte Folge aus einer langen Playlist gewünscht ist, kommt nur selten vor. Zu Tode hat sich dabei hier auch noch niemand gedrückt. Für Track 60 von 70 könnte man auch einfach 10x rückwärts gehen (dauert keine 5 Sekunden). Oder allgemein ein paarmal shuffle, bis man in der Nähe ist und dann noch ein paar Tracks vor/zurück. Alternativ stelle ich den gewünschten Track auch einfach schnell am Handy über das Webinterface ein. Aber wie gesagt, den Fall gibts bei uns nur selten.


    Erstmal die richtige Karte aus einem Stapel mit xxx Karten zu suchen, dauert vermutlich länger.

  • Ich kenne diesen Thread nur sehr oberflächlich und schaue immer wieder rein, um mich an den wirklich schicken Phonieboxen zu erfreuen, die von ihren Schaffern aus Liebe zu ihren Kindern mit viel Engagement und handwerklichem Geschick in selbst geschreinerten Holzkisten etc. aufgebaut werden. :thumbup:Davon kann ich mir selbst noch einige Scheiben abschneiden.

    Dann lese ich mich bisweilen in den neueren Beiträgen etwas fest und finde es schade(?), dass bei der technischen Umsetzung dann von Neulingen mangels Erfahrung auf die hier zu findenden Einkaufsratschläge und Anleitungen zurückgegriffen wird, was ja an sich verständlich ist. Nach meinem Gefühl manifestierten sich hier zuletzt eben diese qualitativ eher minderwertigen Trust-Letoboxen und da wollte ich (mit zugegebenermaßen drastischen Worten) einfach mal eine bessere Alternative aufzeigen.


    Bevor ich hier zu wettern begann, habe ich mir aber noch die einschlägigen amazon-Rezensionen angesehen:
    Da gibt es für dieses Produkt neben den gekauften Rezensionen die 5-Sterne-Bewertungen von Leuten, die man mit dem billigsten Sachen beglücken kann, womöglich weil sie jeglichen Stolz und Selbstwertgefühl eingebüßt haben ("ist zwar suboptimal, aber für mich reicht's ganz leicht" -- was ist denn das für eine Einstellung?). Bei den kritischen Rezensionen decken sich die negativen Erfahrungen der einzelnen Käufer jedoch erstaunlich:
    * nicht zu beseitigende Störgeräusche

    * Baldiger Defekt der ... Verstärkerschaltung, die bisweilen als Wackelkontakt missinterpretiert wird (Lautsprecher werden leise und stumpf im Klang)
    * Echter Wackelkontakt der Kabel
    * Wenn man diese Boxen erwirbt, kann man ein schlechtes oder ein ganz schlechtes Exemplar erwischen

    * ...


    Ich will hier niemandem blöd kommen, denn die Leute in diesem Thread sind die echten Macher! Vor Euch ziehe ich meinen Hut.

    Meine Intention ist, Neulinge wie aerodynamik gleich auf einen vernünftigen Weg zu bringen, der letztlich Frust erspart und die Freude am RPi-Basteln erhält.


    Wie hyle so treffend sagte:

    Geld? :shy:

    10 Euronen mehr oder weniger sind doch imho total egal, wenn es um die Senker geht, oder? Weshalb dann nicht gleich "richtig" machen und dabei bedenken, dass das Gehör junger Menschen besser ist als das von uns junggebliebenen Bastlern. ;)

    Aber gerade Hörspiele zeichnen sich dadurch aus, dass sie hauptsächlich aus gesprochenem Text bestehen, mit vielen stillen Passagen zwischen den einzelnen Wörtern und vor allem den als künstlerisches Stilmittel dienenden Sprechpausen. Da hört man dann das Surren einer minderwertigen Verstärkerschaltung wesentlich deutlicher, als wenn man Musik hört, bei der in den Gesangspausen immer noch irgendwelche Musikinstrumente ertönen und die Störgeräusche einigermaßen überdecken...

  • Ich will hier niemandem blöd kommen, denn die Leute in diesem Thread sind die echten Macher! Vor Euch ziehe ich meinen Hut.

    Meine Intention ist, Neulinge wie aerodynamik gleich auf einen vernünftigen Weg zu bringen, der letztlich Frust erspart und die Freude am RPi-Basteln erhält.

    Top, vielen Dank! Damit ist MiniAmp als nächstes dran.


    Was für Neulinge wie mich hier wirklich schwierig ist, es gibt zuviele verschiedene / ähnliche Anleitungen. Ich hatte beim Einstieg nach der einen empfohlenen Anleitung für die Grundteile gesucht, am Meisten hatte mir noch der Blog von splitti (https://splittscheid.de/selfmade-phoniebox/) weitergeholfen.

    Wo könnte man das hier konsolidieren? Im Anleitungsbereich?

  • Uzuich hatte beim Einstieg nach der einen empfohlenen Anleitung für die Grundteile gesucht, am Meisten hatte mir noch der Blog von splitti (https://splittscheid.de/selfmade-phoniebox/) weitergeholfen.

    Wo könnte man das hier konsolidieren? Im Anleitungsbereich?

    Freut mich zu lesen, mir hat definitiv auch eine Anleitung und Alternativen zu den gängigen Sachen gefehlt.

    Ich fange nun auch mit Box zwei an, gesetzt sind OnOff Shim, Hifiberry und der Raspberry. Auch diesen Bau werde ich dokumentieren und versuche mich auch gerne an anderen Boxen und Buttons. Für mich ist das Ziel weiter dazu zu lernen und das Wissen miteinander zu teilen. Und jetzt kommt meine erschütternde Meinung: Es mag viele Leute geben, denen selbst kleine Störgeräusche egal sind, andere unter der Qualität a la B&O nicht ansatzweise etwas hören würden. Denken wir jetzt an die Zielgruppe, dann sehen wir da unsere Döppen, denen wir es einfach machen wollen Musik oder Hörspiele zu hören. Meine Jungs werden auch mit Kassetten und deren natürlichen analogen Klang groß, da hört man gerade auf der guten Anlage einige Nebengeräusche. Wir als Kinder hatten sicherlich auch nicht wer weiß was als Anlage. Natürlich kann das jeder für sich entscheiden...

    Ich bin ehrlich gesagt zufrieden mit den Leto Boxen, aber auch erst in Zusammenarbeit mit dem Miniamp. Das es qualitativ besser geht stellt wohl kaum einer in Frage.

    Ich finde auch die Boxen hier alle mega, meine sieht nicht so perfekt gearbeitet aus wie viele andere hier, für mich völlig ok, weil es meine Handarbeit und Handschrift trägt. Mein Großer weiß, dass ich die Box mit meinem eigenen Händen bearbeitet habe und das mit sehr großer Mühe. Auch hier bin ich glücklich wie die Letzten Jahre Box aussieht, auch wenn es weitaus schönere gibt.

    Worauf ich hinaus will ist, dass wir uns hier nicht um die Boxen streiten sollten, sondern eher Lösungsvorschlag orientiert zusammenstellen sollten, was es für Möglichkeiten gibt. Eine Art Baussteinsystem mit Vor und Nachteilen für verschiedene Ansprüche.