[Projekt] jukebox4kids (Jukebox für Kinder)

  • Diese Jukebox gefällt mir erstklassig!


    Gibt es zufälligerweise irgendwo eine Anleitung wie man das alles zusammenbaut? Eine Komponentenliste gibt es ja bereits. Nur bei mir scheitert es am KnowHow. Was mir aber nicht fehlt, ist das Interesse, so eine JukeBox nachzubauen :(


    Tja ohne Eigeninitiative wird man dies nicht schaffen. Jeder löst es etwas anders. Ich betreibe zb. die Sortierung der Lieder über eine Datenbank in der die Playlists den Karten zugewiesen sind. Sollte eine Karte verschwinden, oder defekt sein, kann ich mit einem Eintrag umstellen. Bei der anderen Lösung müssen alle Tags umgeschrieben werden. Zwar auch kein Problem, aber für mich schwieriger bzw aufwendiger. Ich habe auch alle Listen dann im Überblick. Kann mehrere Boxen im Heimnetz betreiben. Freigabe im NAS auf Audiodaten und jede Box kann seine Karte nutzen um darauf zuzugreifen. Bei der ID Tag Methode muss jede Box seine eigenen Dateien haben, bzw die gleiche Karte an verschiedenen Boxen. Hier kann der Sohn das Hörbuch abspielen, genau wie die Tochter usw. Ein zentraler PI stellt neben dem Router im Netz die Daten bereit. Selbst unterwegs kann ich dank VPN die Daten nutzen, so lang ich eine stabile Leitung habe.

  • Bei mir ist das Problem, dass ich wenig Ahnung von der Hardware habe und wie man das alles zusammenbaut. Mit der Software könnte ich mich gut auseinandersetzen, da ich so was gut beherrsche.

  • Die Hardware ist hier überall beschrieben, RFID Leser per USB oder seriell, paar Buttons, evtl. noch Display dazu. Alle Bauteile sind bereits in anderen Projekten mehrfach im Einsatz und man sich dies zusammen "klauen". Problem hinter der Geschichte ist die jeweilige Software. Denn alle Projekte laufen mit verschiedenen Sprachen, Bibliotheken usw. Wichtig war für mich, möglichst wenig Hardware zu haben. Ich habe 1x PI , 1x12v Netzteil, 1xrfid leser, 1x 12v Audioverstärker, 2x 12 Boxen, 1x Spannungsteiler für RFID Leser und einmal 12v -5v Adapter, 5 Arcade Buttons, plus Kaltgerätekabel und Stecker

  • Ich glaube wenn es hier eine komplette Beschreibung gäbe wie man alles verknüpft und anschließt, wäre nicht nur ich dankbar.

  • Das wird es aber nicht geben denn jeder macht es anders. Einer hat drei Knöpfe der andere 10, der nächste hat auf dem display io vom Pi etwas anderes liegen. Es gibt kein Kochrezept. Wenn ich mal viel Langeweile habe schreib ich evtl die Belegung. Jedoch steht alles was ich gemacht habe hier in der ein oder anderen Form im Forum. Alternativ gibt es verschiedene Bücher die sich damit beschäftigen. Raspberry Pi als Webradio ist einer der Titel. Alternativ gibt es Anleitungen in deutsch und englisch auf YouTube. Bei mir sah es anfangs genau umgekehrt aus. Die Hardware war nicht das Problem. Sondern die Software. Ein halbes Jahr tüfteln, probieren, informieren usw gehörte da dazu. Auch heute sind noch viele Fehler drin. Es wird immer wieder verbessert, verschlimmbessert usw. Hier war meine Quelle für RFID http://kampis-elektroecke.de/?page_id=3248 , als nächstes suchst du im Forum wie Buttons angeschlossen werden usw. Schritt für Schritt. Willst du deine Buttons elektronisch entprellen, oder reicht die Softwareseite usw.

  • Hallo,
    mein Vorschlag wäre für Sound, Verstärker und Stromversorgung das Expansions Boards X400.
    Das spart einiges an Hardware und bei der Programmierung die Lautstärke. Zugleich könnte man mit einen festen Wert in der Software die max. Lautstärke begrenzen. Das schont die Ohren der Kinder und die Nerven der Eltern.

  • Das Teil klingt interessant. Bei mir wurde dank extern einstellbaren Outputvolume auch begrenzt. 100% Raspberry Sound entspricht Zimmerlautstärke. Player kann über Tasten in programmierbaren Schritten rauf-runter gestellt. Bei mir sind es 10%. Fein genug und man ist mit 10x drücken auf Null bzw Max

  • Mit einem Display und Lautsprechern wäre meine Box fast genauso ;) Die Taster sind ja schon die Gleichen.
    Ich hatte ja schon mal gesucht, nur nichts gefunden wie man ein LCD Display mit OSMC verbindet.


  • Hallo,
    mein Vorschlag wäre für Sound, Verstärker und Stromversorgung das Expansions Boards X400.
    Das spart einiges an Hardware und bei der Programmierung die Lautstärke. Zugleich könnte man mit einen festen Wert in der Software die max. Lautstärke begrenzen. Das schont die Ohren der Kinder und die Nerven der Eltern.


    Da ich auch dabei bin, so eine Box zu bauen, finde ich das ebenfalls sehr interessant.
    Ich würde gerne in die Box Einbau-Lautsprecher einbauen.
    Dafür bräuchte ich ja rechts die blauen "Dinger" um die Boxenkabel dort anzuschließen. Die RCA-Buchsen bräuchte ich dafür ja nicht.


    Jetzt ist die Frage, ob ich in dem Falle auch das x300 Board nehmen könnte. Dies hätte nämlich direkt WLAN mit dabei. Laut Spezifikation hat dieses ja auch Ausgänge für Speaker, jedoch sehen diese sehr nach einfachen Pins aus. Wie würde ich daran Boxenkabel anschließen?


    Vielen Grüße


    Tobi


  • Jumperkabel wäre hier das Stichwort.


    Ein weiblicher Jumperstecker mit Kabel an deine Boxenkabel gelötet. Mit Schrumpfschlauch isoliert und gut ist.
    Was die Signalqualität dann jedoch betrifft, kann ich keine Aussage dazu machen.


    Oder du gehst direkt mit Lötkolben an die Pins. Was ich persönlich lassen würde ;-)

  • Ah okay, dann könnte ich das ja so lösen.


    Reichen denn die 6,6W insgesamt aus (das x400 hat ja immerhin 40W) um Hörspiele zu hören in Zimmerlautstärke?


    Falls ich doch das x400 nehmen würde, könnte ich dann an die USB-Anschlüsse des RPi einen WLAN-Dongle und USB-RFID-Leser hängen, wenn ich den RPi über das Expansion Board mit Strom versorge? Reicht dann die Stromversorgung oder müsste ich dann zusätzlich einen aktiven USB-Hub haben?

  • Ich habe bei meiner Kiste einen aktiven 2x20W Verstärker dran hängen. Wobei hier der Chinamann sicherlich etwas gemogelt hat, was die wirkliche Leistung am Ausgang betrifft. Ich hab lieber immer etwas mehr Reserven. Denn will ich vielleicht auch einmal Musik bei einer Party im Garten usw damit hören und es kommt Bass dazu, dann brechen viele Verstärker gerne ein. Sie kratzen und raunzen dann nur noch. Was das Board dann aktiv an den Pi durchlässt ist eine gute Frage. Steht leider nichts im Datenblatt. Das x300 hat ja USB Boards verbaut, ist aber um einiges auch teurer wie das x400. Da springt der Dongle locker herraus. Der Mutejumper gefällt mir auch sehr gut beim X400. Bisher war das bei mir per Software geregelt. Ein Schalter mit Einrastfunktion und das Teil ist leise. Wichtig ist noch zu überlegen, ob du wirklich einen aktiven Hub betreiben willst. Thema Phantomspeißung kommt hier wieder auf. Dem Pi soll das angeblich nichts machen, ich weiß nur nicht wie die Boards das untereinander vertragen, bzw die Netzteile wenn sie plötzlich Gegenfeuer bekommen. Viele Hubs sind hier durchlässig :-(. Selbst teurere Modelle sind wohl gerne mal betroffen. Ich würde lieber einen seriellen Reader (meist günstiger) mit einem einfachen Spannungsteiler am IO verwenden. Die sollten auf jeden Fall vom externen Netzteil gut versorgt werden. Ich hatte anfangs das Problem, selbst mit 2A auf dem PI wurde zu wenig Energie für alle Komponenten geliefert. WLAN, RFID, damals noch Step UP/DOWN Wandler usw. Wenn ich den RFID nutzte, kamen seltsame Fehler bei der Ausgabe bzw, wurde auch mal einfach gar nichts ausgegeben. Ein externes Netzteil am Pi und plötzlich lief der Pi ohne jegliche Fehler.

  • Ich würde auch auf jeden Fall mehr Leistung einbauen. Am Ende soll die Qualität ja auch passen. Dazu gehört ein guter DAC und gute Lautsprecher.
    Das war dann auch der Grund bei meiner Box die Lautsprecher extern zu betreiben. Mobil war nicht gefordert und somit habe ich die Fostex PM04.d genommen.
    Ob der RFID-Reader nun USB oder Seriell ist macht preislich nicht den Unterschied. Der USB-Reader ist dann einfacher zu händeln und man muss nichts löten.
    Man kann den USB-Reader auch seriell betreiben, dazu muss man den Reader öffnen und dann die Kontakte nutzen. (so wie hier)

  • Hi zusammen


    Ich habe über die Feiertage nun auch Zeit gehabt, unsere Jukebox soweit fertig zu stellen.
    Unser kleiner (3 Jahre) hat sehr Freude daran und benutzt sie täglich.


    Alle eingebauten Features habe ich in meinem Post aktualisiert, siehe hier.
    Weiter ist jetzt noch ein Bild vom Schema der Verkabelung der Jukebox angehängt.
    Vielleicht Hilft es ja dem einen oder anderen.


    Danke nochmal an den Thread-Starter zur Idee für dieses schöne Projekt.

    Edited once, last by sonix ().

  • tolle Idee,


    ein Kollege fragte mich ob ich ein 50er Jahre RöhrenRadio möchte


    nun grübel ich, den PI dort einbauen als Webradio, Skalenseil um Drehencoder um die Stationen einzustellen, magisches Auge ansteuern usw.


    Eigentlich schade solche "Schätzchen" zu verbasteln, aber das hätte irgendwie was.

    lasst die PIs am Leben !
    Energiesparen:
    Das Gehirn kann in Standby gehen. Abschalten spart aber noch mehr Energie, was immer mehr nutzen. Dieter Nuhr

    Edited once, last by jar ().

  • Beim Zusammensuchen für eine Jukebox bin ich über zwei Fragen gestolpert.
    1. RFID
    Wenn ich es richtig aus dem Thread gelesen habe, setzen die meisten auf 125khz RFID. Es wird dann ein RFID Leser wie dieser https://de.aliexpress.com/item…Shipping/32255922051.html benötigt. Wäre dafür dann ein 100 Karten-Set wie dieses https://de.aliexpress.com/item…M4100-4102/607812799.html zu benutzen, oder muss man noch auf etwas spezielles achten?


    2. Stromabschaltung
    Ich konnte bisher nur von einem Jukeboxinhaber lesen, dass er einen ATXRaspi für das ein-/ausschalten seiner Jukebox benutzt. Am ATXRaspi gefällt mir nicht, das man ihn nur mit einem langem Tastendruck ausschalten kann. Ich würde gerne, wie eine normale Anlage auch, mit einem "normal" kurzem Tastendruck die Jukebox ein- und ausschalten. Threads wie http://www.forum-raspberrypi.d…ls-taster-incl-status-led und http://www.forum-raspberrypi.d…r-hoch-und-herunterfahren sind mir bekannt, ich wollte nur gerne wissen: Wie haben das die anderen gelöst?

  • Hallo zusammen,
    habe mich auch mal an den Bau einer Jukebox gemacht. Habe das Projekt von sonix nachgebaut.
    Ich habe nur ein Problem mit seinem C# Programm. Wenn ich irgendwelche Befehle an den MPC schicke, passiert gar nichts. Ich kann auf einer SSH Console ganz normal den MPC bedienen. Auch mit einem Windows Programm geht das.
    Ich habe mal mit dem Xamarin Studio remote debugged und er läuft eigentlich sauber durch alle Funktionen durch.
    Hat dazu jemand eine Idee?
    MPD Version ist die 0.19.0


    Danke für eure Antwort und Hilfe im Voraus.


    VG Christian

  • Hat sich erledigt. Habe mit folgenden Befehlen Erfolg gehabt. Nun kann das Programm ohne Probleme auf den MPD zugreifen.


    Code
    1. sudo /usr/bin/mpd --stdout --no-daemon --verbose
    2. sudo systemctl stop mpd.socket


    Jetzt funktioniert soweit alles inkl. Buttons, RFID, LCD, etc.
    Ein Problem habe ich jetzt aber noch. Vielleicht kann mir da wer weiterhelfen.


    http://www.forum-raspberrypi.d…g-und-direktes-ausfuehren


    Vielen Dank im Voraus.


    Mfg KAMPI


    P.S. Mit sonix Genehmigung kann ich gerne meinen veränderten Quellcode für das Projekt zur Verfügung stellen, wenn alles läuft.

  • Nochmal eine Frage in die Runde: Wie habt ihr eure RFID Karten denn "verpackt"? Wäre hier über Anregungen erfreut.
    Momentan ist meine Überlegung, Etiketten zu bedrucken und direkt auf die RFID Karten zu kleben.