Raspberry PI B und RAID 5 Fileserver

  • Erstmal ein herzliches Hallo von meiner Seite :)


    Nach langen hin und her (bin leider (noch) nicht so der Hardwarefreak) hab ich mich entschlossen mir nen Raspberry zu besorgen... hab auch schon erste Erfolge mit dem einrichten eines Mediacenters (KODI) gemacht und das funktioniert (bis auf die Apps) richtig gut...


    meine neue Idee ist folgende... ich will 5 Festplatten unterschiedlicher Bauart (also aus defekten PCs raus) miteinander verbinden und diese dann per Raid 5 miteinander verbinden. Diese Festplatten sollen dann über einen Raspberry als Fileserver (für nicht soooo wichtige Daten) im Internet ansprechbar sein.


    jetzt meine Frage.. was für sonstige Hardware benötige ich um mein Projekt zu realisieren? (also außer raspberry und den Festplatten)


    Ich hab zwar im Forum gestöbert und mich auch im INet schlau gemacht aber da komme ich auch zu unterschiedlichen Lösungen (und auch nicht auf Raspberry spezifische). Da ich nicht so bewandert bin in Hardwaredingen kanns auch sein das ich nur falsch suche :)
    Ich frage jetzt auch nicht nach Anleitungen wie es geht (das will man ja doch selbst ausknobeln ;) ) sondern ich will mir nen überblick über Kosten und Material machen bevor ich sachen einkaufe und dann merke das ich (evtl. teure) Sachen vergessen habe...


    Hoffe meine Frage ist nicht allzu noobig :danke_ATDE:


    Dante
    [hr]
    Ach ja die Festplatten sind alle Standardfestplatten die man in handelsüblichen PC´s findet...


    Hoffe die sind Standardisiert und es gibt da nicht so viele unterschiedliche :blush:

  • An die Pi kriegst du die Platten so nicht. Du brauchst also eine extrernen Controller, ein NAS mit 5 Plattenschächten geht richtig ins Geld, geh mal von 600€+ aus. Andere Alternative wäre ein alter PC der genug Platz bietet und dort könntest du dann ein SoftwareRaid nutzen (Oder willst noch mehr Geld ausgeben und kaufst dir nen HardwareRaid Controller ;) ). Bei nem Raid5 sollten die Platten die halbwegs die gleich Grösse habe, es mach keinen Sinn 400GB mit 1TB Platten zu mischen.

    Der Unterschied zwischen Genie und Wahnsinn definiert sich im Erfolg.

    Edited once, last by dbv ().

  • Nunja, mit nem passenden RAID-Platten-Gehäuse brauchste im Prinzip auch keinen Pi mehr .... ;):D

    ;) Gruß Outi :D
    PIs: 2x Pi B (Rente) / 1x Pi B+ (Rente) / 1x Pi 2 B (Tests) / 2x Pi 3 B (RaspberryMatic/Win10IoT) / 2x Pi Zero 1.2 (J. Lite)
    2x Pi Zero 1.3 (J. Lite) / 2x Pi Zero W 1.1 (Stretch) / 1x Pi 3 B+ (Buster) / 1x Pi 4 B 4GB (Buster)
    Platinen: Sense HAT / RPI-RF-MOD / PiFi DAC+ V2.0 / TV HAT

  • du brauchst auf jeden fall sata->usb adapter, jenachdem wieviel strom die platten fressen müssen diese einen eigenen stromanschluss besitzen. dann brauchst du einen aktiven usb hub bzw wenn alle festplatten schon strom am adapter haben reicht auch nen passiver. dann steckst du alle platten an den hub und den hub an den rasperry pi und installisert dir mit mdadm nen software raid und nen ftp server.
    kosten sind das ca 10€ pro sata->usb + 15€ usb hub


    hast dann halt nen schönen kabelverhau rumliegen.


    Edit: also für 3,5 zoll platten brauchst du immer ein adapter mit stromanschluss weil die mit 12V betrieben werden. bei 2,5 zoll platten musst du drauf schauen wieviel ampere sie brauchen, usb liefert eigentlich max 500ma, geht aber auch mehr, hängt dann vom usb hub ab

    Edited once, last by Raphael ().

  • Und die Geschwindigkeit dürfte das ganze Praxisuntauglich machen.

  • So hallo erstmal wieder... sorry das ich mich nicht mehr gemeldet habe aber wir hatten nen kleinen Problemfall in der Familie der jedoch gut ausging :)


    Zuallererst mal danke für eure Antworten... Seh ein das mein Projekt doch nicht so simpel ist wie ich mir dachte :) Na dann werd ich doch wieder auf RAID 0/ 1 gehen und mir einfach meinen alten Rechner umbauen...


    hab mir auch schon überlegt nen XenServer auf eine SD Karte zu installieren und dann auf nem raspberry/Banana pi laufen lassen. Aber das muss ich mir erstmal im INET/Forum durchlesen bevor ich euch da löcher :D

  • Nur mal so zum Verständnis,


    Raid 0 - vereinigt die Kapazität aller Platten, auf unter JBOD (Just a Bunch Of Disks) bekannt. Die Plattenkapazität ist egal. Gibt es auch als Stripe Set, dort werden die Daten auf allen Laufwerken verteil gespeichert um mechanische Geschwindigkeitsdefizite auszugleichen.
    Raid 1 - Mirror, hier wird eine Kopie der Platte 1 auf Platte 2 geschrieben, dient der Daten sicherheit.


    Raid 5 - kann Raid 0 oder 1 enthalten, hinzu kommt eine Festplatte die Prüfsummen als Wiederherstellungshilfen enthält. Hierbei soll man einzelne Platten bei Defekt tausschen können ohne Datenverlust. Noch nicht erlebt (zum Glück). Funktioniert aberr mit 3! Platten schon.


    Der Verwaltungsaufwand (Softwareraid) ist meines Erachtes nach zu groß. Die Rechenleistung des Pi ist schnell am Limit.

  • Mal ein anderer Ansatz zum Überlegen,
    da es sich ja um nicht ganz so wichtige Daten handelt, die wahrscheinlich noch an anderer Stelle gelagert werden, könntest du dich mal mit btrfs auseinandersetzen.
    Da lässt sich ein Raid-5 auf Dateisystemebene erstellen, ohne jegliche Raid-Controler!
    Und auch wenn das noch als hochexperimentel gilt, hab ich hier seit 3 Monaten nen Raid-6 Server ohne Probleme am laufen!


    du könntest dann die Platten einfach an einen USB-Hub anschließen und über den Pi verwalten


    So Far,
    Rabbit

  • um mal n paar daten in raum zu werfen. hab mal nen raid 5 mit 3 platten (ext4 dateisystem) getestet und jeweils 7,6 MB/s Les- und Schreibgeschwindigkeit über lan erreicht.

  • 1 Client - reicht die Leistung sicherlich, aber schon ein Film vom Raid geholt und der Pi dürfte an der oberen Grenze sein.