I2C Relais-Steuerung


  • Du hast recht jar. Der MCP23017 hat keine Pullups und braucht diese auch nicht. Der Pegelwandler ist also auf alle Fälle überflüssig,


    in dem Fall wäre der Pegelwandler ohne nachgeschaltete pullups eine potenzielle Fehlerquelle, also entweder auf der 5V Seite pullups nach 5V nachrüsten ODER den Pegelwandler für I2C ausbauen, überbrücken.

    lasst die PIs am Leben !
    Energiesparen:
    Das Gehirn kann in Standby gehen. Abschalten spart aber noch mehr Energie, was immer mehr nutzen. Dieter Nuhr
    (ich kann leider nicht schneller fahren, vor mir fährt ein GTi)

  • HI!


    ich habe zwar jetzt das Thema wieder "gepusht", aber meine Frage ist damit nicht beantwortet! :-)


    aber vielleicht fällt jemanden in der zwischenzeit (bis der Platinenentwickler sich meldet)
    eine alternative für mich ein...


    Ich würde gerne via NODE RED am Raspi einige mehrere Sachen miteinander verknüpfen.


    Node Red deshalb, da auch absolute DAU's in Sachen Programmieren damit etwas zu Stande bringen.
    ebenso kann ich mir bei bestimmten Aktionen oder Ereignissen automatische eine Pushover Nachricht senden
    oder ich kann meine 1Wire mit einbinden und auswerten und ebenso kann ich das ganze dann mit ioBroker
    Visualisieren und steuern.


    Nun bin ich eben am suchen nach Hardware für meinen PI mit dem ich EINGÄNGE / AUsGÄNGE verwalten und
    schalten kann.
    Ich habe bisher mit dem PIFace Digital gearbeitet was auch excelent funktionierte, aber mir sind nun die Ausgänge zu
    wenig geworden.


    Wenn ich alles einmal so überschlage dann benötige ich mindestens 20 Relaisausgänge und ca 10-12 Digitale Eingänge.


    Wenn jemand jetzt Meint, dann nimm doch ein PIRack, das ist das Problem.....
    NODE-RED unterstützt (noch) kein PiRack, da bin ich bisher dran, den PiFACE-Node programmierer ausfindig zu machen
    um ihn zu fragen ob eine Anpassung hierbei möglich ist.


    fällt jemanden evtl etwas ein?
    LOGO8 würde mit ioBroker auch funktionieren, aber ich habe keine S7 oder Simatic Manager um dieses auszuprobieren.
    Und die LOGO!Soft funktioniert in diesem fall wohl nicht. (soweit ich gelesen habe)


    Danke für evtl Tipps


    Tobi

  • gibts in dieser Sache hier schon Langzeittests?


    Leider nicht in eingebautem Zustand im Schaltschrank. Ich konnte in den letzten Monaten wg. Jobwechsel lange nicht so viel Zeit aufwenden wie ich gern gewünscht hätte.
    Zumindest ist das Ganze mit jetzt 64 Relais fast "einbaufertig" auf einem Brett montiert. Ich bin momentan noch bei der Software, da ich kürzlich die Client-Server Kommunikation von XMLHttpRequest (XHR) & PHP Message Queues auf Websockets umgestellt habe bzw. noch dabei bin.


    Kann eine solche Platine jetzt schon käuflich erworben werden?


    Nein, das ist nicht möglich. Ich kann den Status Quo der Eagle Dateien auf Anfrage zur Verfügung stellen. Daraus selbst eine Platine fertigen lassen sollte machbar sein...


    in dem Fall wäre der Pegelwandler ohne nachgeschaltete pullups eine potenzielle Fehlerquelle, also entweder auf der 5V Seite pullups nach 5V nachrüsten ODER den Pegelwandler für I2C ausbauen, überbrücken.


    Der eingesetzte Pegelwandler hat interne Pullups: http://www.ebay.de/itm/201266796270. Siehe auch angefügtes PDF.



    Viele Grüße
    Manfred


  • Der eingesetzte Pegelwandler hat interne Pullups: http://www.ebay.de/itm/201266796270. Siehe auch angefügtes PDF.
    Viele Grüße
    Manfred


    na denn.......
    mir wären die 10k pullups ja zu hochohmig, vor allem im Schaltschrank, aber OK wenns läuft schweige ich, nur finde ich Pegelwandler bei OC open collectoer sowas von überflüssig.


    Mehr Bauteile ist nicht immer sicherer sondern bedeutet meist mehr Fehlerquellen.

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    Edited once, last by jar ().

  • ...nur finde ich Pegelwandler bei OC open collectoer sowas von überflüssig.


    Hm, ich setzte den Pegelwandler ein, da die gesamte Schaltung inkl. der Relais mit 5V betrieben wird. Der MCP23017 schaltet m.W. nur bei min. 80% von VDD, d.h. >= 4V, an den I2C Eingängen zuverlässig. Siehe Datenblatt Seite 28 Param D041. Und der Raspi liefert ja nur 3,3V. Oder interpretiere ich da was falsch?


    Servus
    Manfred

    Files

    • MCP23017.pdf

      (686.21 kB, downloaded 163 times, last: )
  • Theoretisch hast Du recht. Praktisch wohl auch, denn das könnte der Grund sein, warum in vielen Schaltungen der MCP23017 zwar auf kurze Entfernung noch funktioniert und bei nur minimal längeren Kabeln nicht mehr. Ich hatte das bisher nicht so auf der Pfanne und habe das mit Leitungskapazitäten erklärt. Deswegen habe ich immer einen Boosterschaltkreis benutzt, der wandelt den Pegel auch um, allerdings als Nebeneffekt. Dadurch komme ich ein paar Meter weit, was aber oft nicht nötig ist.


    Danke und Respekt und Annerkennung, dass Du das Datenblatt wirklich durchforstet hast! Für mich ist dieser Hinweis goldwert und ich werde mal testen, ob das meine Vermutung mit der Reichweite bestätigt.


  • ....Hm, ich setzte den Pegelwandler ein, da die gesamte Schaltung inkl. der Relais mit 5V betrieben wird. Der MCP23017 schaltet m.W. nur bei min. 80% von VDD, d.h. >= 4V, an den I2C Eingängen zuverlässig.


    gut zu wissen, mit einem MCP hatte ich noch nicht das Vergnügen, >=4V ist mir auch neu und recht ungewöhnlich weil "normale" 5V (CMOS) ICs auch bei 3V sicher high erkennen, knapp oberhalb VCC/2 nur TTL ICs brauchen die >=80%.

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  • ...TTL ICs brauchen die >=80%.


    Ich glaub es ist genau anders rum. TTL (im MCP23017 Datenblatt Param D040) reicht die niedrigen Spannungen. Schmitt Trigger (im MCP23017 Datenblatt Param D041; die I2C Inputs) braucht die hohen. In einem TTL vs. ST Vergleichsthread habe ich gefunden:


    ST:
    < 1.0V => low
    > 4.0V => high


    TTL:
    < 0.8V => low
    > 2.0V => high

  • Ich glaub es ist genau anders rum. TTL....


    wiki?


    nun ja sicher ist nix, mir wurde gelehrt CMOS als Schaltschwelle halbe/VCC und TTL ist kritischer, deswegen ist ja CMOS störunanfälliger, wenn man den unsicheren Bereich betrchtet stimmt das je nach Guckrichtung, ein TTL Eingang erkennt kein low mehr bei 1V ein CMOS schon,


    aber da will ich nicht streiten ich glaube fast jeder Hersteller sieht das anders.


    Ich hatte um 1984-1988 meinen apple2+ auf 10 Portkarten erweitert bei 8 Steckplätze durch Huckepack löten und Kartenselect mit Drähten zu den Ports verlängern, das ging nur weil ich alle (LS)TTL IC durch HC oder HCT ersetzt hatte, die hatten weniger Inputlast dargestellt und auch mehr Output bereit gestellt.


    Das funktionierte stabil bis ich einem Kollegen half seinen zu reparieren durch Chiptausch, die richtige Bestückung das meiner wieder stabil mit 10 Karten lief fand ich aber nie wieder, es wurde Zeit für den Atari ST.

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  • [quote='RS_Tobi','http://test.forum-raspberrypi.de/forum/index.php?thread/&postID=192283#post192283']Kann eine solche Platine jetzt schon käuflich erworben werden?


    Nein, das ist nicht möglich. Ich kann den Status Quo der Eagle Dateien auf Anfrage zur Verfügung stellen. Daraus selbst eine Platine fertigen lassen sollte machbar sein...


    Danke, du hast PN! :-)


    Tobi

  • Hallo,


    ich benutze für die Kommunikation zwischen meinem Web-Client und dem Server Websockets. Um dies sicher zu gestalten möchte ich https für die HTML Seite und dann auch wss für die Websocket Kommunikation verwenden.
    Ich habe mir dazu ein eigene CA (Certificate Authority) und ein mit dieser CA selbst signiertes Zertifikat mit openssl erstellt. Die reine Website funktioniert damit gut über https.


    Aber, Websockets verschlüsselt über wss gehen nicht =(


    Es geht nur in der Kombination http & ws (in allen Browsern) oder https & ws (nur in Firefox und nur mit der Einstellung [in about:config] "network.websocket.allowInsecureFromHTTPS = true").
    Weder in Safari/iOS (wäre mir am wichtigsten) oder Chrome oder FF geht es mit wss.


    Ich vermute es liegt am selbst signierten Zertifikat.


    Wer weiß Rat bzw. hat https & wss schon einmal zum Laufen gebracht? Brauche ich ein "echtes" Zertifikat einer anerkannten CA?


    Danke und Grüße
    Manfred

  • Manolo144: Du musst schon PN aktivieren, wenn ich dir eine Nachricht schicken soll. Bei Antwort auf deine Nachfrage kommt: Manolo144 hat private Nachrichten deaktiviert !


    VG
    Manfred

  • So, endlich eingebaut. Derzeit nur die beiden "Rollladen ganzes Haus auf" und "Rollladen ganzes Haus zu" Kontakte angeschlossen. Die Rollladen werden abh. von Sonnenaufgang/-untergang und Wolkendichte automatisch geöffnet und geschlossen. Habe mir bereits 8x0,75 Kabel und passende Stecker (um das Ganze auch mal einfach entfernen zu können) besorgt und werden demnächste die Einzel-Rollladen anschließen. Dann geht auch ein "Vormittag im Osten zu", "Mittag im Süden zu" und "Nachmittag im Westen zu". Oder "alle Rollladen 50%", oder, oder ... ;)


    Inzwischen habe ich auch eine S.USV Basic ergänzt. Habe vor einiger Zeit mal einfach dem Raspi den Saft genommen und schwups, war die SD-Karte korrupt... Zum Glück hatte ich ein Image-Backup...

  • Nachdem es mit den Rollladen und mit den Stromstoßrelais für's Licht gut und stabil geht, packe ich auch meine KWL an.
    Die Lüftergeschwindigkeit ist mit einem Drehschalter in 4 Stufen einzustellen. Den Schalter "überbrücke" ich mit 3 Relais :D
    Interessant an dieser Stelle ist, dass die Doku bzw. der Schaltplan des Stufenschalters vom KWL Hersteller völlig falsch ist...

  • Servus zusammen,


    auf meinen (und sicherlich fast allen anderen China-) 5V Relais-Boards wird der Relais-Typ SRD-05VDC-SL-C (Datenblatt) verbaut.
    Hat jemand von euch Erfahrung bzgl. der Lebensdauer bei wochen- oder monatelangem (oder noch länger) eingeschaltet lassen? D.h. sehr wenig Schaltzyklen aber lange Zeiten eingeschaltet.
    Bei der Rollladensteuerung gebe ich immer nur ca. 1s Impulse. Bei der KWL habe ich natürlich seeeeehr lange Schaltdauern.


    Danke! :)

  • Geschalteter Strom und Spannung sind vernachlässigbar. 10V bei sicherlich wenigen mA.
    Mir geht es auch nicht um die Zyklen. Die sind ja bis zu 10^7. Ich fragte wegen "permanent eingeschaltet lassen"... ;)

  • Na nix. Was soll da passieren? Ein Relais unter diesen Bedingungen könnte höchstens den Hitzetot sterben, und da müßtest Du die Spule schon mit deutlicher Überspannung betreiben. Ärgerlich bei diesen Relais ist, daß die mit 70mA schon ganz schön Strom ziehen.


    Probleme könntest Du eher mit Kontaktkorrosion bekommen, weil da kein Strom fließt. Wenn sich am Kontakt eine Oxidschicht aufbaut, wird die nicht durchbrochen. Zumal der Hersteller im Datenblatt AgCdO als Kontaktmaterial angibt, Cadmium darf aber nicht mehr verwendet werden. Das stimmt also entweder nicht oder hier importiert jemand illegal.


    Für diesen Anwendungsfall - Schalten einer 0..10V Steuerspannung - würde ich entweder
    - Reed-Relais verwenden, weniger Strombedarf, keine Kontaktkorrosion
    - Optokoppler verwenden, dann aber die Schaltung ändern
    - eine PWM verwenden, über Optokoppler trennen und mit R-C sieben