Musik-Anlage für Party

  • Hi,


    ich würde gerne eine kleine "Musik-Anlage" für Partys zusammenbauen.
    Im Prinzip soll das Ganze so aussehen / folgende Funktionalität haben:


    Ich stelle eine Fritzbox mit angeschlossener Festplatta (fritznas), damit wird ein RaspberryPi per LAN/WLAN verbunden, der hängt wiederum an einem Verstärker.
    Man soll nun per Smartphone / Tablet die Musik auf dem FritzNas auswählen / in eine Playlist einfügen können.
    Als zusätzliches feature wäre airplay + google cast sehr spannend.


    Wie realisiere ich das am besten? (es geht nur um den RaspberryPi und so Schlagwörter wie z.B. "automount von FritzNas", "Aktualisierung der Datenbank nur auf Befehl, also nicht bei jedem Systemstart", "MPD oder eine Distribution wie z.b. Volumio", etc)


    Bin ziemlicher Anfänger was Linux angeht, deshalb immer dankbar für einfach nachzuvollziehende Anleitungen.


    Eventuell gibt es hier auch schon so ein Projekt / jemanden, der sowas auch schon realisiert hat (ist ja kein so außergewöhnlicher Einsatzzweck). Ich mach mich paralell natürlich auch hier im Forum auf dei Suche.


    Vielen Dank schon mal für Eure Hilfe / Anregungen
    LG

  • hm... ich bin verwirrt: Du hast all das, was ich dir antworten würde schon selbst beantwortet.
    mpd + automount oder besser "autofs" heißt es unter Linux
    Fehlt lediglich die nfs-Freigabe von Fritzbox aus. Eine gescheite App um den mpd zu bedienen - fertig


    Also wo genau funktioniert es nicht?


    Lediglich zu Airplay und google cast könnte ich nix zu beitragen.

    --
    man ist das System-Anzeigeprogramm für die Handbuchseiten von Linux.

  • Im Moment funktioniert noch nichts.
    Ich habe heute erst im Geschäft einen alten Raspberry Pi "vermacht" bekommen und noch ne FritzBox zu Hause rumstehen.


    Bis jetzt habe ich nur im Kopf / auf Papier geplant.
    Werde mich heute Abend mal daran setzten und ein Raspian aufspielen, MPD installieren und mal versuchen das Fritznas zu verbinden.


    Bin halt nur Linux-Anfänger und deshalb für alles dankbar, was mir hilft Fehler / Frust / mehr Aufwand zu verhindern.


    Das Stichwort "autofs" hat mir beim suchen im Netz schon mal weitergeholfen. Danke dafür.

  • Hallo,
    ich verstehe nicht so ganz warum die Festplatte unbedingt an der Fritzbox hängen muss...
    Häng sie doch an den Pi


    PS: ich würde eine USB Soundkarte nehmen, da der Ausgang vom Pi nicht sehr gut ist :)

  • Nette Idee, sicherlich auch recht einfach umzusetzen. (Ich habe mich mit Medienzeugs aber nicht auseinander gesetzt, da gibt es andere Leute hier im Forum)


    Ich komme zwar aus dem PA-Bereich und kenne die "Tonqualität" eines Pi's nicht, aber die angesprochene Soundkarte wirst du wohl verwenden müssen. Grunsätzlich ist es sehr wichtig, dass du einen sauberen und hohen Ausgangspegel am Pi hast, damit der Verstärker das Signal nicht krampfhaft verstärken muss. Ich gehe davon aus, dass die "Anlage" schon besteht, dann kannst du das wenigstens ordentlich testen ob das überhaupt passt bevor man eine "falsche" Anlage kauft.


    Ich denke wenn du deine Fragen gezielter und konkreter stellst und einfach schonmal mit dem Grundaufbau anfängst werden sich auch mehr Leute einklinken die dir helfen, so ist's noch schwer.


    Viel Erfolg! Für Fragen bezüglich der Musiktechnik stehe ich bereit, Medienzeugs mit dem Pi machen dann die andren :thumbs1:

  • Hi,


    hat jetzt alles doch etwas gedauert, aber ich habe schon mal einen "Teilerfolg" zu verzeichnen:
    Auf dem Pi läuft sowohl der MPD, als auch shaiport; mit pulseaudio an Stelle von alsa ist der Ton des analogen Ausgangs sogar einigermaßen zu ertragen (werde aber sicherlich auf eine andere Lösung umschwenken.


    Was ich aber ums verrecken nicht hinbekomme: die Festplatte an der Fritzbox als Musikbibliothek für den MPD zu nutzen.
    Hat da jemand eventuell eine Schritt-für-Schritt-Anleitung für ganz Blöde (wie mich).


    PS: Bin am überlegen das System um die Möglichkeit einer direkten Bedienung zu erweitern. Dachte an so was:
    https://pi3g.com/shop/kits-losungen/display-t-box/


    Was haltet ihr davon? was muss ich beachten? muss eine eigene GUI für den MPD gebastelt werden, oder welche Möglichkeiten gibt es da?


    Bin für alle Kommentare dankbar.


    Beste Grüße

  • Sers,


    Also ich möchte jetzt nicht sagen "dies oder das" ist schlecht, im Gegenteil, das sind Projekte die seit sehr langer Zeit entwickelt und z.T. auch mittlerweile vertrieben werden.


    Ich habe mir für unsre Küche ein Raspberry-WlanRadio gebastelt da der UKW-Empfang mehr als besch...... war.
    Raspberry + TochDisplay von watterott + USB-Soundkarte


    Ich kann nun zwischen Radiosendern auswählen oder aber auch Favouriten (der Stern) auswählen, unter anderem dann Musik von SD-Karte oder FritzBox.


    Player ist MPD und du findest unter Android kostenlose App's mit denen du den Player steuern kannst (selber probiert und funktioniert !)



    Selbst meine Frau die am Anfang skeptisch war will kein Wlan-Radio mehr von den bekannten ElektronikMärkten :D