Liste kompatibler SD-Karten

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  • Ich habe einige von den UHS mit 45 MB/s und eine davon spinnt im Pi 2 rum. Die anderen beiden laufen seit Längerem (auch im Pi 2) 1A.


    Die eine "Rumspinnkarte" funzt in den anderen PIs auch 1A und auch in anderen Geräten.


    Daher macht für mich eine "Kompatiblenliste" inzwischen absolut keinen Sinn mehr.


    Habe das auch bei anderen Karten gesehen, dass die von "laufen absolut ideal" bis "keine Chance" alles dabei haben und da waren sämtliche Hersteller und Kartenarten dabei.

    ;) Gruß Outi :D
    2x Pi B (Rev. 2 / Rente) / 1x Pi B+ (Wheezy) / 1x Pi 2 B (RaspberryMatic) / 2x Pi 3 B (Stretch/Win10IoT) / 2x Pi Zero 1.2 (J. Lite) / 2x Pi Zero 1.3 (J. Lite) / 2x Pi Zero W 1.1 (Stretch) / 1x Sense HAT

  • An dieser Stelle noch mals der Hinweis auf Beitrag#8.
    Die Aufgedruckten ' 45MB/s ' Werte haben zu diesem Einsatz keinerlei Aussagekraft.
    (das hat nichts mit dem PI zu tun, sondern vielmehr damit das der Aufgedruckte Wert für Kameras relevant ist aber der Einsatz hier ein anderer ist!)


    Ebenso wie der Hinweis darauf, dass eine als generell kompatibel gelistete Karte nicht zwangsläufig bei jedem gleich gut laufen muss, denn aufgrund von unterschiedlichen Fertigungstechniken kann 'ein und die selbe Karte' auch mal schlechter funktionieren...
    "Fertigungstechniken" meint die Art der Herstellung, was sich auf die Herstellung der Speicherchips bezieht. Obwohl die Karte äußerlich die gleichen Abmessungen hat, kann im inneren der gesamte Platz oder nur die Hälfte mit Speicherbausteinen verbaut sein... Eine SD des selben Modells kann z.B. auf 32nm Speicherchips, oder aus 28, oder 20nm usw - bestehen. (nm = nanometer)


    Ihr könnt euch an der Liste kompatibler SD-Karten grob orientieren, es gibt aber letztlich keine Garantie das diese auch bei euch tadellos funktioniert. Selber ausprobieren lautet die Devise und folglich solltet ihr kein Geld für größer-als 32GB Karten verschwenden da ihr keine Gewissheit haben könnt dass diese fehlerfrei auch bei euch funktioniert.
    (mal davon abgesehen das ein Betriebssystem nur 500MB bis 2GB benötigt aber ihr als Datenhalde lieber ein anderes Gerät verwenden solltet)

  • So, nachdem die Transcend Extreme 32 GB so Probleme gemacht hat, habe ich mir im Real diese Karte für 22,95 € gekauft:


    SanDisk Ultra SDXC UHS-I mit 64 GB


    Diese Karte läuft bis jetzt auf dem Pi 2 einwandfrei.
    Auch wenn am Anfang von meinem alten Laptop nur 27,4 GB erkannt werden, expandiert Noobs das FileSystem dann auf die ganze Karte.
    Speedtest habe ich noch nicht gemacht, auf der Packung steht bis 45MB/s....

  • Der Speed von 45x bringt im Pi zwar nix, es ist aber immer wieder schön zu sehen, wenn am USB 3 Port diverse externe Operationen deutlich schneller gehen.


    Dass Dein alter Laptop nur 27 GB erkannt hat, ist normal, er wird wohl mit SDXC nix anfangen können und die Karte wie eine SDHC Version (max. 32 GB) behandeln.

    ;) Gruß Outi :D
    2x Pi B (Rev. 2 / Rente) / 1x Pi B+ (Wheezy) / 1x Pi 2 B (RaspberryMatic) / 2x Pi 3 B (Stretch/Win10IoT) / 2x Pi Zero 1.2 (J. Lite) / 2x Pi Zero 1.3 (J. Lite) / 2x Pi Zero W 1.1 (Stretch) / 1x Sense HAT

  • Ich habe noch eine unbenutzte SD Karte von Samsung, 128 GB Evo Plus Class 10 herumliegen. Kann ich diese für meinen bestellten Raspberry Pi 3 Modell B benutzen oder ergibt das keinen Sinn?

    Hallo raspberrysalad,


    nein, das ist nicht sonderlich sinnvoll. Je nach Anwendung reichen 8 bzw.16GB locker aus. Mehr Speicher häng einfach per USB-Stick bzw. Festplatte dran, wo nötig. Abgesehen davon, dass unklar ist, ob sie in Deinem Pi überhaupt funktioniert, hantiert es sich schon mal schlecht beim Sichern derart großer Images, auch wenn man sie hernach gut packen kann.


    Gruß, STF

    "Ich lebe nach der Devise: Lieber fünf Mal nachgefragt als einmal nachgedacht."
    "Haben Sie nicht zugehört?"
    "Nein, natürlich nicht."


    Marc Uwe Kling - Die Känguruh Chroniken

  • Willkommen im Forum. Da hast Du aber ein angestaubtes Thema ausgegraben.

    Ich gebe STF recht: Es spricht nicht viel dafür extra eine 128GB Karte zu kaufen - aber wenn Sie schon "herumliegt" und keine andere sinnvollere Verwendung hat, würde ich die verwenden. Ich habe meine Karten (meist 32 GB) Partitioniert. So kann ich das Backup direkt auf der Karte machen, habe ein eigenes Laufwerk für Daten/Home und Linux...

    Hier ist ein Artikel, dass 128GB grundsätzlich funktionieren und ev. Probleme unter Windows auftreten könnten. Bei Amazon Rezensionen konnte ich keine Berichte finden, die diese 128GB Version mit dem Pi verwendet haben - es wäre also toll, wenn Du die Erfahrungen hier mit uns teilen könntest. Anmerkung: Ich weiß, die verlinkte Version ist für Tablets und Smartphone - hat aber mit Abstand die meisten Bewertungen.

    Ich habe selbst mehrere 32GB Samsung Evo Plus (teilweise die für Tablet und Smartphone) und kenne keine besseren SD Karten....

  • Hallo raspberrysalad,


    (nicht nur) bei mir im Kopf geisterte bis vor kurzem die Halbwahrheit herum, der RPi könne nur mit SD-Karten bis 32GB (Standard SD-HC) umgehen. Größere SD-Karten ab 64 GB entsprechen jedoch dem Standard SD-XC. Von Michael Kofler gibt auf https://kofler.info es einen entsprechenden Artikel mit Hintergründen, dass SD-XC am RPi sehr wohl möglich ist.


    Der Hintergrund dieser Halbwahrheit ist, dass die SD Association in der Spezifikation für SD-XC auch das Dateisystem (dr)exFAT von M$ als das zu verwendende vorschreibt, auch wenn die Karten technisch gesehen mit jedem anderen Dateisystem genauso funktionieren. Damit wurde den Herstellern von Digitalkameras, Handys, ... eine Vereinfachung geschenkt, die darin besteht, dass sie nur ein Dateisystem (nämlich (dr)exFAT) in ihre Firmware zu implementieren brauchen (und nur den entsprechenden Obolus an M$ für die (dr)exFAT-Lizenz zu bezahlen brauchen). Ansonsten ist es laut Spezifikation einfach keine echte SD-XC.


    Für uns RPi-Hacker bedeutet das folgendes:

    Der Broadcom 283x des RPi erwartet beim Booten von der SD-Karte ein klassisches FAT-Dateisystem und kein (dr)exFAT-Dateisystem. Daher muss auf einer SD-Bootkarte für den RPi immer eine klassische FAT-Partition existieren, von der gebootet wird.


    1. Beim direkten Flashen eines RPi-Images (z.B. für Raspbian) auf eine SD-XC ist eigentlich gar nichts zu beachten: Das Datenträgerabbild wird z.B. unter Linux wie gehabt mit dd if=<imagefile> of=/dev/sd<x> bs=1M status=progress samt Partitionstabelle und Dateisystemen (FAT32 für /boot und ext4 für den Rest) auf die SD-XC-Karte geschrieben. Das Booten am RPi funktioniert dann ganz normal. Weiß ich sicher, da ich kürzlich beim Durchschlendern im EP-Markt probehalber und spontan 31,99€ für eine 64GB-SD-XC (SanDisk Ultra) investiert habe und zu Hause obigen Befehl getestet habe.

    Den Test unter Windows 7 mit win32diskimager habe ich jetzt nicht durchgeführt, gehe aber davon aus, dass dies auch funktionieren sollte, da prinzipiell das Gleiche wie bei dd unter Linux passiert: Das Image wird sektorweise 1:1 rüberkopiert.

    2. Schwieriger wird's mit NOOBS, da dieser Bootloader ja (vor allem am Windows-PC) ohne Formatieren über das normale Dateikopieren des Betriebssystems in die bestehende FAT-Partition der SD-Karte kopiert wird. Wenn man jetzt eine SD-XC hat und nichts unternimmt, kopiert man dieses NOOBS allerdings in die standardmäßig vorhandene (dr)exFAT-Partition und der RPi kann von dieser Karte daher nicht booten.

    Unter Linux kann man jetzt die SD-XC-Karte über das Kommando mkfs.vfat mit einer klassischen FAT32-Partition formatieren und dann die NOOBS-Dateien rüberkopieren.

    Windows macht (wie so oft) dem unbedarften Anwender auch hier einen Strich durch die Rechnung, indem es dafür sorgt, dass eine SD-XC nicht regelunkonform mit einem anderen Dateisystem als (dr)exFAT formatiert werden kann/darf. Warum sollte sich M$ die Einflussnahme auf den SD-XC-Standard Millionen kosten lassen, um ihn dann mit dem eigenen Betriebssystem leicht umgehbar zu machen? Da ist es für diesen Verein schon besser, im Sinne der "Anwenderfreundlichkeit" dafür zu sorgen, dass hier nicht versehentlich eine "falsche" Formatierung durchrutscht. Dumm für den Anwender, der eigentlich wüsste, was er tut...


    Zurück zu Deiner Frage:

    Die 128GB-Karte kannst Du auf Deinem RPi verwenden, wenn Du sie richtig beschreibst. Ob Du Dir damit aber einen Gefallen tust (Stichwort Datensicherung) ist die andere Frage. Siehe die Argumentation meiner Vorredner, der ich mich anschließe.

    Ich bevorzuge derzeit 8GB-Karten mit Class 10


    schlizbäda