Erdfeuchte - Bewässerung


  • Ähm, wegen deinem Sensor:
    Lässt du die Rohre fertigen?

    klar wozu hat man Kollegen mit Ahnung und Material


    Ich würde einen (Innen-)Durchmesser entsprechend dem Rohrstücken, die ich habe, wählen.

    entsprechend dem Materiallager, nicht deinem :)


    Anspitzen halte ich für nicht notwendig:

    war der Vorschlag vom Glasmacher und warum sollte ich das ignorieren?

    lasst die PIs & ESPs am Leben !
    Energiesparen:
    Das Gehirn kann in Standby gehen. Abschalten spart aber noch mehr Energie, was immer mehr nutzen. Dieter Nuhr
    (ich kann leider nicht schneller fahren, vor mir fährt ein GTi)

  • Moin,

    Ich lese hier schon eine Weile mit, habe aber die Inhalte der ersten Beiträge schon wieder vergessen.
    Vielleicht ist meine Frage daher überflüssig.
    Was spricht gegen den folgenden Aufbau: Sensor mit Frischhaltefolie 1-2 Lagen umwickeln, mit Tesa abkleben und in Schrumpfschlauch einschrumpfen? Unten noch etwas Heißkleber in den Schrumpfschlauch.
    Ich habe das bei 2 meiner Testsensoren gemacht, habe aber erst ein paar Tage an Tests, und habe noch ein paar kleinere Problemchen wo ich nicht weiß wo sie herkommen.
    Mein Aufbau ist folgender: 74hc14 direkt auf dem Sensor, dann kurze Drähte 2-3cm zum ESP. Der 74hc14 wird aus einem portpin des ESP gespeist, ESP hängt an 3.3V linear geregelt von 12V Bleibatterie, oder an einer kleinen LiFePo 3.3V 1/2 AA Akku.
    Gesamtlänge des Sensors ist 10cm, davon 8cm für die Elektroden. Die Bauteile auf dem Sensor sind bei mir mit Heißkleber beschichtet um Luft-Feuchtigkeit fernzuhalten.
    Als "genormte" Testerde habe ich Meeressand.
    Wenn ich den Sensor in die Hand nehme, oder eine Wasserflasche draufstelle funzt er wunderbar, von 40kHz trocken auf 22kHz naß.
    Umwickelt mit nassem Küchenpapier läßt sich eine schöne Trocknungskurve über 1-2 Tage aufzeichnen.
    Sobald das Ding im Sand steckt, kommt es irgendwie vollkommen auf den Standort des Behälters in der Wohnung an. An einer Stelle mißt es hervorragend, 3m weiter schwanken die Werte täglich immer zur selben Zeit in einem Zeitraum von 9:00 -11:00 morgens erheblich. Habt Ihr ähnliche Erfahrungen gemacht?

    Eine andere Frage habe ich noch: Was habt Ihr eigentlich mit den Aluelektroden vor? Die müssen doch unbedingt auch elektrisch von der Erde und gegeneinander isoliert sein. Warum also unbedingt Alu? Ich konnte den Sinn aus euren Beiträgen nicht erfassen.

    Einen guten Rutsch wünscht: der Conquistador

  • Hallo Conquistador,


    Eine andere Frage habe ich noch: Was habt Ihr eigentlich mit den Aluelektroden vor? Die müssen doch unbedingt auch elektrisch von der Erde und gegeneinander isoliert sein. Warum also unbedingt Alu? Ich konnte den Sinn aus euren Beiträgen nicht erfassen.

    Alu kann man eloxieren, also mit einer elektrisch isolierenden Oxidschicht versehen. Mit einer weiteren Technik (Verdichten) macht man diese Eloxalschicht relativ unempfindlich gegen äußere Einflüsse. Die Dichte der Feldlinien hängt dann vom Dielektrikum (letztlich von der Feuchtigkeit) zwischen den Elektroden ab. Und da die Feuchtigkeit die Oberfläche wegen der verdichteten Eloxalschicht nicht angreift kann man das Teil direkt in die Erde stecken, ohne dass es vergammelt und die Erde belastet. Alu-Ionen sind nicht gerade so ganz der Gesundheit zuträglich.

    Zu dem Thema habe ich mal ein paar Sachen recherchiert und per PN ausgetauscht. Was davon jetzt hier im Forum gelandet ist, entzieht sich auch meiner Kenntnis.

    Zentris: Habe ich's richtig wiedergegeben?

    Beste Grüße

    Andreas

    Ich bin wirklich nicht darauf aus, Microsoft zu zerstören. Das wird nur ein völlig unbeabsichtigter Nebeneffekt sein.
    Linus Torvalds - "Vater" von Linux

    Linux is like a wigwam, no windows, no gates, but with an apache inside dancing samba, very hungry eating a yacc, a gnu and a bison.

  • Zunächst: Willkommen im Forum (und willkommen im "Club" :lol: )

    Super Idee!
    Ich habe hier seit ca. 4 Wochen einen Sensor nur in Schrumpfschlauch, das mit der Frischhaltefolie ist keine schlechte Idee! :thumbs1:
    Der Schrumpfschlauch macht sich besser als ich erwartet hatte: Die Messdaten sehen relativ ausgewogen aus...
    https://thingspeak.com/channels/79695 ==> Field 1 Werte

    Die Speisung de(s/r) Sensor(s/en) aus dem ESP habe ich auch so... wobei ich da inzwischen etwas zweifle, ob das eine gute Idee ist:

    Ich habe festgestellt, dass die Messschaltung ziemlich spannungsempfindlich ist und weiterhin, dass die Pins nicht immer sauber auf 3,3V (bzw. etwas darunter) schalten. Manchmal sind es nur 10-100 Millivolt Abweichung - offenbar auch noch temperaturabhängig... so dass die Frequenz etwas variiert...

    Was für einen ESP8266 verwendest du?
    Schickst du den in den deep-sleep mode?

    Zu den Abweichungen:
    Hab ich auch beobachtet: Ich habe den Verdacht, dass das mit der Umgebung des Sensors zusammen hängt (größere metallische Gegenstände in der 'Nähe'? Schleicht ein Haustier herum ? :lol: )
    Vollkommen (er)klären konnte ich das auch noch nicht...

    Zur "Alufraktion":
    Es wurde die Idee mit den Alu-Elektroden geboren aus der Tatsache heraus, dass Alu (bei entsprechender chemischer Behandlung ==> ELOXAL-Verfahren) eine recht "dicke" und sehr widerstandsfähige Qxidschicht ausbildet. Diese Schicht ist elektrisch nichtleitend und wasserresistent.
    Aus dieser Eigenschaft heraus sollten es gelingen, auf eine weitere Beschichtung verzichten zu können und die eloxierte Alu-Gabel direkt in den Boden zu bringen.
    (In wie weit diese ELOXAL-Schicht den org. Säuren/Basen im Erdboden standhält, ist noch ungetestet).

    Problematisch hat sich das kontaktieren des Alu's herausgestellt: Löten ist möglich, aber nicht einfach. Schrauben (mit Zahnscheibe) ist einfacher.
    Zuletzt muss dann die Kontaktstelle zuverlässig gegen Feuchtigkeit geschützt werden, was aber ein vergleichsweise geringes Problem sein dürfte.

    Dir auch eine Guten Rutsch!
    Automatisch zusammengefügt:


    Zentris: Habe ich's richtig wiedergegeben?

    Jupp :thumbs1: :lol:

  • Na Ihr seid ja fix mit dem Beantworten:

    Ok, mit dem Eloxieren das verstehe ich. Früher hatten wir das für Fahrradfelgen, allerdings sind die über die Jahre trotzdem vergammelt.

    Ich habe esp12-e auf kleiner Adapterplatine und esp07 (schon ein Jahr alt aber fast identisch mit esp12) Außerdem noch diese billigen nodemcu clones vom Ali für 3€.
    Wichtig ist natürlich den Esp pin für den TTL power zu setzen und 100ms zu warten bis das richtig schwingt. Habe es nicht genau mit dem Oszi angeguckt wie lange das genau braucht, weil die 100ms den Verbrauch ja kaum erhöhen da ja noch wireless gesendet werden muß was viel länger dauert. Dann schicke ich den ESP in sleep und messe 18yA, mit dem Multimeter-schätzeisen. Das Schätzeisen teste ich indem ich den quiescent current eines HT7305-1 (sehr empfehlenswerter Linearregler) messe, wo es mir 3yA anzeigt was sich mit dem Datenblatt deckt. Somit nehme ich an, daß die 18yA dann auch ungefähr 18yA sind.

    Ja, die Umgebung des Sensors spielt eine große Rolle, ich werde in den nächsten Tagen weitere Tests mit mehr Sensoren machen.
    Auch habe ich bei meinen Sensoren, Cu auf beiden Seiten der Leiterplatte die ich aber auch abtrennen kann - was allerdings keine große Veränderung bringt.
    Außerdem habe ich noch festgestellt, daß auch die Kapazität der Datenleitung vom TTL zum ESP oder arduino noch eine Rolle spielt. auch wenn die hinter dem 3. Inverter ja eigentlich entkoppelt sein sollte. Hier macht es einen Unterschied ob 3cm oder 10cm Draht dran sind.

    Hier noch ein Bild wie extrem es an dem einen Standort schwankt. Und wie gesagt, mit Handauflegen oder im feuchten Küchenpapier funzt derselbe Sensor wunderbar.

  • Interessant, dass es bei dir ebensolche "Wellen" gibt wie bei mir... :s

    Ich beobachte diese zeitlichen, wellenförmigen Wertschwankungen nun schon länger und habe noch keine Erklärung dafür gefunden:
    Da ich die Temperatur der Pflanzenumgebung ebenfalls aufzeichne, kann ich zunächst einen Temperatureinfluss ausschliessen.

    Kämen noch Spannungsschwankungen in der Versorgung... hab ich nicht dauerhaft vermessen...

    Bei mir stehen die Töpfe recht unbeeinflusst von vielem auf einer Fensterbank im Anstand von ca. 30cm nebeneinander. Die Kabel von den Sensoren zu den ESPs sind allerdings mal so locker 60-100cm lang (abgesetzter ESP). Sollte das einen Einfluss haben? Ich hab ebenfalls angenommen, dass der "Ausgangs"-SchmitTrigger das vollkommen kompensiert.

    Klar, die Leitungskapazität muss mit hoher Frequenz umgeladen werden... interessanter Ansatz... :denker:

    Mal sehen, bin zur Zeit auf einer anderen Baustelle unterwegs (Lüfterüberwachung eines Nocuta-Lüfters), so dass ich die nächsten Tage nicht zum Experimentieren komme.

    bis die Tage!
    das Zen

  • Hallo Zentris,


    Interessant, dass es bei dir ebensolche "Wellen" gibt wie bei mir... :s

    Ich beobachte diese zeitlichen, wellenförmigen Wertschwankungen nun schon länger und habe noch keine Erklärung dafür gefunden:

    Pflanzenatmung, Photosysnthese, Gärung, Sauerstoffwechsel - hatten wir in diesem Thread aber schon mal diskutiert (Pflanzen wandeln tagsüber CO2 in O2 um und bauen dabei organisches Material auf mit dem Nebenprodukt Wasser - bei Dunkelheit "atmen" sie Sauerstoff ein und geben CO2 ab und verbrauchen dabei Wasser). Hat mit der Temperatur nix zu tun. Ist ein rein biologischer Prozess, der sich Tag für Tag mit der von Euch gemessenen Präzision wiederholt.

    Beste Grüße

    Andreas

    Ich bin wirklich nicht darauf aus, Microsoft zu zerstören. Das wird nur ein völlig unbeabsichtigter Nebeneffekt sein.
    Linus Torvalds - "Vater" von Linux

    Linux is like a wigwam, no windows, no gates, but with an apache inside dancing samba, very hungry eating a yacc, a gnu and a bison.

    Edited once, last by Andreas (January 1, 2017 at 9:30 PM).


  • Pflanzenatmung, Photosysnthese, Gärung, Sauerstoffwechsel -...
    - bei Dunkelheit "atmen" sie Sauerstoff ein und geben CO2 ab und verbrauchen dabei Wasser). Hat mit der Temperatur nix zu tun. Ist ein rein biologischer Prozess, der sich Tag für Tag mit der von Euch gemessenen Präzision wiederholt.

    Ja, hab ich im Hinterkopf... :D

    Einen Tag/Nacht-Zyclus würde das erklären (da bin ich bei dir), derzeit liegt an meinen Test-Töpfen jedoch ein 1,5-2h Zyclus an (unten im Bild kommt dass aufgrund der verkürzten Zeitleiste nicht so sichtbar rüber...

    Sollte das wirklich Stoffwechselprozesse sein, die man da sieht? :s
    Wäre ja "unglaublich"... ne im Ernst...
    Zum Nachforschen bzgl. Pflanzenstoffwechsel fehlt mir derzeit die Zeit... muss es wohl so hin nehmen...

    BTW: Ich würde gerne die Datenspeicherung und Darstellung der Daten auf Grafana/InfluxDB umstellen - Ein Server (aktuell eine VM, später soll es dann ein RP werden) mit der Software ist inzwischen aufgesetzt und installiert, aber es funzt nicht (Die Daten aus der DB werden nicht angezeigt...)

    Hat hier jemand damit Erfahrung? (ich werde wohl einen gesonderten Thread dafür öffnen...)

  • FredRam:
    Sensor wird heute "versenkt" (ist inzwischen geruchsfrei...) und wird den mit dem Conrad Plastik 70 Lack ersetzen (der inzwischen komplett versagt hat - dessen Beschichtung ist weißlich mit deutlichen Schäden an der Beschichtung, wenn ich dran denke, mach ich ein paar Bilder...)

    Die (öffentliche) Wiedergabe der Messkurve(n) wird noch ein paar Tage dauern, ich baue gerade meinen gesamten Datenerfassungs- und -Speicher-Zoo von Apache-basiert auf einen Python-HTLM-Server um, der dann auch eine Influx/Grafana-Anbindung bekommt...

    Muss dich also noch um etwas Geduld bitten :)

  • So, nun mal was aktuelles aus der "Feuchte"-Küche:

    Ich habe nun den Sensor mit der Plastik 70 Beschichtung aus der Erde entnommen, nachdem der schon seit Wochen keine signifikanten Frequenzänderungen bei Bewässerung angezeigt hat.
    Die beiden unten stehenden Bilder entsprechen dem, was ich erwartet habe (das rechte Bild ist zur Kontraststeigerung etwas verfremdet...):
    Der Plastik 70 Lack quillt mit der Zeit auf und beginnt zu "zerfallen" bzw. zu erodieren, auf jeden Fall stellt er keine wirksame Elektrodenisolation mehr dar.
    Dieser Lack ist somit "raus"... :no_sad:

    FredRam hat mir freundlicherweise einen Giess-o-mat Sensor zur Verfügung gestellt, welcher mit Conrad Plastik 71 (Polyurethan-Lack) isoliert ist. :thumbs1:
    Diese verfügt über einen angeflanschten Frequenzteiler, welcher in 3 Stufen eingestellt werden kann: Ich habe ihn vorerst auf 16:1 stehen lassen, die beim ESP ankommende Frequenz ist also 16x geringer als die eigentliche Schwingfrequenz.

    Der Sensor ist seit 2017-01-25 22:58:59 in der (frisch gegossenen) Erde, die Kurve kann live verfolgt werden derzeit nur die "alte, ranzige" Darstellung]- der Zeitbereich kann rudimentär gewählt werden..)
    Die neue Anzeige per Grafana kommt in den nächsten Tagen... da kann ich dann auch ein "Logbuch" führen:

    Edit 1.2.17: http://bss135.selfhost.eu:58888/dashboard/db/e…=now-12h&to=now

    bis denne :)

  • Ich habe jetzt den Großteil der > 400 Beiträge durch. :^^:

    Momentan ist also die kapazitive Methode mit Reagenzglas die beste (Langlebigkeit, Genauigkeit), man muss nur oben richtig abdichten (Harz etc), richtig?

    Als Schaltung wird nicht mehr als 3 SchmittTrigger, 2 Widerstanden gebraucht, oder (https://github.com/Zentris/erdfeuchtemessung/wiki/kapazitiv)?

    Lohnt es sich, einen solchen Sensor selbst zu bauen und zu einer Wetterstation hinzuzufügen hinsichtlich Langlebigkeit?

    Wirklich eine hoch komplizierte Angelegenheit, Hut ab vor euch! :danke_ATDE:


  • Ich habe jetzt den Großteil der > 400 Beiträge durch. :^^:


    Respekt !!!! :thumbs1: :thumbs1: :thumbs1:


    Momentan ist also die kapazitive Methode mit Reagenzglas die beste (Langlebigkeit, Genauigkeit), man muss nur oben richtig abdichten (Harz etc), richtig?

    Ja, so ist es.
    Meine bisherige Erfahrung mit dem Vergießen mit Epox erscheint mir die derzeit beste: Das Reagenzglas gewinnt enorm an mech. Stabilität, die ganze Elektronik ist "bombensicher" und und evtl. doch in den oberen Bereich der Kabelherausführung eindringendes Wasser kommt nicht sehr weit...


    Als Schaltung wird nicht mehr als 3 SchmittTrigger, 2 Widerstanden gebraucht, oder (https://github.com/Zentris/erdfeuchtemessung/wiki/kapazitiv)?
    Lohnt es sich, einen solchen Sensor selbst zu bauen und zu einer Wetterstation hinzuzufügen hinsichtlich Langlebigkeit?

    Klar, entweder einen Giss-o-maten kaufen oder die Schaltung so wie ich, selber auf eine Platine "nageln".
    Seit gestern läuft der Test mit dem Conrad Urethan-Lack 71... vielleicht schaff ich heute noch die Umsetzung der "hübschen" Messdatenausgabe - werde das dann hier publizieren...

    Wenn du das Protokoll anpasst, kannst du den Sensor auch z.B. ins FHEM einbinden - soweit bin ich (noch lange) nicht...
    Falls du da was machst, wäre nett, wenn du das öffentlich machst - ich würde das dann in mein Repo kippen (mit deiner Erlaubnis) und dich natürlich namentlich erwähnen :D

    Ich würde (hardwaretechnisch) am liebsten noch einen Schritt weiter gehen: gleich den ESP mit vergießen, der müsste allerdings im oberen Bereich des Röhrchens sitzen, wegen des WLANs...


    Wirklich eine hoch komplizierte Angelegenheit, Hut ab vor euch! :danke_ATDE:

    Ich war schon ein paar mal kurz vor dem Hinwerfen... echt jetzt... :blush:

  • Update Giess-o-mat Sensor mit Polyurethan-Beschichtung:

    Ich habe nun die gesamte Messwerterfassung und -Darstellung auf Python/Influx/Grafana umgestellt und stelle die aktuellen (Live-)Daten zur Verfolgung online:

    http://bss135.selfhost.eu:58888/dashboard/db/erdfeuchte-topfdaten

    Wer sich mit Grafana auskennt, dem sollte die Bedienung der GUI keine Probleme machen, alle anderen möchte ich ermutigen, sich das mal anzusehen und auszuforschen ;)

    Die Datenerfassung wird mit einem ESP8266-12e gemacht, als Datenkonzentrator dient ein RasPi 3, welcher die eintreffenden Datenpakete aufbereitet und in 2 MySQL-Datenbanken + in eine Influx-DB sendet.

    Die Grafana - Applikation (als auch die Influx-DB) laufen auf einer VM (Ubuntu, 2vCPU, 2GB RAM) innerhalb meines lokalen Netzes, welches per DynDNS von extern erreichbar ist.

    Ich hoffe, ich habe sicherheitstechnisch nichts übersehen, wenn doch, bitte sendet mir einen Hinweis per PM (Danke!!).

    Wir können die Ergebnisse gerne hier (weiter) diskutieren, ggf. auch den tech. Background - ich bin da offen für Hinweise und Verbesserungsvorschläge. :thumbs1:

    Viel Spass!

  • Noch schwer zu sagen, hatte heute Nacht einen Ausfall des ESP8266 (hat sich weggehängt, eben erst bemerkt).. :@

    Nach so kurzer Zeit kann man auch noch keine Aussage treffen:
    Wenn man auf die unterste Kurve sieht (mit dem Schrumpfschlauch) dann sieht man ein regelmäßiges (auf die Gießzyclen bezogen) auf und ab, wobei bis zu 3-5 Tage nach dem Giessen der Wert unentschlossen wirkt, erst wenn der Topf trocken geht, steigt die Frequenz signifikant und zielstrebig nach oben.
    Dieser Sensor ist jetzt seit Wochen drin und hat "sich gefunden".

    Der Polyurethan-Sensor (PUR) ist ja gerade mal ein paar Tage drin - der muss sich noch "setzen" und richtig einschwemmen.
    Das ist es ja vermutlich, was vielen ehemaligen Interessenten an diesem Thema offenbar die Lust verdorben hat:
    Man braucht Geduld - so ein "Biosystem" hat seine eigene Zeit (u.a. aus diesem Grund habe ich ja auch das Einblatt gewählt, weil der Wasserverbrauch dieser Pflanze recht hoch ist und ich somit öfters gießen muss)..

    Der Sensorausfall heute Nacht ärgert mich sehr, weil die Daten ja echt nicht da sind... - muss mal sehen, ob ich mir da eine Alarmierung bauen kann... irgendwas mit Telegramm .. wenn länger als 10 min. keine Daten kommen... setzte ich mich heute dran... Mist aber auch... :wallbash:

  • Moin,

    Ich habe leider keine Benachrichtigung bekommen, daß es hier weitergegangen ist, und habe auch nicht viel Neues beizutragen.
    Zentris, du hast definitiv dieselben pattern wie ich in den Graphs.
    Nun erinnere ich mich noch an meine Prototypen vom Sommer, und stelle fest, daß diese nicht solche absonderlichen Werte hatten.
    Meine ersten Sensoren waren diese billigen resistiven Chinateile die ich mit HC14 Schwinger ausgestattet hatte und mit Schrumpfschlauch überzogen. Die habe ich auch noch da, und werde die bei Gelegenheit zusammen mit den anderen testen.
    Spannungsversorgung schließe ich als Ursache aus, da mein Testaufbau an einer 12V 5Ah Bleibatterie mit LM1117 3.3V Regler hängt, die ständig mit einer 25W Solarzelle geladen wird, also immer konstant 3.3V bekommt. Außerdem überwache ich die Batteriespannung noch per LCD Anzeige, die geht selbst nach mehreren Regentagen nicht unter 12.3V.
    Ich nehme bald an, daß die Beschichtung / Schrumpfüberzüge usw schlecht sind. Dazu scheint die Form der resistiven Sensoren mit kleiner Fläche und großem Abstand scheinbar besser zu sein. Diese Annahme kam mir vor ein paar Tagen.
    Im Moment warte ich auf neue Platinen für ESP die ich Anfang Januar entworfen habe und die nun bald kommen müßten. Mit diesen werde ich dann genauere Tests machen. Dazu habe ich mich in Graphsoftware von 3d etwas eingearbeitet.
    Wenn ich natürlich jetzt das neue Anzeigesystem von Zentris sehe, da werde ich fast neidisch, das muß ich mir mal morgen auf Arbeit angucken wenn ich Zeit habe.
    Hier noch ein paar Bilder meiner ersten Prototypen vom Juli2016.


  • Ich habe leider keine Benachrichtigung bekommen, daß es hier weitergegangen ist, und habe auch nicht viel Neues beizutragen.

    ??
    Ähm... die Thread-"Mail" Mitteilungspostings funktionieren bei mir auch nur bedingt und nicht sehr zuverlässig.
    Keine Ahnung, woran das liegt.
    Einfach öfters mal reinschauen :lol:


    Zentris, du hast definitiv dieselben pattern wie ich in den Graphs.

    Ich habe mich mal etwas belesen bzgl. der Wasseraufnahme von Pflanzen:
    Das ist ganz schön kompliziert. Pflanzen haben ganz unterschiedliche Taktiken, wie sie möglichst wenig Wasser verbrauchen.
    Diese Wellen könnten (!) den aktuelle Verbrauch widerspiegeln oder sind zumindest eine Folge davon.

    Meine Testpflanzen stehen auf dem Fensterbrett (innen) unmittelbar an der (doppelglasigen) Scheibe.
    Vor dem Fensterbrett (darunter) ist ein Heizkörper, der mittels elekt. Thermostaten geregelt wird. Die warme Luft steigt also auf und zum Teil direkt durch den "Blätterwald".
    Der Thermostat regelt (nur) auf ca. 1°C genau, man sieht das auch in den Diagrammen, Nachts wird der Raum auf ca. 17°C abgesenkt (sonst ca. 20°C - reicht mir).

    Offenbar (wenn ich die Kurven interpretiere) wird in den Phasen, wo Warmluft aufsteigt, verstärkt Wasser gezogen und der Boden "etwas" trockener (Frequ. steigt an), wenn die Heizung abkühlt dann weniger und Wasser strömt aus dem Rest des Topfes langsam nach... Die Fühler sind ja offenbar sehr empfindlich (was sie gar nicht bräuchten..).

    Beim dem neuen Sensor mit Plastik 71 ist aufgrund der Frequenzteilung 16:1 dieser Welleneffekt bisher nicht zu sehen - andererseits muss dieser Sensor sich noch "setzen".. mal sehen

    Im Elektronik-Forum gibt es ebenfalls einen interessanten Beitrag: https://www.mikrocontroller.net/topic/335407?goto=4886609#4886609
    (oder bist du das etwa ??? ) :huh:



    Wenn ich natürlich jetzt das neue Anzeigesystem von Zentris sehe, da werde ich fast neidisch, das muß ich mir mal morgen auf Arbeit angucken wenn ich Zeit habe.

    :thumbs1: Danke...
    Und wenn ich sehe, wie wenig Aufwand und Mühe ich damit hatte... :D

    Den größten Aufwand hatte (und habe) ich damit, die aktuelle und "alten" Daten in die Influx-DB zu importieren, weil die Formate etwas "wild" gewachsen sind ...
    Das schöne ist, das man da beliebig viele DBs und measurements anlegen kann und den internen /externen Zugriff recht gut im Griff hat.
    (Das was aktuell (öffentlich) zu sehen ist sind etwa 2-3% der verfügbaren Daten :) )

Participate now!

Don’t have an account yet? Register yourself now and be a part of our community!