3G Router

  • Hallo Leute!

    Meine Internetverbindung läuft zur Zeit über einen 3WebCube. Dieser lässt aber nur 5 Wlan-Verbindungen zu, hat keine Ethernet-Ports und ist sonst auch nicht gerade zuverlässig...

    Ich hab mir dann vor einiger Zeit einen Surfstick (Huawei E353) und eine externe Antenne dazu besorgt. Der Surfstick sollte dann mit einem Linksys E3200 (dd-wrt) den WebCube ersetzen. Hat aber leider nicht wirklich funktioniert. Übers Webinterface vom Router lässt sich zwar Mobile Broadband einstellen, aber die Verbindung wird nicht hergestellt. Mit BusyBox komm ich auch nicht wirklich klar.

    Meine Idee wäre jetzt, den RPi die 3G-Verbindung herstellen zu lassen und über den Router zu verteilen. Auf dem RPi läuft ein raspbian-minimal und die Verbindung lässt sich auch mit ppp herstellen. Allerdings sind im raspbian-minimal-Kernel lt. Fehlermeldung keine ip-tables kompiliert. Bin nach dieser Anleitung in leicht abgeänderter Form vorgegangen. Würde gerne auf Arch umsteigen. Bin beim rumspielen in der VirtualBox super damit zurechtgekommen.

    Welche Variante wäre denn eigentlich für mein Problem besser geeignet? Den RPi als Router einrichten und den Linksys nur die Verwaltung von DHCP überlassen, oder den RPi an den WAN-Port des Linksys und den Router die Arbeit überlassen? Oder einen neuen 3G-Fähigen Router kaufen und meine Idee verwerfen?
    Apropos RPi und WAN-Port: Brauch ich in diesem Fall ein Crossoverkabel?

    Die Variante RPi an WAN-Port würde mir am besten gefallen, nur wie konfigurier ich dann Router und RPi? Und ist der RPi dann noch übers Netzwerk erreichbar?


    LG Markus

  • Du kannst den Router ganz weg lassen und alles vom Pi erledigen lassen oder beim Router alles bis auf WLan abschalten und den nur als Access-Point benutzen, das können die meist besser als USB-Wlan Sticks.
    Als Image würde ich ohne Linuxerfahrung das ganznormale Raspbian nehmen. Wenn der Platz eng wird kannst Du alles was mit X zu tun hat deinstallieren, es stört aber nicht.
    Auf dem Pi installierst Du wvdial, einen dhcpd und Bind als DNS. IPTables ist schon drauf.
    Dann Richtest Du mit wvdial die Internetverbingung über den Stick ein, erstellst für IP-Tables eine NAT-Regel und startest den Bind. Jetzt kannst Du die Daten (Gateway, DNS und Adresse) vom dhcp-Server verteilen lassen.
    Fertig ist der Pi als UMTS-Router .

  • weit bin ich ja nicht gekommen :angel:

    Mit Arch hatte ich das Problem, dass sich der Stick nicht auf Modem-Modus umschalten ließ. usb_modeswitch meldete zwar OK, aber der Stick war immer noch als Mass-Storage registriert.

    Mit raspbian meldet sich der Stick auch ohne usb-modeswitch als Modem (eigentlich als 3 Modems - ttyUSB0, ttyUSB1 und ttyUSB2), aber er lässt sich nicht ansprechen. Beim letzten Mal gings mit ttyUSB2, keine Ahnung wieso jetzt keine Reaktion mehr folgt (weder ttyUSB0/1/2).

    Jetzt steh ich erstmal an...

    LG Markus

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