Bildschirmtastatur

  • Hallo zusammen,


    ich möchte hier meinen Frust kundtun aber auch die Lösung des Problems präsentieren.
    Es geht um das Thema "Bildschirmtastatur"
    Unter Linux scheint es da viele Programme zu geben, aber praktisch alle haben Macken, bei dene man fast ausflippen kann.


    Onboard: Das gibt es bei Rapbian z.B garnicht. Toll.


    Die zweite Gruppe von Bildschrimtastatur haben die wahnsinnig tolle Eingeschaft, dass sie nicht im Startmenü auftauchen. Also entweder erst mit der richtiger Tastatur tippen, bevor man die virtuelle benutzen kann oder sie so einrichten, dass sie automatisch gestartet werden. Dann muss man aber auch aufpassen, dass man sie nicht wieder aus Versehen schließt.
    Ich merke schon, dass hier richtige Intelligenzbestien am Werk waren.
    Zu dieser Sorte von Programmen gehört xvkbd aber auch caribou, das ich überhaupt nicht benutzen konnte, weil ich mir ein oder zwei Stunden zur Einarbeitung nicht nehmen wollte.


    Zu den spartanischen gehört z.B. matchbox-keyboard, wes im Menü immerhin unter Zubehör versteckt zu finden ist.


    Zur nächsten Gruppe gehört gok. Bei der Installation werden schon einam über 20 MB auf die Festplatte gepackt. Dann kommt eine Meldung über "klebrige Tasten", wo man gleich an einen Übersetzungs-Bug denkt. Dann gibt es die Möglichkeit ohne die Einrichtung dieser Tasten loszulegen. Nach einer Internetsuche, wie weiter zu verfahren ist, scheitere ich schon daran, dass die Konfiguration so wie in der Anleitung beschrieben nicht möglich ist. Soll ich mich da mehrere Stunden einarbeiten?



    Das nächste geteste Programm heißt florence. Das stürtzt bei der Benutzung gleich ab. Durch Zufall habe ich gefunden, dass man das Paket at-spi2-core installieren. Ob man das raten oder hellsehen soll, dass das Paket at-spi2-core fehlt? Ich hätte es dem Programmautor am liebsten um die Ohren gehauen. Aber HALT!


    Es ist das einzige Programm, das seinen Zweck ordentlich erfüllt, wenn man auf die Eingebung kommt, dass das Paket at-spi2-core noch fehlt. Und das wäre dann auch die Lösung des Problems!


    Fazit: Ein Problem, viele mögliche Programme, die es lösen könnten, letztendlich alles buggy und Flickschusterei. Durch Zufall auf die Lösung gekommen.


    ICH BIN ECHT BEGEISTERT!

  • Warum schreibst Du Dir dann nicht einfach selbst ein passendes Programm?
    Dafür, dass Du alles kostenlos zur Verfügung gestellt bekommst, hast Du ganz schöne Ansprüche ...
    Oder hast Du was dafür bezahlt, dass Du hier was einfordern kannst?


    Hast Du denn die entsprechenden Autoren mal angeschrieben und ihnen Deine Erfahrungen mitgeteilt?
    Nix für ungut, aber konstruktive Kritik sieht für mich anders aus - ich finde es jedenfalls ziemlich überheblich, wenn Du so, in meinen Augen respektlos, über anderer Leute Arbeit urteilst. Du vergisst dabei vielleicht, dass die meisten dieser Entwickler das kostenlos und in ihrer Freizeit machen (übrigens auch die Helfer hier im Forum).


    cu,
    -ds-

  • Hallo huwe,


    ich habe kürzlich in dieses Forum ein Projekt eingestellt, in dem ich u.a. das matchbox-keyboard auf einem 19-Zoll Touchpanel mit nativer Auflösung von 1366x768 Pixeln verwende. Was soll ich sagen: einfach, schlank, konfigurierbar, empfehlenswert. Mit anderen Bildschirmtastaturen habe ich keine Erfahrung.


    Ich kann damit die Schwächen in der GUI meiner Software (fehlende Scrollbalken etc.) relativ vernünftig ausgleichen. Vorgegangen bin ich dabei nach der Anleitung von http:/ozzmaker.com. Interessant ist dabei das Icon "Toggle matchbox keyboard" in der Taskleiste, mit dem die Bildschirmtastatur durch Anklicken ein- und ausgeschaltet werden kann.


    Für mich waren (aufgrund der GUI-Schwächen meiner Software) vor allem Cursortasten notwendig, für die ich mir eine eigene Konfigurationsdatei erstellt habe. Auf dem GitHub-Repository von meinem Projekt befindet sich eine PDF-Anleitung zur Installation meiner Software und darin als Unterpunkt (Kapitel 3.3.5) eine Anleitung zur Installation von matchbox-keyboard, basierend auf dem ozzmaker-Tutorial.



    Viele Grüße,
    Peter



    PS:
    Die "Flickschusterei" wird Dir auf dem RPi wahrscheinlich nie erspart bleiben. Alle hier geschilderten Lösungen sind als Lösungsansätze zu verstehen, wie man etwas lösen kann. Je detaillierter die Sache erklärt wird, um so mehr kann man als Leser seine eigenen Wünsche und Abwandlungen in das Ganze einbauen. Deshalb wird auch eine gefundene Lösung auf den einschlägigen Internetseiten nie zu 100% die eigenen Bedürfnisse befriedigen.
    Darin liegt ja der Reiz von frei programmierbaren Open-Source-Systemen, dass man nicht alles fressen muss, was einem kredenzt wird! Im Gegensatz zu einem Smartphone, wo man gezwungen ist, die ganze Shice von Apple bzw. Google über sich ergehen zu lassen :)

  • Das nächste geteste Programm heißt florence. Das stürtzt bei der Benutzung gleich ab. Durch Zufall habe ich gefunden, dass man das Paket at-spi2-core installieren. Ob man das raten oder hellsehen soll, dass das Paket at-spi2-core fehlt? Ich hätte es dem Programmautor am liebsten um die Ohren gehauen. Aber HALT!

    Also ich stimme huwe zu. Wenn man Linux alles durchgehen lässt, dann ist das schlecht für den Ruf. Es muss das Mindeste sein, dass zusätzlich nötige Skripte / Programme angegeben werden. Nur weil es auf einem Bastelrechner verwendet werden könnte, muss man so etwas nicht dulden. Debian ist die Grundlage. Also es nervt, wenn da wieder solche ignoranten Kommentare weiter unten in die Welt geblasen werden.