Hallo Raspberry Gemeinde, mein erster und auch eiziger Thread....

  • Hallo liebe Raspberry Gemeinde, geehrte Damen und Herren,...schöne Grüße an alle....


    Ich bin der Dimi und habe mich hier eingefunden um zu lernen,......Linux, Debian, Raspbery Pi 2/3,Software, Hardware

  • Hallo fred, und dankeschön für die nette Begrüßung.....
    _____________________________________________________________
    Eventuell wundert sich der eine oder andere über die Thema Beschreibung.
    Hallo Raspberry Gemeinde, mein erster und auch eizinger Thread....


    Dazu möchte ich kurz etwas hinzufügen.
    Es hat seine praktische Berechtigung warum ich gerne nur an diesen Thread verweilen möchte.
    Es hat mit meinen Gesundheitszustand zu tun.
    Ich bin seit Ende 2010 in psychiatrischer Behandlung und medikamentös stabilisiert.
    Früher war ich ein begabter E-Techniker und Feinmechaniker mit FH Basiswissen.
    Alles was an Wissen vorhanden war ist nicht mehr wirklich vorhanden.
    Daher ist Elektronik und Mechanik nur noch eine Art notwendige Ergotherapie
    um nicht in völliger Verwahrlosung zu verfallen.
    Am übelsten ist der willkürliche abrupte Konzentrationsverlust bei kleinsten Mengen von Stress.
    Das erfordert dann nur noch schnelles Beenden einer momentanen Situation und völliges Umdenken.
    Das gelingt nicht immer, es ist aber dringend notwendig da sonst durch massives notorisches
    Verhalten gefährliche Gedankengänge unumgänglich einstellen.


    Daher nur diesen einen Thread,
    und mit Gelassenheit und Ruhe alle Problemstellungen hier angehen bzW.
    und höflich um praktische Hilfestellung und Unterstützung bitten,
    in der Hoffnung dass alle Fragen um welche ich mich bemühen möchte eine Antwort finden mögen.


    Mit besten wünschen alles Gute an alle hier
    Dimi

  • Hallo Jungs und Mädels, schöne Grüße und ich hoffe Ihr seid alle wohl auf.....
    ___________________________________________________________________


    Wie es sich gehört habe ich die Suchfunktion beherzigt und einige viele interessante Beiträge intensiv
    gelesen und getestet, und habe einsehen müssen dass ich irgendwie alles falsch angehe.
    Es wird wohl daran liegen dass ich keine ausreichende Praxis an Debian habe.


    Ich möchte als Riesenprojekt einen neuen PC aufbauen und als Neben Systeme kommen dann
    mehrere Raspberry Pi2/3 und ähnliche Systeme von TinkerForge in Einsatz.


    1) Im neuen PC System soll Linux und WinXP jeweils auf getrennte Festplatten laufen.
    Ein Wunsch wäre wenn ich beide Systeme auch Parallel anwenden könnte, das wäre eigentlich optimal.


    2) Die Hardware zum neuen PC System muss ich noch erwerben.
    Es wäre toll und sehr von Vorteil wenn ich dabei auf Unterstützung hoffen kann.


    3) Die Neben Systeme benötige ich um Steuerungen für stand-alone Geräte zu realisieren.
    Dazu gehören CNC Steuerungen und geometrische Erfassung von beliebigen Formen.
    ___________________________________________________________________


    Leider habe ich zu spät gemerkt dass man hier im Forum auch direkten Anschluss zum Erwerb
    von günstiger und interessanter Hardware Zugang ermöglicht wird.


    Zum Raspberry Pi bin ich gekommen da ich einen 7" -10" Monitor mit Touch Funktion benötige.
    Die kleinere Varianten an Display's sind zwar für viele Anwendungen sehr geeignet,
    aber für meine Art-Projekte eher sehr ungeeignet.

    Edited once, last by Dimitrios ().

  • Bei mir dauert es leider immer ein wenig bis ich auf den Punkt komme, daher bitte ich um Verständnis und etwas Geduld.


    Mein erstes Raspberry Pi 2 B+ war recht einfach zu realisieren.
    Es war keinerlei Software dabei, daher habe ich eine 32GB microSD erworben und ohne weitere Probleme mit Win32DiskImager
    das nötige Image übertragen und auf Anhieb funktionierte die Software, und fast alle Betriebsanwendungen waren selbsterklärend.


    Das erste Raspberry Pi 3 kam danach und dabei war eine 16GB microSD eine Funktastatur und ein kleines Netzteil.
    Ebenfalls keinerlei Vorinstallation.
    Ich habe also abermals das Image auf die 16GB microSD per Win32DiskImager übertragen aber leider funktionierte absolut nichts.
    Testweise habe ich dann eine 8GB microSD per Win32DiskImager aufbereitet und abermals und leider funktionierte absolut nichts.
    Dann habe ich die 32GB microSD vom pi 2 B+ auf das Pi 3 getauscht und wunderbar funktionierte alles wie es soll.


    Ich nehme an es liegt an der Formatierung welche nicht Linux konform ist, daher Datenmüll produziert.


    Es wäre sehr nett wenn man mir freundlicher Weise und wenn man mag Hilfe geben könnte.
    Das nötige Image habe ich auf der funktionsfähigen 32GB microSD abgelegt welche momentan mit Raspberry Pi 3 funktioniert.
    Der schreib/lese USB Adapter mit microSD wird erkannt.
    Wie nun die Übertragung mit richtiger Formatierung und per LXTerminal realisiert werden kann ist mir gänzlich fremd.
    Da ich nun Anfänger in Umgang mit Linux bin muss ich noch daran arbeiten, aber ich denke selbständig werde ich es kaum bewältigen.

  • Hallo Dimi,


    hier wird sehr gut beschrieben, wie man unter Linux SD-Karten für den Raspberry Pi (basierend auf einem Image - nicht dieses Noobs-Zeugs) auf eine SD-Karte "flasht".


    EDIT: 01.04.2016:
    Nach dem Herunterladen eines Image z.B. vpon der Download-Seite der Foundation muss die komprimierte Datei entpackt werden. Hier hat sich das Programm 7z als besonders geeignet erwiesen.


    Dazu installierst Du Dir auf dem lauffähigen Raspberry Pi oder einem anderen Linux-Rechner 7z durch Eingabe von

    Code
    1. sudo apt-get install p7zip


    Und danach kannst Du die gepackte Image-Datei entpacken:

    Code
    1. 7z e 2016-03-18-raspbian-jessie.zip


    EDIT: done



    Die Vorgehensweise besteht im Wesentlichen darin, die Device-Bezeichnung herauszubekommen. Hierzu dient das Linux-Kommando [font="Courier New"]df[/font] vor und nach dem Anschließen des Karten-Lesers.


    Für die weitere Erklärung sei dies /dev/sdd1 - und meinetwegen auch /dev/sdd2.


    Dann wird dieses Device mittels [font="Courier New"]umount[/font] ausgehängt:

    Code
    1. umount /dev/sdd1


    Wenn die SD-Karte bereits ein Betriebssystem beinhaltet, dann musst Du dieses [font="Courier New"]umount[/font] für jede Partition wiederholen.

    Code
    1. umount /dev/sdd2


    Code
    1. umount /dev/sdd...


    Und das Flashen erfolgt dann mit dem Kommando

    Code
    1. sudo dd bs=4M if=2016-03-18-raspbian-jessie.img of=/dev/sdd


    wobei sdd für das Device steht, dass vorher identifiziert wurde. Und ganz wichtig: keine Ziffer dahinter! Wird oft gern - aber falsch - gemacht!


    Dann dauert es ein paar Minuten. Wenn Dein Lesegerät das Beschreiben durch ein Blinken signalisiert, dann ist das Flashen beendet, wenn nichts mehr blinkt. Kann Dein Lesegerät nicht blinken, dann hängst Du ein wenig in der Luft, weil Du nicht weißt, wann der Prozess ggf. abgestürzt ist etc.


    Wenn alles ordnungsgemäß verläuft, dann kannst musst Du danach noch den Schreibpuffer leeren, in dem Du [font="Courier New"]sync[/font] eingibst.


    Kartenleser entnehmen, SD-Karte in den RPi und das war's.



    Wenn Du tiefer in die Grundlagen einsteigen möchtest, dann schaue Dir mal die Seite der Foundation an. Dort ist sehr viel erklärt. Dort befindet sich auch die Zeitschrift TheMagPi zum Download. Daraus haben viele hier ihr Wissen bezogen und den Einstieg gefunden.



    Beste Grüße


    Andreas

    Ich bin wirklich nicht darauf aus, Microsoft zu zerstören. Das wird nur ein völlig unbeabsichtigter Nebeneffekt sein.
    Linus Torvalds - "Vater" von Linux

    • Icon-Tutorials (IDE: Geany) - GPIO-Library - µController-Programmierung in Icon! - ser. Devices - kein Support per PM / Konversation

    Linux is like a wigwam, no windows, no gates, but with an apache inside dancing samba, very hungry eating a yacc, a gnu and a bison.

    Edited 2 times, last by Andreas ().

  • Ergänzend zu dem, was Andreas geschrieben hat:


    (1)
    Das Kommando "df" (auf Linux) ist nicht sicher im Erkennen einer per USB angeschlossenen SD-Card !
    Wenn die Karte kein Betriebssystem hat oder, aus welchen Gründen auch immer, nicht gemountet werden kann, sieht man mit dem "df" Kommando nix.


    Besser du nimmst das Kommando "lsblk": dort werden _alle_ vom Linux erkannten Speichergeräte aufgelistet: Einmal vor, dann nach dem Einstecken des USB-Cardreaders aufrufen und die siehst deine SD-Karte sofort und zuverlässig.
    Wenn sich nix ändert, ist die Karte kaputt (oder der Reader)... :mad_GREEN:


    (2)
    Vor dem "dd" Kommando ist es eine gute Idee, per "umount /dev/sd(dein(e) Devicebuchstabe(n))" die Speicherkarte "auszuhängen".


    (3)
    NACH dem Kopieren mit dem von Andreas genannten "dd" Kommando _mußt_ du noch das Kommando "sync" aufrufen !!
    Dieses Kommando schreibt endgültig alle evtl. im RAM verbliebenen Blöcke auf die SD Karte.


    Mir ist es ein paar mal passiert, dass die "fertige" SD-Karte nach der Entnahme im Zielsystem nicht erkannt wurde...
    Deshalb diese, auf den 1. Blick etwas aufwendige Vorgehensweise...


    das Zen


  • [hr]
    Hallo Andreas, hallo [font="Source Sans Pro, Tahoma, Helvetica Neue, Arial, sans-serif"]Zentris ,[/font]
    [font="Source Sans Pro, Tahoma, Helvetica Neue, Arial, sans-serif"]vielen vielen herzlichen Dank für Eure Bemühung.[/font]


    [font="Source Sans Pro, Tahoma, Helvetica Neue, Arial, sans-serif"]Es dauert leider ein wenig und zu meinen Bedauern, bis ich alle neue Eingaben verinnerlicht habe.[/font]
    [font="Source Sans Pro, Tahoma, Helvetica Neue, Arial, sans-serif"]Zudem hat es auch etwas gedauert bis ich der Einfachheit wegen nun über [/font]
    [font="Source Sans Pro, Tahoma, Helvetica Neue, Arial, sans-serif"]den Raspberry Pi3 in das Forum Beiträge schreiben kann.[/font]
    [font="Source Sans Pro, Tahoma, Helvetica Neue, Arial, sans-serif"]Leider ist auch der kleine 7" Monitor am Raspberry etwas gewöhnungsbedürftig da dieser eigentlich anderweitig genutzt werden soll.[/font]


    [font="Source Sans Pro, Tahoma, Helvetica Neue, Arial, sans-serif"]Sehr weit bin ich mit der microSD Imageaufbereitung nicht gekommen....leider ![/font]


    [font="Source Sans Pro, Tahoma, Helvetica Neue, Arial, sans-serif"]Einzig die Eingabe df bzW. lsblk habe ich richtig ausführen können.[/font]
    [font="Source Sans Pro, Tahoma, Helvetica Neue, Arial, sans-serif"]Alle andere Eingaben haben leider und zu meiner Schande eher Verwirrungen eingebracht....... :D [/font]
    [font="Source Sans Pro, Tahoma, Helvetica Neue, Arial, sans-serif"]Eventuell kann man anhand der Bilder die richtige Eingabe irgendwie rekonstuiren..... :bravo2: [/font]

  • Hallo Dimi,




    [font="Source Sans Pro, Tahoma, Helvetica Neue, Arial, sans-serif"]Sehr weit bin ich mit der microSD Imageaufbereitung nicht gekommen....leider ![/font]


    [font="Source Sans Pro, Tahoma, Helvetica Neue, Arial, sans-serif"]Einzig die Eingabe df bzW. lsblk habe ich richtig ausführen können.[/font]
    [font="Source Sans Pro, Tahoma, Helvetica Neue, Arial, sans-serif"]Alle andere Eingaben haben eher Verwirrungen eingebracht....... :D [/font]


    Das ist allerdings von entscheidender Bedeutung, dass Du ALLE Schritte von mir & Zentris durchführst. Im Zweifelsfall fehlt etwas und Du kannst von der SD-Karte nicht booten.


    Und die von uns geschilderten Befehle sind vollständig und in der richtigen Reihenfolge.


    Aus dem oberen Bild entnehme ich, dass die SD-Karte beim ersten df nicht eingesteckt war (RICHTIG!) und beim Einsetzen als /dev/sda1 erkannt wurde. Hierbei handelt es sich um ein Medium von 8 GB, auf dem sich eine Partition befindet.


    Aus dem 2. Screenshot entnehme ich, dass Du eine bzw. zwei USB-Medien eingesetzt hast. Auf dem einen Medium (8 GB) befindet sich nur eine Partition mit nicht näher spezifizierbarem Inhalt. Auf dem anderen Medium befinden sind zwei Partitionen. Die eine heißt /boot und die andere schlicht /.


    Tja, und genau so soll es dann auch aussehen! Eigentlich solltest Du von der 32-GB-SD-Karten booten können - wenn sich denn dort ein Betriebssystem befindet, dass Du auf die oben beschriebene Weise "geflasht" hast. Oder Du hast die SD-Karte so erworben.



    Beste Grüße


    Andreas

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    Edited once, last by Andreas ().

  • Hi Andreas,
    Du hast Recht,
    und ich bemühe mich wirklich alles richtig umzusetzen.
    ich habe 100% etwas falsches an Eingabe fabriziert, und es tut mir leid dass ich
    eventuell und zu meinen Bedauern herumnerve und mich zickig anstelle......


    Nun zu der 2-ten benötigten Eingabe : umount /dev/sdd1
    a) muss ich diese genau so eingeben....?
    b) oder wie im Bild : umount /dev/sda1

  • also (ich nehme jetzt die Bildschirmausgabe als Vorlage):


    hast du schon gemacht (SD-Karte ist /dev/sda, die Partition drauf wird als /dev/sda1 angesprochen):

    Code
    1. lsblk


    dann weiter:

    Code
    1. umount /dev/sda1


    dann das Kopierkommando (gleich mit dem syncen in einer Zeile, warten (!), bis das flackern der LED am Kartenleser aufhört):
    (die "<" und ">" im unteren Kommando dann weglassen !!!)

    Code
    1. dd if=<pfad+Dateiname zu deinem Imagefile> of=/dev/sda bs=1M; sync


    Danach Karte entnehmen oder (besser) den ganzen Kartenleser abstecken.


    Jetzt die Karte in den Raspberry einsetzen und es sollte funktionieren :-)


    das Zen

  • Hallo Dimi,



    Kein Problem - Du bemühst Dich ja und gibst immer gute Rückmeldungen, so dass mit jedem Zyklus ein Fortschritt erkennbar ist. :cool:


    Zentris hat alles genau beschrieben - da brauche ich nicht mehr...


    Und wenn kein anderer dazwischenfunkt und Verwirrung hineinbringt, dann bekommen Zentris und ich dass schon hin. ;) Das wäre nicht das erste Mal...



    Beste Grüße


    Andreas

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    Edited once, last by Andreas ().

  • Hallo Jungs,
    nun habe ich alles nach Eure hilfreiche Anweisung erfolgreich eingeben können.
    Die Eingaben wurden vom System akzeptiert und da die erste Übertragung
    mit der 8GB microSD so toll funktioniert hat, habe ich sogleich
    mit der 16GB microSD erneut und zum Eingewöhnen durchgeführt.


    Abermal viele herzlichen Dank für Eure hilfreiche Bemühungen.
    Ich werde nun die lauffertige SD´s am raspberry Pi3 testen.

  • Hallo Dimi,


    und? Kannst Du mit den SD-Karten booten?


    Dann ist es wichtig, Dich an folgender Checkliste zu orientieren:


    1. SD-Karte in den Raspberry Pi einsetzen, Kabelverbindugen (Bildschirm, Tastatur, Maus, Spannungsversorgung, ...) herstellen
    2. Spannungsversorgung einschalten
    3. Im [font="Courier New"]raspi-config[/font] die Option auswählen: [font="Courier New"]Expand Filesystem[/font]
    4. Unmittelbar danach rebooten (WICHTIG!)
    5. Aufrufen von [font="Courier New"]sudo raspi-config[/font] und dort alles nach Deinem Bedarf konfigurieren (Internationalisierung, Boot Options, Advanced Options, ...)
    6. Finish und Reboot
    7. Update & Upgrade

    Code
    1. sudo apt-get update
    2. sudo apt-get upgrade


    8. Danach ggf. Software installieren und konfigurieren


    Die Bedienung von [font="Courier New"]raspi-config[/font] ist ein wenig archaisch - aber man gewöhnt sich dran. Mit Tab springst Du von Option zu Option, mit Cursor-Tasten rauf und runter, mit der Leertaste aktivierst Du z.B. landestypische Einstellungen und mit Enter bestätigst Du.


    Und noch ein Tip: Solltest Du irgendwo lesen oder Dir jemand empfehlen, [font="Courier New"]rpi-update[/font] aufzurufen, dann ignoriere dies einfach! Dieses Skript gehört nicht zum offiziellen Update/Upgrade-Prozess. Nur, wenn Du weißt, was Du damit tust, kann Dir dieses Skript etwas nutzen - aber auch dieses Wissen befreit dich nicht davon, Instabilitäten hineinzubringen.


    Der empfohlene Update-Prozess funktioniert so

    Code
    1. sudo apt-get update
    2. sudo apt-get upgrade


    Beste Grüße


    Andreas

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    Edited once, last by Andreas ().

  • Oh je....Oh je.... Andreas Schande über mich, ich habe versagt......!


    Beide neu eingerichtete microSD's haben leider nicht den gewünschten Erfolg eingestellt.
    Die grüne LED am Raspberry Pi3 blinkt zwar einige zeitlang, aber der Bildschirm bleibt einfarbig weiß......


    Kann es sein dass die microSD's jeweils erst formatiert werden müssen, bzW. eine Linux Partition festgelegt werden muss,
    und erst danach das Image überspielt werden kann ?
    Zumindest würde ich es von Microsoft Windows so kennen.


    Ich glaube nicht dass es am microSD USB Adapter liegen kann, denn ich habe zwei verschiedene USB.3 Transcend verwendet.


    Ich frage mich berechtigter Weise aus welchen Grund ist die aller aller erste microSD 32GB so unkompliziert und bei mir
    mit Raspberry Pi2 B+ funktioniert hat, und diese funktioniert auch einwandfrei auf Raspberry Pi3.

  • Hallo Dimi,



    Oh je....Oh je.... Andreas Schande über mich, ich habe versagt......!


    Don't panic!



    Nö, eine Formatierung ist nicht erforderlich, wenn das Betriebssystem geflasht werden soll. (Ausnahme: Bei Noobs wird irgendwas auf eine formatierte SD kopiert)




    Ich glaube nicht dass es am microSD USB Adapter liegen kann, denn ich habe zwei verschiedene USB.3 Transcend verwendet.


    Das hat es aber auch schon gegeben...



    Ich frage mich berechtigter Weise aus welchen Grund ist die aller aller erste microSD 32GB so unkompliziert und bei mir
    mit Raspberry Pi2 B+ funktioniert hat, und diese funktioniert auch einwandfrei auf Raspberry Pi3.


    Was hast Du bei der 32 GB-SD-Karte anders gemacht als jetzt? Denn die Vorgehensweise, die Zentris und ich Dir gegeben haben, funktioniert nachweislich.


    Beste Grüße


    Andreas

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    Edited once, last by Andreas ().

  • Hi Andreas, schönen guten Morgen,


    nun Raspberry Pi3 eine Miniaturtastatur ein Netzteil und eine 16GB microSD sind zusammen geliefert worden.
    Ich habe die microSD aus der Originalverpackung genommen, in einen Transcend USB3 Adapter plaziert und per
    Win32DiskImager (am WinXP-System) das Image übertragen, genau wie ich es zuvor mit der microSD32 GB
    durchgeführt habe.


    1) Bereits diese Imageübertragung ist dann auch fehlerhaft gewesen.
    Danach habe ich testweise eine microSD8GB der gleichen Prozedur unterzogen.
    Das ergab ebenfalls eine fehlerhafte Imageübertragung mit Win32DiskImager.


    2) Dann habe ich einen anderen Transcend USB3 Adapter genommen und die Prozedur 1) wiederholt.
    Hierbei haben beide neue microSD8GB/16GB ebenfals fehlerhafte Imageübertragung ergeben.


    3) Nun habe ich im Internet nach diversen Ansätzen gesucht und getestet, sehr viele......
    wobei ich recht schnell bemerken sollte dass es an Linux-Grundsätzlichen bei mir gnadenlos gemangelt hat....


    4) Zwischendurch habe ich beide microSD8GB/16GB FAT32 Formatiert, bzW. auch vorab die Partitionen
    per Windows gelöscht und neu aufgespielt.


    5) Dann bin ich hier im Forum gelandet, und habe viele Beiträge nach Informationen gesucht.....leider
    vergebens....


    6) Momentan bin froh dass ich hier Anschluss habe finden können.......
    ich habe mich so sehr darauf gefreut mit Linux anfangen zu können, aber irgendwie ist bei mir der Wurm drin,
    für gewöhnlich habe ich eigentlich keine Berührungsschwierigkeiten mit anderweitigen neuen...... :D

  • Ich kenne das Problem auch: Die Karte ist nicht funktionsfähig obwohl man alles richtig gemacht hat.


    Meine Vermutung ist, dass die Karte (bzw. der geschriebene Dateninhalt) beim entfernen beschädigt wird.
    Aus diesem Grund hab ich das "sync" erwähnt....


    Ich bin inzwischen so schizophren dass ich nach dem dd + sync die Karte nochmal mounte.


    Ich schreib jetzt nochmal das Gesamtrezept, damit du es nicht immer zusammen suchen mußt:
    (ich mache das auf einem Intel-Rechner, deshalb sind da so viele andere Platten zu sehen, nicht irritieren lassen bitte...)


    Aufrufen (noch ohne eingesteckte Karte!) :

    Code
    1. wiese@NUC:~$ sudo lsblk
    2. NAME   MAJ:MIN RM   SIZE RO TYPE MOUNTPOINT
    3. sda      8:0    0 119,2G  0 disk
    4. ├─sda1   8:1    0 111,4G  0 part /
    5. ├─sda2   8:2    0     1K  0 part
    6. └─sda5   8:5    0   7,9G  0 part [SWAP]


    SD Karte in den Kartenleser einführen, Kartenleser in die USB Buchse eines (beliebigen) Linux Rechners einschieben


    Aufrufen:

    Code
    1. wiese@NUC:~$ sudo lsblk
    2. NAME   MAJ:MIN RM   SIZE RO TYPE MOUNTPOINT
    3. sda      8:0    0 119,2G  0 disk
    4. ├─sda1   8:1    0 111,4G  0 part /
    5. ├─sda2   8:2    0     1K  0 part
    6. └─sda5   8:5    0   7,9G  0 part [SWAP]
    7. sdf      8:80   1   3,7G  0 disk
    8. └─sdf1   8:81   1   3,7G  0 part /media/wiese/8765-4321


    Ok, bei mir heisst die SD-Karte also "sdf" und hat eine Partition "sdf1" (sind irgendwelche alten Daten drauf)


    Kontrolle mit mount:

    Code
    1. wiese@NUC:~$ sudo mount
    2. ...
    3. /dev/sdf1 on /media/wiese/8765-4321 type vfat (rw,nosuid,nodev,relatime,uid=1000,gid=1000,fmask=0022,dmask=0022,codepage=437,iocharset=iso8859-1,shortname=mixed,showexec,utf8,flush,errors=remount-ro,uhelper=udisks2)


    Ok, sd-Karte ist gemounted... (hab automount prozess laufen) also dismounten.



    Code
    1. wiese@NUC:~/Dokumente$ sudo umount /dev/sdf1


    Der Erfolg des dismounten kann mit einem erneuten "mount" Kommandoaufruf kontolliert werden: Jetzt sollte das Laufwerk nicht mehr da sein...


    Nun der dd Befehl (ich habe das jessy lite genommen, damit es hier schneller geht - ich tippe die Befehle quasi live mit):


    Code
    1. wiese@NUC:~/Dokumente$ sudo dd if=2016-03-18-raspbian-jessie-lite.img of=/dev/sdf bs=64k; sync
    2. 20768+0 Datensätze ein
    3. 20768+0 Datensätze aus
    4. 1361051648 Bytes (1,4 GB) kopiert, 109,008 s, 12,5 MB/s


    ok, sieht gut aus... jetzt kommt die Kontrolle:


    Code
    1. wiese@NUC:~/Dokumente$ sudo lsblk
    2. NAME   MAJ:MIN RM   SIZE RO TYPE MOUNTPOINT
    3. sda      8:0    0 119,2G  0 disk 
    4. ├─sda1   8:1    0 111,4G  0 part /
    5. ├─sda2   8:2    0     1K  0 part 
    6. └─sda5   8:5    0   7,9G  0 part [SWAP]
    7. sdf      8:80   1   3,7G  0 disk 
    8. └─sdf1   8:81   1   3,7G  0 part


    Die Partition ist (immer noch) da, wollen wir doch testweise mal mounten und nachsehen.
    Dazu legen wir in /tmp ein Unterverzeichnis an und mounten dort:


    Code
    1. wiese@NUC:~/Dokumente$ sudo mkdir /tmp/test
    2. wiese@NUC:~/Dokumente$ sudo mount /dev/sdf1 /tmp/test


    Und nun lass uns einen Blick auf die SD-Partition werfen


    So etwa sollte es aussehen.


    Nun wieder dismounten:

    Code
    1. wiese@NUC:~/Dokumente$ sudo umount /dev/sdf1


    ... und die Karte kann nun aus dem SD-Kartenleser entnommen werden. (edit: zuvor noch ein letzter Befehl, siehe ganz unten die Ergänzung von mir)


    Jetzt in den (stromlosen(!) RasPi einsetzten und einschalten.. :D


    Hoffe, es hilft dir und führt zum Erfolg :-)


    das Zen



    PS: (edit)
    Es gibt noch eine Möglichkeit, den SD Kartenleser wirklich abzumelden:

    Code
    1. wiese@NUC:~/Dokumente$ udisksctl power-off -b /dev/sdf


    Das sollte als letzter Befehl noch ausgeführt werde bevor die Karte entnommen wird... bei mir geht dann am Kartensteckplatz "das Licht aus" :-)

  • Hi Zentris,


    ich habe zwischendurch einiges durchgetestet......ich denke ich fabriziere nur Unsinn..... :wallbash:


    nun komme ich leider mit einigen Eingaben nicht zurecht, da ich gar nicht auf andere Verzeichnisse im LXTerminal komme....
    und der komische Browser im Raspberry Pi3 will nun einfach die 2-te Seite vom Thread hier nicht anzeigen......


    bei der dd Befehls Eingabe befindet sich nun bei Dir Verzeichnis "Dokumente" worin die Eingabe erfolgen soll.....


    wiese@NUC:~/Dokumente $ sudo dd if=<Ordner vom Image> of=



    muss ich eventuell auch im Verzeichnis agieren wo das "200016-03-18-raspbian-jessie.img " geparkt ist !?


  • Wechsel des Verzeichnisses:

    Code
    1. cd <Ziel-Verzeichnis>


    Wechsel zum User-Home-Verzeichnis (also zum Homeverzeichnis des angemeldeten Users):

    Code
    1. cd ~


    Dein Userverzeichnis (User "pi") befindet sich (voller Pfad) unter /home/pi


    Ja, du hast recht, meine Image-Datei hatte ich nach /home/wiese/Dokumente gepackt. Damit ich nicht den ganzen Pfad angeben muss, bin ich in dieses Verzeichnis gegangen.


    Nein, du musst nicht in das Verzeichnis gehen, in dem die Imagedatei liegt. Es ist ausreichend, wenn du dann den Pfad hinschreibst:


    Beispiel:
    Deine Imagedatei mit dem Namen 200016-03-18-raspbian-jessie.img befindet sich im Verzeichs /home/pi/download


    Dann heisst das dd-Kommando:


    Code
    1. sudo dd if=/home/pi/download/200016-03-18-raspbian-jessie.img of=(hier weiter wie oben)


    Ich hoffe, es war ausreichend erklärt... man kann da (zu den Verzeichnissen) noch viel mehr schreiben, aber zum Anfangsverständnis sollte es zunächst reichen. :thumbs1:


    :D