Einfacher Resourcen-Editor gesucht ...

Heute ist Stammtischzeit:
Jeden Donnerstag 20:30 Uhr hier im Chat.
Wer Lust hat, kann sich gerne beteiligen. ;)
  • Hallo zusammen,
    ich hab' jetzt schon das Web rauf und runter durchsucht, aber irgendwie finde ich nicht, was ich gerne hätte.
    Mir geht es um einen Editor ... ähnlich wie z.B. QtDesigner oder ein Dialog-Editor.
    Das Programm soll dazu dienen Menü-Strukturen zu entwerfen. Also nichts anderes als ein WYSIWYG Editor, mit dem man in der Lage ist feste Texte, Eingabefelder, Buttons ... in einem Fenster zu platzieren.
    Eine Datei mit den Informationen abspeichern bzw. öffnen und wieder datstellen wäre wünschenswert.
    Es braucht kein Code generiert zu werden, auch ist eine Bearbeitung der "Logik" ( wie z.B. Callback bei Klick usw. ) nicht notwendig.
    Am besten was Open Source mässiges (bevorzugt in C oder C++), das ich weiterbearbeiten bzw. umbauen kann.
    Lauffähig soll das Ganze unter Linux ( und, wenn es denn unbedingt sein muss, auch Wine ) sein.

    Vielleicht hat der eine oder andere von Euch ja schon mal irgendwo so was in der Art entdeckt oder hat eine Idee, wie man so was relativ einfach selbst stricken kann.
    Das ist so eine "Schüttelfrost-Aufgabe" für mich, weil ich mit grafischen Oberflächen bisher eher wenig bis gar nichts zu tun hatte.

    Ich hoffe, ich hab' das einigermassen verständlich beschrieben. Wenn nicht: einfach nachfragen ...

    Danke schon mal,
    -ds-

  • Hi Dreamshader,

    da gibt's doch für fast jede IDE und jede Programmiersprache etwas.

    Mit jeder IDE und jedem Designer, der "Menü" kennt, kannst Du Dir die Menüstruktur erstellen und speichern lassen. Mir wäre jetzt neu, dass da Code ohne Callbacks etc. gespeichert wird. Der erzeugte Code ist dann bereits voll funktionsfähig.

    Mit Code::Blocks z.B. geht's... oder mit Eclipse...

    Beste Grüße

    Andreas

    Ich bin wirklich nicht darauf aus, Microsoft zu zerstören. Das wird nur ein völlig unbeabsichtigter Nebeneffekt sein.
    Linus Torvalds - "Vater" von Linux

    Linux is like a wigwam, no windows, no gates, but with an apache inside dancing samba, very hungry eating a yacc, a gnu and a bison.

    Edited once, last by Andreas (July 17, 2016 at 9:29 PM).

  • Servus Andreas,

    klar gibt's da was für praktisch jede Umgebung. Aber das ist alles vollkommen oversized ...
    Ich brauch den ganzen Kram drumrum nicht ...
    Also wirklich nur Anzeige-Elemente platzieren, Grösse, Farbe und evtl. noch einen Font festlegen ... das war's schon.

    cu,
    -ds-

  • Hi Dreamshader,


    Aber das ist alles vollkommen oversized ...
    Ich brauch den ganzen Kram drumrum nicht ...
    Also wirklich nur Anzeige-Elemente platzieren, Grösse, Farbe und evtl. noch einen Font festlegen ... das war's schon.

    Ich befürchte, da musst Du durch - und etwas aus der oversized-world auswählen. Mir ist keine GUI-Design-Programm bekannt, das es nur erlaubt, Menüs anzulegen...
    Die können eben alles, was das jeweilige Framework hergibt. Und das ist auch sinnvoll so.

    Beste Grüße

    Andreas

    Ich bin wirklich nicht darauf aus, Microsoft zu zerstören. Das wird nur ein völlig unbeabsichtigter Nebeneffekt sein.
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  • Hallo ds,

    ich denke du möchtest UI Mockups entwerfen, richtig?

    Falls ja schau dir mal http://pencil.evolus.vn/ an. Das ist genau für sowas gedacht. Es gibt auch noch weitere UI Packete, die du runterladen kannst falls du was anderes brauchst. Ansonsten findet man auch einiges per Github.

    Ich hoffe das hilft dir :)

    VG
    Daniel

    Aequat omnes cinis. Impares nascimur, pares morimur! - Asche macht alle gleich! Ungleich werden wir geboren, gleich sterben wir! (Seneca)

  • Danke Daniel,

    jaaa ... ist aber auch schon wieder viel zu umfangreich.

    Die Idee dahinter: es ist halt eine elende Frickelei ein paar Rahmen, Buttons und Texte mit einem µController so auf einem kleinen TFT Display darzustellen, dass das Ganze optisch einigermassen ansprechend ist.
    Dieser Editor soll nur dazu dienen die Elemente anzuordnen und die Eckdaten, also Grösse, Position, Titel ... und Farbe in einer Datei abzulegen. Die würde ich dann auslesen und kann mir die Pixel-Schieberei dann schenken ;) ...

    cu,
    -ds-

  • Darf ich einen Zwischenschrittt vorschlagen? Definier dir dein Dokumentformat (XML, JSON bieten sich an) mit dem du dann deine Darstellung dynamisch aufbaust. Die kannst du von Hand editieren, mit dem Vorteil das du

    - nicht neu kompilieren musst, ggf. kann das also sogar so dynamisch sein, dass die UI sich neu laedt wenn die Datei sich veraendert hat.
    - du nicht der Versuchung erliegst, UI Deklaration und Verwendung zu vermischen.
    - du dadurch klarkriegst, was du eigentlich genau brauchst.

    Wenn das steht, hast du mindestens mal etwas gewonnen, dass sich zum schnelleren entwickeln eignet. Und wenn's dann noch immer einen Editor bedarf, kann man den basierend auf dem Dokument-Format halbwegs einfach bauen, weil du ja schon Code zum einlesen & uebersetzen in ein Objektmodell hast.

  • Servus deets,
    mit JSON hatte ich bereits angefangen. Dazu habe ich ein, wie ich finde, geniales Tool ausgegraben: http://www.objgen.com/json.
    Positionieren und Grössen muss ich aber nach wie vor schätzen ...
    Es wird wohl auch letztendlich auf JSON drauf hinauslaufen, weil das Format auch mit einem µC relativ einfach zu verarbeiten ist.

    Ich hab' jetzt durch Zufall noch ein Tool entdeckt, dass dem, was ich suche, schon sehr nahe kommt. Das teste ich jetzt mal durch und ich glaube, ich werde das wohl verwenden.
    Das Tool heisst -> FLUID <- und ist Teil einer Entwicklungs-Umgebung für C++.
    Es kommt aus der Micro-Controller-Ecke und ist allein deshalb schon einen Versuch wert.
    Es ist Open Source incl. Sourcecode. Das heisst, ich kann mir den Editor je nach Bedarf umstricken.
    Der Editor selber ist ziemlich klein und dadurch natürlich richtig schnell. Abgespeichert wird das Ergebnis allerings in einem eigenen Format:


    Es sollte aber kein Problem sein, eine JSON-Ausgabe einzubauen.
    So ... jetzt werde ich mal weitertesten. Aber danke schon mal für Eure Vorschläge und Ideen ...

    cheers,
    -ds-

  • Hi Dreamshader,

    ok - auf dem Niveau hätte ich da auch noch was.

    Ich hatte mal ein Programm geschrieben, das aus einer beliebigen Datendefinition, die in einer Tabellenkalkulation (LibreOffice) enthalten ist, eine XML-Datei erzeugt.
    Das lässt sich ohne irgendwelche Änderungen auch für die Definition von GUIs nutzen.

    Und eine Tabelle ist schneller eingeklimpert als die gleichen Informationen in XML.

    Beste Grüße

    Andreas

    Ich bin wirklich nicht darauf aus, Microsoft zu zerstören. Das wird nur ein völlig unbeabsichtigter Nebeneffekt sein.
    Linus Torvalds - "Vater" von Linux

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