Ventilatorsteuerung Transistor

  • Hallo,


    ich habe folgendes Problem mit einer Ventilatorsteuerung. Ich habe folgende Schaltung (siehe Bild) aufgebaut und gelötet. Folgendes Problem stellt sich nun. Überbrücke ich den Transistor bekomme ich die volle Drehzahl an meinem Ventilator. Lasse ich die Schaltung mit dem Transistor laufen, welcher über einen GPIO Pin angesteuert wird, läuft der Ventilator nicht von alleine sondern nur mit anstubsen an und läuft dann mit sehr geringer Drehzahl.


    Für eure Hilfe wäre ich sehr dankbar.


    Grüße,
    Paul



    [Blocked Image: http://www16.picfront.org/picture/Dk0EvWdtL/thb/Steuerung.png]

  • Dann hast du wahrscheinlich nicht genug Basisstrom. Welche Asuführung des BC547 ist das denn, wieviel mA braucht der Ventilator, wenn du ihn ohne Transistor betreibst? Wozu der zusätzliche GND?


    Zum Thema Basiswiderstand berechnen findest du viel auf mikrocontroller.net. Ansonsten probier doch einfach mal 2,2k aus. Du darfst einen GPIO ja dauerhaft mit 2mA belasten, also bist du da bei 3,3V noch locker im Rahmen mit 2,2k

  • hallo du


    die ground braucht er schon sonst schaltet der transistor garnicht


    volle drehzahl bekommst nie >>> immer ca 0,5-0,7 Volt weniger über den Transistor am ventilator als wennst direkt mit überbrückung fährst


    probier mal ganz vorsichtig den widerstand zu reduzieren


    zum testen kannst mal mit nen megaohm anfangen PARALLEL zum 3k8
    und dann immer weniger machen >>> achtung lansam reduzieren in kleinen schritten
    wennst ca 4V am Ventilator hast dann lass es gut sein = dann biste auf ca 80% drehzahl wenn es ein 5V Ventilator ist !!!


    ich hoffe ich konnte helfen :D :D :D

  • Ich erkenne auf der Briefmarke nichts, alles zu klein. Halbwegs zu erkennen 2 Widerstände, ein angedeuteter Transistor.
    Für Experimente verwende ich oft eine Widerstandsdekade. Würde sich gerade bei Basisvorwiderständen eignen.


    forum-raspberrypi.de/attachment/10924/

    Edited once, last by flyppo ().

  • Hallo,
    erstmal vielen Dank für die schnellen und ausführlichen Antworten.


    Die Ausführung vom Transistor ist der BC547B. Der benötigte Strom sind 20mA.
    Ich habe nun den 2,2 kOhm und 1 kOhm Widerstand mal versucht und kam hierbei jeweils zum gleichen Ergebnis dass der Ventilator nicht von selbst anläuft.
    Den Fehler mit der Masse habe ich korrigiert, trotzdem vielen Dank.
    Also ich habe den Spannungsabfall am Transistor bei 3,8 kOhm gemessen, dieser beträgt ca 2,5 V
    Ein Widerstand parallel schalten ist aktuell leider nicht möglich da gerade keine widerstände in dieser Größenordnung zur Verfügung stehen.

  • @KrawallKurt ne habe ich auch nicht gesagt, daß das linear ist = in etwa 80%


    und über nen transistor hast du IMMER nen Spannungsabfall wegen dem PN Übergang
    einmal mehr und einmal weniger = aber mehr als Nennspannung MINUS ca 0,5V wirst du nie zusammenbringen


    passt schon : der Ventilator läuft ca ab 3V von selbst hoch und wennst mit 4V arbeitest, biste auf der sicheren seite wegen Überlasten des GPIO und des Transistors ...
    einfach selbst ausprobieren aber achtung den R nicht zu niedrig wegen GPIO abbrennen !!!!

  • Okay nach erneutem messen stellte sich ein Stromverbrauch von 400mA des Ventilators heraus


    @raspiprojekt


    leider ändert sich das ergebnis bei Ihrem aufbau nicht

  • Tja, dann wird das wohl nix ohne Relais. Ein Blick ins Datenblatt (http://pdf1.alldatasheet.com/d…2894/MOTOROLA/BC547B.html) verrät, dass der Transistor bei Sättigung IC/IB = 10 hat. Sprich, dein Pi müsste mindestens 40mA Basisstrom bereitstellen. Kannste knicken. Also entweder ein Transistor mit mehr Stromverstärkung, oder Darlington oder einfach ein Relais. Abgesehen davon ist der BC547 auch nur bis 100mA continous current ausgelegt.


    Oder, wie meigrafd sagen würde:
    Siehe FAQ => Wie schalte ich eine Last (Relais, Motor, Lampen, etc.) über einen GPIO?


    ;)

  • KrawallKurt
    Danke, aber...
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    Apache/2.2.22 (Debian) Server at www16.picfront.org Port 80


    Inzwischen weiß ich dank raspiprojekt was gemeint sein soll.

  • Interessant ist hier aber nicht das oben angegebene hFE, sondern der Betrieb in Sättigung (saturation). Wir wollen ja, dass weniger, als 0.1V am Transistor hängen bleiben, um eben nicht den Effekt von oe1tks zu haben. Und da sieht das ganze dann anders aus, wie du an den Grafiken des Datenblatts sehen kannst. Dein hFE von 200 kriegst du mit Glück mal bei einem Kurzschluss.
    Automatisch zusammengefügt:[hr]
    Paul54: Auch mit dem BC337 wirds eher nix. http://media.digikey.com/pdf/D…r%20PDFs/BC337%20Rev5.pdf, Figure 4. Mit deinen 2mA die der Pi bringt, kannst du grad mal 100mA sauber durch schalten, bei weitem keine 400mA. Vielleicht doch ein Relais? Oder eventuell 2x BC337 als Darlington Schaltung, aber bei 400mA wirst du auch schon 0.1V-0.2V auf jeden Fall verlieren.


  • Der pi bringt bis zu 16mA am GPIO (jar, dein Einsatz!)......


    schreibe ein Programm welches die eingeschalteten Porttreiber zeigt, das wird mir immer noch hier geschuldet, behaupten kann jeder, bei Beweisen haperts!


    Hattest du eben nicht mit deiner Erfahrung den BC337 vorgeschlagen der es nach Datenblatt nicht bringt?
    Nun schlägst du den BC517 vor den ich auch mag, aber auch der bringt es nach Datenblatt nicht, aber das muss ich dir ja nicht zeigen!

    lasst die PIs & ESPs am Leben !
    Energiesparen:
    Das Gehirn kann in Standby gehen. Abschalten spart aber noch mehr Energie, was immer mehr nutzen. Dieter Nuhr
    (ich kann leider nicht schneller fahren, vor mir fährt ein GTi)

    Edited once, last by jar ().


  • Der pi bringt bis zu 16mA ...


    Echt Klasse :wallbash:
    Wir waren uns hier zwar mal einig, nur sinnvolle und narrensichere Tipps zu geben, weil es nicht um die eigene Hardware geht ... aber irgendein Ausreisser ist scheinbar immer dabei, der nicht kapiert hat, dass es darum geht, sinvolle Hilfstellung zu leisten und nicht darum, wer den längsten hat :fies:
    -ds-