Namenauflösung

  • Hallo,

    als Newbee hoffe ich mal auf eure Hilfe.

    Ich habe ein RasPi3 per lan mit einem vorhandenen Netzwerk (DHCP) verbunden. 192.168.100.10 255.255.255.0 GW 192.168.100.1
    Diese Verbindung gebe ich über WLAN 10.11.12.. frei.
    Auf dem RasPI läuft Samba, Cups und Cups-pdf.
    Jetzt möchte ich von einem im WLan hängenden embedded Linuxsystem auf welchem ein uralter Cups-server 1.4x läuft
    den Drucker einrichten. Mit http://192.168.100.10:631/printers/Virtual_PDF funktioniert alles.
    Ich würde aber gern http://raspi:631/printers/V.. eingeben wollen.
    Wie kann ich den Namen raspi im WLan 10.11.12.xx Netz bekannt machen?
    (an dem embedded System habe ich außer der Cups-Oberfläche keinerlei Rechte oder Zugriffsmöglichkeiten)
    __
    Die PDF-Files kommen am RasPI im Ordner /PDF an. Diesen habe ich per SMB mit Samba freigegeben.
    smb://192.168.100.10/pdf und auch smb://raspi/pdf funktionieren
    _
    Ich möchte den als AP und Print- und "Fileserver" fungierenden Raspi an ein beliebiges Lan Netz (DHCP) mit beliebiger IP ohne neue Konfiguration anstöpseln können.
    Die dortigen User sollen ohne Konfiguration auf die SMB Freigabe zugreifen können.
    Auf WLan Seite soll die "Industrie-Linuxkiste" ohne große Einrichtung auf den RasPi-Cupsserver drucken können.

    Es funktioniert ja schon fast alles - was mir jedoch fehlt ist die Erreichbarkeit des RasPi aus dem WLAN per Namenauflösung.

    Ich hoffe es hat jemand meinProblem verstanden und evtl eine einfache Lösung für mich. Vllt. ist es ja nur ein fehlender oder falscher DNS Eintag oder ähnlich :wallbash:

    Lieben Dank :danke_ATDE:

  • Hi,

    zunächst ist mal abhängig, welche Art von DNS-Server in deinem Netzwerk die Auflösung der Hostnamen und vice versa macht. Normalerweise ist ein Server in einem Netzwerk immer unter der selben IP erreichbar, was du möchtest ist aber genau das Gegenteil und dabei wird es, abhängig von deinem DNS-Server und dessen Konfiguration, etwas mehr Aufwand.

    Gruß,

    sls

    “Don’t comment bad code - rewrite it.”

    Brian Kernighan


  • NetBIOS Broadcast? Soll mit samba gehen...

    DNS wäre bei der Funktionalität der meisten SoHo Routern wohl keine Lösung.

    Die Frage ist, ob es nicht sinnvoll ist generell eine vernünftige Namensauflösung zu gewährleisten. Es ist ja nicht nur lästig, wenn er jedesmal statt dem hostname die IP eintippen muss, sondern generell lästig für debugging oder Zugriffe auf andere Systeme innerhalb des Netzwerkes. Wenn man den Aufwand scheut es einmal richtig zu konfigurieren und jedes Mal dieses Gefrickel haben will.

    Ich bin der Meinung, wenn man schon Server in Netzwerken bereit stellt, sollte auch ein ordentlich konfigurierter DNS-Server vorhanden sein.

    “Don’t comment bad code - rewrite it.”

    Brian Kernighan


  • Ich möchte den als AP und Print- und "Fileserver" fungierenden Raspi an ein beliebiges Lan Netz (DHCP) mit beliebiger IP ohne neue Konfiguration anstöpseln können.

    Die dortigen User sollen ohne Konfiguration auf die SMB Freigabe zugreifen können.

    Mit diesem Wunsch würde DNS für mich ausfallen und ich würde auf NetBIOS setzen. Ich wüsste nicht wie das ohne Konfiguration möglich wäre, wenn er nicht mal als DHCP konfiguriert wird, da er seine IP dynamisch bekommen soll.
    Oder kenn ich da ein DNS Feature nicht? [emoji16]

  • adora war schneller, ich dachte ich wäre der einzige der an sowas denkt.

    Somit schlägt man mehrere Fliegen mit einer Klappe. Mir ist zwar immer ein Rätsel, warum Server dynamische Netzwerkkonfigurationen erhalten, aber das muss ja jeder für sich selbst entscheiden. ::Pumal es sich um, meine ich, zwei verschiedene Netze handelt...

    “Don’t comment bad code - rewrite it.”

    Brian Kernighan

  • Ich verstehs trotzdem nicht wie das ohne Konfiguration funktionieren soll... somal die meisten Router nicht mal DNS richtig können. Mein Kabeldeutschland Router erlaubt mir nichtmal die Konfiguration von Hostnames. Was auch nebensächlich ist, da ich in einem unbekannten Netz eh nicht davon ausgehen kann, dass DDNS funktioniert. Hatte ich aber schon angemerkt [emoji13]
    Aber wenn ihr eine Lösung kennt... her damit [emoji1]

  • Dazu müsste sich der Threadersteller äußern. Ein BIND-Server mit DDNS wäre eine adäquate Lösung, wenn man an dem Punkt jedoch nicht die Umgebung bereitstellen kann/will muss und stattdessen lieber mit NetBIOS etwas hinzelebrieren möchte, ist damit höchstens die Frage des Threaderstellers beantwortet, nicht wie sinnvoll sowas ist. Aber das ist an diesem Punkt Diskussionsstoff für einen anderen Ort, bevor der Thread weiter an Eigendynamik gewinnt.

    Gruß,

    sls

    “Don’t comment bad code - rewrite it.”

    Brian Kernighan

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