was erzeugt mehr CPU last, streamen oder empfangen?

  • hey leute,

    wie schon im betreff würde ich gerne wissen was beim PI mehr last erzeugt, das streamen an ein gerät oder das empfangen von videos etc.

    aktuell besitze ich einen Raspberry PI 2B mit OSMC, twitch- und youtube plugin, einen MusicBot für discord (24h betrieb) sowie 3 externe festplatten (aktiver usbhub^^) die mir als videobibliothek dienen.

    zur zeit bin ich dabei meinen samsung tv mit ambilight aufzuwerten. dazu hab ich mir nen raspi 3 bestellt + das ganze zubehör.
    das netzteil für die LEDS sowie den raspi selber möchte ich auf der rückseite des TV ankleben, weil ich schon genug kabel an der wand habe die zum TV führen :D (4x HDMI, 1x Coaxial, 1x Netzstecker)

    da ich den "ambilight PI" ja per HDMI am tv anschließen muss, es allerdings für keine gute idee halte die 3 festplatten mit am TV zu kleben (will die auch ab und zu mal mitnehmen, am rechner anschließen etc) hab ich mir überlegt einen der beiden PIs als stream server zu nutzen.
    d.h. die festplatten bleiben wo sie sind, ein PI bekommt die aufgabe das ambilight zu steuern, youtube/twitch wiedergabe (evtl. MusicBot?) und der andere fungiert als mediaserver (evtl. MusicBot?).

    meine frage ist nun, welcher PI wird die größte CPU/GPU-last haben > wo kommt der PI3 zum einsatz? ist es sinnvoll, wie ich es vor habe oder gibt es bessere lösungen? wer darf den MusicBot beherbergen?^^

    ich hoffe ihr versteht was ich meine und könnt mir da weiter helfen.


    MfG

    DonCamillo

  • was erzeugt mehr CPU last, streamen oder empfangen?? Schau mal ob du hier fündig wirst!

  • Also das reine streamen bzw. empfangen ist ganz grob die selbe last.
    Es geht mehr um das drum her rum. Du willst sicher die Daten auch wiedergeben auf dem Pi der die Daten "empfängt" und somit brauch dieser mehr last.

    Ist so zumindest die einfachste Antwort wenn du keine große Erklärung haben möchtest ;)
    Wenn doch einfach melden :)

  • immer her damit :)
    ja, der "medienserverPI" soll dem "ambilightPI" die filme zur verfügung stellen und der "ambilightPI" solls dann mit ambilight unterstützung auf dem TV wiedergeben.
    also wäre das sinnigste, den PI3 die ambilight steuerung und wiedergabe erledigen zu lassen, und den PI2B das daten zur verfügung stellen und den MusicBot am laufen halten.

  • Nunja, ich weiß nicht was der Pi bei dir sonst noch so macht.
    Wenn du zb. einen Pi als NAS nutzt. Macht dieser nichts anderes als die Daten von der USB Platte zu lesen, diese dann mittels zb. cifs im Netzwerk bereit zu stellen. Je nach Protokoll stellt das keine wirklich arbeit fir den Pi dar. (Einfach gesagt: Daten lesen, nen paar Header Infos für TCP/IP und cifs drauf und raus damit zum Client).

    Der Client selbst macht das ganze an sich nur umgekehrt. Daten lesen, Buffern und ggf. auf die Festplatte speichern.

    Da aber wenige einfach so Daten nur von A nach B schieben weil sie lustig sind, gehe ich davon aus dass B die Daten auch sinnvoll verarbeitet soll nachdem er sie bekommen hat.
    Also wird das Video/MP3 was auch immer, wiedergegeben. Und da ist wie bereits gesagt das Problem. Ich persönlich mag Kodi und nutze es auch selbst, aber es nutzt den Pi eigentlich voll aus.
    Macht dein Kodi Pi also noch mehr als nur Daten zu "empfangen" und diese Wiederzugeben, wirds dem Pi zu viel. (Klar kleine Sachen gehen, aber zb. nen Minecraft Server ist zu viel).


    Ich weiß jetzt nicht, welches Setup du für dein ambilight Projekt hast, jedoch würde ich es wie folgt machen.
    Deinen PI3 hinter den Fernseher. Diesen für OSMC und ambilight nutzen.

    Deinen PI2, als NAS und "Trash" Server nutzen.
    Also irgendwo, wo du meinst das ist nen guter Platz. Hier dann die Platten ran, Musicbot etc.

  • ja, so ungefähr hab ich mir das auch gedacht, bis ich ein hirngespinnst hatte und mir eingebildet hab, der "medienserverPI" würde das rendern übernehmen und der "ambilightPI" einfach nur das bild ausgeben....frag mich nicht warum ich darauf gekommen bin....evtl. hab ich da den vergleich zur grafikkarte im PC gezogen, die ja auch das bild rendert und nur an den monitor schickt....äpfel und birnen :D


    kannst du mir ein OS empfehlen was ich dann für den PI2 nutzen kann? hatte erst überlegt den so zu belassen wie es ist, da KODI ja wohl auch in der lage ist seine bibliothek/medien zur verfügung zu stellen. schätze aber das es da wesentlich elegantere lösungen gibt.


  • Nunja, ich weiß nicht was der Pi bei dir sonst noch so macht.
    Wenn du zb. einen Pi als NAS nutzt. Macht dieser nichts anderes als die Daten von der USB Platte zu lesen, diese dann mittels zb. cifs im Netzwerk bereit zu stellen. Je nach Protokoll stellt das keine wirklich arbeit fir den Pi dar. (Einfach gesagt: Daten lesen, nen paar Header Infos für TCP/IP und cifs drauf und raus damit zum Client).

    Jein. Das kommt aufs jeweilige Dateisystem an. NTFS verursacht mehr CPU Last als ext ... Eine große Datei ist auch eine andere CPU Last als viele kleine. Man kann einen Pi1 nur durch Dateien übers Netzwerk in die Knie zwingen.


    Beim Streamen sieht das anders aus da beim Empfänger auch die GPU beansprucht wird - Kompression und Codec spielen beim Streamen aber auch eine gewisse Rolle... Sowas gibts beim reinen Datentransfer nicht.

    Also ganz so trivial ist das IMHO nicht.

  • Wird alles über LAN laufen. Aber wir sind uns einig, das die größte last vom "ambilightPI" getragen wird, oder? Das heisst für mich, der Pi3 kommt hinten an den TV, und der pi2 bekommt NAS Software, die Festplatten und wird versteckt.

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  • Ich muss zugeben ich habe (Trotz der sehr einfachen Schreibweise) zumindest Basics als Grundwissen vorausgesetzt.
    Dass unterschiedliche Dateisysteme entsprechende Lasten haben etc. sollte jedem bewusst sein.

    Ums genau zu nehmen, ist der Pi ja nicht wirklich als NAS oder allgemein für große Datenmengen gedacht. Dennoch lässt sich damit nen einfaches 100Mbit/s NAS realisieren.
    Vorallem gehe ich mal davon aus, dass man ein "Daten Pi" nicht via WLAN ins Netzwerk bringt. Selbst wenn man mal die ver/ent-schlüsselung vergisst, kenne ich wenige WLAN Sets (für den Pi) welche den 100Mbit/s wirklich nahe kommen.

    Mein Pi3 schafft es Problemlos als "NAS" zu fungieren und 1080p Filme im Netzwerk bereit zu stellen.
    Des weiteren läuft auf dem noch nen TVH Server welcher teils bis zu 4 Sender gleichzeitig aufnimmt. (Bei HD nicht mehr als 3 da sonst der USB bus am ende ist)
    Zu guter Letzt läuft auf dem noch nen Firefox als Touch-GUI für meine Hausautomatisierung.

    Also ich denke nicht, dass er groß Probleme haben wird, wenn er den einen als NAS und "Trash" Server nutzt und den anderen als OSMC & ambilightPI.

  • hab das ganze jetzt soweit aufgebaut, bis auf die ambilight software (LEDs sind noch nicht da). mein PI2 läuft jetzt auf Raspbian LITE mit Samba, dem MusicBot und den angesteckten HDDs (NTFS) mit den filmen, per LAN im netzwerk. der PI3 läuft mit OSMC + MusicBot (ist halt die SD vom PI2 :D.

    ergebnis: läuft 1A wenn beide PIs im LAN sind. wenn der PI3 im WLAN ist gehts auch, allerdings gibts ab und zu kleine ruckler im ton(1080p Serien EP). am empfang kanns nicht liegen (PI ohne gehäuse und 2m sichtlinie zum router). hab auch testweise mal ne MySQL datenbank mit apache, MyPHPAdmin laufen gehabt um die datenbank auch auf dem PI2 zu verlagern. funktioniert auch, allerdings dauert das aufrufen und navigieren in der bibliothek beim PI3 dann schon etwas lange. also hab ich das ganze wieder zurückgebaut auf nur NAS/MusicBot.

    ich berichte dann wies aussieht mit fertigem ambilight setup....hoffe die LEDs kommen noch in meinem urlaub^^

    Edited once, last by doncamillo (September 30, 2016 at 10:37 PM).

  • Natürlich kanns am Empfang liegen - WLAN ist Funk und kann über viele verschiedene Arten gestört werden.... Selbst schlechte Mikrowellen oder Babyfones von deinen Nachbarn kann stören - oder einfach nur zu viele WLANs die auf dem selben Kanal unterwegs sind. Wie weit der Router entfernt ist spielt keine Rolle, selbst wenn dein Pi genau neben der Antenne stünde kanns gestört werden, zumal Antennen nicht in _alle_ Richtungen abstrahlen...

  • na gut, ich funke im 2,4er band auf kanal 6, meine nachbarn sind auf 1 und 11...d.h. die funken mir nicht dazwischen. das 5Ghz band nutze ich hier alleine. als einzige "störquelle" sehe ich nur meinen TV der aktuell mit im 2,4Ghz band funkt. babyfones sind hier nicht im einsatz, selbst wenn...die wände sind hier wunderbar abschirmend, dass meine damalige fritzbox 6490 grad so durch eine wand funken konnte.


  • na gut, ich funke im 2,4er band auf kanal 6, meine nachbarn sind auf 1 und 11...d.h. die funken mir nicht dazwischen. das 5Ghz band nutze ich hier alleine. als einzige "störquelle" sehe ich nur meinen TV der aktuell mit im 2,4Ghz band funkt. babyfones sind hier nicht im einsatz, selbst wenn...die wände sind hier wunderbar abschirmend, dass meine damalige fritzbox 6490 grad so durch eine wand funken konnte.

    Das eine hat mit dem anderen nix zu tun.
    Nur weil deine damalige Fritzbox nicht genug Sendeleistung hatte oder evtl. die Ausrichtung der Antennen nicht gut genug war oder auch dort bereits Störungen vorhanden waren - kann man viel drüber spekulieren - ist das kein Grund wieso es nun anders aussehen sollte...
    Deine unmittelbaren Nachbarn nutzen vielleicht andere Kanäle, aber wohnst du aufm Land und weißt daher das wirklich niemand im Umkreis von 100m ein Babyfone oder dergleichen hat? Auf 2,4GHz sendet noch viel mehr: Funkfernsteuerungen zum Beispiel ebenfalls oder drahtlose Videocameras, Bluetooth oder Bewegungsmelder...

    Wie gesagt, WLAN ist sehr anfällig und verursacht auch mehr CPU Auslastung.

  • So, hab mal kodi aufm meinem Handy installiert und mich ins 2,4ghz WLAN eingewählt. Lag im Backofen mit 2 Balken. Läuft einwandfrei. Ja ich weiß... Besseres WLAN Modul auf Seiten des Handy etc. [emoji16] aber irgendwie bin ich mir trotzdem sicher das es beim pi nicht am gestörten WLAN Signal liegt. Aber ist ja auch irrelevant, der geht sowieso über LAN ins Netz.

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