Phasenausfallerkennung...

  • Ups, die rechte Seite habe ich glatt übersehen.


    Tiieto
    Der Frequenzumrichter kann im laufenden Betrieb von mehrphasig auf z.B. einphasig umschalten, ohne auf Störung zu gehen? Wenn das stimmt, weil ich kenne keinen solchen Frequenzumrichter, ist das Cool. Ich kann mir den Lastwechsel von 2,2kW dreiphasig auf dann halt mehr als 6 kW einphasig vorstellen, aber wo wird dein ominöses Gerät, deren Sinn und Zweck ich nicht kapiere, eingesetzt? Was ist das?

  • Laut Bedienungsanleitung kann er 1 & 3 Phasig betrieben werden..


    Ob er auf Störung geht wenn eine Phase ausfällt werde ich noch testen müssen..
    Rein Theoretisch dürfte ihm das nichts ausmachen da eh jede Phase zunächst im Zwischenkreis "landet" und der Strom von da aus erst wieder "krumm gebogen" wird...


    Bei Ausfall einer Phase dürfte sich die zwischenkreisspannung nicht so stark verändern...


    LG

  • die LED vom Optokoppler muss eine Spannung zum Betrieb bekommen, die hoch genug ist, damit sie brennt.
    Also nicht parallel von einer, sonder der drei Dioden.
    (Oder eben mehr, wenn die LED eine höhere Spannung braucht)


    Die Wahrscheinlichkeit, dass die LED durchbrennt ist eigentlich recht gering, wenn die an den Dioden abfallende Spannung nicht zu hoch ist.
    Denn die LED wird ja in ihrer 'optimalen' Spannung betrieben.


    Aber bei jeder Schaltung muss man mit einem Ausfall der Überwachung rechnen. Je komplizierte die Überwachung ist, desto wahrscheinlicher der Ausfall.


    Das 'Schöne' an der von mir vorgeschlagenen Schaltung ist, dass sie sehr geringe Verluste hat.
    In 'Leuchtrichtung' gehen von der Betriebsspannung, die fast beliebige Hoch sein kann, ungefähr (und der oben beschriebenen Beschaltung) 2,1 Volt ab, in der Gegenrichtung 0,7 Volt.


    Das wären bei einem 230Volt-Anschluss 1%, bei einem 400Volt-Anschluss (Drehstrom), 0,5%
    Je höher die Betriebsspannung ist, desto geringer die Verluste.


    Die Schaltung muss aber immer in Reihe zum Verbraucher ;-)

    Selber denken,
    wie kann man nur?

  • Ok, soweit verstanden...
    Da ich aber nicht erkennen möchte ob der angeschlossene Verbraucher läuft, sondern nur ob Spannung in der überwachten Phase vorhanden ist, hänge ich als "Verbraucher" einen einzelnen widerstand rein..
    (Quasi als dauerverbraucher.. sobald Spannung da, verbraucht er..)


    Wie groß müsste dieser wiederstand sein?


    LG..

  • Das Problem bei einem Widerstand ist, dass er (bei der Beschaltung nach deinen Angaben) 230V verbraten müsste, und das ist eine Menge wärme, die weg muss.


    Meine Schaltung ist eigentlich nur dafür gedacht zu sehen, ob vorhandene Verbraucher an sind. Nicht, ob die passende Spannung bereitsteht.
    Da wäre eventuell eine Glimmlampe eher etwas.
    https://www.conrad.de/de/glimmlampen-o0234060.html
    2mA bei 230V sind nur 0,46W

    Selber denken,
    wie kann man nur?

  • Oder ein Leuchtmittel auf LED Basis für Schaltschrankverdrahtung...
    Da gibt's ja auch schon 230V versionen..


    - wie hießen die noch gleich?? -
    Im Schaltplan immer als H1, H2, etc. benannt... [emoji848]

  • Genau die... [emoji6]


    Damit hätte ich dann auch gleich eine unabhängige visuelle Anzeige des Zustands aller Phasen...
    [emoji5][emoji108]


    Da gibt's doch bestimmt auch so 3 in 1 versionen von, oder? (Platzsparend)

    Edited once, last by Tiieto ().

  • Da ich die ausgefallene(n) Phase(n) für den Fall das die Umschaltung auf ne andere Phase aktiv ist absichern muss
    Hab ich mich jetzt für die Variante mit drei Schützen entschieden, die über einen NC Kontakt eines anderen Relais / Schützes (aus der Phasenumschaltung) die phasenspannung auf die Spule gibt und dann erst die Phase in die Maschine frei gibt.


    Hinter dem NO Kontakt des Schützes werde ich allerdings erneut eine Spannungserkennung einbauen müssen, damit die zurück gekehrte Phase ohne den großen bums wieder in die Maschine geleitet werden kann.. (dafür der NC Kontakt vor der Spule -siehe oben)

  • Ich habe mal eine 3Ph inkl. DC Wechselrichter FU in Betrieb genommen. Es war quasi parallel verschaltet. Der konnte dynamisch umschalten. Frage: Hast du mal nachgelesen um der FU das nicht selbst auch erkennen kann und intern umschalten kann?


    Gesendet von meinem SM-N9005 mit Tapatalk

  • Hab ich noch nicht nachgelesen, aber selbst wenn es gehen würde, die Netzteile die an nur einer Phase hängen können das definitiv nicht.. somit muss ich das extern lösen - unabhängig vom Frequenzumrichter..


    Gruß...