Raspberry Pi 3 von USB3.0 Festplatte OHNE SD Karte booten

  • Nein, denn Debian Jessie ist Debian Jessie, während Debian Stretch, du errätst es sichsicher, Debian Stretch ist.

    das vom 18.4. nervt immer mehr, keine F2 Taste nutzbar, neues Design beim PCMANFM und nun kann ich von da nicht mal mehr dem Mülleimer vom NAS leeren, kann den Papierkorb nicht finden? was soll der Mist.

    lasst die PIs & ESPs am Leben !
    Energiesparen:
    Das Gehirn kann in Standby gehen. Abschalten spart aber noch mehr Energie, was immer mehr nutzen. Dieter Nuhr
    (ich kann leider nicht schneller fahren, vor mir fährt ein GTi)

  • häi dbv,


    Ich habe aber mal den BB_Code kopiert und hier eingefügt:


    Als erstes muss man sich wie gewohnt ein ganz normales Debian-Jessie Image ziehen.

    da habe ich sicher irgendwie falsch auf den Link von enagers Post #1 geklickt (konnte die Maus noch nie richtig bedienen).

    Viele Grüße

    Horst

  • Hallo,


    ich habe eine Frage zum USB-Boot mit dem RPi 3B+.


    Es wird ja nun der USB-Boot unterstützt. Ist der RPi dennoch OTP? Also wenn ich einmal USB boote, ist danach der Bootvorgang über SD-Karte nicht mehr möglich?


    Danke und ein schönes Wochenende!


    LG k8a3i

  • Hallo k8a3i ,


    Abgesehen davon, dass du Dich an einen alten Thread drangehängt hast - mach bitte für so etwas einen eigenen Thread auf. Natürlich funktioniert weiterhin alles. In der Reihenfolge: mSD, USB und dann PXE. Steht auch hier.

    Grüße, STF


    PS: Was meinst Du mit OTP?

  • Hey,


    danke für die schnelle Antwort und den Link. Wird dann in Zukunft so gemacht.


    Ich meinte OneTimeProgramable Memory. Also ob beim booten dieser Weg (SD, USB) fest in den Chip geschrieben wird und somit nicht veränderbar ist. Quasi einmal und immer USB, niemals SD. In manchen Videoquellen wird darauf hingewiesen, auch das der RPi3B+ das von Haus aus kann. Allerdings erschloss sich mir nicht, ob für den RPi3B+ das dann nur noch mit USB-Boot geht, oder beide Möglichkeiten offen bleiben.


    LG k8a3i

  • k8a3i meint das hier, wo die Rede von OTP ist. Da steht u.A. folgendes:

    Quote

    It is important to remember that, once set, OTP bits can never be unset, so think carefully before enabling this facility because it effectively makes 5 GPIOs unusable for other purposes. Also note that the bit assignments make it possible to switch from the low bank (22-26) to the high bank (39-43), but not back again, and that selecting the high bank is likely to produce a non-bootable Pi, unless you're using a Compute Module (any version).

    Das hatte ich auch schon gelesen und so wie k8a3i verstanden, das man den OTP nur ein mal setzen kann. Da das ein wenig sinnfrei ist, bin ich mir aber nicht sicher, ob ich das richtig verstanden habe.

  • ...das man den OTP nur ein mal setzen kann. Da das ein wenig sinnfrei ist, bin ich mir aber nicht sicher, ob ich das richtig verstanden habe.

    Ah, OK.


    Richtig, setzen kann man das nur einmal, beim 3B (ohne +) z.B.. Das heißt aber nur, dass neben dem normalen Start von SD auch USB und Netzwerkstart zur Verfügung stehen. Freigeschaltet ist dann allerdings für immer freigeschaltet. Beim 3B+ ist dies bereits ab Werk geschehen und die Funktion muss nicht mehr extra aktiviert werden. Imho kommt das aus den "Anfangstagen" der zusätzlichen Bootoptionen, wo noch nicht alles sauber funktioniert hat. Die ersten RPi nutzten das auch bei Übertaktung, dafür sollte allerdings die Garantie wegfallen.


    Grüße, STF


    PS: In dem von Dir verlinkten Dokument gehts allerdings um: The GPIO boot mode OTP bits , das ist nochmal was anderes und sinnvollerweise sollte man sich das sehr gut überlegen, denn dadurch werden fünf GPIO für diese Funktion belegt und sind nicht mehr verfügbar.

  • Aha, da sind zwei OTP Bits wie man hier lesen kann. Einer ist auf allen RPi's gesetzt. Den anderen muss man ggf. selber setzen. Aber keine Ahnung welchen man für von USB booten braucht. Ich glaube das geht schon ohne was zu setzen und es wird einfach nach Reihenfolge versucht zu booten. Beginnend mit SD, dann USB.

  • Aha, da sind zwei OTP Bits wie man hier lesen kann. Einer ist auf allen RPi's gesetzt. Den anderen muss man ggf. selber setzen. Aber keine Ahnung welchen man für von USB booten braucht.

    Öhm, nein. Dein Link beschreibt etwas anderes. Diese OTP Bits sind bereits ab Werk gesetzt. Ausschliesslich das Compute Module (3) und der Zero(W) kennen noch einen weiteren Boot Mode, nämlich als mass storage device. alle anderen Pi beherrschen das nicht und es kann auch nicht durch Software nachgerüstet werden. Einen Pi3 muss man zum USB/Netzwerkboot erst freischalten.


    Grüße, STF

  • Also nochmal kurz: Es wird USB Boot "hinzugeschaltet" und sonst nichts.


    Man kann es nicht mehr "wegschalten" aber es wird auch nichts anderes deaktiviert.


    SD Boot funktioniert nach wie vor.


    Ich habe alle meine 3B und 3B+ umgestellt und nutze überwiegend auch wieder SD Boot.

    ;) Gruß Outi :D
    PIs: 2x Pi B (Rente) / 1x Pi B+ (Rente) / 1x Pi 2 B (Tests) / 2x Pi 3 B (RaspberryMatic / Repetier Server) / 2x Pi Zero 1.2 (B. Lite) / 2x Pi Zero 1.3 (B. Lite)
    2x Pi Zero W 1.1 (B. Lite) / 1x Pi Zero 2 (noch ohne) / 1x Pi 3 B+ (Tests) / 1x Pi 4 B 4GB (Ubuntu Server 64 Bit) / Pi 400 (Bullseye) / 2x Pi Pico
    Platinen: Sense HAT / RPI-RF-MOD / PiFi DAC+ V2.0 / TV HAT

  • Es gibt einen Nachteil wenn Du den USB Boot Mode enabelst: Der Boot per USB dauert dann etwas laenger. Es gibt Leute die stoert dass und die sind wieder auf boot von der SD Karte zurück gegangen. Weiss nicht ob Du auch alle 15 Minuten Deine Raspi neu startest :shy:

    "Really, I'm not out to destroy Microsoft. That will just be a completely unintentional side effect." Linus Benedict Torvalds, 28.9.2003


    Hast Du die Woche schon Deine Raspberry gesichert =O Bei mir tut das raspiBackup automatisch ;)

    Edited once, last by framp: Falsche Aussage korrigiert ().

  • Quote

    Man kann es nicht mehr "wegschalten" aber es wird auch nichts anderes deaktiviert.


    SD Boot funktioniert nach wie vor.

    Genau darum ging es mir!

    Quote

    Es gibt einen Nachteil wenn Du den USB Boot Mode enabelst: Der Boot per SD Karte dauert dann etwas laenger. Es gibt Leute die stoert dass. Weiss nicht ob Du auch alle 15 Minuten Deine Raspi neu startest :shy:

    Beim RPi3B+ sollte das dann ja egal sein.


    Bin neu in der Materie und allgemein skeptisch, wenn etwas undefiniert ist. Ich sehe den Hinweis, dass es nicht mehr rückgängig gemacht werden kann und die Warnungen diesbezüglich als unnütz, da es ja den RPi erweitert und nicht einen alternativen, festen Pfad setzt.


    Klar, wird der Pi dann theoretisch unsicherer, weil einfach mehr Möglichkeiten bestehen - egal, danke für Aufklärung :D


    Schönen Sonntag!

  • Naja, vielleicht verstehen Kinder so was besser.

    Was ist das denn für eine Aussage?:conf:


    Das booten eines RPi folgt strikt einer vorgegebenen Reihenfolge bei der Suche nach dem Medium, auf dem bootcode.bin, die initiale Startdatei, gespeichert ist. Manche Optionen allerdings sind nur nutzbar, in dem sie (unwiderruflich) freigeschaltet werden (z.B. GPIO boot). Und hier findet sich haarklein erklärt genau jene Reihenfolge mit der Erklärung, wann welche Optionen zusätzlich zur Verfügung stehen.


    USB Boot Mode enabelst: Der Boot per SD Karte dauert dann etwas laenger.

    Hast Du dafür eine Quelle? Das habe ich bei meinem Pi3 nicht gesehen. Oder meinst Du das booten per USB/PXE? Davor kommt ja dann der timeout der SD-Karte(n) und vezögert den Start.


    Grüße, STF

  • Hast Du dafür eine Quelle? Das habe ich bei meinem Pi3 nicht gesehen. Oder meinst Du das booten per USB/PXE? Davor kommt ja dann der timeout der SD-Karte(n) und vezögert den Start.


    Grüße, STF

    Mea culpa. Es ist genau anders herum - also genauso wie du schreibst.

    "Really, I'm not out to destroy Microsoft. That will just be a completely unintentional side effect." Linus Benedict Torvalds, 28.9.2003


    Hast Du die Woche schon Deine Raspberry gesichert =O Bei mir tut das raspiBackup automatisch ;)

  • Der Timeout der SD Karte (5-10 Sek. wie dort geschrieben) ist doch die Verzögerung, wenn man von USB bootet. Also längere Bootzeit. Wieso jetzt anders herum. Entweder bin nur ich verwirrt, oder es versteht doch nicht jeder auf Anhieb. Was framp anfänglich geschrieben hat ist doch richtig. :conf:

  • Der Timeout der SD Karte (5-10 Sek. wie dort geschrieben) ist doch die Verzögerung, wenn man von USB bootet. Also längere Bootzeit. Wieso jetzt anders herum. Entweder bin nur ich verwirrt, oder es versteht doch nicht jeder auf Anhieb. Was framp anfänglich geschrieben hat ist doch richtig. :conf:

    Es wird IMMER erst die SD Karte probiert - und zwar sofort. Das steht doch genau so im verlinkten Dokument. Nur wenn keine SD Karte eingelegt ist, werden nach dem Timeout von 5 Sekunden die USB Ports nacheinander durchsucht (so es denn freigeschaltet oder überhaupt möglich ist). Selbst das könnte man noch auf 2 Sekunden begrenzen bzw. eine leere FAT formatierte SD Karte einsetzen, dann gehts schneller. Deshalb dauert das booten von USB und Lan durch die Timeouts am Anfang etwas länger, der Start von SD Karten ist niemals betroffen.


    framp schrieb: Der Boot per SD Karte dauert dann etwas laenger. Und genau das stimmt so nicht.


    Grüße, STF (der überlegt, vielleicht etwas langsamer schreiben zu müssen...)

  • Sorry für die Konfusion die ich angerichtet habe. STF hat vollkommen Recht. Ich habe meine Fakeaussage oben korrigiert.

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