Relaisboard Gefahr


  • Hallo!
    Ich erhebe nicht den Anspruch, allwissend zu sein,


    ich doch auch nicht ;) manchmal kann man muss man neue Wege beschreiten.



    Ich hatte den 7805 .... zuhause rumliegen.


    nicht nur du, ich wette der liegt zu Dutzenden in heimischen Bastelstuben, nur sehr oft nicht mit passende Kühlkörper, wenn sie oft auch fälschlicherweise vergessen oder weggelassen werden.
    Deswegen neue Wege beschreiten als eine Stange verschiedenster Kühlkörper auf Halde zu legen.....


    Alu ist teuer :D

    lasst die PIs am Leben !
    Energiesparen:
    Das Gehirn kann in Standby gehen. Abschalten spart aber noch mehr Energie, was immer mehr nutzen. Dieter Nuhr
    (ich kann leider nicht schneller fahren, vor mir fährt ein GTi)

  • Hallo schon mal Danke fuer die Beitraege die bisher hier eingeflossen sind!


    Vielleicht noch ein paar mehr Details zum dem Problem. Was passiert?


    - Ich starte ein Programm das alle Relais schaltet, also auf GRND zieht, da das Relais ja "Active Low" ist. Alle Status-LEDs auf dem Board leuchten.
    (Es passiert aber auch wenn z.B. nur eins geschaltet ist)


    - Ich schalte in dem Kellerraum nun das Licht aus. Es wird auch nur das Licht geschaltet. Der Pi und die Stromquelle (5V von einem alten Handyladegeraet) haengen an einer Steckdosenleiste.


    - Mit dem Licht schalten sich die Relais aber auch wieder aus. Sprich alle Status-LEDs sind aus. Der Pi der ja an der selben Stromquelle haengt laueft ohne Probleme weiter.


    - Wenn ich dann das Programm zum schalten der Relais nochmal starte arbeitet auch alles wie zu erwareten waere. Schalte ich das Licht wieder an, passiert auch nichts. Alles OK.


    Nur das Ausschalten des Lichts hat Einfluss auf das Releais.


    Vielleicht konnten diese Info's ein wenig mehr Licht ins Dunkel bringen.


  • Vielleicht noch ein paar mehr Details zum dem Problem. Was passiert?


    das sind aber nicht wirklich mehr Infos


    wie wäre es mit einer permanenten Ausgabe der Portzustände auf dem Bildschirm ?
    wie wäre es mit messen der Portspannungen wenn es "aus" geht ?


    vielleicht fängt sich ja der PI was ein was die Ports zurücksetzt ? wenn ich davon ausgehen soll das alle Versorgungsspannungen weiterhin vorhanden sind und es keinen Befehl am PI zum Ausschalten gab.


    Also was könnte helfen, ich rate mal, anderen Netzkreis wählen für die PI & Co Versorgung was nicht am Licht hängt, ggffs auch mit einer Verlängerung aus einem anderen Stockwerk prüfen.
    Eine Filtersteckdose zwischen zu setzten gegen Netzstörungen.
    Den PI in ein geschirmtes Gehäuse zu setzen.
    Alle Kabel schirmen oder durch abgeschirmte Kabel ersetzen.


    Ist aber alles geraten weil hier noch keiner weiss was bei dir zu Hause wirklich passiert ;)

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  • Moin!


    Mir ist vorhin eingefallen, das ich diesen Thread völlig vergessen hatte. Ich habe das Problem damals mit Kondensatoren als Glätter lösen. Nachdem ich die Versorgung des PortExpander und der Relaiskarte durch die Kondensatoren "geglättet" habe, war das Problem verschwunden. Ich kann die Lichter und andere Verbraucher schalten wie ich will, das Relais bleibt stabil. :bravo2:


    Diese Antwort war ich ja noch schuldig. Ich habe die Kondensatoren genommen, die ich noch auf Lager hatte mit 220 nF.


  • Mir ist vorhin eingefallen, das ich diesen Thread völlig vergessen hatte. Ich habe das Problem damals mit Kondensatoren als Glätter lösen. Nachdem ich die Versorgung des PortExpander und der Relaiskarte durch die Kondensatoren "geglättet" habe, war das Problem verschwunden..... Ich habe die Kondensatoren genommen, die ich noch auf Lager hatte mit 220 pF.


    sicher ? pF ist verdammt wenig, meintest du nicht typische 220nF oder 0,22µF ?

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    Edited once, last by jar ().

  • Hallo zusammen,


    Ich muss diesen Thread leider noch einmal ausgraben.


    Ich habe die Schaltung mit einem ULN2803A, einer 8-Kanal Relaiskarte und dreamshaders Anleitung nachgebaut.


    Es scheint so weit auch zu funktionieren - nur: Werden 3 Relais angezogen, so verdunkeln sich die LED auf der Relaiskarte deutlich. Kommt noch ein 4. Relais hinzu, so erzeugt die Karte ein sehr unschönes Summen. Vermutlich bricht also die Spannung ein.


    Verwendet werden die folgenden Komponenten:
    - Spannungsversorgung: MB102 Power Supply, gespeist von einem Netzteil mit 12V, 1.2A
    - IC: ULN2803A
    - Relaiskarte: 8 Kanal (Affiliate-Link)


    Angeschlossen ist das ganze nach der Anleitung von dreamshader, wie folgt:


    Raspberry -> ULN2803A

    Code
    Pin 3 -> I1
    Pin 5 -> I2
    Pin 7 -> I3
    Pin 9 -> I9 (Masse); Relaiskarte GND; Power Supply GND
    Pin 11 -> I4
    Pin 13 -> I5
    Pin 15 -> I6
    Pin 19 -> I7
    Pin 21 -> I8


    ULN2803A -> Relaiskarte

    Code
    O1 -> In1
    O2 -> In2
    O3 -> In3
    O4 -> In4
    O5 -> In5
    O6 -> In6
    O7 -> In7
    O8 -> In8
    O9 -> VCC Power Supply und VCC Relaiskarte


    Es existiert (wie in der Anleitung) eine gemeinsame Masse zw. Pin 9 am Raspberry, I9 am IC, GND an der Relaiskarte und Masse an der Breadboard-Stromversorgung.


    Die +5V von der Breadboard-Stromversorgung gehen an O9 des IC und VCC der Relaiskarte, wobei der Jumper zwischen VCC und JDVCC gesteckt ist. Eine separate Leitung zu Pin 2 am Raspberry (+5V), wie in einer anderen Anleitung zu sehen, gibt es nicht.


    Ist da irgendwo ein offensichtlicher Fehler enthalten oder liefert das das Stromversorgungsmodul einfach nicht genug Saft (was schon bei 3 Relais eigentlich nicht der Fall sein dürfte)?


  • Ist da irgendwo ein offensichtlicher Fehler enthalten


    nö, es gilt ODER



    oder liefert das das Stromversorgungsmodul einfach nicht genug Saft


    das wirds sein, doofe simple linear Regler!


    (was schon bei 3 Relais eigentlich nicht der Fall sein dürfte)?


    sagt wer? die USB Spez sag 0,5A ich sehe eine USB Buchse
    ein 5V Relais braucht so um 170-175 mA rechne selbst für wieviel das reicht......

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  • Wenn ich das Datenblatt richtig lese, dann benötigt dieser Relaistyp (Songle SRD-05VDC-SL-C) zwischen 70 und 90mA bei 5V. Wenn das Stromversorgungsmodul 700mA bei 3,3V liefert, dann sind es bei 5V immerhin noch 460mA.
    Sollten die Angaben zu Relais und Stromversorgung halbwegs seriös sein, dann dürften 4 angezogene Relais eigentlich noch kein Problem darstellen.


    Hast du einen Tipp, wie 5V mit ausreichendem Strom auf das Breadboard zu bringen sind?
    An dem 4-Port USB-Netzteil, an dem auch der RPi hängt, ist noch ein 2A-Port frei. Da es ja ohnehin schon die erforderlichen 5V liefert, könnte ich diese doch mittels eines modifizierten USB-Kabels direkt auf das Breadboard geben? Alternativ IC, LED und Optokoppler über das Stromversorgungsmodul speisen, die Brücke auf der Relaiskarte ziehen und JVDCC/GND über das USB-Netzteil versorgen?

  • Hi,


    ...
    An dem 4-Port USB-Netzteil, an dem auch der RPi hängt, ist noch ein 2A-Port frei. Da es ja ohnehin schon die erforderlichen 5V liefert ...
    ...


    kannst Du machen. Allerdings liefert USB lt. Spezifikation pro Port max. 500 mA ... (andererseits hält sich kein mir bekannter Hersteller daran und liefert mehr ...).
    Das Power-Supply-Board war ja nur so eine Schnell-Lösung ...


    Wenn es weiter Probleme gibt, aber bitte einen neuen Thread aufmachen. Der Ursprungsthread hier ist erstens als erledigt markiert und zweitens schon über ein Jahr alt ...
    cu,
    -ds-

  • Hallo zusammen


    Ich bin auch noch neu in der Community und komme deshalb im Thread noch nicht ganz nach.


    Ich habe ähnlich wie der Threadsteller ein 4-Kanal Relaisboard von Sainsmart. Leider verstehe ich die Funktionsweise des Optokopplers noch nicht ganz, wikipedia half mir auch nicht wirklich.


    Da auch ich noch zufrieden mit dem RPi bin und er noch nicht gleich eine Eigenkremation durchführen soll, will ich lieber nochmals nachfragen, ob meine Verdrahtung so passt. Als Grundlage verwendete ich folgendes Schema: How to wire a Raspberry Pi to a Sainsmart 5v Relay Board, dies ähnelt auch im Schema, bis auf die Anzahl Relais, meinem Board.



    In meinem Schema ist noch eine Erweiterung mit Temperatursensoren (DS18B20), die dann später mit einem Python-Script ausgewertet werden sollen und das Board schalten.
    Dies ist auch der Grund, weshalb ich abweichend zum Schema die Ports 17,18,22,23 benutzt habe.


    Was ist der Unterschied, bzw. Vor- und Nachteile zur empfohlenen Schaltung mit dem "Käfer"? (ULN2803 und andere genannte)


    Vielen Dank für eure Unterstützung

  • Nachdem ich das letzte mal auf seltsame Weise meinen Raspberry Pi gegrillt habe, frage ich hier lieber nochmal nach.
    Funktioniert die unten abgebildete Schaltung mit dem ULN2803D so, wie ich mir das vorstelle. Das Ziel ist es, neben zwei anderen Relais 4 Relais mit nur einem Signal zu schalten.


    (Entschuldigt das Schaltbild; vielleicht ist es etwas verwirrend. Die Relais sind eigentlich die Pins 2-9. 1 ist + und 10 ist -.)


    Edited once, last by bird ().

  • Moinsen,


    ich finde, es ist halt keine so prickelnde Idee, einen Uralt Thread, der zudem schon ewig als erledigt markiert ist, immer wieder rauszukramen ...


    Prinzipiell sollte das funktionieren ... aber: da schaltest Du induktive Lasten und ich denke, da wäre eine Freilaufdiode nicht verkehrt.
    Der ULN sollte das verkraften ... vorausgesetzt, die Relais ziehen in Summe nicht zuviel Strom (500 mA - wobei ich jetzt nicht unbedingt an die obere Grenze gehen würde).
    Wenn ich das Datenblatt richtig interpretiere, dann sind im ULN auch bereits Vorwiderstände verbaut ... also dürfte es da auch kein Problem geben.
    Einzig die Ansteuerspannung könnte Dir in die Suppe spucken ... ich bin mir jetzt nicht sicher, inwieweit die 3V3 für das Darlington Array ausreichen die vollen 5V zu treiben ...


    Am genialsten wäre es imho, eine galvanische Trennung mittels Optokopplern zu verwenden.


    Mal sehen ... vielleicht hat jemand anderes ja auch noch eine kompetentere Meinung dazu ...


    cheers,
    -ds-

  • Das hätte ich noch dazu schreiben sollen: Es handelt sich bei den Relais um das verbreitete Relaisboard (Affiliate-Link), das hier besprochen wurde. Deshalb wollte ich nicht extra einen neuen Thread eröffnen. Die Pins, die man auf dem Schaltbild sieht, sind eigentlich eine Steckerverbindung und gehen zum Relaisboard.
    Wenn ich mich nicht irre, sorgen doch die Optokoppler auf dem Relaisboard für eine galvanische Trennung?

  • Bevor ich einen neuen Thread aufmache frage ich einfach mal hier nach.


    Was ist an dieser Schaltung nicht richtig? Ich habe es so mit dem Pi verbunden und die Relais schalten auch.


    Using Tapatalk

  • Hallo liebe Leute,


    ich wollte mir nach der Anleitung von sainsmart eine Leiterplatte herstellen. Bevor ich nun an die Arbeit gehe hätte ich gern, dass ein Wissender noch einmal drüber schaut ob mein Leiterplattenplan so stimmt oder ob ich mich irgendwo vertan habe.


    Hinweis: Ich werde sicher niemals alle 6 Relais gleichzeitig betreiben. An die Leiterplatte wird der jeweilige GPIO mit IN verbunden und OUT an den jeweiligen Relais IN.


    Vielen Dank schonmal.



    Anleitung sainsmart


    relaisleiterplatte_etch_copper_top.pdfrelaisleiterplatte_etch_silk_top.pdf

  • Das schaut zwar soweit i.O. aus, allerdings würde ich es an den 4ct pro Freilaufdiode nun auch nicht scheitern lassen. Dann kannst Du später zur Not wenigstens gleich direkt Relais an Deine Platine hängen und mußt nicht den Umweg über das Sainsmart Board gehen.
    Wenn Du das nun aber machst, dann frage ich mich, wieso Du nicht gleich einen ULN2803 (auf einer Universalleiterplatte) hernimmst? Damit kannst Du Dir den Aufwand für Dein ganzes Board sparen und bekommst Freilaufdioden und ein wenig ESD-Schutz obendrein. Wirtschaftlich ist Deine Lösung nicht und technisch besser ist der ULN in diesem Fall auch.


  • Bevor ich einen neuen Thread aufmache frage ich einfach mal hier nach.


    Was ist an dieser Schaltung nicht richtig? Ich habe es so mit dem Pi verbunden und die Relais schalten auch.


    Beitrag 97
    1. Der zusätzliche Schaltkreis ist eigentlich überflüssig.
    2. Die GPIOs werden über 1. Widerstand, 1. Optokoppler -Diode, und einer LED, in Reihe von der 5V VCC gespeist, wobei die Spannung am In-Anschluss auf ca. 2,9V fällt was ausreicht für die GPIOs, sie schalten bei Low den Stromkreis.
    3. Bei JD-VCC zu VCC reicht ein Jumper die Leitung kann entfallen.
    4. Wenn zusätzlich mit einer Externen Stromversorgung gearbeitet wird (5V) die an JD-VCC, und GND an die 6er leiste Anschließen.
    5. Dabei die 5V vom Raspbi an die VCC der 6er leiste GND Weglassen, so hat man ein Galvanische Trennung zwischen den 2 Spannungsquellen und den GPIOs.