Editor für Python gesucht

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  • Guten Abend,


    aktuell arbeite ich das Buch Raspberry Pi - Das umfassende Handbuch von Michael Kofler in der 3. Auflage durch. In dem Kapitel zur Python Programmierung wurde für den Einstieg diese Interaktive Lehrseite empfholen: Python lernen
    Die Seite hat ein sehr nettes Tool, indem es den Code visualisiert, siehe hier
    Dort kann man sein Script Schritt für Schritt per Mausklick abarbeiten lassen und sieht dabei gleichzeitig den Zustand und Inhalt aller existierenden Variablen, Listen, Funktionen etc.


    So nun zu meinem eigentlichen Problem (genau genommen 2 Probleme)
    a) Ich will einen Editor, der das oben beschriebene auch Unterstützt


    b) Eigentilch würde ich gerne die Scripte am PC (windows) schreiben und debuggen, und diese dann erst auf dem Rasperry Pi ausführen.
    Hintergrund ist, dass es noch n 2er Pi ist und mir das ziemlich lange dauert direkt am PI.
    Problem b) ist wie ich schon gemerkt habe, dass es RPi.GPIO nicht für Windows verfügbar ist, also sollte der Editor auch noch Remote Debuggen können (wenn das das richtige Wort dafür ist, wie ich herausgelesen habe), da sonst die Scripte gar nicht ausführbar sind, da Python auf Windows das Rpi.GPIO gar nicht kennt.


    Oberfläche des Editors sollte vorzugsweise sich auf Deutsch einstellen lassen.


    Bzw. bin ich auch sehr gerne über eure Handhabung offen gegenüber, wie ihr das ganze handhabt.

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  • Hallo Hofei!


    Ich nutze PSPad und Notepad++ gleichwertig, die kann man beide auch für andere Programmierprachen nutzen. Notepad++ gibts auch als portable Version.
    Früher für HTML/PHP wars Phase5/Proton, aber das nur so nebenbei. ;)


    Gruss hyle.

    "Alles, was wir sind, ist Sand im Wind, Hoschi." Abraham Lincoln

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  • Hallo Hofei,


    das mit der Visualisierung des Programmablaufes ist sicher eine interessante Sache für Programmieranfänger. Mit einer solchen Visualisierung sieht man, was wo wie warum passiert und warum ein Code sich so verhält.


    Ich kann mir allerdings nicht vorstellen, dass ein "Profi" sowas benötigt geschweige denn dauerhaft einsetzen würde.


    In einem aktuellen Projekt entwickle ich gerade zwei Anwendungen. Ich würde - glaube ich - wahnsinnig werden, wenn ich meinen Code auf diese Weise testen würde. Wenn ich ein weiteres Feature programmiert habe, teste ich's direkt aus. Wenn ein Programm sich nicht so verhält, wie es sollte, dann lasse ich mir informative Daten ausgeben und kann den Verlauf inkl. Entscheidungswege nachvollziehen. Sobald ich den Fehler gefunden habe, fliegen diese Sachen wieder raus.


    Für jede Programmiersprache gibt es mehr oder wenige zahlreiche und unterschiedliche gute Tools zum sog. Debuggen von Code und ausführbarem Programm. Die meisten Programmierer werden sich wohl weiterhin dieser - teilweise sehr archaisch anmutenden - Tools bedienen. Sei es Setzen von Breakpoints oder Einzelschrittablauf.


    Aber eine Anwendung mit Tausenden von Zeilen im Einzelschritt-Modus ablaufen zu lassen, möchte ich mir gar nicht vorstellen.


    Was mich auch stört: Man kann wohl auch Code hochladen. Den kennt dann auch der Betreiber der Seite.


    Wie gesagt, eine tolle Sache für Programmiereinsteiger!



    Was hast Du eigentlich dagegen, direkt auf dem Raspberry Pi zu entwickeln? Sooo langsam ist das nun auch wieder nicht. Hängt aber wohl auch von der Wahl der Programmiersprache ab.


    Beste Grüße


    Andreas

    Ich bin wirklich nicht darauf aus, Microsoft zu zerstören. Das wird nur ein völlig unbeabsichtigter Nebeneffekt sein.
    Linus Torvalds - "Vater" von Linux

    • Icon-Tutorials (IDE: Geany) - GPIO-Library - ser. Devices - kein Support per PM / Konversation

    Linux is like a wigwam, no windows, no gates, but with an apache inside dancing samba, very hungry eating a yacc, a gnu and a bison.

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  • Klar, die jetzt gesuchten Funktionen sollen nur den Einstieg erleichtern.
    Ja, der Betreiber der Seite wird bestimmt den Code auch lesen können, bis jetzt war mir das aber immer egal, da ich bisher nur Übungsaufgabe von deren Seite gemacht habe.
    Also mir kommts immer ne halbe ewigkeit vor, bis der Pi gedit geladen hat (ist ja noch n Raspberry Pi 2) deshalb lieber am PC da öffnen und schließen die Dateien schneller.


    So n "Fake GPIO" ist sicherlich ne gute Lösung, dann muss man schonmal nicht Remote debuggen. Habe dafür sogar schon ein "Tool" gefunden, welches die GPIO grafisch darstellt und sofern als Input konfiguriert, kann man diese darüber bedienen. Leider scheint dies Tool wohl bisschen veraltet zu sein, da ich da noch n Fehler bekomme.


    Über die Editoren nochmals im allgemeinen zum sprechen zu kommen, ich mag hier garnicht erst ne Diskussion eröffnen welcher der beste ist, mir ist es jetz zu Beginn halt wichtig zu sehen was mit den Variabeln passiert um über das ganze eine bessere Vorstellung zu bekommen. Wie gesagt, die oben gepostete Seite war als Einstieg echt super hilfreich. Aber so wie die ganzen Editoren aufgebaut sind, ist das wohl nicht üblich xD

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  • Ich lehne mich jetzt etwas aus dem Fenster, aber bin mir ziemlich sicher: so etwas gibt es nicht. Ich kenne nicht einen Editor, der ein solches Feature bietet. Natuerlich gibt es debugging und tracing, und damit hat der Mensch das auch gebaut. Aber schon bei moderat komplexeren Programmen wird das eh unertraeglich. Und vollends unmoeglich bei Nebenlaeufigkeit, also parallele Programmausfuehrung. Das passiert aber fast Zwangsweise bei GPIO-Nutzung.


    Ein paar Hinweise:


    - wenn du PIGPIO nutzt (was eh besser ist als RPI.GPIO), kannst du eh gleich mit dem pigpiod-Daemon auf dem PI reden - auch unter Windows. Du entwickelst also auf deinem PC, aber die IOs (und zwar die echten) des PI werden benutzt.
    - gute Editoren(tm) beherrschen das bearbeiten von Dateien ueber SSH oder zur Not (S)FTP. Damit kannst du zumindest die Bearbeitung auf dem PC machen, nur die Ausfuehrung in einer Shell. So arbeite ich meistens.


  • Aber so wie die ganzen Editoren aufgebaut sind, ist das wohl nicht üblich xD


    Wie meist Du das, nicht üblich? Meinst Du nicht evtl. übel? :lol: Dich sollte als Anfänger die Darstellung der Syntax interressieren, um den Überblick nicht zu verlieren. WYSIWYG Editoren o.ä. verderben nur den Charakter, ähm ähm ähm, Du lernst nicht coden! :baeh2:


    Damals, das klingt ganz sicher abgedroschen, als ich anfing, da hatten wir nichtmal Computer... ;) ,wir haben Binärcodes auf Zigarettenpapier(soweit vorhanden) geschrieben. Da ist man mit der Rechenleistung eines C64 zum Mond geflogen UND auch zurück. Ja Damals... gab es keine farbliche hervorhebung im Code wie heute. Alles war schwarz/weiß. Auch die Häuser und die Bäume und überhaupt. Alles sehr Monocrom. :stumm:


    SO, zum Thema: Keiner will eine Diskussion hier. Du hast gefragt und wir antworteten nach bestem Wissen und Gewissen, was unsere Favoriten sind.



    Ich würde - glaube ich - wahnsinnig werden, wenn ich meinen Code auf diese Weise testen würde.


    Willkommen in meinem Leben! =(




    Ich lehne mich jetzt etwas aus dem Fenster, aber bin mir ziemlich sicher: so etwas gibt es nicht.


    Kenn ich auch nicht.


    Hier gibt es eindeutig zu wenig treffende Smileys...

  • - wenn du PIGPIO nutzt (was eh besser ist als RPI.GPIO),


    also in meinem Buch wird derzeit RPI.GPIO verwendet. An das werd ich mich auch halten solange ich mich durch das Buch führen lasse, später aber dann sicherlich interessant dein Vorschlag zum umstieg - Danke hierfür schon mal


    Und auch an den Rest ein :danke_ATDE: die Website hat wohl einfach eine falsche Erwartungshaltung geschaffen, welche aber nun geklärt ist ;)


    Dann bis die Tage mal, der nächste Beitrag wird nicht all zu lange aufsich warten lassen :stumm:

  • Bei mir wird immer nur Sublime3 Benutzt, super Editor!

    Aktuell nur eine Randnotiz, deshalb möchte ich dies noch einmal hervorheben.


    Sublime ist ein wirklich starker Editor, mit dem ich auch jahrelang professionell gecodet habe (...dann kamen C# und VisualStudio).
    Sehr gute Alternativen sind in meinen Augen noch VS Code sowie Atom.


    Ich weiß, dass es gerade am Anfang eher als unnötige Hürde angesehen wird, aber es lohnt sich durchaus sich etwas ausgiebiger mit seinem Text-Editor auseinander zu setzen. Daher würde ich an deiner Stelle einfach mal 2-3 Editoren testen, denn alle haben ihre Stärken und Schwächen. Das hilft hinten raus auf jeden Fall beim Code schreiben, denn gerade bei einer Leerzeichensensitiven Sprache wie Python kann es auch durchaus mal passieren, dass man irgendwann gegen den Editor kämpft, weil er ungewollte Autokorrekturen vornimmt.

  • Geb ich dir vollkommen recht, und genau das hab ich auch schon gemacht. Bin mittlerweile von Notepad++, über Wing IDE, VS Code (ok der hatte nie wirklich ne Chance :lol: da zeitgleicher test mit PyCharm) bei PyCharm hängengeblieben. Und durchaus sehr zufrieden!


    Aber ja es macht durchaus Sinn mehrere Editoren anfangs einige Zeit zu testen,.


    Aber bei PyCharm vermisse ich aktuell nichts, komm mit dem was ich benötige gut zurecht, und verwende wohl erst ein paar % dessen was er leisten vermag. Auch ist die Debug Funktion so ähnlich wie im Eingangsthread gesucht.