5V Schock

  • Hallo zusammen,

    da habe ich für ein Projekt über einen Kunden aus Erfahrung gleich zwei Raspis und zwei riesen 20A 5V Akkus besorgt.
    Diese waren recht teuer, und gelten als Energy-Bank mit USB Slots und Ladeelektronik. Soweit alles fein.

    Als ich die Stromversorgung anschloss mit aktiven WLan Modul und einem USB-Headset, konnte ich sehen das die
    Rote LED teilweise flackerte. Der ganze Baustein ist in Spannungsnot.

    Der Raspberry3 ist unbrauchbar in der 5V Volt Welt. Er arbeitet fehlerhaft, es sind heftige Nebengeräusche im Aktiven-Soundsystem zu hören,
    dies unter Netzteilbedingungen nicht der Fall.

    Somit ist die ganze Generation -Rpi 3 nicht für 5V geeignet.. 5.1V und alles ist gut.

    Ich tippe auf Spezifikationsverschleppung ^^.

    Schade ich muss jetzt 2 rpi-2 nachkaufen oder den rpi3 rapide runter Takten, dies aber führt in der /boot/config.txt nicht zum
    Erfolg. Der Pi bleibt bei seinen Einstellungen.

    Gibt es Hinweise wie man dem 5V Debakel ?

    Danke für Hinweise

    Edited once, last by OddSea14556 (February 11, 2017 at 5:39 PM).


  • Ich tippe auf Betrug und Spezifikationsverschleppung.

    Ich tippe auf mangelhafte Erfahrung :fies:

    Denn es ist nachgewiesen das ein Pi3B auch mit einem 5V Schaltnetzteil stabil läuft - wo ist also zu deinem puren Akku der Unterschied?

    Woher weißt du das dein riesen 20A 5V Akku stabile 5V liefert?

    Pauschal würde ich es einfach mal mit einer Spannungsstabilisierung ausprobieren....

  • Hallo Achromat,

    ein Link zu deinen Powerbanks könnte uns helfen dir etwas dazu sagen zu können.

    In der Regel bestehen diese Powerbanks doch aus 3,7 V Zellen die dann mit einem Step-Up Konverter auf 5 V gebracht werden. Hast du eine Powerbank mit minderer Qualität am Start kann es gut sein, dass der Step-Up Konverter nicht in der Lage ist stabile 5 V bei 2 A zu liefern.

  • Vielleicht tauscht Du mal evtl. das dünne USB Kabelchen, gegen eins mit größeren Aderquerschnitt aus. Vielleicht ist dein Akku auch das Problem, wenn Du mit einem Meßgerät umgehen kannst, könntest Du mal die Spannungen am Akku, nach dem Wandler und direkt am RPi unter Last messen.

  • Hallo ,

    ist ein 20000mA Akku 5V Usb dc/dc converted:
    benötigt 12h zum laden, und lässt den Pi unter kleiner Last eine Woche laufen ^^.
    Die Spannung beträgt bis nahe dem Ende 5V

    Ich habe zwei PI3 , insbesondere einer der beiden lässt die Rote LED flackern oder ganz aus.
    Der Sound den ich über IP via Alsa an den PI sende enthält einen Wobbler Effekt (Störgeräusch).

    Wird der Pi mit 5.1V Versorgt ist dies nicht mehr der Fall. Die LED bleibt rot.
    Ich verwende zwei unterschiedliche Optionen der Sound Ein/Ausgabe:

    Gibt es noch Hinweise wie der Raspi mit der Minfrequenz runtergezogen werden kann ?
    Der läuft meist mit dem Wert 6000000 0.6Ghz. Erst unter Last ändert sich dies, schön wäre das er
    mit 0.4Ghz in der Minphase läuft.

    Danke für Hinweise

    Edited once, last by OddSea14556 (February 11, 2017 at 5:41 PM).

  • Für mein RoPi Projekt nutze ich einen Pi2B und eine PowerBank mit 30.000 mAh => die hält gerade mal knapp 24h ... Deine PowerBank hat nur 19.600 mAh und soll noch dazu einen Pi3B versorgen?! Ich bezweifel das du mit dem Akku einen Pi3B eine ganze Woche lang betreiben kannst! utopisches Wunschdenken!


    Wie bereits erwähnt läuft ein Pi3B auch mit einem 5V Schaltnetzteil problemlos. Es werden 5.1V empfohlen aber sind nicht unbedingt zwang. Was der Pi aber absolut nicht mag sind Spannungsschwankungen wie sie zB auch mit Handy-/Tablet Ladegeräten auftreten.

    Deine Soundprobleme haben mit deinem Spannungsproblem zu tun. Wenn du das eine behebst lösen sich alle daran am Rattenschwanz hängenden Problemchen wie von selbst in Luft auf.

    Man kann einen Prozessor nicht nach belieben untertakten... Mal davon abgesehen das ein niedriger Takt alleine nicht ausreicht um weniger Strom zu benötigen... Es gibt gewisse Zusammenhänge zwischen Takt und Spannungszufuhr.
    Insbesondere frage ich mich aber gerade wieso du überhaupt einen Pi3B verwende, wenn du den CPU aber auf 400 MHz runter takten willst? :-/

    :wallbash:

  • Anscheinend gibt es auch Powerbanks, die abschalten wenn zu wenig Strom gebraucht wird.

    (

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    )

    LogiLink ist eine "China-Marke". Vielleicht ist der Akkupack auch eine Fehlproduktion...

  • Quote from morob65


    2,1a sind nicht 2,5a

    Richtig, 2,1 Jahre sind nicht gleich 2,5 Jahre ;)

    a = Jahr, (lat.: annus)

    Es geht um Ampere!

  • Das liest sich nach dem alten Lied - nicht jede Powerbank hat einen Step-Up Konverter, der gut genug ist konstante 5V zu liefern. Da hilft nur messen!

    Davon abgesehen bezweifele ich, dass du einen Pi an dieser Powerbank eine Woche lang laufen lassen kannst. Der Pi2B braucht Idle ohne irgendwelche USB Geräte ca. 250 mA. Diese 250 mA x 24 h ergeben 6000 mA am Tag. Das gibt deine Powerbank (meint man es mit der realen Kapazität der Powerbank richtig gut) folglich maximal 3 Tage her, eher weniger.

    Edited once, last by doing (February 10, 2017 at 4:38 PM).

  • Huhu,

    warum ich einen PI2 dann lieber nehme ?
    Ist weil ich keinen 5.1V Akku mit Gewissheit kaufen kann bissel Glückssache.

    Unter Last (1-2A) liefert der Akku 5.00V stabil. +/- 0.001V Oszi. Über 2.1A schaltet er ab, dito unter 10mA.
    Das mit Der Woche war ein Hinweis auf den "Fetten" -Akku . Der Raspi3 zieht mindestens 0.4A (2W) also 48h Max
    Vielleicht sollte ich einen dc/dc Wandler von 5V auf 5.5V von Traco verwenden.. Der kostet bald mehr als der PI ^^

    Ich kann kein Netzteil verwenden da die Pi's im Wasser laufen (Messboje). Und nun selber einen Akku herstellen kann man machen,
    aber es ist kein Bastelprojekt.

    Also gibt es keine Möglichkeit , ich muss mit dc/dc Konvertern und höheren Spannungen arbeiten..
    Oder ich finde einen Akku der das kann mit den 5.1V

    Danke für die schnellen Hinweise

    Edited once, last by OddSea14556 (February 11, 2017 at 5:44 PM).

  • Dann sag uns doch noch, warum es ein Pi3 B sein muss - wenn du schon versuchst den auf 400 MHz herunterzutakten. Warum nimmst du nicht einfach einen Pi Zero? Der läuft dann auch eine ganze Woche mit deiner Powerbank und macht das sogar noch unter 5V... ;)

    Edited once, last by doing (February 10, 2017 at 5:16 PM).

  • Ich habe diese Teile im Einsatz: http://www.pollin.de/shop/dt/NTY1OD…_SU_XL6009.html

    Da dürfte der Pi 10x teurer sein ;)

    Ok das ne Ansage und die fackeln nicht ab bei 2A ? Sehr guter Beitrag, also bestell ich die mal, und schrumpfe sie in eine Leitung ein..
    Alles hätte so schön sein können ..

    Danke für deinen Produkthinweis... Polline hat am Ende immer ne günstige Lösung auf Tasche..

    Lg
    K aus B

    Edited once, last by OddSea14556 (February 10, 2017 at 5:17 PM).

  • Im Link sind die Grenzen mit angegeben. Mir ist noch kein Modul abgeraucht. Bei Schrumpfung könnte es nen Wärmestau geben. Habe ich noch nicht probiert. Ich hatte mir diese Teile zugelegt, weil sie bei Pollin mal 2,95€ kosteten. Bin zufrieden damit.
    Automatisch zusammengefügt:

    Quote from doing


    Dann sag uns doch noch, warum es ein Pi3 B sein muss

    So wie ich es las, muss es das ja nicht.
    Er hat nunmal keine RP2, sondern nur die 3er, und die nerven ihn.

    Edited once, last by flyppo (February 10, 2017 at 5:20 PM).

  • Also nur um das noch mal festzuhalten... Du regst dich auf und sagst deshalb es handle sich um Betrug usw?

    Kann man sich mit dir vielleicht auf einem normalen Level unterhalten oder geht es dir gerade nur darum dich einfach mal auszukotzen? :-/


  • Ok das ne Ansage und die fackeln nicht ab bei 2A ? Sehr guter Beitrag, also bestell ich die mal, und schrumpfe sie in eine Leitung ein..

    Ich bin mir nicht sicher (da ich dich nicht kenne), aber deine Aussagen hier in den Threads lassen auf zumindest "übersichtliches" elektrotechnisches Wissen schliessen:
    Die Kapazität eines Akkus (oder einer Akkubank) wird in (m)Ah gemessen/angegeben, nicht in A (Eröffnungsthread)

    Und der Elektronik ist es im Normalfall egal, ob die Quelle (Akku) 2A oder 20A liefern kann, die zieht soviel, wie sie benötigt (nur im Fehlerfall "Kurzschluss" bestimmt das schwächste Glied, wo der magische Dunst entweicht...)

    Da in deinem konkreten Fall die Versorgung eine mit einer StepUp Powerbank geschieht (welche für den Allerweltsfall "Lade ein/zwei Handy(s)/Tablet(s))", ist schon per Definition nicht garantiert, dass eine andere elektronische Schaltung daran störungsfrei läuft:
    Einem Handy ist es recht egal, wie die Spannung am Eingang aussieht: Wird 'eh runter auf 3-4 Volt geregelt... - selbst wenn da noch Schwankungen drauf sind, ist das auch dem Akku ziemlich egal.

    Beim RasPi ist das wesentlich komplizierter: Da wird einerseits die 5V Rphspannung genutzt (USB) als auch ein auf der Platine befindlicher Step-Down-Wandler für die 3,3V der CPU / weitere Bausteine mit versorgt.

    Wenn jetzt der Step-Up und der Step-Down mit Ihren Regelfrequenzen in einen Schwebungsbereich kommen, kann sonstwas passieren...
    Da du ja ein Oszi hast (und damit umgehen kannst (?), miss doch mal die Spannung auf der 3,3V-Eben des RP, auch im hochfrequenten Bereich! (20-40kHz).


    Danke für deinen Produkthinweis... Polline hat am Ende immer ne günstige Lösung auf Tasche..

    Ich nehme an, die meinst Pollin ...

    Günstig != gut...
    Kann gut gehen, muss nicht.
    Deswegen den RasPi als Fehlproduktion hin zu stellen, halte ich schon für sehr gewagt...

    Mal zum Weiter-Denken:
    Wenn du es richtig machen willst, mach es selbst: Ein Gel-Akku (Blei 12V) oder 2-3 LiFePo Akkus + Step-down auf 5-5,1 Volt ist kein Hexenwerk, der Raspi kann auch nebenbei die Spannung des Akkus überwachen und im "leer" Fall deine Unterwasserdrohen oder was auch immer in einen stabilen "Endzustand" bringen und sich dann runterfahren - diesen Fall kannst du mit der Powerbank nicht hinstellen, die schaltet einfach ab und hinterlässt u.U. ein zerstörtes Filesystem auf der SD-Karte...

  • Hallo ,

    erst mal danke für all die Hinweise, manchmal hilft es einfach über die Dinge zu reden auch im Frust. Das Problem hat sich aufgelöst.

    Ich habe also die Akkus noch mal durchgeladen 12h, und am Power USB Ausgang gemessen 5.11V am Akku A und 5.17V an B !
    Auch habe ich die die Akkus getauscht, bis ich auf die Idee kam die Headsets zu tauschen, und siehe da, das eine scheint also
    für den Akku der kritisch bei 5.11 steht zu viel zu sein. Die Headsets waren ultra Billig mit USB-Audiocard 11 Euro,
    Aber nun geht das, die LED flackert nur noch ein zweimal beim booten.

    Ich kann also diese Akkus für den Raspi mal weiterempfehlen, getestet unter WLan -stress (was wohl sehr viel zieht) und zwei Audiomodulen wie anfangs beschrieben.

    Edited once, last by OddSea14556 (February 11, 2017 at 5:45 PM).

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