24VAC detektieren

  • Hallo,


    meine Fußbodenheizung wird über ein Funksystem gesteuert, dass über 24VAC die Aktoren ansteuert.
    Ich möchte genau dieses Signal mit einem Raspberry abgreifen.


    Der erste Versuch war mittels Vorwiderstand und Optokoppler. Da dies nur bei der positiven Welle funktioniert, hatte ich das in der Programmierung abgefangen. -> unschöne Lösung


    Mein zweiter Ansatz ist nun über einen Brückengleichrichter, Kondensator zur Siebung, Vorwiderstand und Optokopller. Funktioniert gut, es gibt aber doch eine recht "hohe" Verlustleistung am Vorwiderstand, da ich ja ca. 33,6V zu viel habe. Aktuell bin ich bei ~3mA mittels 10k Widerstand. Da es um 8 Kreise geht, ist auch das unschön.


    Was gibt es für andere Möglichkeiten?
    Ein Kondensatornetzteil? Das müsste ich jetzt für 24VAC erst mal berechnen. Ist das vom Wirkungsgrad besser?
    DC Step down Wandler? Rechtfertig der Wirkungsgrad den Aufwand an Teilen?


    Danke und Grüße
    Kai

  • 33V x 3mA 100mW Verlust, wenn dir diese zu teuer sind
    Stepdownwandler um 1,- bis 2,- €
    5 Stk. 2,76€


    das schlimmst daran das unsichere Poti durch fest R ersetzen nach Wunsch, habe ich alle so auf fix 5V getrimmt, in deinem Fall entweder auf 3mA oder 2V trimmen mit Rv vor jedem Optokoppler.
    http://www.ebay.de/itm/5Stk-Mi…636b13:g:pVAAAOSwB09YGs8H

    lasst die PIs am Leben !
    Energiesparen:
    Das Gehirn kann in Standby gehen. Abschalten spart aber noch mehr Energie, was immer mehr nutzen. Dieter Nuhr
    (ich kann leider nicht schneller fahren, vor mir fährt ein GTi)

    Edited once, last by jar ().

  • Wenn Du die galvanische Trennung nicht brauchst (was meines Erachtens der Fall sein sollte) kannst Du den Optokoppler weg lassen. Dadurch kann der Spannungsteiler Hochohmiger sein und Du hast kaum Verluste. Statt Brückengleichrichter sollte eine Diode reichen... Kondensator zur Siebung kann wegen des kleineren Stromes auch kleiner gewählt werden... Spannungsteiler z.B. 33K / 3K3. Vielleicht noch eine Z-Diode (oder LED) zur Spannungsbegrenzung parallel zum 3K3... Mir fällt gerade ein: Gleichrichter parallel könnte eventuell doch problematisch werden, da über die gemeinsame Masse Ausgleichströme fließen könnten...

    ...wenn Software nicht so hard-ware ;-) ...

    Freue mich über jeden like :thumbup:

    Edited once, last by VeryPrivat ().

  • also früher hat man für solche Anwendungsfälle Transformatoren benutzt, galvanische Trennung inklusive.
    Vielleicht sowas?
    Also die 24V an Primäreingang des Trafos, sekundär gleichrichten, Spannungsteiler entsprechend ausrechnen...


    Selbst ausprobiert habe ich das noch nie, aber ich sehe keinen Grund warum das nicht funktionieren sollte. Setzt natürlich voraus dass es sich um 50Hz Wechselspannung handelt.

  • Hi,


    darf ich Dir mal ne andere Frage stellen?
    Warum gehst Du nicht auf das Funksignal (z.B. Signalduino unter FHeM?)


    Gruß Arnd

  • Wenn man de Spannung gleichrichtet und glättet (der Kondensator muss nicht besonders groß sein) könnte man über einen hochohmigen Spannungsteiler die Spannung an einen OP schicken, dessen anderes Bein mit z.B. 2V vorgespannt ist.
    Fallen die 24V~ aus, ist diese andere Spannung höher, und das Ausgangssignal kann man dann, auch über einen Optokoppler, mit sehr viel geringeren Verlusten, dem PI zuführen.


    Für alle 8 Aktoren kann man das mit einer kleinen Schaltung und 8 OPs, also zwei ICs und etwas "Krümel", umsetzten.

    Selber denken,
    wie kann man nur?


  • Das wäre eine Option. Ich müsste nur passende mit ~35V Input Voltage finden.



    Wenn Du die galvanische Trennung nicht brauchst (was meines Erachtens der Fall sein sollte) kannst Du den Optokoppler weg lassen. Dadurch kann der Spannungsteiler Hochohmiger sein und Du hast kaum Verluste. Statt Brückengleichrichter sollte eine Diode reichen... Kondensator zur Siebung kann wegen des kleineren Stromes auch kleiner gewählt werden... Spannungsteiler z.B. 33K / 3K3. Vielleicht noch eine Z-Diode (oder LED) zur Spannungsbegrenzung parallel zum 3K3... Mir fällt gerade ein: Gleichrichter parallel könnte eventuell doch problematisch werden, da über die gemeinsame Masse Ausgleichströme fließen könnten...


    Die galvanische Trennung würde ich gerne beibehalten.



    also früher hat man für solche Anwendungsfälle Transformatoren benutzt, galvanische Trennung inklusive.
    Vielleicht sowas?
    Also die 24V an Primäreingang des Trafos, sekundär gleichrichten, Spannungsteiler entsprechend ausrechnen...


    Selbst ausprobiert habe ich das noch nie, aber ich sehe keinen Grund warum das nicht funktionieren sollte. Setzt natürlich voraus dass es sich um 50Hz Wechselspannung handelt.


    Das sollte wirklich funktionieren. Schaue ich mir bzgl. der Bauteilgröße und Kosten mal an.




    Hi,


    darf ich Dir mal ne andere Frage stellen?
    Warum gehst Du nicht auf das Funksignal (z.B. Signalduino unter FHeM?)


    Gruß Arnd


    Da bin ich dran, habe allerdings wenig Hoffnung das Protokoll lesen zu können. Es handelt sich um zwei Alpha Basis Funk Systeme (http://www.moehlenhoff.info/index.php/268/Alpha-Basis).



    Ggf. wäre noch der Abgriff der Status LEDs mittels Fototransistor eine Option.


    Danke euch für die Antworten!

  • Hallo,


    warum schaltest Du nicht vor den Brückengleichrichter einen Kondensator in Reihe und verringerst den Vorwiderstand am Optokopler dafür drastisch. Dann hast Du ein Sparnetzteil. Da Du ja nur mit 24 V arbeitest kanst Du die Sicherheitsbedenken in dem Fall ignorieren. Du kannst im Netz Berechnungsformeln finden oder veränderst den Kondensator und misst wie viel Spannung am Siebelko abfällt und variertst der Vorwiderstand vom Optokoppler. Der Bauelementeaufwand steigt zu Deiner Variante nur unwesentlich, aber die Verlustleistung nd Wärme sinkt erheblich