Füllstand Regentonne ermitteln


  • [quote='RTFM']
    Nun noch die Höhe dazu um aufs Volumen zu kommen, also 5,067 cm² x 120 cm = 608,04 cm³


    Danke, aber da mein Ansatz den vorhandenen Sensor doch irgenwie zu verwenden, grundsätzlch falsch scheint, rechne ich nicht nochmals neu.




    Servus !

    RTFM = Read The Factory Manual, oder so

    Edited once, last by RTFM ().

  • wend:
    Ich nehme an, du hast keinen weiteren elektrotechnischen Hintergrund? (So ausbildungsmässig gemeint?) :s


    Deine Ansätze/Kalkulationen sind ziemlich daneben, aber bau das ruhig mal auf... :D - so in der Art "learning by doing"... und berichte bitte, was du so ermitteln konntest... :huh:


  • RTFM: Hm, ich verstehe es glaube ich immer noch nicht. Der Druck ist doch in mit Schlauchen verbbundenen Behaeltern immer gleich, egal wie gross die Behaelter sind.


    Deshalb könnte das zusätzliche Luftvolumen ja überall in der Luftdruckmesstrecke zwischen Tauchrohr oben und Drucksensor angebracht werden.


    Ich war der Meinung, wenn ich das Tauchrohr auf 240 cm verlängere und nur 120 cm davon maximal befüllt werden, am oberen Ende dann weniger Luftdruck vorhanden ist, weil das Luftvolumen nur von 2:1 komprimiert wird. Oder. überspitzt dargestellt: Wenn ich mit einer Kolbenluftpumpe mit einem Kolbenhub je einen leeren Kinderfahhradreifen und einen leeren Traktorreifen aufpumpe, sich nicht derselbe Luftdruck darin befindet.


    Aber, mein Gedankenexperiment funktioniert aus anderen Gründen, eh nicht.



    Servus !

    RTFM = Read The Factory Manual, oder so

  • Ich mache sicher auch viele Fehler, deshalb diskutier ich das ja hier im Forum. Mit einem Kondensator aus der Bastelkiste funktioniert es jedenfalls. Ein Freilandversuch birgt immer ein paar Risiken, aber Versuch macht kluch... Kreativer Ansatz, geht nicht, gibts nicht....

  • Quote from wend


    Kreativer Ansatz, geht nicht, gibts nicht....


    Natürlich gibt es Dinge, die nicht gehen. Weshalb ich diesen Spruch für dämlich halte. (Nicht persönlich nehmen!)

  • Ich überlege gerade, ob man nicht doch lieber galvanisch, also die Leitfaehigkeit, messen sollte. Das mit den kleinen Kapazitaeten geht wohl nur mit zusatzlicher Elektronik, was ein Nachteil ist.


    Der Nachteil bei der Leitfaehigkeitsmessunf sind die dann blanken Elektroden, die aus Platin, Gold oder Silber sein sollten, damit sie nicht weggammeln. Versilberte Draehte sind aber leicht zu beschaffen. daraus macht man eine Doppelleitung únd spannt sie vertikal in der Tonne. Da die leitfaehgkeit von Luft klein ist, misst man also umso mehr Strom, je hoeher der Wasserpegelist. Um die Äenderung der Spez. Leitfaehigkeit rauszurechnen muesste man noch eine zweite Messung machen, mit Elektroden, die immer im Wasser sind, also unten in der Tonne. Der Widerstand des Sensors sollte aber deutlich kleiner als 50kOhm werden, sonst get es wieder nicht mit der einfachen Schaltung und der Messung der Entladezeit eines Kondensator. Auch hier kaeme es wohl auf einen Versuch an.

  • Quote from wend


    Der Nachteil bei der Leitfaehigkeitsmessunf sind die dann blanken Elektroden, die aus Platin, Gold oder Silber sein sollten, damit sie nicht weggammeln.


    Edelstahl

  • Es werkeln zwar hier gerade alle an der Kapazitiven Messung des Füllstandes. Ich würde aber trotzdem gerne eine weitere etwas mechanischere Variante vorschlagen, die in meinen Augen sehr simpel ist (aber der Sensor ein wenig teurer).


    Meine Idee ist es wieder einen Schwimmer zu verwenden. Dafür würde ein auftreibendes Material (vielleicht nicht gerade Holz) ausreichen. In die Mitte wird ein Loch gebohrt in das wiederum ein Kunststoffrohr gesteckt/geklebt wird. Der Durchmesser des Rohres sollte groß genug sein um den Sensor darin "versenken" zu können.
    Als Sensor würde der VH400 von Vegetronix verwendet werden. Der obere dicke Teil des Sensors wird in ein Stück Styropor oder ähnlichem "eingesteckt", so das der gesamte Messbereich des Sensors im Wasser ist wenn dieser an der Oberfläche schwimmt. Sesnsor mit Styroporschwimmring werden nun in das Kunsstoffrohr verfrachtet. Dabei muss darauf geachtet werden das der Styroporring einwandfrei darin gleiten kann. Sollte also ein ganzes Stück kleiner sein.
    An das untere Ende des Rohres kann man noch zwei Drähte quer über die Fläche des Rohres ziehen, damit der Sensor im Zweifel nicht nach unten durchfallen kann.


    Nun hat man also einen Schwimmer mit einem sich frei bewegenden Erdfeuchtemesser im Rohr auf dem Schwimmer. Solange genügend Wasser vorhanden ist, wird der Sensor immer 100% "Erdfeuchte" anzeigen. Sinkt der Wasserstand aber auf weniger als die Länge des Sensormessbereichs, wird dieser in Kontakt mit dem Boden kommen, nach oben gedrückt werden (da der Schwimmer ja weiter absinkt) und somit würde die "Erdfeuchte" Messung absinken.


    Das Danze dann einfach an den Pi anschließen, Messung alle paar Minuten oder was auch immer durchführen und wenn die Volt unter 2,5V (3V = 100% Feuchte) wird gemacht was auch immer gemacht werden soll.


    Wenn alternative Vorschläge nicht mehr gewünscht waren, kann der Beitrag gerne entfernt werden. :)

  • Nein, Ihr seid klasse, das nenn ich kreativ! Um ein Problem am Ende zu loesen muss man ganz viele (auch spinnerte) Vorschlaege sammeln. Bevor es dann an die Realisierung geht, wird man dann die möglichen Probleme analysieren etc...


    Mein Ziel waere es, aus allen denkbaren Lösungen diejenige auszuwählen,
    * die mit den wenigsten Bauteilen auskommt (und deshalb kaum Investitionen braucht),
    * die am wenigsten zu justieren ist
    * die Robust gegen Störungen ist (also jemand wackelt an der Tonne, verrueckt sie ein wenig, ein Vogel scheisst ins Wasser, etc...)
    * deren Komponenten und Prinzipien auch bei anderen Problemem helfen könnte
    * Die leicht nachgebaut werden kann
    * die Spass macht
    Letzteres ist natuerlich bei jedem anders.


    Zu den etwas spinnerten Vorschlaegen: Ich hatte auch schon dran gedacht, ein Lautsprecher und Mikrofon in die Tonnen (oben im Bereich der Luft) zu installieren und aus dem Klang dann auf den Wasserstand zu schliessen. Man misst eigentlich dann ein Echo, was leicht mit Korrelation zu detektieren ist. Die Hardware waere sehr einfach, (altes Headphone), aber Lautsprechermembran ist empfindlich auf Temperatur und Luftfeuctigket und gammelt. Ausserdem braucht der Raspberry für das Mikrophon eine extra Soundkarte, und schon hat man wieder viele Bauteile.

  • Moin,

    Ich stehe jetzt vor einem änlichen Problem bzw wollte mal fragen ob das evtl. Funktioniert und wenn ja wie ich es am Resberry (Pi 3b+) abfrage.

    Man könnte doch einfach ein kabel nehmen und dieses bis zum Boden machen, am Boden müssen 2 enden sein und auf die restliche höhe beliebig viele enden auf unterterschiedlicher höhe.

    Einer der unteren 2Kabel ist der Strom Eingang und die anderen Kabel werden an den rasberry angeschlossen. Die kabelenden die unter Wasser sind leiten den Strom ja wieder zurück und die oberhalb des Wassers ja nicht also könnte man eine präzise Skala für die anzeige machen, wenn man weis wie es programiert werden muss und da weis ich nicht weiter.