Thema: Sensoren - Topic: Feuchtigkeitsmessung - Wie?

  • Es gibt leider kein Forum zu Sensoren - also schreibe ich mal meine Frage in diesem Forum :)


    Ich bin auf der Suche nach einer Möglichkeit eine frühzeitige Indikation zu bekommen dass ein Wasserspeicher leckt. Die einfachste Lösung die mir einfällt ist unter den Speicher Löschpapier zu legen und jeden Tag zu kontrollieren ob irgendwo Feuchtigkeit zu finden ist, Das ist eine nicht mehr zeitgemäße Lösung :no_sad:


    Eine Raspi ist bei mir bereit um Sensoren anzuschliessen und per WLAN Alerts zu generieren. Nur habe ich keine gute Idee wie und womit man das Problem mit einer Raspi lösen kann :(


    Vielleicht hat jemand einen guten Hinweis ?

    "Really, I'm not out to destroy Microsoft. That will just be a completely unintentional side effect."

    Linus Benedict Torvalds, 28.9.2003


    Hast Du die Woche schon Deine Raspberry gesichert =O Bei mir tut das raspiBackup automatisch ;)

  • Spontan würde ich sowas wie ein Streifenrasterplatine vorschlagen und sobald da was drauf tropft wird ein Kurzschluss ausgelöst - vorausgesetzt dein "Wasser" ist sauber genug um zu leiten :D
    Hoffe du verstehst wie ich das meine ;) Leiterbahnen über Kreuz verbinden sodass immer 2 verschiedene nebeneinander liegen...


    Es gibt auch so Sensoren für Blumentöpfe usw die man in die Erde steckt... aber das wäre von der Fläche her vermutlich nicht ausreichend :s

  • Die Idee find ich wirklich gut. Auf die Platine das besagte, vorher in fetter Salzlösung getränkte Löschpapier legen und trocknen lassen.
    Du könntest ein Ablaufblech unter den Behälter machen. Wenns leckt. läuft das Wasser in einen kleinen Behälter... wiederum mit etwas Salz und Elektroden... oder ne Wippe mit Schalter...


    Von welchen potenziellen Wassermengen redest du denn? Tröpfchen- oder literweise? Musst du auch gleich ne Pumpe ansteuern, die sicher stellt, dass die Bude nicht absäuft? ;)

    Oh, man kann hier unliebsame Nutzer blockieren. Wie praktisch!

  • Ich würde probieren die (Beton)Bodenfeuchte über den elektr. Widerstand zu messen, so wie am Bau die Feuchtigkeit gemessen wird.


    Wird der Boden feucht, vermindert sich sein elektr. Widerstand.


    Servus !

    RTFM = Read The Factory Manual, oder so

    • Official Post

    Hängt von Form, Grösse, Material und Standort des Wasserspeichers ab.
    z.B.
    Form: Gibt es einen tiefsten Punkt, also falls ein Tropfen fällt, trifft der immer die selbe Stelle?
    Grösse: Siehe Form + Fläche, die eine Streifenrasterplatine, wie meigrafd vorschlug, unter dem Speicher in Anspruch nehmen würde.
    Material: Ist die Oberfläche des Wasserspeichers leitend? Falls nicht, man könnte analog der Streifenrasterplatine eine Art Raster mit Kupferdrat "drumwickeln".
    Standort: Entsteht durch Temperaturveränderungen Schwitzwasser am Äusseren des Speichers? Dann wirds für alle Vorschläge schwierig. ;)


    RTFM: Du meinst sicher Estrich. ;) Bei diesen Geräten misst man in einem Abstand von ca. 3-5 cm. Die meissten dieser Messgeräte sind sehr ungenau und die Luftfeuchtigkeit/Temperatur spielt auch eine grosse Rolle.

  • Holla - das sind ja eine Menge Ideen :thumbs1: Vielen Dank.


    Es geht um Feuchtigkeit in Tropfengrösse. Die Idee mit einer Wanne hatte ich auch schon. Nur ist es nachtraeglich mit ziemlich viel Aufwand verbunden eine unter den Behaelter zu bekommen :(


    Die Idee mit der Streifenrasterplatine und dem mit Salz getraenkten Löschpapier klingt sehr gut. Was fuer eine Schaltung brauche ich denn dann um ein GPIO wohldefiniert zu schalten und muss ich eine Raspi hinstellen oder gibt es irgendwelche Möglichkeiten einen kleinen Sensor zu nehmen/bauen der den Status per WLAN meldet?


    Ich hatte zwar gehofft es gibt irgendwie einen Sensor der die Feuchte misst. Aber so wie ich verstehe messen die Mist und der Punkt mit der wechselnden Feuchtigkeit abhaengig von der Jahreszeit ist auch valide.


    Die Idee mit der Speicheroberfläche ist auch gut. Nur leider ist diese leitend =(

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    Linus Benedict Torvalds, 28.9.2003


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  • Ich hab kürzlich diesen Artikel gelesen - damit könntest du dein Signal absetzen. Ansteuerung ginge sicher über einen Transistor, der bei geringer Leitfähigkeit des Wassers schaltet. Die Empfindlichkeit musst du austesten.
    Und du musst halt den Tropfen auf die Elektroden bekommen. Einzelne Tropfen wirst du schwer messen können, wenn du nicht weißt, wo sie auftreten. Ein Geflecht von Drähten, die nur gerade so isoliert sind, könnte gehen. Vielleicht kannst du Drahtgewebe von zwei Seiten auf ein dünnes Fließ aufbringen und das an den fraglichen Bereichen auf den Behälter kleben. Müsste natürlich alles mit wasserlöslichem Kleber (Tapetenkleister mit Salz drin?) sein, damit das Wasser Verbindung schafft. Aber ob das funktioniert... :s

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  • Streifenraster Platine nehmen, Löcher dicht machen, mit Heißkleber eine Rand machen, Salzwasser anmischen, einfüllen und verdunsten lassen.
    Dann einen Spannungsteiler bauen aus Platine und nen 1 Mohm Widerstand. Mit nen AD-Wandler die Spannung in der Mitte des Spannungsteiler
    messen.

  • Monnoman ... noch weitere Ideen :thumbs1:


    Mit einem AD Wandler wollte ich eigentlich nicht rumbasteln. Ich glaube auch es wird etwas schwierig den zu kalibrieren. Der Link auf das kleine WLAN Modul sieht gut aus.


    Ich denke ich werde mal mit einer Streifenrasterplatine anfangen zu probieren. Ich bräuchte nur einen Schaltplan wie ich damit einen GPIO ansteuern kann wenn eine gewisse Feuchte festgestellt wurde. Programmieren kann ich und Löten auch. Nur muss ich wissen was und wie :)

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    Linus Benedict Torvalds, 28.9.2003


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  • Wie, den ESP8266 kanntest du noch nicht? :-/


    Eigentlich brauchst du ja nur auf der einen Seite 3V3 drauf geben und auf der anderen Seite mit Widerstand auf nen GPIO gehn. Oder halt ein GPIO auf OUT+HIGH und einen anderen als IN verschalten...



    Keine Ahnung ob die gewählten Pins am ESP die richtigen sind :fies: Soll nur zeigen wie ich das mit der Verkabelung meinte


  • Wie, den ESP8266 kanntest du noch nicht? :-/

    Nee. Wie Du wohl weisst bin ich ein Softie und kein Hardie :lol: Aber das Ding sieht perfekt geeignet für den Einsatz aus. :thumbs1:

    Quote

    ...Soll nur zeigen wie ich das mit der Verkabelung meinte

    So hatte ich es mir zwar schon vorgestellt - aber nun bin ich sicher dass ich Dich richtig verstanden habe :)


    Zum ESP8266: Meinst Du ich bekomme das hin den direkt zu Programmieren oder sollte ich als Anfänger lieber einen Arduino benutzen? Ich habe jedenfalls gelesen man sollte das besser zu Anfang nicht direkt machen.

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    Linus Benedict Torvalds, 28.9.2003


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  • Vielleicht hat jemand einen guten Hinweis ?


    Tach'chen,


    für sowas hat der "Hobbythek-Pütz" auf "Low-Tech" gesetzt (die Älteren werden
    ihn noch kennen - Früher hatten wir ja nüscht ... !)


    Nimm einfach 'ne Wäscheklammer, zwei Reiszwecken und einen Zuckerwürfel,
    Batterie und Litze dran, sowie einen lauten Piezo - Fertig!


    Batterie hält ewig, weil der Zuckerschalter ja nur bei Überschwemmung schließt.


    Man kann natürlich auch größeren Aufwand betreiben und einen Taster anstatt Klammer
    verwenden:


    http://www.zabex.de/site/wassermelder.html


    Beste Grüße,
    /luetzel

  • Ist doch erstaunlich was es da doch für verschiedene Alternativen gibt :thumbs1:


    Das mit dem Zucker klingt gut und günstig. Ist aber wohl etwas zu ungenau für mich. Ich habe ja keine Wanne wo sich etwas mehr Wasser erst mal sammeln kann um den Zucker aufzulösen.


    Das mit dem Sensor kling auch ganz interessant. Ich werde mir das auch mal genauer ansehen :)

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    Linus Benedict Torvalds, 28.9.2003


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