Make Munich

  • Hi zusammen,


    habe bis dato hier im Forum dazu nichts gefunden oder gehört, wollte daher mal in die große Runde fragen, ob jemandem die Make Munich bekannt ist und besten Falls schon mal dort war?


    Die "Make" zählt ja schon seit einiger Zeit als feste Größe im deutschsprachigen aber auch europäischen Raum für alle Maker / Hacker / Elektrofreunde und sonstigen DIY-Anhängern. Leider ist die Messe für dieses Jahr schon wieder vorbei, bin kurzfristig darauf gestoßen und spontan hingefahren.


    http://make-munich.de/


    Meine Eindrücke waren eigentlich sehr positiv, zwar war nicht viel "neues" dabei, aber die ein oder andere Sache hat meinen Ideenfluss wieder angeheizt (Bio hacking, Gewächshaussteuerung / automatische bewässerung) und IoT im dedizierten Bereich.


    Auch schön zu sehen, wie aktiv doch viele wieder geworden sind, nicht zuletzt dank des Raspberry / Arduino.


    Vielleicht wäre das ja auch für einige von uns hier als Aussteller interessant ?


    Mfg,


    sls

  • Sieht ja hochinteressant aus. Ist jedenfalls einen Besuch wert (für mich). Offensichtlich steht der Termin für 2018 noch nicht? Konnte keinen Termin finden...
    Danke für den Tipp - die möchte ich mir gerne mal ansehen...

    ...wenn Software nicht so hard-ware ;-) ...

    Freue mich über jeden like :thumbup:

  • Hi,


    Termin: 09.06.2018 - 10.06.2018 (https://www.pressebox.de/inakt…Riesenerfolg/boxid/851663)


    Ist dann zugleich ein kleines Jubiläum, da die Messe ihr 5jähriges feiert. Auch die Entwicklung ist schön anzuschauen, immerhin ca. 8.000 Besucher, 130 Aussteller, 70 Workshops und rund 40 Aussteller. Die Impressionen sind einfach genial und man kommt dann mit verschiedensten Makern und Entwicklern persönlich ins Gespräch. Vorträge habe ich mir leider nicht angehört, waren aber sehr spannende Themen dabei.


    Aufgrund der positiven Erfahrungen werde ich nächstes Jahr definitv wieder hinfahren.


    Mfg,


    sls

  • Hallo,


    nachdem die Messe sozusagen "vor der Haustür" lag, schlenderte ich am Sonntag hin. Dominierendes Thema war sicherlich das des 3d-Drucks. Vielleich kam mir das aber auch nur so vor, weil ein solches Gerät quasi jedes Bastlerherz höher schlagen läßt. Raspi's waren zwar hier und da auch anzutreffen, jedoch war es - wei der Name ja sagt - jetzt nicht unbedingt eine Raspi-Messe. Vom Siebdruck, den man auch gern selbst durchführen konnte, gab es jede Menge Workshops wie Löten für die "Kleinen", Nähen bis hin zum Modellfliegen..., also ein breites Spektrum an Möglichkeiten. Kurzum, es war eine Messe, für die ganze Familie - nicht nur die "großen" Kinder.


    Kleincomputer waren natürlich auch vertreten. Am Stand von Alltech präsentierte man erstaunlicherweise relativ viele Modell von FriendlyARM - weniger den BananaPi. Auch hier war stellte man wohl fest, daß Hardware allein den Kohl nicht fett macht und die Softwareunterstützung zum Produkt dazugehört. Nachdem wir so über IO-Zusatzplatinen und deren Verfügbarkeit für OrangePi, NanoPi, BananaPi und den Raspi sprachen und ich mein Board aus dem Rucksack kramte, überlies mir der freundliche Produktmanager einen kleinen NanoPi Neo (H3 Quadcore), um ihn mal an meinem Hubo zu testen. Abends herausgekramt und ein Image von Armbian gezogen, lief der kleine Kerl dann auch (fast) schon "right out of the Box". Lediglich der I2C-Bus besitzt keine Pullups, was das Vorhandensein externer Pullups für SDA/SCL notwendig macht. Ein RTC-Modul vom Chinamann bring die mit sich, womit der I2C-Bus dann auch brav seinen Dienst verrichtete. Auch sehr angenehm - der kleine Quadcore verschwindet in der oberen Gehäusedeckelhälfte, womit die RTC auch noch genug Platz im gleichen Gehäuse findet, so man nur ein Modul betreiben will (sonst paßt das natürlich auch in einen kaskadierten Slave).


    Anbei ein Bild einiger (es gibt noch ein paar mehr) derzeit vom Hubo unterstützten Kleincomputer.



    Links im Bild der NanoPi Neo, rechts daneben zwei kaskadierte Hubos (somit 16 digitale Eingänge, 8 Relaisausgänge, 7 offene Kollektorausgänge, 8 analoge Eingänge, 1wire Interface, RTC und Funkmodul). Bei der Relaisplatine (Mitte oben) handelt es sich um eine Steckoption des Boards. Rechts oben sieht man eine in SMD-Teilfertigung entstandene Platine. Darunter im Uhrzeigersinn einige der unterstützten Kleincomputer – 3 x Raspberry Pi (2B, A+, Zero), 2 x Banana Pi (M1, M2+) und ein OrangePi Zero.


    Schöne Grüße


    schnasseldag