Booten von USB

  • Moin moin,


    ich habe es heute endlich hinbekommen, dass meine Raspi 3 von USB bootet.
    Problem ist nur, dass der Bootvorgang sehr lange dauert.
    Bevor der eigentliche Bootvorgang startet ist bestimmt 20-30 Sekunden ein "buntes" Bild auf
    dem Bildschirm.
    Eine leere SD Karte ist im SD Slot.
    Kann man den Bootvorgang beschleunigen?


    Danke für eure Hilfe
    Lg
    Marc

  • Hallo Marc,


    definiere bitte "buntes Bild"! Meinst Du Regenbogen?


    Gib mal noch ein paar Infos zu Deinem System, was hängt alles am RPi z.B.: Netzteil, USB-Stick oder HDD, Sensoren, USB-Hub, etc. Hast Du die leere SD mal rausgenommen und getestet? Wie hast Du USB-Boot eingerichtet? Welches Raspbian? u.s.w.

  • Du kannst ihn beschleunigen, um einige ms :), wenn du die leere ySD entfernst. Dann wird der Versuch von der SD zu booten übergangen.


    p.s.: habe 2 Raspi's die ich nur mit USB (ohne leere SD) boote, ist etwas (10s) langsamer als von SD, aber im Betrieb fast doppelt so schnell.

    Frank


    Nach 35 Jahren im IT business hab ich mit Raspi mal selbst zum Programmieren begonnen...
    Habe auch einen 3D-Drucker, eine CNC-Fräse und etwas Elektronik-Bastelei als Hobby

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  • Guten Morgen,


    also ich habe eine RPI 3 dran hängen 2 x Easymouse, Samsung 32 gb USD Stick, Bluetooth USB Stick für Tastatur/Maus Kombi.
    Eingerichtet habe ich USB Boot wie hier beschrieben USB Boot
    Das Bild was ich meine sah so aus wie in diesem Beitrag


    Wenn das booten nicht schneller geht dann ist das halt so, dachte es würde schneller gehen :-)
    Aber bin erst einmal nur froh es überhaupt hin bekommen zu haben.
    Habe es schon einige Wochen probiert und erst jetzt als der Samsung USB Stick kam ging es, mit 2 anderen USB Sticks hat es nicht
    funktioniert.


    Gruß
    Marc

  • Mich wundert der bunte Bildschirm, deshalb hatte ich nach der Hardware gefragt. Besonders Infos über das Netzteil wären ganz nützlich. Benutzt Du das offizielle NT?
    Ausserdem hast Du laut Anleitung ein "rpi-update" gemacht. Damit hast Du einen unstable/experimentellen Kernel installiert und das ist keine so gute Idee. :no_sad:

  • Ja ist das offizielle Netzteil, habe mir so einen "Bausatz" in der Bucht gekauft.
    Jo das mit dem rpi update hatte ich schon in einem anderen Thread gelesen :-(
    Wusste vorher leider nicht, dass das nicht so eine gute Idee ist.
    Da es aber läuft wollte ich jetzt erst einmal warten bis durch apt-get update + upgrade
    die Kernel Version wieder auf eine Stable Version gebracht wird.


  • Du kannst ihn beschleunigen, um einige ms :), wenn du die leere ySD entfernst. Dann wird der Versuch von der SD zu booten übergangen.


    p.s.: habe 2 Raspi's die ich nur mit USB (ohne leere SD) boote, ist etwas (10s) langsamer als von SD, aber im Betrieb fast doppelt so schnell.

    Am schnellsten bootet man wenn von einer SD gebootet wird auf der sich nur die Bootpartition befindet und das Rootfilesystem auf SSD oder USB Disk verlagert wurde.

    "Really, I'm not out to destroy Microsoft. That will just be a completely unintentional side effect." Linus Benedict Torvalds, 28.9.2003


    Hast Du die Woche schon Deine Raspberry gesichert? Wenn nicht sieh Dir doch mal raspiBackup an ;)

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  • Was ist denn am "besten"?

    So ist es auch bei mir. Aber es gibt auch Leute die Booten häufig. Und da ist wohl am besten - am schnellsten. Der USB Boot braucht einfach relativ lange um letzendlich das USB Gerät zu finden und zum Booten zu initialisieren. Deshalb geht es mit einer 512 MB SD Karte die nur die Bootpartition hat am schnellsten :)

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  • Jo ich werde es aber jetzt so lassen :-) Bevor ich etwas kaputt spiele.
    Mein Bootvorgang dauert zwar über 1,5 Minuten ab sudo reboot gerade mal gestoppt, aber wie gesagt, booten tu ich eh nur sehr sehr selten.


    Vielen Dank für eure Hilfe. Ist dann hier mit erledigt.
    Schönen Restsonntag noch.
    Lg

  • So mach ich das auch: Booten von der SD-Karte und System auf USB-Stick (16 GB Stick für / und 128 GB Stick für /home). Damit bootet der Pi in wenigen Sekunden und das System läuft wieselflink.

    Willst du einen Tag lang glücklich sein, dann saufe.

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    Willst du ein Leben lang glücklich sein, dann fahr Yamaha.

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  • Servus,
    ich frage mich schon seit einiger Zeit, ob da wirklich ein spürbarer Performance-Gewinn möglich ist? :s
    Das ist u.a. ein Grund, warum ich mir noch keinen Pi3 zugelegt habe, denn neben einem (scheinbar verzichtbaren) WLAN- und einem (für mich überflüssigen) BT-Controller hat der ja keinerlei Vorteil gegenüber z.B. dem Pi 2.


    Es scheint ja nach wie vor so zu sein, dass der USB-Controller in den LAN Controller integriert ist ...
    https://raspberrypi.stackexcha…nection-in-raspberry-pi-3
    Mit anderen Worten: bei Netzwerk-Traffic wird dann vermutlich auch die Zugriffsgeschwindigkeit auf das root-Filesystem gebremst.


    Die paar MB, die beim booten gelesen werden müssen, machen imho das Kraut nicht fett ... und während des Betriebs dürfte sich das im Regelfall ebenfalls in Grenzen halten.
    Und ob eine SD-Karte am Pi so erheblich langsamer ist, als ein USB-Stick (mit obiger Einschränkung) ... da habe ich so meine Zweifel.


    Aber vielleicht mag ja einer, der USB-boot nutzt, mal ein paar belastbare Daten ermitteln.
    Würde mich echt mal interessieren ...


    cu,
    -ds-

  • Jupp. Vor allen Dingen wird die SD Karte nur gelesen und nutzt sich damit nicht ab :) Genaugenommen braucht man deshalb eigentlich den USB Boot Modus bei der Raspi 3 nicht.

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  • Also aus eigener Erfahrung: Mein System läuft zügigger vom USB-Stick (USB3), insbesondere beim Schreiben von Daten. Den Netzwerkport habe ich deaktiviert und verwende statt dessen einen USB3-Gigabit-LAN Adapter. Auch hier läuft das Kopieren von Daten etwas schneller als über den internen LAN-Port. Allerdings rede ich hier nicht von Welten in den Geschwindigkeitunterschieden.

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  • Ich dachte da schon an Fakten und keine subjektiven Eindrücke ... ;)
    Als ich seinerzeit mein Mofa schwarz matt lackiert hatte, lief es auch gleich um gefühlte 10 km/h schneller :)
    btw: ob Du LAN deaktivierst und über USB gehst macht imho keinen Unterschied (läuft eh alles über denselben Chip).


    cu,
    -ds-

  • Mit Zahlen kann ich nicht dienen, da ich bei der Umrüstung nix gemessen habe und jetzt nur zum Messen nicht mehr umbaue. Aber vielleicht hat ja jemand zufällig Zahlen zur Hand

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  • Aber vielleicht mag ja einer, der USB-boot nutzt, mal ein paar belastbare Daten ermitteln.
    Würde mich echt mal interessieren ...



    Habe durch meine Tests für die letzte raspiBackup Version noch verschiedene USB und SD Images zur Hand. Habe mal gemessen wie lange es dauert vom Einstecken des Netzsteckers bis die Bootmeldungen nach dem schönen Regenbogen erscheinen :)


    1) SD Karte - 3 Sekunden
    2) keine SD Karte, nur USB Image - 30 Sekunden


    Aber ehrlich gesagt - auf der Raspi läuft Linux und da muss man nicht jede Woche einmal rebooten wie bei Windows :rolleyes:

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  • Den Pi3 habe ich mir geholt, weil ich eh "pikloppt" bin, den für unter 30 Euro inkl. Versand bekommen habe, der nochmal höher getaktet wird und mein anderer Pi3 sich einsam gefühlt hat .... ;):D


    Spaß beiseite.


    Mit Zahlen kann ich auch nicht dienen aber in der Regel merke ich einen Unterschied zwischen SD und USB. Liegt wohl an der von Dir vermuteten Anbindung des USB Ports.


    Da auch die ganze USB Booterei länger dauert und ich eher Nachteile, als Vorteile sehe, betreibe ich meine wichtigen Pis eher mit SD Karte und Festplatte. SD mit dem wichtigsten Bootkram und alles, was möglich ist, wird auf Festplatte ausgelagert.


    Die Festplatte wird auch nicht schneller sein aber eben unempfindlicher und für große Datenmengen wohl auch günstiger.

    ;) Gruß Outi :D
    PIs: 2x Pi B (Rente) / 1x Pi B+ (Rente) / 1x Pi 2 B (Tests) / 2x Pi 3 B (RaspberryMatic + RedMatic / Repetier Server) / 2x Pi Zero 1.2 (B. Lite)
    2x Pi Zero 1.3 (B. Lite) / 2x Pi Zero W 1.1 (B. Lite) / 1x Pi 3 B+ (Buster) / 1x Pi 4 B 4GB (Buster) / Pi 400 (Buster) / 2x Pi Pico
    Platinen: Sense HAT / RPI-RF-MOD / PiFi DAC+ V2.0 / TV HAT


  • Du kannst ihn beschleunigen, um einige ms :), wenn du die leere ySD entfernst. Dann wird der Versuch von der SD zu booten übergangen.


    p.s.: habe 2 Raspi's die ich nur mit USB (ohne leere SD) boote, ist etwas (10s) langsamer als von SD, aber im Betrieb fast doppelt so schnell.



    So mach ich das auch: Booten von der SD-Karte und System auf USB-Stick (16 GB Stick für / und 128 GB Stick für /home). Damit bootet der Pi in wenigen Sekunden und das System läuft wieselflink.


    Habe eine microsd mit 3 Partitionen (Boot, Raspi-System, Raspi-Data) und will die 2 anderen Partitionen auf die USB-Festplatte auslagern. Habe die USB-HD bereits vorbereitet und eine Image-Kopie der beiden Partitionen der microsd raufgespielt. Jetzt habe ich leider erfolglos versucht den Zugriff auf die USB-HD umzuleiten.


    Könnt Ihr so nett sein und Eure Vorgehensweise ein bißchen weiter ausführen?