Raspberry Pi Zero [non W] Bitcoin Cold Storage

  • Hallöchen!
    Könnte eure Ideen/Erfahrungen hier bei Auswahl von Teilen und auch bei Umsetzungsideen benötigen.


    Ich wollte mir gerne mit folgenden Mitteln einen "cold" Bitcoin Adressen Generator bauen der gleichzeitig die Adressen und Privatekeys stored. Verschlüsselt selbstverständlich. Was Verschlüsselung angeht hätte ich auch am liebsten eine Methodik, bei der sich das Entschlüsselungspasswort in ein zufälliges Neues ändert sobald ich es verlange und mir dabei kurzzeitig auf dem Display ausgegeben wird, damit ich es notieren oder mir merken kann. Das Ganze soll möglichst kompakt sein, so winzig wie möglich, ohne herumfliegende Kabel und Teile - in einem zusammengebautem Stück.
    Besitze bereits einen Bitcoin Trezor, jedoch benötigt man immer einen Computer dafür und ausserdem fehlt das was mir am wichtigsten ist: Die Private Keys zu haben. Diese spuckt einem der Trezor auf biegen und brechen nämlich nicht aus und ist nicht hackbar. (War, nun nicht mehr.) Also möchte ich mir meine eigene Cold Storage Adress / Privkey Generierungskiste im gleichen Kleinformat basteln, die mir am Ende die Privatekeys auch zeigt. Das was ich bauen möchte soll >nicht< zum Ausgeben der Bitcoin verwendet werden und wird nie online sein oder mit irgendeinem Rechner verbunden sein.



    Erstmal Materialliste:


    >> Raspberry Pi Zero v1.3 (non W & non Bluetooth!)
    >> Adafruit Micro Lipo w/ MicroUSB Jack - USB Lilon/LiPoly charger (https://shop.pimoroni.de/produ…-usb-liion-lipoly-charger)
    >> Zero LiPo (https://shop.pimoroni.de/products/zero-lipo)
    >> Lithium Ion Polymer Battery ???? mAh (https://www.adafruit.com/product/328 oder https://www.adafruit.com/product/258 oder noch besseren??)
    >> Das kleinst mögliche Display ???? Mein Favorit bzgl. Energiesparung und vor Allem Größe und der Einfachheit ansich war: Inky pHAT (https://shop.pimoroni.com/products/inky-phat) Richtiges Touch Display wäre: https://www.adafruit.com/product/2455 nur ein bisschen falsches Format, passt nicht ganz genau und funktioniert nicht mit Jessie Lite, da kein OS mit GUI.
    >> Platzsparenste super mini mini mikro Eingabelösung ????
    >> Ein 2. Cardreaderschacht, identisch mit dem vom Pi Zero (für automatische Backups des verschlüsselten Volumes, in dem die Privatekeys und Adressen liegen sollen. Falls mal eine Karte kaputt geht z.B.)





    Probleme bereitet mir hierbei die Eingabemethode. Ich habe quasi alles im Internet nach einer richtig winzigen Tastatur durchsucht, winziger als 11 cm breite Tastaturen - ohne Bluetooth. (Zwecks Sicherheit. Ansich lieber keine Tastatur, da die meisten eine Art Speicher haben könnten, verlier ich die sind die Adressen und Privatekeys sofort verloren und die Bitcoin alle weg.) Habe auch gesucht wie ich so Etwas selbst bauen könnte, mit richtig winzigen Knöpfen. Beides erfolglos. Auf Tastatur zu verzichten wäre nur mit Touchscreen möglich. Frisst aber wieder mehr Energie und diese Screens sind meist größter, das "Inky pHAT" zB passt perfekt von den Maßen her. Ausserdem geht ein Touchscreen nur mit GUI. Was für meinen Zweck viel zu viel wäre, reguläres Raspbian Jessie >Lite< reicht hierbei. Muss zwecks Energieeinsparung und Sicherheit auf jedes mögliche Klimmbimm verzichten. (Bei Sicherheit mit Bitcoins geht das Ganze sehr tief in den Kaninchenbau, ob man's glaubt oder nicht. Sogar Malware infizierte Tastaturen - zack sind die Bitcoins weg.)

    Das Ganze sollte dann über Lithium Akku laufen, nicht über Strom - der Akku soll getrennt geladen werden (dafür das Adafruit Micro Lipo).
    Den Akku wollte ich mit dem Pi Zero 1.3 über den Zero LiPo verbinden.

    Die Privatekey & Adressengenerierung wollte ich über ein manuelles Script handhaben, was ich noch zurechtfuchteln müsste. Wollte hierbei nichts Fertiges verwenden.
    Anbieten würde sich hierbei ein OS ohne GUI, also z.B. Raspbian Jessie Lite.
    Jedoch habe ich das Problem erkannt, dass so wie ich es haben will, nicht ganz einfach möglich ist. Bei Jessie Lite hätte ich Probleme mit der Virtualisierung der Tastatur - geht nur mit Jessie Pixel. Hatte auch überlegt nur einige Knöpfe irgendwo zu verbauen und denen eine feste Funktion zu geben. Dies ist jedoch suboptimal, da ich früher oder später bestimmte Tasten einer Tastatur benötigen würde.
    Ich möchte bereits generierte archivierte Adressen und Private Keys durchsehen können, natürlich auch neue generieren und ggf. Adressen, die ich nicht mehr verwenden möchte löschen bzw. markieren.


    Wie ich vorsorge gegen Verlust des Geräts oder Diebstahl habe ich auch bereits im Kopf, ist aber erstmal unwichtig. Erstmal muss das Grundkonzept fertig sein.


    Zum Display: Wollte eigentlich gerne ein e-Ink Display benutzen, da es energiesparend ist und optimal dafür wäre lediglich Bitcoin Adressen und Bitcoin Privatekeys anzuzeigen.
    Sehr simpel und dazu sogar noch von d. Abmessungen her perfekt für den Pi Zero. Würde perfekt in die Hosentasche passen.
    Aber auch hier hat dies einen Nachteil: Aktualisierungsrate ist bis zu 15 Sekunden. Ich könnte den Pi so einstellen, dass es beim Booten automatisch eine neue Adresse generiert und mir auf dem Display sofort Adresse und Privatekey ausspuckt. Simpel und elegant. Da hörts auch bereits auf. Eingabe von Terminalbefehlen in Jessie Lite wären fast unmöglich, ich könnte es nur alle x Sekunden Screenshots anfertigen und diese ausgeben lassen.
    Womit ich mich ansonsten auch abfinden könnte. Wäre da nicht das Problem mit der fehlenden Tastatur. Wie würde ich das Teil bedienen wenn ich es in der Hosentasche immer dabei haben will und keine Extra Tastatur mit mir herumschleppen will, da es diese zumal nicht im super super mini Format gibt?

    Möchte es von der Breite x Länge identisch halten wie den Pi Zero. Obendrauf wäre das Display (siehe hier, perfect fit! https://shop.pimoroni.com/products/inky-phat)
    Der Akku sollte unten befestigt werden.

    Irgendwer einige Ideen zur Bedienung? Vielleicht doch per Miniknöpfchenlösung möglich ohne alle Tasten einer Tastatur haben zu müssen?
    Welchen Akku genau sollte ich dafür verwenden? Passt das Ladegerät "Adafruit Micro Lipo w/ MicroUSB Jack - USB Lilon/LiPoly charger" zum "Zero LiPo" und in wie fern bin ich vom Akku eingeschränkt?


    Bin für alle Vorschläge und Ideen dankbar! :)
    Das ganze Topic klingt sehr advanced, ist für mich auch nicht ganz leicht - ich kann leider nicht wirklich programmieren, müsste für Einiges mir sehr lange viel beibringen. Die Cryptolibraries für Bitcoin Adressen und Privkey Generierung sind ja alle öffnetlich. Die Generierung ansich wollte ich gerne mit Python lösen, ist wohl das Einfachste. Einen vollen Bitcoin Client zu nutzen ist quatsch, frisst zu viel Energie, zu langsam und hat viel zu viele Funktionen die ich nicht brauche. Anbei ist es mir lieber quasi eine python Datei zu haben, wo ich den Code selbst eingepflegt habe und weiß was das Ding macht, was ich noch lernen müsste hehe. Sinnvoll wäre auch den Pi erstmal einige hundert/tausend Bitcoin Adressen/Privkeys generieren zu lassen und dass ich dann die Möglichkeit habe durch diese Liste, welche in einer output Datei gespeichert sein müsste, durchzugehen.
    Hab auch ansich kaum Ahnung von Volt, Ampere etc. Trotzdem bin ich mir sicher, dass das irgendwie mit etwas Hilfe möglich ist. Bin also auf euch angewiesen.

    Edited once, last by Dewd ().

  • Also ich antworte mal ganz offen ohne Rücksicht auf Verluste. Du willst dein BitCoins auf einem Rasberry verschlüsselt speichern und abrufen können, das ganze portabel mit Display und touchscreen? Du willst auf Knopfdruck neue Schlüssel generieren lassen, die sollen dann angezeigt werden um die abzuschreiben? (Das ist schon echt schräg) Meine 2 Cent dazu: Lass es, du wirst viele BitCoins die Toilette runterspülen. Erwartest du wirklich das ein Raspberry für Finanzaufgaben geeignet ist? Theoretisch ja, aber hast du mal Projekte auf dem Pi umgesetzt? Null Erfahrung?
    Ich fahr auch nicht per Autopilot im Tesla. Zu gefährlich in dieser Welt.

  • Quote from &quot;4zap&quot; pid='291042' dateline='1500106903'


    Also ich antworte mal ganz offen ohne Rücksicht auf Verluste. Du willst dein BitCoins auf einem Rasberry verschlüsselt speichern und abrufen können, das ganze portabel mit Display und touchscreen? Du willst auf Knopfdruck neue Schlüssel generieren lassen, die sollen dann angezeigt werden um die abzuschreiben? (Das ist schon echt schräg) Meine 2 Cent dazu: Lass es, du wirst viele BitCoins die Toilette runterspülen. Erwartest du wirklich das ein Raspberry für Finanzaufgaben geeignet ist? Theoretisch ja, aber hast du mal Projekte auf dem Pi umgesetzt? Null Erfahrung?
    Ich fahr auch nicht per Autopilot im Tesla. Zu gefährlich in dieser Welt.



    Ich wollte eigentlich im Vorfeld dazu schreiben, dass ich ansich keine Meinungen bräuchte ob das Projekt ansich eine gute Idee ist oder nicht. Klar ist das mit der Eingabemethode wirklich ein bisschen crazy.
    Aber ich gehe mal darauf ein:
    Erstmal ist daran nichts schräg.
    Schräg ist: Wenn man seine Bitcoin in ein Wallet legt, was man durch fremden Code generiert hat, welcher noch dazu viel unnützen Mist enthält. Was ich Jahre lang gemacht hatte, da ich keine andere Möglichkeit hatte. Und es ist Gott sei Dank gut gegangen.
    Es gibt genug Leute die durch winzige Fehler ihre Bitcoin verloren haben. Wie gesagt, Sicherheit geht da sehr tief.
    Den Code für die Generierung habe ich ansich bereits lauffähig, fertig. Es sind übrigens aktuell, bereits lauffähig, unter 50 Zeilen Code. Sodass ich genau weiß, dass hier nicht unnötig viel schnick schnack zu Stande kommt, das ganze nicht vom RNG her so beeinflusst ist, dass jemand der den Code geschrieben hat alle Keys wiederherstellen kann. Was auch bereits passiert ist bei anderen Leuten. Und die Volumeverschlüsselung und diese automatisch backupen zu lassen bekommen ich auch hin.


    Dann erneut zum Thema Pi als Bitcoin Cold Storage und was es aktuell als "beste" Methode gibt und warum ich diese bewusst nicht für meine gesamte Bitcoin Storage nutzen wollen würde. Betonung erneut: COLD Storage.
    Es gibt den Trezor, der ist in so fern sicher, dass man seine Bitcoin darauf ablagern und ausgeben kann und dies auch auf infizierten Systemen nutzen kann. Weil: Es verschlüsselt die Private Keys, und zwar so dass man daran auf biegen und brechen nicht herankommen kan, selbst wenn man diese unbedingt braucht. Was mir nicht passt. In keinster Weise.
    Wer bei Bitcoin ein wenig sensibel ist weiß: Wenn du nicht die Private Keys hast, sinds nicht deine Bitcoin, technisch gesehen. Genau das ist mein Problem, ich will sichere Cold Storage über Private Keys.

    Und ich will nicht mehr über normale PCs Cold Storage Wallets generieren. Punkt aus. ;)


    Ich denke es bedarf ansich eigentlich sowieso keine Motivationsrechtfertigung. Eigentlich. Wenn jemand sich dafür entschieden hat seine Bitcoin auf Art und Weise X zu storen, ist das so.
    Deine Art und Weise "Das ist schon echt schräg" ist hierbei ziemlich weit weg vom Schuss. Es ist eher minimalistisch auf Sicherheit ausgelegt. Wie gesagt, Eingabemethode mag ein wenig zu minimalistsich sein. Aber why not shoot for the stars? Fragen kann man ja.


    Gegenfrage: Hast du mal Bitcoin auf verschiedene Art und Weisen gelagert und dir über Jahre durchgelesen wie andere Leute ihre Bitcoin verloren haben?
    Nenn mir ein Gerät, welches dir Private Keys ausgibt, wovon du 100% bestätigen kannst, dass der Generierungscode nicht geschrieben wurde um dir alle Bitcoin zu klauen, dieses mobil ist und du dafür keinen Rechner mit herumschleppen musst, du daraus ganz easy Paper Wallets nach eigenem Design anfertigen kannst, weil das Ding dir auch ermöglicht die Private Keys BIP38 zu verschlüsseln und du auch weißt, dass du die Teile für die Hardware dir selbst zusammengestellt hast und nicht blind auf Fremdfertigung vertrauen musst.
    Ich bin nicht der erste der sich das mit dem Pi baut. Absolut nicht. Das machen Leute seit Jahren. Jedoch auf andere Art und Weisen. Mit mehr Vertrauen auf Fremdcode oder Sonstiges.

    Ganz so schräg ist es nicht. So what. ;)
    Wenn du mir jetzt erzählen möchtest es ist 100% sicher den PC auszuschalten, Festplatten abzuklemmen, Strom einige Minuten davon auszulassen, Ubuntu Live CD reinzulegen, per Paper Wallet Generator Keys zu generieren, nur um den Computer entweder am selben Tag wieder fröhlich für Tagesaktivitäten zu nutzen, oder diesen einfach stehen zu lassen und zu riskieren, dass jemand der weiß du hast mit Bitcoin zu tun seit einigen Jahren, sich einfach nur den Rechner als Target vornehmen müsste, du mir auch erklären kannst wie sowas mobil und sicher sein soll, bin ich sehr gespannt. Oder auch einfach TAILS zu booten und zu denken dies sei sicher.
    Es gab Fälle von Leuten bei denen der Inhalt eines Paper Wallets gestohlen wurde. Ich habe auch selbst gesehen, wie ein BIP38 Key auf einem getrenntem System, bei dem zu 100% auf fertige Bestandteile (auch beim Code) gesetzt wurde, geleaked ist. Die Fehlerquelle ist hierbei immer weitreichend. Kann bereits bei der Peripherie beginnen. Reicht mir jedoch Alles als Grund um dieses Projekt anzugehen.
    Jedenfalls gilt für mich: Je weniger fremder Code, je weniger Teile deren Inhalt ich nicht verifizieren kann, je mehr Hardware verbaut ist die ich eigentlich nicht brauche - um so mehr nimmt die Sicherheit ab. Ich will es hierbei so minimalistisch wie nur möglich halten.
    Da habe ich lieber maximalen Aufwand betrieben und mir Alles selbst gebaut, das Ganze nie im Netzwerk gehabt, nie an anderen Computern angeschlossen, Code selbst manuell eingetippt - und gut. Das Gerät passt dann fein in die Hosentasche, wenn man's verliert kann keiner was damit anfangen etc.
    Gibt Leute die sind noch naiver. Raspberry Pi, erstmal das Ding ewig im Netzwerk lassen, irgendwelche Peripherie anklemmen von denen man nicht weiß ob's klug wäre damit zu verwenden und Lotto spielen: Abwarten ob/wie lange die Bitcoin in den Wallets bleiben.
    Oder ein fertiges Software Wallet auf einem Cold oder Hot Computer nutzen, erstmal fremden Code vertrauen und dann noch hoffen dass Nichts passiert. Hierbei hat sich in unzählig vielen Fällen über JAHRE immer wieder gezeigt, dass dies keine gute Idee ist.

    Ich steh' da lieber auf Cold Storage. Meine Vorgehensweise basiert lediglich auf dem, was bereits Leuten mit Bitcoin passiert ist und was man vorbeugen könnte. Ausserdem ist mir selbst einige Male mit meinen Rechnern mal ein bisschen was passiert, keine Bitcoin verloren - was pures Glück war, aber ich will's nicht weiter herausfordern.


    Man kann sich Private Keys und Public Addresses auch mit einem Würfel, Stift und Papier selbst analog generieren. Aber dafür müsste man einige Tage sich den Kopf totrechnen.
    Ich will nicht für die Generierung erst ein Cryptographiestudium durchlaufen müssen, nur damit ich es auf Papier selbst kann und Cryptographiealgorythmen so übersetzen kann, dass man dies per Hand hinbekommt - wohlgemerkt mehr als 1 mal. Für mehr als eine Adresse/Privkey. Und am Ende, kann man nur sich selbst vertrauen ob man Alles richtig gerechnet hat und schickt die Bitcoin entweder in's Nirvana oder in das eigene Wallet. Sobald man das errechnete mit einem Computer verifizieren möchte, würde man hierbei schon gegen das Grundkonzept verstossen.
    Es gibt gute Gründe warum jeder der davon Ahnung hat, einem davon abrät "einfach" Alles auf Papier zu erledigen.


    Kontrolliert man auf Papier selbst errechnete Keys und Addressen mit einem Computer gegen, was hierbei unbedingt nötig wäre, kann man sich auch genau so gut die bestmögliche Cold Storage Hardware und den Generierungscode selbst zusammenstellen.
    Ich will in erster Linie erstmal nur sichere Keygenerierung auf einem Gerät, dem ich auch vertrauen würde. That's it. Und in der Theorie, bis auf mit alternativer Eingabemethode, würde dies auch funktionieren.
    Was das Spending angeht, so ist dies auf sichere Art und Weise mit einem kleinen 2. Gerät auch möglich (bin da auch nicht der erste), ohne den Trezor zu benutzen, da ich hier keine Privatekeys importieren kann. Dies wird ebenso darauf basieren, dass ich am Ende die generierten Privkeys direkt importieren kann. Wird aber erst angegangen sobald ich das 1. durch habe. Ausserdem stehe ich nicht so darauf wenn ich z.B. nur meine Bitcoin Adressen, die Balance, Adressnotizen o.Ä. durchgehen will darauf zu hoffen, dass die Trezor Seite gerade so läuft wie ich es will und mein Browser mir auch wirklich die richtige Seite anzeigt. Warum so, wenn's auch viel schlanker und eleganter geht inkl. voller Kontrolle über die Privatekeys.


    Was "crazyness" angeht, mal Eingabemethode bei Seite gelegt: Es gibt weitaus verrücktere Pi Projekte. Die bei genauerem Hinsehen und Überlegen gar nicht so crazy sind.
    Zu deinem Tesla Beispiel: Du hast damit quasi deinen eigenen 2 Cent Kommentar über dem Autopiloten schlecht darstehen lassen, sodass ich nicht denke dass du wirklich weißt was du da geschrieben hast. Wenn du nicht per Autopilot im Tesla fährst, heißt das du vertraust nicht fremder Technik und weil diese Welt zu gefährlich ist. Würdest du mir generell davon abraten Bitcoin zu nutzen, weil die Welt zu gefährlich ist, hättest du dies geschrieben. Du hast jedoch direkten Bezug auf den Pi genommen und dass dies dann für die Toillette wäre. Irgendwas passt hier nicht, oder ich habe es falsch verstanden. Dein Post ist halt für eine technische Meinung ziemlich mager.
    Ich gehe den maximal für mich möglichen Weg um Fremdvertrauen zu eliminieren.


    Wenn ich mit dem Pi noch kaum Erfahrung habe was Projekte angeht und ich daher direkt abgestempelt werde, hierzu meine 2 Cent: Es ist in der Tat absolut möglich dieses Projekt umzusetzen, auch wenn das mit der Eingabemethode problematisch ist weil ich gerade gerne auf grafische Oberfläche verzichten würde. Sonst sind alle nötigen Mittel frei im Internet verfügbar. Nur weil ich keine Ahnung habe welcher Akku z.B. wozu passen würde und da nicht die Erfahrung habe, heißt es nicht das man es direkt lassen sollte. Es geht. Ich möchte nur nicht Geld in den Wind schiessen und direkt irgendwelche Teile bestellen, die am Ende entweder abrauchen oder mit Glück zusammen passen, bevor ich hier nachfrage.



    Der Post mag für dich vielleicht ein wenig nach "Angriff" klingen, ist aber nicht so gemeint. Mal ganz ehrlich gesagt klingt dein Post ein wenig ignorant. Du begründest nichtmal, nennst keine Alternativen, Nichts. Nur am Ende ein Beispiel mit dem Tesla Autopilot, welches ansich sogar für meine Denkensweise spricht. Wenn du jedoch tiefere Erfahrungen im Bereich Bitcoin hast, dies über einige Jahre zurückgeht und du entsprechende von dir ausgearbeitete oder zusammengesuchte Beispiele vorbringen kannst: Immer her damit. Da dein Post jedoch nichts dergleichen aufgewiesen hat, gehe ich auch nicht davon aus. Ich bin in keinster Weise belehrungsresistent und freue mich über jegliche >konstruktive< Kritik, aber du hast jetzt nicht wirklich viel dazu beigetragen.


    Ich habe auch kein Problem es erneut zu sagen: Ich habe mit dem Pi ansich nicht sehr viel Erfahrung, generell lernt man nie aus. Ich bin auch nicht in der lage meine Keypairs per Hand auf Papier zu generieren. Noch nicht. Aber ich benötige nunmal jetzt eine Lösung die besser ist als das, was aktuell verfügbar ist und mir die Privatekeys nicht vorenthält. Machbar ist Alles. Man mus es halt nur angehen. Wenn man im Vorfeld sagt, ist für die Toilette und es deshalb bleiben lässt und sich deshalb einfach zu >100%< auf Fremdlösungen verlässt, ist dies meiner Meinung nach noch schlimmer.
    Der Bitcoin Trezor wurde auch von Leuten gebaut, wovon einer dieser Leute anfangs erstmal "nur" einen Bitcoin Mining Pool erstellt hatte. Die ersten Trezor Geräte waren auch nicht perfekt und absolut sicher. Mit der Zeit wurde es jedoch immer robuster.
    Das Trezor Sicherheitskonzept basiert wie gesagt darauf, dass die Private Keys gar nicht leaken können und die Zielgruppe sind Leute die es nicht zu interessieren hat wie sicher die Computer sind, die täglich gebraucht werden und wo der Trezor angeschlossen wird. Noch dazu muss der Trezor zum Gebrauch an einem Computer angeschlossen werden. Ist dafür aber winzig klein. Ich möchte gerne an Etwas arbeiten, was winzig klein ist, mir die Privkeys nicht vorenthält und so sicher ist wie es nur irgendwie geht.
    Natürlich kann man auch sagen, die Pi Hardware generell ist unsicher und man sollte auf Alternativen ausweisen. Ich bin mir auch bewusst, dass die Keys bei der Erstellung unter bestimmten Umständen live vom Pi ausgelesen werden könnten, wenn ich es wollen würde - wogegen man sich auch absichern könnte. Aber wie gesagt, stehe ich noch hier mit einer Idee, den Ideen für die Teile und bin gespannt was für Anregungen kommen bzgl. des kompakten Projektes.


    Anbei nochmal zur Eingabemethode: Ich würde liebend gerne auf ein Touchdisplay verzichten, sehr gerne. Und auch auf grafische OS Oberfläche. Ich bin mir auch bewusst, wenn man dies in der Öffentlichkeit irgendwo nutzt, dass es viele Wege für Andere gibt, zu sehen was auf dem Display vor sich geht. Ich weiß auch, dass man sich hier dagegen schützen kann. Aber irgendwo muss ich nunmal anfangen. ;) Das schwierigste ist halt echt die absolut sichere und ultra kompakte Eingabemethode. Eine Tastatur kann man sich auch selbst bauen, habe ich jedoch nie. Man kann sich auch eine Bluetooth oder Kabeltastatur kaufen. Jedoch weiß ich dann nicht was ich dort am Ende habe. Hier bin ich auch gespannt was für Anregungen kommen.
    Bin mir jedoch sicher: Lösungen gibt es, sodass man am Ende keinen riesen Klotz mit tausend angeklemmten Teilen mit sich herumschleppen muss, oder es zwingend daheim lassen muss.

    Edited once, last by Dewd ().