Samba erst nach Service Restart verfügbar

  • Hallo zusammen,


    gestern nach einem Stromausfall ist mir dieses Verhalten das erste Mal aufgefallen. Daher kann ich leider nicht sagen, ob das vorher schon so war oder nicht. Jedenfalls ist es so, das nach einem Neustart/Boot/Reboot vom gesamten Raspberry Pi, Samba zwar mit den Diensten smbd und nmbd gestartet ist aber Clients können sich nicht verbinden. Laut "systemctl status smbd" (nmbd) ist der Dienst aktiv ohne Fehlermeldung.


    Aber erst wenn ich "systemctl restart smbd" Samba neu starte, können sich Clients wie Windows 10 oder Android Filemanager connecten.


    Fehlermeldungen kann ich nirgends entdecken. Habt ihr dazu Ideen?

  • Ich würde darauf tippen, dass es irgendwelche Abhängigkeiten gibt, die beim start vom SMB nicht erfüllt sind. Wenn du später den smb durchstartest sind entsprechende andere Dienste gestartet bzw. die Abhängigkeiten erfüllt. ( Netzwerk, NFS, Filesystem mounts etc...)

    --
    man ist das System-Anzeigeprogramm für die Handbuchseiten von Linux.

  • Ich habe meine smb.conf angepasst, nun funktioniert es. Zum einen habe ich nun "domain master" auf "no" gesetzt, zum anderen habe ich die Parameter "interfaces" und "bind interfaces only" einkommentiert. Ich nehme an, das eth0 evtl beim Boot noch nicht richtig initialisiert war und ich deshalb nicht zugreifen konnte. Da der Raspberry Pi 2 ohnehin aber nur eth0 als Verbindung nutzt (und teils lo), ist diese Option eigentlich aus meiner Sicht zumindest auf dem Pi2 überflüssig. Wie auch immer, damit funktioniert nun wieder alles wie gewohnt.


    Aktuell haben wir hier gerade verdammt viele Stromausfälle, teils über Stunden. Zum Glück meist über Nacht. Bisher scheint mir das die SD Karte nicht übel genommen zu haben aber ich werd mir wohl mal Gedanken über eine USV Platine machen müssen, die den PI zumindest sauber runterfährt.


    Danke für die Tipps, die haben mich in die richtige Richtung gebracht.