Raspberry Pi und 433 MHZ Sender

  • Hallo Leute,


    ich bin hier komplett neu und würde mich gerne mehr mit dem Thema Hausautomation beschäftigen. Ich selbst komme aus der IT und Programmieren ist kein Problem für mich. Bin also in diesen Themen kein kompletter DAU.


    Aber jetzt zu meiner Frage:
    Ich würde gerne die 433MHZ Steckdosen automatisieren. Ich habe hierzu schon einige Tutorials gesehen und das sollte kein Problem darstellen. Allerdings frage ich mich wie das langfristig praktikabel sein kann. Der Sender wird ja direkt mit dem Pi verbunden. Jetzt habe ich allerdings verschiedene "Empfänger" auf verschiedenen Stockwerken. Der Pi wird im Erdgeschoss stehen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass das Signal bis in jede Ecke des Hauses reicht. Wie kann man das den generell lösen? Gibt es für sowas "Repeater" oder irgend eine andere Lösung?


    Google hat mir bei meiner Frage leider nicht wirklich geholfen.


    Grüße

  • Hallo,
    wenn Du den Sender anstatt mit 5V mit 12V betreibst hast Du mehr Reichweite. Vorausgesetzt Dein Sender kann bis 12V betrieben werden),
    google (Raspberry DC DC step up wandler).
    Kostet ca 4-5 Euro, muss Du halt mal probieren ob das dann im ganzen Hause geht.


    Gruss
    Gwaag

  • Servus,
    wobei dabei zu berücksichtigen ist, dass die Signale bis ins Nachbarhaus reichen, so es sich nicht um ein freistehendes Haus handelt.
    Da ist u.U. schon Knatsch vorprogrammiert ... ganz abgesehen davon, dass evtl. eines Tages ein Messwagen vor der Tür steht ;)


    Ich würde auf die Stockwerke ESPs mit 433 MHz Sendern verteilen (oder gleich direkt mit ESPs schalten) und die Steuerung über WLAN versuchen. Da funktioniert im Zweifelsfall auch ein Repeater.


    cu,
    -ds-

  • Wenn der Sender halbwegs zentral steht und die Steckdosen einen "akzeptablen" Empfänger haben, würde ich sagen, dass Du damit in jede Ecke des Hauses kommst ohne über die erlaubte Sendeleistung gehen zu müssen. Ich habe 08/15 Steckdosen mit Handsender. Der Handsender schafft 1x diagonal durch das Haus (EG => OG => DG) grenzwertig. Im OG erreiche ich die Steckdose zuverlässig.
    Wenn Du die Steckdosen schon hast, kannst Du ja mal mit dem beiliegenden Handsender probieren.
    Ich habe am PC auch so einen Sender (Affiliate-Link) der beim hochfahren das Internet ein und beim Herunterfahren ausschaltet. Das Sendesignal wird durch einen Microcontroller generiert. Funktioniert sehr zuverlässig...


    PS:
    Ach ja, wenn der "Nachbar" nicht zufällig die gleichen Steckdosen verwendet einen Sniffer hat oder Du "dauerfeuerst" wird er Deinen Sender vermutlich nie bemerken... Und wer ruft schon bei der Netzargentur an, weil seine Steckdosen gelegentlich mitgeschaltet werden? Die meisten kaufen ggf. wohl eine andere Marke...
    Edit: Um Missverständnisse zu vermeiden bitte diesbezüglich meine Ergänzungen des Beitrag 6 berücksichtigen

    ...wenn Software nicht so hard-ware ;-) ...

    Freue mich über jeden like :thumbup:

    Edited once, last by VeryPrivat ().

  • Servus VeryPrivat,

    Quote from "VeryPrivat" pid='296854' dateline='1503654857'


    ... zufällig die gleichen Steckdosen verwendet einen Sniffer hat oder Du "dauerfeuerst" wird er Deinen Sender vermutlich nie bemerken... Und wer ruft schon bei der Netzargentur an, ...


    Sorry, aber die Vorschriften wurden nicht gemacht, um die Leute zu ärgern sondern weil sie Sinn machen.
    In einem eigenen Haus mag sich die Beeinträchtigung der Nachbarn noch in Grenzen halten, aber spätestens in der Etagen-Wohnung sieht das anders aus.
    Es geht um Funkstörungen im 433 MHz Bereich ... das kann das Babyphone genauso betreffen wie die Garagentor-Steuerung oder Funkkopfhörer.
    Ich denke, man sollte die rechtlichen Aspekte nicht als "Kavaliersdelikt" kleinreden und damit ein solches Verhalten noch fördern - schon gar nicht in einem öffentlichen Forum.


    Nix für ungut,
    -ds-

  • tut mir leid, das war anders gemeint: Da man ja selbst kaum die Möglichkeit hat genau nachzumessen ob man sich noch im erlaubten Bereich befindet, wollte ich aufzählen, dass unter gewissen Bedingungen (kurze Sendezeiten, so wenig Sendeleistung wie möglich,...) der Nachbar dadurch nicht beeinträchtigt wird - vor allem in Bezug auf weitere Steckdosen des Nachbarn. Offensichtlich habe ich das schlecht formuliert... Danke, dass Du mich darauf hingewiesen hast.
    Ich vermute mal, dass man sich bei Verwendung solcher Funkmodule ohnehin im Graubereich bewegt, da ja vermutlich kaum jemand seine "Anlage" überprüfen lässt? Diesbezüglich wäre es vermutlich am besten einfach per Relais die Tasten des Originalsenders zu überbrücken...
    Mein Hauptanliegen war meine Erfahrungen mit meinen Steckdosen und dem Originalsender bezüglich Reichweite als Rückmeldung zu geben.

    ...wenn Software nicht so hard-ware ;-) ...

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  • Moin, ich betreibe auch son 433mhz sender in Zusammenhang mit FHEM und komme damit im ganzen Haus zu recht. PI+Sender im Erdgeschoss und im Dachboden(2. Etage) macht es klick. Zugegebenermaßen nach einigen Fehlversuchen hat meine Frau die strikte Order den PI nicht zu entstauben und ja die finger von der Antenne zu lassen :) Jetzt gehts einwandfrei. Nach und nach werde ich aber Aktoren aus der Homaticumfeld einbauen, denn deren Anfälligkeit und reichweite ist deutlich geringer und die Freiheitsgerade bei der Automation größer....
    Und für FHEM spricht für mich zum einen die große Anzahl an unterstützter Hardware und Protokolle und das es ein gutes Mittlemaß zwischen "Das Rad neu erfinden"und "alles fertig mit ein paar klicks" ist.

    --
    man ist das System-Anzeigeprogramm für die Handbuchseiten von Linux.

  • ok, super. ich werde das ganze nun erst einmal aufsetzen und durchtesten. Dann werde ich ja sehen ob der herkömmliche Sender ausreicht. Das hatte ich jetzt irgend wie schon vorne weg gedanklich ausgeschlossen. Falls ich Probleme habe würde ich das mit den ESPs in Erwägung ziehen.


    to be continued...

  • Die Sender sind hinsichtlich ihrer Reichweite weniger das Problem. Bei den Empfängern sieht das allerdings anders aus - aber das interessiert hier ja nicht. Ich hatte einige (gefühlt 3-4) Sender dahingehend mal durchprobiert und kam mit allen durch 2 Stahlbetondecken und mehrere Ziegelwände. Am Empfängerende saß jedesmal ein Superhetempfänger.
    Anstelle die Sender mit einer höheren Spannung zu betreiben, würde ich eher auf eine gewisse Ausrichtung und Abstimmung der Antenne Wert legen. Zudem könnte es sein, daß ein direkt am GPIO betriebener Sender eine Beschaltung am Data-Pin aufweißt, die unverträglich zu den 3,3V des GPIO ist (muß nicht, könnte aber).

  • -- die meisten dieser Sender haben Leistungsangaben so zB 10mW an max zulassiger Betriebsspannung,das kann 12V oder auch weniger sein, das man damit nicht "dauerfeuert" sollte selbstverständlich sein es gibt dazu auch Richtlinien (siehe unten den Link)
    andere Sender werde so mit kaum verkauft werden können.
    Mir persönlich ist nur der HC-12 bekannt mit dem man problemlos höhere Leistungen erreicht aber auch da ist man gesetzlich verpflichtet sich an die Vorgaben zu halten


    Ich mache viel mit diesen Sendern und kann aus Erfahrung berichten das man nicht wirklich viel sendet
    wer sich unsicher ist sollte sich die geltenden Bestimmungen mal ansehen


    siehe hierLink


    Meiner Erfahrung nach erreicht man nicht mehr als 15 bis 20 Meter Distanz in Gebäuden was aber meistens ausreicht
    mit WLan , es sei denn man nutzt einen Repeater, erreicht man weniger !


    lg