Raspberry nicht erreichbar

  • Hallo!


    Mein Raspberry Pi3 ist ca. jeden 2. Tag nicht mehr erreichbar.
    Er gibt keine Webseite aus und lehnt ssh Verbindungen ab.
    Ab ansonsten arbeitet er, denn ich bekomme immer noch Werte ausgegeben auf einem LCD Display.


    Pings werden auch beantwortet. Ein Portscan gibt mir alle offen Ports so aus, als wenn alles OK ist.
    Wenn ich eine SSH Verbindung aufbauen will, bekomme ich diese Antwort:

    Code
    1. ssh_exchange_identification: read: Connection reset by peer


    Damit ich den Raspberry wieder erreichen kann muss ich ihn hart abschalten. Doch das widerstrebt mir.


    Ich frage mich derzeit was das sein kann?
    Wo soll ich nachsehen?

  • Hallo maci23,


    Ich fasse zusammen was wir von Deinem RPi wissen: RPi 3, irgendein LCD-Display ... und aufgrund des Unterforums lässt sich vermuten, dass ein Raspbian läuft. :daumendreh2:

    "Alles, was wir sind, ist Sand im Wind, Hoschi." :denker:

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  • Hallo Maci23,


    "maci23" pid='301006' dateline='1506236093' schrieb:


    Ich frage mich derzeit was das sein kann?
    Wo soll ich nachsehen?


    Da hat wohl das Mysterium zugeschlagen. Suche mal nach diesem Stichwort und lese Dich dort ein.


    Typische Links sind die hier:

    "hyle" pid='300857' dateline='1506103766' schrieb:


    Da fehlt nur noch der Thread von Zentris zum Thema... den habe ich leider auf die Schnelle nicht gefunden. Ei, das war er doch...



    Ursache - soviel sei verraten - ist meistens eine unzureichende Spannungsversorgung. Welches Netzteil (Hersteller, Modell, technische Daten) setzt Du eigentlich ein?


    Die Ausgabe von

    Code
    1. dmesg

    wirkt erhellend. Ein von mir geschriebenes Programm (HostRepair) hilft auch.



    Beste Grüße


    Andreas

    Ich bin wirklich nicht darauf aus, Microsoft zu zerstören. Das wird nur ein völlig unbeabsichtigter Nebeneffekt sein.
    Linus Torvalds - "Vater" von Linux

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    • GPIO-Library
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  • Danke für die zahlreichen Rückmeldungen.


    Die Logeinträge sind heute morgen um ca. 1:05 abgerissen.
    Sie beginnen erst wieder beim Neustart des Raspberry.


    Auf dieser Raspberry Pi3 mit einer 40GB SSD läuft FHEM.


    Diese Raspberry hängt per LAN Kabel im Netz.
    An der Spannungsversorgung wird es auch nicht liegen, denn sie wird nur über eine 12V/42Ah Batterie versorgt.
    Die 5V erzeuge ich mit einem StepDown Wandler, der bis zu 5A Dauerstrom liefern kann.
    Die Batterie hat hat fast immer 13,5V. Nach dem StepDown Wandler habe ich 5,11 Volt, relativ stabil. Auch wenn meine DatensicherungsNAS startet, die ebenfalls am 12V Zweig hängt, rührt ich am 5Volt Zweig nicht wirklich etwas.
    Habe schon ein paar mal gemessen, als die NAS gestartet hat. Hier bekomme ich dann 5,10 Volt.
    Muss dazu sagen, dass am gleichen 5Volt Strang, eine zweite Raspberry hängt, die ohne Aussetzer immer läuft.


    An den Watchdog am Raspberry, habe ich schon gedacht, aber bei Tests damit, kam mir vor, dass dieser einfach einen harten Neustart einleitet und keinen normalen Reboot versucht. Das ist nie gut, für das Dateisystem, einen solchen Neustart zu machen.

  • Ich habe nun folgende Erkenntnis gewonnen (durch einige Tests):


    Der Watchdog des Raspberry Pi funktioniert nicht bei Aussetzern/Haengern, welche durch Spannungsschwankungen verursacht werden. In diesem Fall haengt sich nicht nur der Prozessor auf, sondern auch der Watchdog-Timer. Für dieses Problem ist der Watchdog also leider nicht brauchbar. Man muss also einen externen eigenen Hardware-Watchdog verwenden, der dann einen Power-Cycle fuer den Raspberry macht.


    PS. Wenn sich der Raspberry wirklich wegen Spannungsschwankungen aufgehängt hat, ist der Power-Cycle auch nicht weiter Schaedlich für die SD-Karte, da ja eh nicht mehr geschrieben wird.

  • Mein Raspberry Pi3 ist ca. jeden 2. Tag nicht mehr erreichbar.

    Er gibt keine Webseite aus und lehnt ssh Verbindungen ab.
    Ab ansonsten arbeitet er, denn ich bekomme immer noch Werte ausgegeben auf einem LCD Display.

    Evtl. ist es ein Speicherverbrauch-Problem. Versuch mal temporär (ca. 1 Woche), alle 6 oder 8 Stunden die Ausgabe von "free -m" in eine Textdatei schreiben zu lassen.

  • Danke für den Hinweis.


    Ich logge mal die Ausgabe von free -m


    Ich habe mir nun einen externen Watchdog gemacht, der bei Bedarf die Stromversorgung des Raspberry trennt und nach 5 sec wieder herstellt und somit einen Reboot auslöst.

    Dazu läuft auf einem 2. Raspberry ein Script das alles 10 min einen ping und einen Portscan auf den Port 8083 (fhem) durchführt.

    Bin draufgekommen, dass Pings beim Ausfall beantwortet werden, die Ports 22, 80 und 443 immer noch da sind. Nur der fhem-Port 8083 ist weg.

    Ein ssh login ist aber nicht möglich.


    Das USB Kabel vom Raspberry zur SSD habe ich schon getauscht um Fehler hier auszuschließen.

    Weiters wird das SSD Gehäuse extern mit Strom versorgt.


    Habe auch bemerkt, dass teilweise (also nicht immer), bei den Hängern, die SSD abgeschaltet ist, also keine Kontroll-led des externen Case leuchtet.

  • Nach einigen Tagen beobachten:

    Das Problem besteht nach wie vor!


    Ich mache jetzt mal folgendes: ich mache derzeit eine dd Kopie des System auf einen USB Stick.

    Werde dann von diesem starten.

    Damit kann ich dann mal den USB Sata Controller und auch die SSD dann mal ausschließen.

    Parallel dazu mache ich dann auch noch eine Kopie auf eine andere SSD.


    Ursprünglich hatte ich auch mal Störspannungen von Relais im Verdacht, aber das kann ich eigentlich ausschließen, denn ein Zusammenhang zwischen schalten eines Relais und den Abstürzen besteht nicht.

    Bei keinem einzigen Absturz wurde zuvor ein Relais geschaltet. In der Nähe läuft eine 2. Raspberry zum Test, aber die läuft und läuft.

    Speicher wird nicht voll, SWAP Speicher mit 1GB ist ein, da ich ja nicht auf der SD Karte arbeite.

  • Ich habe ein ähnliches Problem an einem meiner Raspberrys. Der hängt aber über einen USB-Zigarettenzuender-Adapter an einem 12V Netz, was nicht so super Spannungsstabil zu sein scheint. Die Ausfaelle treten immer nach ein paar Tage auf, auch wenn nix gross auf dem 12V System geschaltet wird, jedoch nie, wenn das Ladegeraet an ist (in dem Fall ist die Systemspannung 13 bis 14V anstelle von 11.8 bis 12.5V), ausserdem hab ich den Verdacht, dass es bei höheren Temperaturen öfter auftritt. Man kann es auch durch Spannungsspitzen provozieren, aber mehr hab ich noch nicht darueber herausgefunden und das Problem auch noch nicht gelöst. Ich wollte als naechstes ein StromPi board ausprobieren, welches direkt an die 12V angeschlossen wird, dann kann ich den 12V-USB-Adapter ausschliessen.

  • Update zu meinem Beitrag:

    Dieser Raspberry Pi3 läuft jetzt mit einer anderen SSD und einem anderen SATA zu USB Adapter.

    Das mit dem Stick war nicht das wahre, da hier interessanterweise die Load ständig zwischen 1 und 2 war.

    Jetzt mit der SSD bin ich wieder zwischen 0,10 und 0,25. Was ich gesehen habe, war ständig der mysql Dämon ganz oben beim Befehl top.

    Ich bin mal gespannt, wie es jetzt läuft.:)


    Spannungsspitzen schließe ich ziemlich aus, denn es läuft am gleichen 5V Strang eine 2. Raspberry, die macht keine Ausetzer.

    Die Spannung beträgt lt. Messgerät immer 5,11 V. Das habe ich in den letzten Tagen mehrmals gemessen.