Sound funktioniert vorne und hinten nicht :(

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  • Hallo Zusammen,


    Mein Pi hat eine SD-Karte gefressen, deswegen musste ich jetzt eine neue "Opfern". Soweit läuft jetzt auch wieder alles, abgesehen vom Sound:

    Ich brauche 2 Audio-Ausgänge, an dem internen Kopfhöreranschluss hängen nur 2 kleine Quäken, die mir feedbacks geben, ob der Pi auch verstanden hat, was ich von ihm will. Dazu gibt es eine per USB angeschlossene Soundkarte (so ein standard-ding von C-Media), welche Musik rausspielen soll.


    Die USB-Soundkarte wird erstmal gar nicht erkannt, sie ist eingesteckt und leuchtet auch fröhlich, aber lsusb liefert nur folgendes:


    Vorher lief sie ja aber, daher sollte sie ja theoretisch auch jetzt wieder in der Lage sein, zu spielen...


    Viel wichtiger ist aber, dass auch der Onboard-Sound nicht spielt. Dort bekomme ich nur ein brummen zu hören, und keine Ausgabe...

    Alsa habe ich schon neu installiert, ohne Erfolg. aplay -l liefert:

    Das Ding ist, dass ich mittlerweile schon so viel probiert habe, dass ich keine Ahnung mehr habe, ob ich nicht irgendwo auch eine andere Einstellung "verbockt" habe...

    Deswegen will ich jetzt mal ganz von vorne anfangen: wenn ich in rasp-config die audio-ausgabe im auf 3,5mm Klinke stelle sollte dies doch die Ausgabe des internen Sounds auf die Klinkenbuchse garantieren, oder?


    Vielen Dank schonmal und liebe Grüße

    Jacques

  • Moin Jacques,

    du hast noch nicht geschrieben welche Linux-Distribution du nutzt. Ob mit grafischer Oberfläche?


    Weil, das wäre nun wichtig für die weiter Vorgehensweise.


    Gruss Bernd

    Ich habe KEINE Ahnung und davon GANZ VIEL!!
    Bei einer Lösung freue ich mich über ein "Like"

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von DG8BR ()

  • Servus Bernd,


    sorry, natürlich: Raspian Jessie, headless, Zugriff via SSH.


    Ein bisschen Hintergrundinfo zu dem Projekt:

    Das ganze ist ein IR-Remote-Empfänger, im Hintergrund läuft ein Script, welches die IR-Befehle dann umsetzt. Grob gesagt erfolgt dabei immer die Ausgabe einer WAV mit Sprache (z.B. "Licht wird eingeschaltet") und das Script schaltet dann das Licht ein.

    Die interne Soundkarte ist dabei mit einem kleinen Aktivlautsprecher verbunden, welcher diese Ausgabe dann tätigt.

    Die USB-Soundkarte ist an meine Anlage angeschlossen und soll ein bisschen Musik spielen, aber das nutze ich im moment eh kaum, daher ist das nicht Priorität #1. Mir kam es aber halt spanisch vor, dass die USB-Soundkarte gar nicht erkannt wird, daher habe ich es mal erwähnt.

  • Moin Jacques,


    gut. Was mir noch eingefallen ist. Seit dem Raspberry 2 ist in der Audiobuchse auch das Vidiesignal. Darum soll man einen 4poligen Stecker nehmen. Bei den üblichen 3poligen Steckern kann es zu Problemen kommen.


    Das kann das Brummen erklären.


    Gruss Bernd

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  • Servus Bernd,


    Leider nein! Das System war ja vorher exakt gleich verkabelt - ausser dem tausch der sd-karte habe ich hardwaretechnisch nichts verändert. Also bin ich doch relativ sicher, dass es ein softwareseitiges problem ist...

    Auch so "spielereien" wie brummschleife über unterschiedliche masse o.Ä. Schliesse ich eigentlich aus genau dem grunde aus.


    Einzig kommt mir gerade die überlegung: was, wenn eine irgendwie geartete Spannungsspitze mir die SD-Karte und einige bauteile vom Pi zerstört hat? 🤔

    Vielleicht sollte ich einfach mal testweise nen anderen Pi da einbauen?

  • Moin Jacques,

    ich habe mal ein wenig rumgespielt.

    Testumgebung: Raspberry Pi 2b, Raspbian Stretch lite.

    Einzigste Änderung an Software und Einstellungen waren Passwort, Länder und Spracheinstellungen.

    Angeschlossen habe ich einen Kopfhörer mit 3poligen Stecker. Ganz reingesteckt.


    Der Befehlspeaker-test -c2 -twav erzeugt bei mir eine Ausgabe einer Frauenstimme mit "front left" und "front right"


    Ständige Geräusche habe ich, wenn der Stecker nicht tief genug eingesteckt war.


    Gruss Bernd

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  • Servus Bernd!


    Ich habe mal das gleiche getan und eine ganz saubere, frische Installation auf einer zweiten SD-Karte gemacht. Der PI zeigt das gleiche verhalten. Schliesse ich aber mein Handy an die Boxen an, funktionieren sie wunderbar. Mit einem alten PI aus der 1st generation läuft es auch einwandfrei mit den Boxen... Ich komme also dem Hardware-defekt immer näher. Ich habe mir jetzt mal einen neuen bestellt und warte auf die Lieferung... ich halte dich auf dem laufenden!


    Grüße!

  • "Sound funktioniert vorne und hinten nicht"


    da ich gerade mein Kinozimmer renoviere kann ich berichten


    vorne funktioniert schon, hinten muss ich noch testen


    sorry ich konnte nicht widerstehen :)

    lasst die PIs am Leben !
    Energiesparen:
    Das Gehirn kann in Standby gehen. Abschalten spart aber noch mehr Energie, was immer mehr nutzen. Dieter Nuhr

  • Servus Jacques,


    wie DG8BR sagt, auf die vierpolige Belegung der Klinkenbuchse achten, die ab RPi 1B+ zum Einsatz kommt. Deren Belegung ist leider inkompatibel zum ganzen vierpoligen Rest. Da kann man sich bei falscher Belegung des verwendeten Kabels (da gibt es nämlich verschiedene!) schon mal den Brumm vom FBAS-Signal einfangen... und das ist bei Dir zu 99,7% der Fall!

    Also zunächst die tatsächliche Belegung abklären!


    Und dann darf man nicht vergessen, dass die analoge Audioausgabe an der Klinkenbuchse des RPi über eine windig implemetierte PWM erfolgt. Das resultierende Audiosignal ist deshalb relativ shice. Dies erklärt auch die Qualitätsunterschiede zwischen der Audioausgabe vom RPi und einem Handy an den gleichen Lautsprecherboxen.


    Um einen vernünftigen bzw. einigermaßen audiophilen Klang zu erhalten, gibt es am RPi noch drei weitere Möglichkeiten:

    1. I²S-Soundkarte an der GPIO-Leiste (z.B. die HifiBerry-Produkte): Die Klangqualität ist hervorragend

    2. USB-Soundkarten: Die Qualität hängt vom jeweiligen Produkt ab

    3. HDMI-Audio-Extraktor: Auch hier hängt die Soundqualität vom Produkt ab. Mein Ligawo liefert ebenfalls auch sehr guten Klang.

  • In deiner "lsusb"-Aufgabe wir ein Hub angezeigt, sowie ein "Cypress Semiconductor Corp. Programmable power socket".

    Ist der USB-Self-Powerd, was ist das Cypress-Gerät für ein Ding?


    Kannst du im Betrieb mal das C-Media gerät abziehen und anstecken, und sehen, was unter "dmesg" dazu zu sehen ist?

  • vorne funktioniert schon, hinten muss ich noch testen

    Fast so habe ich es ja auch geschrieben... "Sound funktioniert vorne - und hinten nicht" ;)

    Fullquote


    Qualitätsunterschiede ist relativ.... zwischen "das Brummt nur" und "Toller" klang eines iPhones sind schon unterschiede.

    Aber nein, an der 4-poligen Steckverbindung kann es nicht liegen, wie gesagt hat es ja mal gespielt, mit exakt gleicher Verkabelung.

    wie gesagt geht es ja aber nur um die Ausgabe einer Sprachdatei, muss nicht sonderlich audiophil sein. Hifiberry habe ich eine alte hier rumliegen, aber leider schon sehr viele der GPIO's belegt... müsste mal schaun, welche die Hifiberry belegt und ob das noch kombinierbar ist... aber eigentlich ist das halt auch wieder so ein ding, wo ich gar nicht so viel arbeit rein stecken will - wie gesagt ist es nur ne sprachausgabe, die über 10€-aktiv-lautsprecher rausgeht ;)


    In deiner "lsusb"-Aufgabe wir ein Hub angezeigt, sowie ein "Cypress Semiconductor Corp. Programmable power socket".

    Ist der USB-Self-Powerd, was ist das Cypress-Gerät für ein Ding?


    Das Cypress-Ding ist eine Mehrfachleiste, welche 4 über USB Schaltbare Steckdosen hat (EnerGenie bzw. Gembird EG-PMS2). Diese funktioniert auch einwandfrei.

    Dann habe ich einen aktiven 10-Fach USB-Hub dran (ich nehme mal an, dass die beiden Hubs die da angezeigt werden zusammen halt auf die 10 Steckplätze kommen) sowie einen USB-Stick, das ist dieser Cruzer. Der Rest ist ja vom Pi selber.



    Spanisch kommt mir:

    Code
    1. [ 4.699452] usbhid 1-1.3.6:1.0: couldn't find an input interrupt endpoint
    2. und
    3. [ 286.952088] usbhid 1-1.3.6:1.0: couldn't find an input interrupt endpoint

    vor - ist halt in rot geschrieben, aber bezieht sich ja auf die Gembird-Steckdose... Wenn ich diese abziehe und reboote taucht der fehler auch nicht mehr auf, die Soundkarte wird in lsusb trotzdem nicht erkannt.


    Zuletzt dann noch die Info: der neue pi liegt bei der Post (danke DHL :conf:) und wird wohl morgen mal testweise eingebaut

  • hinten ist getestet, klappt auch.


    Es war easy, OSMC installiert, ein USB 5.1 Dekoder vivanco allien eingesteckt und USB Dekoder ausgewählt.

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  • Glückwunsch jar! dann bist du weiter als ich...


    Also neuen Pi eingebaut, der onboard-Sound läuft... vielleicht ist da echt einfach irgend ein Bauteil oder irgend ne Lötstelle abgeraucht...


    was trotz allem immer noch nicht Läuft ist die USB-Soundkarte... aber diese wird auch an meinem Rechner nicht erkannt... vielleicht probier ich da auch mal ein neues Gerät aus... ;(

  • und das schon viel länger,


    zugegeben das mit dem vivanco Alien war pures Glück, der kostete nur 10,-€ und ich hatte ihn vor langer Zeit gekauft und zufällig funktionierte er am PI

    Vivanco Alien Adapter externen Anschluss

    ideal für meine 5 Aktivboxen.


    später probierte ich noch einen anderen für den Anschluß am TV

    https://pl.aliexpress.com/item…-4921-bd20-1c560456146b-3


    oder

    http://www.ebay.de/itm/Blau-Ex…f40395:g:Y7wAAOSwjaRZyqrY


    lt. Meldungen aus anderen Foren funktioniert der auch am PI aber mein TV gab nur 2 Kanal am digital out aus so das ich den nicht behielt.

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  • Moin Jacques,

    das der interne Sound bei dem neuem Raspberry geht ist gut. Was mich in dem Zusammenhang interessiert, wieviel Pole hat den nun der Stecker??


    Nicht ganz klar ist, an welchem Gerät wird die USB-Soundkarte nicht erkannt?


    Gruss Bernd


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