LED Küchenlicht mit Bewegungsmelder steuern bei 220/230V

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  • Hallo!

    Da würde ich mir erstmal die Grundlagen erarbeiten.

    Wenn du einen Pi hast, kauf dir je ein 868 MHz Sende und Empfangsmodul und einen PIR-Sensor und teste erstmal, wie du die Kommunikation zwischen den beiden überhaupt hinkriegst und wie der Sensor reagiert.

    Im nächsten Schritt würde ich mit einem fertigen Arduino das ganze auf µC portieren. Einmal den Sender und einmal den Empfänger (kannst du mit einem Arduino machen und jeweils den Pi als Gegenstelle nutzen. (Du kannst natürlich auch gleich auf dem Arduino entwickeln, wenn du da fit bist - ich würde es erstmal mit den Pi machen, weil ich mich mit dem besser auskenne. Das Programm zu portieren wäre für mich dann einfacher.) Schwierig ist die Auswahl des Arduino. Für dem Empfänger könntest du einen Uno nehmen mit ATmega328. Für den Sender besser noch einen kleineren ATtiny mit sehr geringem Stromverbrauch. Die gibts aber meines Wissens nicht als fertige Module mit USB-Anschluss zum Programmieren (wie den 328 im UNO). Wenn du die Websteuerung schon im Auge hast, kannst du den Empfänger auch auf einem ESP8266 aufbauen, der hat schon WLAN, das könntest du dann später nutzen.

    Dann die weitere Ansteuerung der Lampe austüfteln. Relais oder Solid State Relais oder was auch immer mit dem Arduino ansteuern.

    Dann die Software auf µC bringen und mit geeigneter Stromversorgung usw. verbauen (Lochrasterplatine, Gehäuse, Akku/Batterie, was auch immer). Für den Sender solltest du den kleinsten und sparsamsten µC nehmen, der geeignet ist und auch alle Stromsparfunktionen ausloten (Tiefschlaf und sowas).

    Den Empfänger hängst du sicher ans Stromnetz. Also Stromversorgung klären. Vielleicht ein kleiner Printtrafo auf der Platine.


    Schau erstmal, dass du die Funktionalität hinkriegst. Über Gehäuse und Stromversorgung brauchst du dir erst später Gedanken machen.


    Also entweder einen Pi (3B) + Netzteil + SD-Karte

    oder

    gleich einen ESP8266 und einen ATtiny15 oder ähnliches - der ATtiny15 dürfte einer der sparsamsten sein, da halten Batterien dann beinahe ewig.

    + nötiges Zubehör zur Programmierung. Für die Verbindung zum PC für den Tiny vor allem ein USB/ISP-Programmiermodul (Es gibt verschiedene - das preiswerteste ist wohl sowas in der Art.), für den ESP8266 ein NodeMCU-Board . Außerdem die Entwicklungsumgebung (IDE), also Programmiersoftware. Ggf. Netzteil und nötige Komponenten zur Stromversorgung (Kondensator usw.). Die µC sind preiswert - kauf dir jeweils gleich zwei - man hat schnell mal einen zerstört und braucht mal einen zweiten zum Gegenchecken...


    PIR-Sensor

    433 oder 868MHz Sender

    433 oder 868MHz Empfänger

    Breadboard

    ein paar LEDs, Widerstände, Kabel usw.


    Viel Geduld und Suche im Web...

  • Hi,


    noch einer, der meint, dass die Lösung overkill ist. Hab jetzt nicht alles gelesen, aber ich hab das hier:

    https://www.leds-com.de/zubeho…4v-unterbau-leuchten.html


    mit den entsprechenden Leisten. Der Sensor ging in die falsche Richtung, weil er direkt am Ende der Leiste angebracht werden soll und ich von unten schalten möchte. Hab daher das Gehäuse geöffnet, die IR-LED und den Empfänger (ohne Löten) verbogen und oben in den Deckel ein Loch gemacht. Funktioniert super, nur der Wasserkocherdampf oder Fliegen können das Licht einschalten, was nicht sooo cool ist, aber dann auch nicht so wahnsinnig stört.


    Grüße

  • Hab jetzt nicht alles gelesen

    dann tue das!


    Der TO hat sich bis jetzt nicht mehr geäussert wie er das realisieren will.


    Es geht nicht so leicht, entweder:

    ein IR irgendwas kann das Licht einschalten, dann kann er es per App nicht mehr ausschalten.


    Ist es per App doch ausgeschaltet geht es mit IR irgendwas nicht mehr an, es sei denn er schaltet sie nicht hintereinander sondern baut eine Wechselschaltung oder er verknüpft die BEIDEN Funktionen in ein Gerät!

    lasst die PIs am Leben !
    Energiesparen:
    Das Gehirn kann in Standby gehen. Abschalten spart aber noch mehr Energie, was immer mehr nutzen. Dieter Nuhr