Stromversorgung externe Festplatte mit 2 Anschlüssen

  • Hallo Zusammen,


    ich habe mir diesen Adapter gekauft -> Logilink Adapter <-


    Jetzt stellt sich mir die Frage, ob ich den einen USB am Raspi anschließen kann, und den anderen USB Anschluss zur externen Stromversorgung verwenden kann? Habe hier irgendwie bedenken, wenn ich ein Handyladegerät und zugleich den anderen Anschluss am Pi anschließe....


    Für mein Verständnis sollte es keine Probleme geben, da ich beide USB normalerweise für die Stromversorgung und Datenübertragung an einem Gerät anschließe...

    Aber lieber mal gefragt bevor etwas kaputt ist...


    Danke

  • Zu viel Strom gibts nicht. der Anschluss kann auch nur 5 V anlegen und der Pi zeiht nur, was er braucht.

    Das Problem wäre eher, dass dein Adapter nicht genug Saft für die Festplatte bringt und das Teil zu viel aus dem Pi zieht... dann stürzt er halt ab und im schlimmsten Fall sind die Daten auf deiner Speicherkarte zerfranst, dann startet er nicht mehr.

    Außerdem kann ein schlechtes Netzteil auch andere Störungen bringen - Aussetzer, Unterspannung...

    Beschädigen kannst du damit im Normalfall nichts.

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  • Da ich den Pi mit einem eigenen Netzteil betreibe über den Micro USB Anschluss, wollte ich nur Sichergehen, dass nicht über den USB auch noch Strom "in den Pi" fliest. Ich möchte quasi einen Rückfluss in den Pi vermeiden.

    Auch in die andere Richtung, dass 5V vom Pi Richtung Festplatte fliest und auch nochmals die 5V vom Netzteil für den Adapter...


    Wie du merkst, ich habe nicht viel Ahnung von Strom und bin daher auch sehr Vorsichtig... auch wenn es nur 5V sind.

  • Genau das wird aber passieren - allerdings ist das nicht das entscheidende Problem. Was genau wohin fließt, hängt davon ab, wer was zieht und wie viel die Quelle liefern kann.

    Wenn beide Anschlüsse korrekt auf 5 V liegen, ist es erstmal kein Problem. Passieren kann da erstmal nichts. Die Rückspeisung in den Pi ist zumindest bei früheren Modellen möglich gewesen und nicht grundsätzlich ein Problem.

    Wenn du aber auf dem Pi einen Kurzschluss erzeugst und er über den USB Strom zieht, knallts, weil da keine Sicherung mehr ist, wie bei der regulären Versorgung über den Micro-USB. Deshalb "eigentlich" und "im Normallfall". Fällt das Netzteil für die Festplatte aus, zieht sie so viel sie kann aus dem Pi - der wird im Zweifel abstürzen oder die Sicherung geht durch. Beides ist kein großes Problem.

    Du bist nicht der erste, der sowas an den Pi anschließt - wir hatten schon mal eine ausgedehnte Diskussion über so ein "Y-Kabel"... Vielleicht kannst du das im Archiv finden...

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  • Hallo , da stimme ich GNOM voll zu . Man kann das aber auch so lösen das man den PI und die Festplatten über ein Netzteil versorg das einen hohen Strom liefert .

    Also nicht ein normales 5V/2A sondern ein 5V mit etwa 5A als Beispiel dann werden alle komponenten mit der gleichen Spannung versorgt , was bei 2 Netzteilen schwierig wird da sie sehr oft unterschiedliche Ausgangsspannungen haben und dadurch die Lastverteilung nicht sicher gewähleistet ist .

    Wenn man es schafft dass die Arbeit geschafft wird ohne dass man was schafft dann hat man es geschafft. :lol: :cool:

  • Was aber letztlich keinen Unterschied macht, da die geringen Unterschiede keine nennenswerten Ströme verursachen (sogar im Gegenteil kleinere Schwankungen gegenseitig ausgleichen könnten) und außerdem auch bei einem einzigen Netzteil die Spannungen unterschiedlich sind, je nach Länge und Beschaffenheit der Kabel und Steckverbinder, vorgeschalteter Sicherungen (Polyfuse), Spannungsregler usw.

    Schaden würde es aber auch nicht.

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  • Nur noch so viel bevor das ganze ausartet .

    Ich finde es auf jeden fall besser so, als den ganzen Strom komplett duch den Pi laufen zu lassen , kann mir nicht vorstellen das das USB Kabel bzw. die USB Buchse am Pi dafür ausgelegt sind ( laut Datenblatt für Micro USB 1,5-2,2 A ) auch die Kabel selbst sind sehr unterschiedlich von dem Drahtquerschnitt wenn da 0,14mm² drinn ist ist das viel.

    Wenn man es schafft dass die Arbeit geschafft wird ohne dass man was schafft dann hat man es geschafft. :lol: :cool:

  • Das würde eh nicht gehen, da die externe Festplatte (wenn es keine SSD ist) sowieso zu viel Strom zieht. USB liefert nur 500 mA, das reicht vorne und hinten nicht. Wenn man aber nicht gerade 2 x 500 mA aus den USB-Anschlüssen zieht, dürfte es schwer werden, den Pi überhaupt zu überlasten. Da müsste man nochmal irgendwo über die 5 V Schiene knapp 1000 mA abgreifen für irgendwelche Hats oder GPIO-Anwendungen...

    Deine Bedenken wegen der lütten USB-Stromkabel teile ich allerdings genauso.

    Eine SSD würde ich mit einem anständigen Kabel und ohne weitere große Lasten auch direkt über den Pi versorgen.

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  • Ich finde es auf jeden fall besser so, als den ganzen Strom komplett duch den Pi laufen zu lassen

    Wenn ich das richtig verstehe, würdest du auch 2 Netzteile verwenden?


    Und ich habe vor das ganze mal mit einer 2,5" HDD zu testen. Ich habe davon einige Zuhause liegen, und würde einfach mal versuchen, ob es funktioniert oder nicht.

  • Schließ es einfach an - da passiert nichts.

    Wenn die Platte sehr wenig Strom zieht, kann sie vielleicht auch ohne den extra Stromanschluss funktionieren, aber es ist sehr unwahrscheinlich. Der Anlaufstrom der Platte liegt bei 1A - der USB liefert nur 0,5 A - das wird wahrscheinlich nicht klappen. Deshalb hat das Kabel ja den zweiten Stromanschluss.

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  • Wenn er noch lange rumdiskutiert, ist die Festplatte eingerostet oder für aktuelle Anwendungen zu klein geworden... ;-)

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  • nur mal so als Denkanstoß: Wenn die zwei Netzteile ein Problem verursachen würden, dann dürfte man auch keinen aktiven USB-Hub an den RPi hängen. :cool:

    nur mal so als Denkanstoß, es gibt aktive HUBs wo der Chip aus USB gespeist wird (werden sollte) und das externe Netzteil rückwirkungsfrei nur die Geräte am HUB speist.

    lasst die PIs am Leben !
    Energiesparen:
    Das Gehirn kann in Standby gehen. Abschalten spart aber noch mehr Energie, was immer mehr nutzen. Dieter Nuhr
    (ich kann leider nicht schneller fahren, vor mir fährt ein GTi)

  • Nach der USB-Spezifikation DARF ein aktiver Hub NICHT rückspeisen. Viele billige Hubs tun es aber trotzdem.

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  • nur mal so als Denkanstoß, es gibt aktive HUBs wo der Chip aus USB gespeist wird (werden sollte) und das externe Netzteil rückwirkungsfrei nur die Geräte am HUB speist.

    Richtig !! :bravo2:

    Wenn man es schafft dass die Arbeit geschafft wird ohne dass man was schafft dann hat man es geschafft. :lol: :cool:

  • es gibt aktive HUBs wo der Chip aus USB gespeist wird (werden sollte) und das externe Netzteil rückwirkungsfrei nur die Geräte am HUB speist.

    Ja die soll es auch geben, aber die Realität sieht oft anders aus. :shy: Ich war damals auch überrascht, als ich an meinen ersten RPI (1) B einen aktiven Hub angeschlossen hatte und der RPi plötzlich zu booten begann, obwohl das RPi-Netzteil noch nicht mit der Steckdose verbunden war. Ach und der USB-Hub war nicht billig.


    BTW: Will man eine externe HDD ohne eigene Stromversorgung anschließen, dann empfielt sich ein Eintrag in der /boot/config.txt max_usb_current=1 damit stehen mehr als die 500mA zur Verfügung.

  • /boot/config.txt max_usb_current=1

    Das könnte ich auch versuchen. Gedanke war eine HDD als Ersatz für die SD zu verwenden. Da die meisten HDDs aber träge beim anlaufen sind, wollte ich diese schon vorher "zum laufen" bringen, damit "nur" noch zugeriffen werden muss.


    Ich werde am Wochenende beide Methoden testen und gebe euch Rückmeldung!