Entwicklung: Temperatur Funk Sensor


  • kannst Du Deine o.g. Tipps bitte auch in
    Batteriebetriebene Funk Sensoren
    einbauen?

    Ich werde die Anleitung in den nächsten Wochen noch mal überarbeiten und auf den aktuellen Stand (Raspbian Jessie, Arduino-IDE 1.6) bringen, sowie jpgraph durch highcharts ersetzen ;)
    Bin deiner Bitte aber jetzt schon nachgekommen :)

  • Ich werde die Anleitung in den nächsten Wochen noch mal überarbeiten und auf den aktuellen Stand (Raspbian Jessie, Arduino-IDE 1.6) bringen, sowie jpgraph durch highcharts ersetzen ;)
    Bin deiner Bitte aber jetzt schon nachgekommen :)

    Vielen Dank :thumbs1: Und auch ganz besonders, weil ich weiß, wie viel Aufwand in einer gut gepflegten und aktuellen Doku steckt :bravo2:

    Da ich mit dem Speicherort der Datenbank im \tmp etwas unglücklich war (nach jedem Neustart des PI ist die Datenbank leer), habe ich die Datenbank umgelegt - bisher hält die SD-Card das Dauerfeuer (5 Minutenintervall) aus 4 Sensoren aus. Da der SD-Card-Tod aber plötzlich und ohne Vorwarnung auftritt, bin ich auf der Suche nach einer Alternative und eifrig am Testen folgender Ansätze:
    1. Umkopieren der Datenbank ins/vom \tmp beim Starten/Stoppen des PI
    2. "externes" Speichermedium mit mSATA
    3. externer Speicher in der Cloud - und mit einem Auge auf eine Android-App zur Visualisierung geschielt.
    Eventuell kann ich "in den nächsten Wochen" (siehe oben) ;) etwas dazu beisteuern.

  • Hau, bin neu hier und dabei mir die Sachen für ein paar Sender zusammenzusuchen. Frage: Ist es auch möglich den Attinny mittels einen USBasp zu Flaschen? Gibt es hier ne Anleitung dazu?
    Finde das Projekt echt super und möchte mich hiermit schon mal für eure Hilfe bedanken.

  • Hi,

    um meigrafd nicht immer persönlich zu nerven, möchte ich hier mal meine aktuelle Herausforderung schildern, ohne dabei gleich einen neuen Thread zu öffnen:

    wie im Eingangspost und der dazugehörigen Zusammenfassung erläutert habe ich die Komponenten zunächst auf Breadboards zusammengesteckt und die ATtiny's mittels Raspberry Pi geflasht.

    Ich bin nach mehreren erfolglosen Anläufen mehrmals die Komponente durchgegangen und habe diese somit öfter ausgewechselt. Aktuell ist es so, dass eigentlich alles ganz vernünftig und richtig geschaltet zu sein scheint, ich bekomme aber über die UART keine einzige Ausgabe - also sprich es wird nichts gesenden u.o. empfangen. Aufällig dieses Mal: die auf dem Empfängerboard verbaute LED leuchtet gar nicht. Weder nach dem Booten und anschließen an den PI, als auch sonst.

    Beim Flashen der Tinys wären mir keine Fehlermeldungen untergekommen. Ich habe dabei die normalen Skatches von meigrafd für das 433MHz Modul verwendet.

    Wie gehe ich jetzt am besten vor? Naheliegend ist zunächst einmal die Verkabelung zu prüfen (ich muss dabei auch mal erwähnen, dass ich wohl der einzige hier bin der sich mit Eagle-Sheets leichter tut als die hier gezeigten Bilder) und somit zumindest mal herauszufinden, ob nicht ein offensichtlicher HW-Fehler das Vorhaben zum Scheitern bringt.

    Beim flashen wäre der einzige Hinweis die auf den Tiny übertragenen Bytes je Skatch.

    Mfg,

    sls

  • Mich würde es wie schon erwähnt auch brennend interessieren wie das Flashen mit einen USBasp direkt per PC von statten geht ohne den Umweg über Pi .
    Dies ist doch bestimmt möglich. Oder?


  • Mich würde es wie schon erwähnt auch brennend interessieren wie das Flashen mit einen USBasp direkt per PC von statten geht ohne den Umweg über Pi .
    Dies ist doch bestimmt möglich. Oder?

    Ja, selbstverständlich :)
    Im Prinzip ist das genau so als würdest du einen Arduino zum flashen verwenden, ein USBasp ist nämlich ein USB-Programmer. Das einzige was du machen musst ist den COM-Port in Arduino-IDE auszuwählen, unter "Programmer" USBasp zu wählen und dann den ATtiny so anzuschließen als würde man einen Arduino zum flashen verwenden.

    Google einfach mal nach: ATtiny USBasp


    Ich bin nach mehreren erfolglosen Anläufen mehrmals die Komponente durchgegangen und habe diese somit öfter ausgewechselt. Aktuell ist es so, dass eigentlich alles ganz vernünftig und richtig geschaltet zu sein scheint, ich bekomme aber über die UART keine einzige Ausgabe - also sprich es wird nichts gesenden u.o. empfangen. Aufällig dieses Mal: die auf dem Empfängerboard verbaute LED leuchtet gar nicht. Weder nach dem Booten und anschließen an den PI, als auch sonst.

    Beim Flashen der Tinys wären mir keine Fehlermeldungen untergekommen. Ich habe dabei die normalen Skatches von meigrafd für das 433MHz Modul verwendet.

    Wie gehe ich jetzt am besten vor? Naheliegend ist zunächst einmal die Verkabelung zu prüfen (ich muss dabei auch mal erwähnen, dass ich wohl der einzige hier bin der sich mit Eagle-Sheets leichter tut als die hier gezeigten Bilder) und somit zumindest mal herauszufinden, ob nicht ein offensichtlicher HW-Fehler das Vorhaben zum Scheitern bringt.

    Leider weiß ich nicht mehr welche Module du hast - Tiny3 oder Tiny4?
    Die Eagle Dateien des Tiny RX/TX-4 Projekts liegt auf meinem github Repository.

    Ansonsten weiß ich leider ebenfalls nicht was du falsch machst. Auch wenn es für dich viel Aufwand wäre, wärs denk ich gut wenn Du mit eigenen Worten so detailliert wie möglich beschreibst wie Du vorgegangen bist und wie du was verdrahtet hast etc, welche Bauteile usw.


  • Mich würde es wie schon erwähnt auch brennend interessieren wie das Flashen mit einen USBasp direkt per PC von statten geht ohne den Umweg über Pi .
    Dies ist doch bestimmt möglich. Oder?

    Eine Google-Suche nach "USBasp ATtiny" oder "USBasp ATtiny84" hast Du sicher schon gemacht, oder?

    Kurz: MISO, MOSI, SCK, RESET, VCC und GND vom ATtiny mit den entsprechenden Pins Deines Programmers verbinden. In der Arduino-IDE "ATtiny84 @ 8 MHz (internal oscillator)", Deinen Programmer und den richtigen Port auswählen, und dann "Bootloader brennen" auswählen. Das flasht beim Tiny nicht wirklich einen Bootloader, sondern stellt nur die Fuses richtig ein (das braucht man nur beim ersten Mal machen). Anschliessend den Sketch flashen, z.B. "Blink" aus den Beispielen in der IDE.

  • Sorry für das Delay ....
    wie schon mal erwähnt ist der SHT21 abwärtskompatiblel zu älteren Sensoren der Reihe SHT1x.
    Hab im Netz eine Lib für SHT1x gefunden und diese angepasst.
    Details zur Berechnung der Daten aus den raw-Werten im SHT11-Kompatibiltätsmode findest du im SHT21-Datasheet ganz am Ende.
    War mir nicht ganz sicher ob ich die Luftfeuchte noch korrigieren muss - siehe readHumidit() im .cpp, erhalte aber ohne Korrektur sehr plausible Werte.
    Das modifizierte Sketch liegt auch bei, DataPin und ClockPin sind bei mir 7 und 8.

    beste Grüße
    m55

  • Oh wow, ein riesiges Dankeschön für das Teilen des Sketches. Meine Sensoren sind leider noch nicht vom 'Ali' angekommen - soviel Express war dann wohl doch nicht über die Feiertage. Sobald die Teile da sind, werde ich meine Sender umbauen.

    Nochmals danke!

    Beste Grüße,
    /luetzel

  • Quote


    Oh wow, ein riesiges Dankeschön für das Teilen des Sketches. Meine Sensoren sind leider noch nicht vom 'Ali' angekommen - soviel Express war dann wohl doch nicht über die Feiertage. Sobald die Teile da sind, werde ich meine Sender umbauen.

    Nochmals danke!

    Beste Grüße,
    /luetzel

    Wenn du soweit bist würde mich interessieren was du von der temperaturabhängigen Feuchtekorrektur in der cpp Datei hältst...
    Für ältere Sensoren sicher obligat, der SHT21 dürfte das vielleicht intern schon korrigieren?
    Ich hab die Feuchte auch auf 100% softwareseitig limitiert, da ich auch geringfügig höhere Werte als 100 erhielt.

    Jedenfalls läuft das Ding bei mir seit 3-4 Monaten sehr zufriedenstellend auch unter widrigen Bedingungen :thumbs1:

  • Wenn du soweit bist würde mich interessieren was du von der temperaturabhängigen Feuchtekorrektur in der cpp Datei hältst...

    Für ältere Sensoren sicher obligat, der SHT21 dürfte das vielleicht intern schon korrigieren?
    Ich hab die Feuchte auch auf 100% softwareseitig limitiert, da ich auch geringfügig höhere Werte als 100 erhielt.

    Jedenfalls läuft das Ding bei mir seit 3-4 Monaten sehr zufriedenstellend auch unter widrigen Bedingungen :thumbs1:

    Da gebe ich in jedem Fall eine Rückmeldung. Hast Du die gemessenen Werte - zumindest im Innenraum - mal mit dem DHT22 verglichen?

    Laut Tracking haben meine Sensoren China am 01.01 verlassen - je nach dem wie lange die noch beim Zoll rumliegen werde ich sicherlich in 1 - 3 Wochen
    berichten können, da muss zurzeit wohl noch der Feiertagsrückstau bearbeitet werden ....

    Grüße,
    /luetzel

  • Ja, ich habe 2 Sender mit je einem DHT22 und SHT21 draussen mehrere Stunden zugleich gelogt. Die Temperaturen differierten um etwa 0.5 *C, die Feuchte um 1-2 Prozentpunkte.
    Allerdings war die Temperatur in der Testphase annähernd um 20 *C. Da die Feuchte auch von der Temperatur abhängt, müßte man das aber bei sehr unterschiedlichen Tenperaturen bzw Feuchtgraden vergleichen.

    Sind die Sensoren in China soviel günstiger? Ich hab meinen bei emsystech.de gekauft, schon auf Breakout Board, musste nur noch zwei Pullup Widerstände auflöten - 13,90+Versand.

    beste Grüße
    m55


  • Ja, ich habe 2 Sender mit je einem DHT22 und SHT21 draussen mehrere Stunden zugleich gelogt. Die Temperaturen differierten um etwa 0.5 *C, die Feuchte um 1-2 Prozentpunkte.
    Allerdings war die Temperatur in der Testphase annähernd um 20 *C. Da die Feuchte auch von der Temperatur abhängt, müßte man das aber bei sehr unterschiedlichen Tenperaturen bzw Feuchtgraden vergleichen.

    Sind die Sensoren in China soviel günstiger? Ich hab meinen bei emsystech.de gekauft, schon auf Breakout Board, musste nur noch zwei Pullup Widerstände auflöten - 13,90+Versand.

    beste Grüße
    m55

    Das klingt ja schon mal gut. Eventuell kann ich das mal auf Arbeit in einer Klima/Wetterkammer testen.

    Ja die Sensoren sind deutlich günstiger. Ich hab die bei Aliexpress für ca. 3 USD das Stück bestellt. Die sind auch auf einem Breakout.Board.
    Es kommen noch ca. 1 USD Versand mit Registered Air Mail dazu. Klar. Lieferung dauert zwar 2 bis 4 Wochen, aber bislang ist immer alles angekommen,
    war unbeschädigt und hat einwandfrei funktioniert.

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  • Leider weiß ich nicht mehr welche Module du hast - Tiny3 oder Tiny4?
    Die Eagle Dateien des Tiny RX/TX-4 Projekts liegt auf meinem github Repository.

    Ansonsten weiß ich leider ebenfalls nicht was du falsch machst. Auch wenn es für dich viel Aufwand wäre, wärs denk ich gut wenn Du mit eigenen Worten so detailliert wie möglich beschreibst wie Du vorgegangen bist und wie du was verdrahtet hast etc, welche Bauteile usw.

    Hi,

    ich verwende nicht die Tiny Module, sondern habe das RFM12B und den ATtiny84 via Breadboard verkabelt. Nach dem das Empfängermodul an den GPIOs den PI angeschlossen sind, sollte doch die LED am Empfängerboard blinken, oder? So war es zumindest immer, ehe man dann das Senderboard an die Stromversorgung angeschlossen hat.

    Ich habe hier nochmal ein paar Bilder geknippst, vielleicht ist ja ein offensichtlicher Bock in der Verdrahtung. Bei Bedarf kann ich gerne mehr Bilder machen (oder einen bestimmten Bereich genauer ablichten)

    Sollte sich das mit der LED klären lassen, weiß ich zumindest schon mal ob ich erstmal an der Hard- oder Software ansetzen muss.

    Danke schon mal bis hierhin!

    MfG,

    sls

  • Hm so ein Steckbrettgewusel zu analysieren ist nicht einfach... Würde dir das fritzing File helfen? Da ist auch ein Schaltplan bei, oder ein Leiterplatte-Plan aber sei gewarnt, da herrscht Chaos :daumendreh2: http://fritzing.org/projects/raspberrypi-rfm12b-receiver

  • ... oder du baust alles ab bis auf Attiny, Led, Widerstand und Spannungsversorgung.
    Anschliessend den Attiny mit einem Programm füllen das nichts anderes macht als die Led im Sekundenrythmus an und asuuschlten. WenS es dann nicht klappt evt. dein Programm posten.

    Gruß

    Golmic:)

  • Hallo sls, ich MUSSTE das Steckbrett meiner Frau zeigen. Als erfahrene Ingenieursgattin sagte sie nur lapidar dass ihr das Gesteck gefällt und dass etwas mit dem grünen Draht nicht stimmt ;) . Sie meint, es könnte aber auch die Stromversorgung sein.

    Im Ernst, ich habe selber neulich versucht einen Empfänger "von Hand" auf einer Lochrasterplatte aufzubauen.
    Das war anfangs ziemlich frustrierend, weil der RX Sketch einfach nicht stabil laufen wollte, obwohl alle Verbindungen sauber gelötet sind, und ich WEISS dass mein Sketch in Ordnung ist. In meinem Fall war die Lösung ein 1µF Kondensator von Vcc nach Gnd direkt am ATtiny. Fragt mich nicht warum.

    Generell hast du m.E zu viele Unbekannte in deinem Aufbau. Ich würde dir raten erst einen Sender aufzubauen, weil du den Empfänger sowieso erst testen kannst wenn du etwas sendest. Der Sender wird mit einem langen Blinken starten und jedesmal wenn ein Messwert korrekt erfasst und gesendet wurde zweimal kurz blinken. Zum testen habe ich die Sketches von meigrafd nur so verändert dass der Sender jede Sekunde einen Messwert erfasst und sendet.
    Ausserdem ist ein mit dem Steckbrett aufgebauter Empfänger wahrscheinlich sowieso nicht funktionsfähig. Immer wenn Radiowellen im Spiel sind ist ein fliegender Aufbau m.E fehl am Platz. Hast du Lötkolben und Platinen?
    Ich habe nach der Abbildung im Anhang verdrahtet (plus 1µF von Vcc nach GND nahe am AtTiny und einem 100nF von Vcc nach GND nahe am RFM12B) und es funktioniert tadellos.


  • Hallo sls, ich MUSSTE das Steckbrett meiner Frau zeigen. Als erfahrene Ingenieursgattin sagte sie nur lapidar dass ihr das Gesteck gefällt und dass etwas mit dem grünen Draht nicht stimmt ;) . Sie meint, es könnte aber auch die Stromversorgung sein.


    Chapeau!
    Ohne mich zu tief reinhängen zu wollen, da das Thema Stromversorgung hier schon ausgiebig besprochen wurde: Wird die Schaltung aus 2 AA betrieben? Deine beschriebene Beschaltung mit Kondensatoren geht in Richtung Pufferkondensatoren. Wie hoch ist die Spannung im System, wenn der ATTINY läuft? Versuche es doch stattdessen mit 3.6 Volt oder gar 3 AA Batterien. Bin gespannt, was Du berichten kannst.
    Und sei so fair, und gib Deine Ergebnisse an Deine Gattin weiter :thumbs1:
    Gruß

  • Hi,

    nachdem ich den PI nochmal angeschmissen habe, wollte ich die Verbindungen auf dem Breadboard nochmal prüfen. Jetzt blinkt die Empfänger-LED wie im Takt eines Maschinengewehrs. Immerhin tut sich irgendwas - ich wüsste nur nicht, welches der "grünen Kabel" falsch verkabelt sein soll.. das kann eventuell auch der Unübersichtlichkeit des Bildes geschuldet sein, ich werde das aber nochmal prüfen.

    Eine Sache ist da aber noch. Beim Flashen gab mir Arduino immer eine andere Bytes-Zahl aus, welche auf den ATtiny geflasht wurde. Irgendwas um 70XX Bytes. Keine Zahl die ich bei meigrafd's Tabelle zum Abgleich entdeckt hätte. Möglicherweise (m)ein Fehler.

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