Suche Anleitung für Fotofalle/Wildkamera

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  • Hallo liebes Forum,


    ich bin neu hier und auf der Suche nach einer Lösung für meine Projektidee. Für ein Hochschulprojekt möchte ich gerne eine Fotofalle/Wildkamera bauen. Ich habe dafür einen Raspberry Pi 3 von meinem Dozenten bekommen. Leider habe ich noch nie mit einem Raspberry gearbeitet und suche daher eine Art Schritt für Schritt Anleitung wie ich das Projekt umsetzen kann. Mein Dozent meinte es gäbe zahlreiche Seiten im Internet mit solchen Anleitungen und passenden Skripten aber außer folgender Seite habe ich bisher nicht wirklich viel hilfreiches gefunden: http://www.alphr.com/features/…era-with-the-raspberry-pi

    Hat vielleicht jemand von euch schon einmal so ein Projekt umgesetzt und kann mir sagen, was genau ich dafür brauche und wie ich es am Besten (und kostengünstigsten) umsetze? Die Fotofalle sollte ca. 2-3 Tage aktiv sein ohne sie laden zu müssen falls das möglich ist.


    Liebe Grüße

    Lynn :)

  • Hallo Lynn,


    ich denke, zunächst solltest Du mal klären, welche Art des Sensors du zur Auslösung verwenden willst/sollst. Die Herangehensweise einer rein auf Bildverarbeitung aufsetzenden Lösung unterscheidet sich erheblich von der einer z.B. auf einem PIR Sensor aufsetzenden Lösung. Zudem würde ich Wild im Wald erwarten (Wildschweinsuche in Berlin schließe ich mal aus - auch, wenn das dort ein Thema ist), womit Du bei einer Bildverarbeitung mit erheblichen Fehlalarmen rechnen mußt (wackelnde Bäume und Zweige). Je nach Algorithmus wirst Du dann ggf. viel Bildmaterial aufzeichnen. Das wäre dann schon der nächste Punkt. Videoaufzeichnung oder Standbilder? Aktiv ausgeleuchtet oder nur Tagesüberwachung? Ohne konkrete Aufgabenbeschreibung wirst Du nur unkonkrete Vorschläge erhalten. Zudem zerfällt Dein Thema möglicherweise in mehrere Themen. Immerhin willst Du ja auch noch irgendwie per Akku arbeiten, womit das Thema der Stromversorgung gelöst werden muß.


    Schöne Grüße


    schnasseldag

  • Hallo Lynn,


    herzlich Willkommen in unserem Forum!


    Also, ich würde mir die Arbeit sehr einfach machen.


    Ich würde auf meinem 1-Stunden-Projekt "Stille Alarmanlage" aufsetzen.


    Unter diesem Stichwort findest Du eine Anleitung, wie man einen PIR-Sensor zusammen mit einem Raspberry Pi betreibt. Ich unterstelle mal, dass Wild in der Größe eines Rehs, Hirschen oder Wildschweins ähnlich auf PIR-Sensoren reagiert wie andere Elektrolyt-gefüllte Beutelwesen. Bei Hasen wäre ich skeptisch.


    Dann hättest Du schon mal einen RPi, einen PIR-Sensor, eine Software, die Bilder schießt und / oder Filme aufnimmt.


    Dann bliebe das Thema Spannungsversorgung irgendwo in der Pampa.


    Da würde ich Dir eine Powerbank empfehlen (> 20.000 mAh), die so betrieben werden kann, dass sie während des Betriebes eines Raspberry Pi auch über eine Solarzelle geladen werden kann. Zu diesem Thema gibt es auch einige Threads, die sich durch eine gezielte Suche erschließen lassen.


    War noch was? Ne, oder?

    Dann gutes Gelingen!



    Beste Grüße


    Andreas

    Ich bin wirklich nicht darauf aus, Microsoft zu zerstören. Das wird nur ein völlig unbeabsichtigter Nebeneffekt sein.
    Linus Torvalds - "Vater" von Linux

    • Icon-Tutorials (IDE: Geany) - GPIO-Library - µController-Programmierung in Icon! - ser. Devices - kein Support per PM / Konversation

    Linux is like a wigwam, no windows, no gates, but with an apache inside dancing samba, very hungry eating a yacc, a gnu and a bison.

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  • Hallo Gnom,


    elektrolyt-gefüllte Beutelwesen sind z.B. alle angehörigen Klassen und Gruppen der Wirbeltiere (Fische, Amphibien, Säugetiere).


    Mit dem Projekt, das hier diskutiert wird, sind Fische weniger präsent; zumindest die hiesigen Amphibien in der Regel zu klein, um einen PIR auszulösen. Bleiben so Tiere wie Hirsch, Reh, Luchs, Wolf, Bär, Wildschwein, Urrinder, Wildpferde, ausgebüchste Strauße/Kamele/Dromedare, Wisente und Drachen - sofern nicht ausgestorben, komplett verirrte Bigfoots und der Yeti auf der Suche nach Reinhold Messner als Kandidaten übrig. Denkbar wäre auch noch die gemeine Flugente.


    Der "hessische Drecksack" käme auch in Frage - dann aber in Form von Förstern, Jägern und Sammlern, Spaziergänger und Waldläufer / Jogger, ... - an den hatte ich jetzt aber weniger gedacht, da er zwar einen PIR auslösen kann, aber mit Ausnahme von Yeti und Bigfoot gleich aus dem Raster fallen dürfte.



    Beste Grüße


    Andreas

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  • Beim Elektrolyt liegt die Herkunft nahe. Eine leitfähige, häufig wässrige Flüssigkeit. Nachdem die meisten Lebewesen zum überwiegenden Teil aus verunreinigtem Wasser bestehen und diese Verunreinigungen häufig auf Elemente der I Hauptgruppe oder auch der Erdalkalien zurückzuführen sind, kann man mit Fug und Recht behaupten, daß auf der Erde viele Lebewesen "Elektrolyt-gefüllt" sind. Für den Beutel hab' ich noch keine so schlüssige Erklärung gefunden. Tränensäcke, ... ;)

  • Hallo Schnasseldag,


    ja, der Beutel ist die Hülle, die das Auslaufen des Elektrolyts (Blut) verhindert. Letztlich sowas wie die Haut...


    Zum Elektrolyt sei noch zu ergänzen, nicht nur Alkali- und Erdalkalimetalle der I. und II. Hauptgruppe des Periodensystems - auch die Gegenionen aus der VII. Hauptgruppe (Halogene) MÜSSEN beteiligt sein.


    [PWVFOOT]

    Aber eigentlich beinhalten die hier so bezeichneten Beutelwesen so ziemlich alle Elemente bis hoch zum Eisen (entsteht noch bei einer normalen Kernfusion) - als auch schwerere Elemente. Diese entstehen nur bei Supernovae. Jetzt fragt mich aber nicht, was wir mit einer Supernova zu tun haben. Letztlich bestehen wir alle nur aus Sternenstaub - und sollten uns nicht immer so wichtig nehmen...


    So, jetzt haben wir aber mal wieder mächtig einen pseudowissenschaftlichen OT...very far out of topic...

    [/PWVFOOT]


    Beste Grüße


    Andreas

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  • Hallo Andreas,


    Zum Beutel - sprich der Haut: Da habe ich Kleingeist wohl einfach wieder nur zu klein gedacht :wallbash:


    Zu den Gegenionen: Und ich dachte immer, der Strom fließt von Plus nach Masse. Jetzt weiß ich endlich, warum eine leere Batterie auf der einen Seite immer schwerer ist, als auf der andern. :conf: Weil, das sind die Gegenionen, die alle "rübermachen". ;)


    Pseudowissenschaftlich aber herzerfrischend!


    Schönen Sonntag noch!


    schnasseldag