433MHz Steckdosen über USB - Hardware gesucht

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  • Hallo zusammen,


    ich habe einige Elro Steckdosen der 440er Serie (die mit den Dipschaltern), die ich über einen RPI mit einem 433MHz Funkmodul schalte.

    Ich würde das gerne auf einen anderen Linux PC umziehen, der allerdings "Standard Hardware" ist - sprich keine GPIOs hat.

    Ich suche dazu nach einer Möglichkeit entweder ein fertiges USB 433Mhz Funkmodul zu nutzen, oder was selbst zu löten.

    Von Elro gibt es einen USB Stick nur für die neueren Steckdosen, ich habe auch Chinaware gesehen, aber nirgendwo habe ich Erfahrungen dazu finden können.

    Hat jemand von euch sowas in Betrieb?


    Gruß

    Steffen

  • Was spricht gegen einen Zero als Proxy zwischen dem Funkmodul und Deinem neuen "Linux-Standard PC"? Unterhalten können die sich ja dann seriell, übers Netzwerk... Wenn Du löten willst, dann tuts z.B. auch ein Arduino. Mit dem kann man auch seriell reden und das bißchen Rausmorsen des Bitstroms über einen Pin ist auch kein Hexenwerk.

  • Es gibt etliche Lösungen. Ich habe für meine Steckdosen zwei im Einsatz. Die erste ist etwas speziell aber genau das wonach Du fragst: Ein kleines selbst Designtes Board mit einem programmierten PIC Microcontroller (PIC16F616) und USB-Seriell Adapter. Ich habe in Quellcode Befehle für die serielle Schnittstelle rein programmiert. Wird der Befehl erkannt, wird über ein 433MHz Modul der entsprechende Befehl gesendet...

    Da der PIC16F616 keine serielle Schnittstelle hat, habe ich diese auf den GPIO Pins emuliert - das klappt bis ca. 9.600Baud erstaunlich gut und zuverlässig...

    Die "nächste" Generation ist ein ESP8266 - da bin ich aber noch am tüfteln. Der kann sich in mein WLAN Netzwerk einwählen und erhält eine fixe IP. Ich kann entweder per HTML Seite mit Buttons oder per HTML mit angehängten Befehl (z.B. 192.x.x.x/Socket0ON) die Steckdosen schalten. Die Lösung mit dem ESP ist viel "mächtiger": Ich kann von jedem PC oder Handy im Netzwerk die Steckdosen schalten (Hier ist ein ähnliches Video: Meine Geräte mit meinem Handy schalten!) - und auch Alexa (Amazon Echo | Alexa DIY WIFI Steckdosen [Deutsch]) auf ist möglich.

    Bei beiden Varianten ist einiges an Aufwand zum individualisieren notwendig. Bei der ersten Lösung wäre aber auch ein Programmer für den PIC notwendig (PICKIT 2 oder 3) und eine Platine. Beim ESP8266 bekommst Du die notwendigen Komponenten fast fertig, und sehr kostengünstig. Programmierung erfolgt z.B. über Arduino IDE... Gerne helfe ich bei einer der beiden Lösungen weiter...

    ...wenn Software nicht so hard-ware ;-) ...

    Freue mich über jeden like :thumbup:

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  • Wenn es nur darum geht dass der PC die Aufgabe des Raspberry Pi's übernehmen soll (wobei sich mir der Sinn dahinter nicht erschließt) , was spricht dann gegen einen Arduino (nano oder Uno) ?

    Der Arduino hat USB und eine Menge Ports, die Lernkurve ist extrem schnell und es gibt Sketches wie Sand am Meer.

    Den Arduino Nano gibts für < 2 Euro inkl VSK.


    Das wäre mein Ansatz...

  • Danke erstmal für eure Antworten.

    (wobei sich mir der Sinn dahinter nicht erschließt)

    Der Sinn ist recht einfach - ich muss bei mir im Haus einmal wieder "aufräumen" - da läuft schlicht zu viel Equipment...


    was spricht dann gegen einen Arduino (nano oder Uno) ?

    Daran hatte ich auch schon gedacht und das scheint mir die bisher für mich beste Alternative.

  • Der Sinn ist recht einfach - ich muss bei mir im Haus einmal wieder "aufräumen" - da läuft schlicht zu viel Equipment...

    Verstehe. Der Grund meiner Bemerkung ist dass zum Steckdosen schalten der Lauschende Teil 24/24 Stunden läuft (jedenfalls gehe ich davon aus). Mein Raspberry Pi braucht ca. 2W (nach Umbau und Abschaltung von HDMI und LAN), ein PC locker mal das 10-fache. 2W * 24 *365 = 17.52 kW/Jahr, das ist es mir wert, da der Raspberry noch einen Haufen anderer Aufgaben im Haus übernimmt, die meisten davon sollen 24/24 Stunden zur Verfügung stehen.

    Nur zur Erklärung warum ich kurz gestutzt habe.