Netzwerk-Back-Up-Speicher mit 3,5" HDD

  • Hallo zusammen,


    ich bin absolut noobig und deswegen frage ich jetzt einfach mal dumm, weil ich trotzdem ganz genaue Vorstellungen von meinem Projekt habe :)


    Ich möchte:

    - mit einem Raspberry Pi und einer 3,5" HDD (intern, S-Ata) eine Netzwerk-Back-Up-Lösung. (also eine Art NAS, nur eben nicht ins Internet oder Mediencenter oder so was)

    - einen einzigen Stromanschluss (also nicht 5 Stromkabel) : Die 3,5" HDD soll also über einen Adapter am besten durch einen USB-Hub den Strom beziehen, wo auch der Raspberry Pi seinen Strom herholt und auch so beide miteinander vernetzt sind.

    - diese Lösung am besten ausbaufähig haben, damit ich noch weitere 3,5" HDDs anschließen und im Raid laufen lassen kann.


    Ist dies so möglich und wenn ja, welche Teile/Adapter benötige ich?


    Vielen vielen vielen Dank schon mal für eure Hilfe!

  • Moin Clerico,

    erkundige dich mal wieviel Stromaufname deine 3,5 Hd hat.

    Mit diesen Ergebnis im Hinterkopf such ein entsprechenden USB-Hub.


    Ich befürchte, das du, ohne ein 12V-Netzteil nicht weiterkommst.


    Aber forsche erstmal.


    Gruss Bernd

    Ich habe KEINE Ahnung und davon GANZ VIEL!!
    Bei einer Lösung freue ich mich über ein ":thumbup:"

    Vielleicht trifft man sich in der RPi-Plauderecke.

  • Bei der Seagate - Barracuda steht:

    5V - 0,75A

    12V - 0,75A

    heißt das, dass 1,5A gesamt benötigt wird?


    Gibt es keine Lösung ohne zweites Netzteil? Kann man evtl. ein Netzteil mit 2 Anschlüssen herbekommen, selber verlöten?

  • Moin Clerico,


    das heißt, das du die Festplatte mit 12Volt versorgen musst!!!!


    Sprich du benötigst ein Netzteil das 12 Volt liefert. Die 12V braucht die Festplatte für den Motor.


    Gruss Bernd

    Ich habe KEINE Ahnung und davon GANZ VIEL!!
    Bei einer Lösung freue ich mich über ein ":thumbup:"

    Vielleicht trifft man sich in der RPi-Plauderecke.

  • Netzteil 5V 12V

    z. B. Meanwell SNT RD 35A oder SNT RD 50A oderSNT RD 65A.

    Für mich stellt sich eher die Frage, wie du die (SATA-)Platte an den Pi bekommst.

    Mit einem USB-SATA Adapter? Da gibt es zwei Varianten:

    - direkte Stromversorgung über den PI oder Hub (funktioniert nur für SSD, evtl. für sehr sparsame 2,5"-HDD - und geht dir bei mehreren Platten sicher in die Knie)

    - extra Stromversorgung über ein Steckernetzteil (gewöhnlich dann mitgeliefert - ggf. mit 5 und 12 V)

    Letzteres würde wohl gehen. Du kannst natürlich mehrere Adapter/Festplatten anschließen, die Steckernetzteile wegwerfen und die Kabel an ein anständiges 5/12 V Netzteil anschließen (das dann auch noch den Pi versorgt).

    Oh, man kann hier unliebsame Nutzer blockieren. Wie praktisch!

  • Moin Clerico,


    meine Frage ist, hast du diese Platten?? Wenn du sie erst kaufen willst, entscheide dich für 2,5 Zoll Platten.


    Gruss Bernd

    Ich habe KEINE Ahnung und davon GANZ VIEL!!
    Bei einer Lösung freue ich mich über ein ":thumbup:"

    Vielleicht trifft man sich in der RPi-Plauderecke.

  • Gnom, kannst du mir einen solchen preisgünstigen aber guten Adapter deiner letzten Variante verlinken? Wäre super, bin da immer extrem unsicher...


    Nein, Bernd, die Platten habe ich noch nicht... wenn der Raid dadurch nicht beeinflusst wird, wäre für die nächsten hdds 2.5 evtl. besser für zukünfige Projekte

    • Official Post

    Hallo Clerico,


    Du schreibst von noob, RAID, HDDs, Strom und extremer Unsicherheit. In Verbindung mit einem Rapberry Pi bekomme ich da ein flaues Gefühl in der Magengegend. Dein Vorhaben könnte man realisieren, auch wenn das keine schöne/performante Lösung für ein Backupsystem wäre. Du würdest Dir selbst und einem RPi sehr wahrscheinlich einen großen Gefallen tun, wenn Du Dich nach einem "echten" NAS umsehen würdest.

    :2cents:

  • schade, dass du und immer wieder andere in Foren so eine Einstellung haben...

    Der Grundgedanke eines Pi ist doch genau das Gegenteil....


    Ich werde mich immer als Noob verstehen, solange ich es nicht studiert oder dazu eine Ausbildung hatte..

    Deswegen bin ich unsicher und Frage lieber drei Mal nach... und lasse es dann nochmal von Freunden und Bekannten kontrollieren, die Ahnung haben...


    Habe schon einiges gemacht (und immer hieß es: Kauf dir lieber...) egal ob Unterputz-UAE-Steckdosen mit Kanal gebohrt, verlegt, angeschlossen; Steckdosen parallelgeschalten verlegt für Powerline; temperaturgesteuerte Lüftersteuerung fürn Pc dazu Schalter, um Festplatten ein und auszuschalten (statt nen Wechselrahmen) und wenn du nen guten Fruchtwein willst, kannste gerne auch vorbeikommen 😀


    Wichtig ist mir nur: ich will den schweren Weg, damit ich verstehe und lerne.

    Deswegen brauche ich Hilfe...


    Und ja, nochmal, bei mir herrscht Safety First.

  • kannst du mir einen solchen preisgünstigen aber guten Adapter deiner letzten Variante verlinken? Wäre super, bin da immer extrem unsicher..

    Hallo Clerico,


    jede externe (USB-)Festplatte besitzt einen solchen, es gibt sie auch einzeln. Ich vermute mal, dass die alle ähnlich (mehr oder weniger schlecht) sind. Das macht jedoch nichts, da sie ja sowieso am Flaschenhals USB-Port des Pi hängen. Und in Zusammenhang USB Platten / Anfänger / Raspberry Pi kann ich Dir auch nur dringend raten, von Sachen wie RAID Abstand zu nehmen - vorausgesetzt, Du meinst tatsächlich, was Du schriebst. Da kann ich mich nur hyle anschließen.


    Gruß, STF


    Die Edith sagt, Du hast geantwortet:

    Habe schon einiges gemacht (und immer hieß es: Kauf dir lieber...) egal ob Unterputz-UAE-Steckdosen mit Kanal gebohrt, verlegt, angeschlossen; Steckdosen parallelgeschalten verlegt für Powerline; temperaturgesteuerte Lüftersteuerung fürn Pc dazu Schalter, um Festplatten ein und auszuschalten (statt nen Wechselrahmen) und wenn du nen guten Fruchtwein willst, kannste gerne auch vorbeikommen 😀


    Wichtig ist mir nur: ich will den schweren Weg, damit ich verstehe und lerne.

    Ja, Du hast völlig recht, der RPi ist ein absolutes Bastelsystem. Trotzdem lassen sich damit auch recht komplexe Dinge realisieren, auch wenn Du an etlichen Stellen immer wieder an Grenzen stoßen wirst. Dazu zählt nun einmal z.B. der ziemlich begrenzte Datendurchsatz. Insofern kannst Du schon viele Sachen bauen, ob es sinnvoll ist, steht auf einem anderen Blatt. Diese Begrenzungen zu kennen, gehört imho auch zum Wissen. Zu den Grundlagen nämlich. Hat man die nicht, werden ab einer bestimmten Komplexität Projekte scheitern, einfach auf Grund der Tatsche, dass trial-and-error da nicht mehr funktioniert. Es war schon immer eine gute Idee, sich Fähigkeiten und Wissen von den Grundlagen her anzueignen, nicht andersherum.


    Also, es KANN funktionieren, Steckdosen parallel zu schalten, wenn Du PowerLine verwenden willst. Aber nur deshalb, weil der Entwickler Vorsorge getroffen hat, weil das System insgesamt recht gutmütig ist und mit vielen Störungen sowieso klarkommen muss. Aber stimmt dann noch das, was der Elektriker (im Idealfall) für diesen Teil des Stromnetzes berechnet hat?


    Interne Platten einfach mal "hart" abzuschalten KANN gut gehen, muss aber nicht - ein BS rechnet in den seltensten Fällen damit. Mal ganz abgesehen davon, dass plötzlich ein Gerät mit wechselnder Stromversorgung am Bus hängt. Läuft alles -> Glück gehabt. Mir wären das zu viele "KANN" - und damit potentielle Fehlerquellen.


    Also, ich will Dich keinesfalls davon abhalten, zu bauen, zu machen, zu experimentieren. Am Ende soll es doch Spaß machen und manchmal auch was Gutes bei rauskommen. Und dazu gehört eben auch eine Warnung oder ein Hinweis. Kann man beherzigen, muss man aber nicht. Lernen heißt hier z.B. ganz oft, von den Erfahrungen anderer zu profitieren.


    Gruß, STF

    • Official Post

    schade, dass du und immer wieder andere in Foren so eine Einstellung haben...

    Der Grundgedanke eines Pi ist doch genau das Gegenteil....

    Da hast Du mich vermutlich falsch verstanden. Ich will Dich nicht am Basteln hindern, ich wollte nur klar stellen, dass es am Ende nur eine Bastellösung bleiben wird, die nicht wirklich befriedigend ist. Ein RPi + HDD ist aufgrund der Flaschenhälse 100 Mbit/s LAN und USB 2.0 noch lange kein NAS, was Du ja offenbar willst. So verstehe ich Deine Anfrage zumindest, da Du RAID willst. Es war nur gut gemeint. ;)

  • Ein Backup Speicher (den will der TE ja) muss nicht unbedingt schnell sein :shy:

    "Really, I'm not out to destroy Microsoft. That will just be a completely unintentional side effect." Linus Benedict Torvalds, 28.9.2003


    Hast Du die Woche schon Deine Raspberry gesichert :shy: Bei mir tut das automatisch raspiBackup ;)

  • Also, Geschwindigkeitswunder darf man hier beim Pi nicht erwarten. Nicht mal wegen des Prozessors, sondern vor allem wegen der Anbindung der Platten. Mangels PCI/SATA-Schnittstelle kann man die Platten nur per USB anbinden. 40 MB/s sind da das Ende der Fahnenstange. Eine billige HDD bringt schon das vierfache. RAID wäre also völlig sinnlos, wenn es um Geschwindigkeit geht. Als Spiegelung würde es das System verlangsamen. 300 GB Daten über USB sichern, das würde ein paar Stunden dauern... Aber wenn man schon einen Pi rumliegen hat, ist es allemale einen Versuch wert.

    Wenn die Geschwindigkeit nicht die Rolle spielt (als kleines NAS im Heimnetzwerk, differenzielle Sicherung), dann kann das schon klappen. Und da kann der Pi viel Strom sparen. Bei 5 Watt im Betrieb gegenüber 20-45 für ein sehr sparsames NAS. Da sind schnell mal 50-80 € Strom im Jahr gespart.

    Es gibt aber sparsame NAS, die im Standby weniger als 1 Watt verbrauchen - das schafft der Pi allerdings auch. Und besonders schnell sind diese Low-Power-NAS sicher auch nicht.


    Adapter gibts bei Amazon. Eine Bekannte hat neulich einen gekauft und der hat gut funktioniert. Leider weiß ich nicht, welcher es genau war. Aber die geben sich bestimmt nicht viel. Z. B. hier (Affiliate-Link), hier (Affiliate-Link) oder hier (Affiliate-Link).

    Oh, man kann hier unliebsame Nutzer blockieren. Wie praktisch!

  • Ich würde einen (alten) PC mit Linux als Backup Server einrichten. Den kann man auch komplett einschlafen lassen, oder zeitgesteuert ein- und ausschalten (samt WOL). Ausserdem lässt er sich beliebig hochrüsten und als NAS, mit oder ohne Raid verwenden. Die direkte ATA/SATA Anbindung wäee mit das Wert, v.A. wenn Videos am NAS bereitgestellt werden.


    Servus !

    RTFM = Read The Factory Manual, oder so

  • Moin Clerico,


    ich versuche mal das Ganze zusammen zufassen.

    Wenn du, aus persönlichen Gründen, lieber 3,5 HDD's einsetzen willst, benötigst du ein Netzteil 12 Volt 3 Ampere. Das, bitte, in einem vernünftigen Gehäuse.

    Da muss man dann 2 Kabel mit Stecker montieren.


    Obiges gilt nur für die "grossen" Festplatten.


    Auf jeden Fall Für die 2,5er HDD's brauchst du einen aktiven USB-Hub. Sprich er hat eine eigen Stromversorgung.. Das muss sein, weil der Raspberry keine 2 Platten mit Spannung versorgen kann.


    Die Übertragungsgeschwindigkeit eines Raspberry-Nas ist nicht überragend, aber ob man damit leben kann, liegt bei einem selber.

    Ein Raid-System zu bauen ist auch möglich, macht das Ganze aber noch um einiges langsamer.


    Wenn du dir die Zeit gibst und nimmst, dich in die Materie einzuarbeiten, kann das funktionieren. Zumindest ist es lehrreich.


    Ich hoffe ich habe alles Aspekte beachtet.


    Gruss Bernd

    Ich habe KEINE Ahnung und davon GANZ VIEL!!
    Bei einer Lösung freue ich mich über ein ":thumbup:"

    Vielleicht trifft man sich in der RPi-Plauderecke.

    Edited once, last by Bernd666: Korrektur ().

  • @ STF

    Safety First, damit habe ich gemeint, dass ich diese Kanns berücksichtigt habe und verhindert habe...


    Mir sind die Nachteile des Pi bekannt, auch der "Flaschenhals", 100er Lan und nur 5V... da ist halt die Überlegung Noch, ob Banana Pi, da "1000"GBit und Sata-Anschluss (auch nur 5V). Alter Pc wäre mir zu einfach...

    Nein, er soll keine typische NAS sein, ich will hiermit kein Medienzenter...


    Die Zeit gebe ich mir, DG8BR, denn es soll tatsächlich dem Lernen und nicht der Effizienz dienen.


    Gut, Raid wird's wahrscheinlich eh nicht, wenn dann höchstens noch eine 2. Platte für mehr Speicher :)


    Seh ich das nun richtig, wenn ich

    - Pi

    - Netzteil

    - Hdd

    - Adapter Usb/Sata mit extra Stromquelle, die ich übers Netzteil "abklemme"

    zusammenbaue, klappt es?


    Wozu brauche ich dann noch einen Usb-Hub?


    Keine Sorge, ich baue jetzt nicht gleich los... nur mal Verständnisfragen... Werde sicher damit bis März beschäftigt sein 😀...