Türklingel erweitern

  • Damals habe ich über die Leerlaufspannung der Telekom den Akku vom Wählcomputer geladen....

    ...wußte ich's doch. Hat also schon jemand gemacht. ;)


    Schauen wir mal, ob man so an billigen Strom kommt.


    Der billigste Festnetzanschluß kostet etwa 10€/Monat. Das macht bei 25ct/kWh also einen Break Even von 40kWh. Der Monat hat 30 Tage, sprich 720h. Bei 48V durchschnittlicher Spannung müßte man also 40kWh/720h/48V = 1,16A zapfen, um vom Telefonanbieter zu gleichen Stromkonditionen versorgt zu werden, wie vom Stromanbieter. Ich fürchte, das dürfte eng werden mit den 1,16A aber man muß ja mal rechnen dürfen... :lol:


    Workaround: Nachbarn mit anzapfen! Begründung: Kanalbündelung oder so... Ok, OT-Ende.

  • Schauen wir mal, ob man so an billigen Strom kommt.

    mehr bekommt man wenn man sich regelmäßig anrufen lässt, dann gibts schöne AC Klingelspannung :D

    lasst die PIs am Leben !
    Energiesparen:
    Das Gehirn kann in Standby gehen. Abschalten spart aber noch mehr Energie, was immer mehr nutzen. Dieter Nuhr
    (ich kann leider nicht schneller fahren, vor mir fährt ein GTi)

  • Theoretisch :conf:

    Bei einer Last von ca. < 1Kohm wurde an den anlogen Anschlüssen "Abgehoben" registriert. Haste zwar mehr Strom, aber kein Telefon mehr ;(

    Geht nicht, gibts nicht. Reine Preisfrage....

  • Hallo Meigrafd,


    der LM317 ist ein einstellbarer Spannungsregler, der aber keinen Gleichrichter enthält. Vielleicht mal in die Doku sehen. Sorry.

    Das Relais kannst Du nur mit Gleichspannung schalten, sonst brummt es erbärmlich.

    Pofoklempner

    Ein Blitz, ein Knall, ein Schrei, mit dem Raspi ist es vorbei !!!

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  • Vielleicht mal in die Doku sehen

    echte Männer lesen keine Anleitungen oder Dokus (*scnr*)

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  • der LM317 ist ein einstellbarer Spannungsregler, der aber keinen Gleichrichter enthält. Vielleicht mal in die Doku sehen. Sorry.

    Ja das ist klar, also noch mal: Siehe Beitrag#48

    ...es handelt sich um einen Bausatz wo auch ein Gleichrichter enthalten ist...

  • Hallo Meigrafd,


    ist ja toll, was man alles aus so einem Mini-Problem machen kann. Ich hatte leider noch nicht den ganzen Psalm gelesen, sorry. Für den Fall, dass der Klingelknopfdruck zu kurz ist, kann man immer noch einen Monoflop mit einem NE555 einsetzen. Ich denke aber, dass das nicht nötig ist, wenn der Sender ständig mit 3V gespeist wird. Relaisschaltzeit etwa 20 ms. Das Relais kannst Du parallel zu C2 anschließen oder falls es tatsächlich ein Wechselspannungsrelais ist, parallel zum Gong. Falls Du das Potentiometer ersetzen willst, baue einen 390 Ohm Widerstand ein, dann sollten etwa 3 V aus der Schaltung kommen.


    Pofoklempner

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  • Das Relais kannst Du nur mit Gleichspannung schalten, sonst brummt es erbärmlich

    Das ist ein WECHSELSPANNUNGSRELAIS, wie oft denn noch... Finder baut seit über 60 Jahren Relais, Du kannst davon ausgehen, dass die wissen was man bei einem Wechselspannungsrelais anders machen muss, damit es nicht brummt. Stichwort Spaltpol.

  • AC Relais: AMAZON

    oder von Conrad, falls noch mehr Bauteile gebraucht werden spart evtl. Porto

    https://www.conrad.de/de/print…80120000-1-st-503255.html


    oder weniger

    https://www.rb-elektroshop.de/…kDneuTbPB1RhoCXhAQAvD_BwE

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  • So, den ganzen Wiederholungen zum Trotz, jetzt mal die Fortsetzung... :shy:


    Der Bausatz ist heute angekommen und verlöten lief soweit problemlos.

    Jetzt weiß ich aber nicht genau wie die Verkabelung aussehen müsste, insbesondere der INPUT für den Wandler&Gleichrichter => Ist es egal welche Ader ich vom Klingeltrafo auf die Schraubklemme anschließe :?:

    Ich vermute dass das wurscht ist - möchte aber gerne sicher gehen ;)


    Wenn ich das Teil nun angeklemmt habe, muss ich dann eine Last dran hängen um am Poti die DC-Ausgangsspannung einzustellen :?:


    Und zu guter letzt: Wird der dicke Kühlkörper am LM317 wirklich benötigt :?:

  • Und zu guter letzt: Wird der dicke Kühlkörper am LM317 wirklich benötigt

    dazu kann man erst Aussagen machen wenn Daten vorliegen


    Strom x Spannung über dem LM und Dauer das kann muss man rechnen aber ohne Daten?

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  • Input: 12.5V ... max 2A


    Output: 3V3 ... vermutlich nur 100mA, da nur der Funksender angeschlossen wird.


    100mA im Sendemodus, peak kann höher sein, aber rechnen wir mal


    12,5V - 3,3V = 9,2V x 0,1A = 0,92W x RTH ja ohne Kühlkörper vom LM317 im TO 220 Gehäuse = 37,9 K/W gibt 35°C Übertemperatur + Umgebung bei freier Luftzirkulation = 70°C an der Sperrschicht bei 35°C Aussentemperatur, im Gehäuse kann das anders aussehen und bei längerer Klingellei.

    http://www.ti.com/lit/ds/symlink/lm317.pdf Seite 4

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  • Ich vermute, du hast ein Teil der Empfehlung aus #34 gekauft? Nur welches? Weil ich sehe nirgends, was du nun vor dir hast.


    Beim 1) Coradteil kommen die beiden Adern vom Klingeltrafo an den Eingang. Polung der Adern ist bei Wechselspannung am Eingang einer Grätzbrücke unkritisch und egal.

    Zum Ausgang. Schließe einen 1kOhm-Widerstand an und stelle die Ausgangsspannung ein. Anschließend anstatt des R deinen Funksender. Auch wenn dieser mehr Strom ziehen sollte, als bei der Einstellung durch den 1k-R fließt, der LM317 gleicht das aus, er ist ja ein Regler.


    Nachtrag: 1) Bei beiden

    Edited once, last by flyppo ().

  • Den LM317 bekommst Du eigentlich kaum kaputt. Der hat einen Übertemperaturschutz, wenn die Temperatur zu stark steigt begrenzt er den Ausgangssstrom.


    Also anschließen und abwarten. Wenn der Finger am Gehäuse des LM317 Aua macht, kannst Du kühlen, es reicht aber schon ein Stück Alublech statt des dicken Kühlkörpers. Blech bekommst Du aus Konservendosen oder Deckel von Keksdosen, richtiges Alublech bekommst Du aus Coladosen oder den Böden von manchen Kakao- oder Cappucinodosen.

  • also bitte keine Kommentare ala "das hättest du günstiger gekriegt

    OK aber ich mag nicht immer raten und den ganzen Thread absuchen, auch wenn du alles schon geschrieben hast, etwas Wiederholung bei Fragen ist hilfreich, von daher war es gut wenn du bei Fragen alles noch mal zusammenfasst.


    Hier war es zu dünne:

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    LG

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