Raspberry Pi RBCA000 ruckelt bei >10 GB mkvs

  • Hallo Zusammen,


    ich habe ein Raspberry Modell: Raspberry Pi RBCA000 Mainboard (ARM 1176JZF-S, 512MB RAM, HDMI, 2x USB 2.0, 3,5 Watt) und seit einiger Zeit Probleme mit dem abspielen von .mkv Dateien die größer als >10 GB sind und eine Auflösung von 1080p haben. Die Daten liegen auf einer Festplatte und werden via Netzwerkfreigabe über LAN (1 Gbit) vom Raspberry xmbc neuste Version abgespielt.


    Das Video ruckelt alle ca. 10 sek. und geht dann nach einigen Sekunden weiter, fängt dann aber wieder zu ruckeln an, MKVs <5 GB mit einer Auflösung von 1080/720p funktionieren problemlos. Folgende Einstellungen wurden am Raspberry schon gemacht: Hardwarebeschleunigung, Bildwiederholrate, Wiederhabe am Bildschirm synchronisieren. Ich hab testweise mal die Datei auf einen USB-Stick kopiert und direkt am XMBC angesteckt, hier war dasselbe Problem, liegt also dann vermutlich am Raspberri..


    Kann mir hier bitte einer weiterhelfen? An was das liegen könnte?


    Danke! :danke_ATDE:

  • Hallo Suffix !


    Da läuft irgrndein Zwischenspeicher leer. Das kann auch am Dateiserver liegen.

    Was hast Du geändert, bevor der Fehler erstmals auftrat ? (Update, HD, Config ... )

    In den Logfiles irgendwas Auffälliges ?


    Zeigt < top > oder < ps -aux > je per SSH normale Werte ?


    Servus !

    RTFM = Read The Factory Manual, oder so

  • @RFM ich habe nichts geändert, ist mir davor auch nie aufgefallen. Wie meinst du am Dateiserver, ich habe direkt die .mkv Datei mit einem USB-Stick am Raspberry eingesteckt - ruckelt trotzdem.


    dbv funktioniert mit einem USB stick auch nicht bzw. es ruckelt auch - also komplett ohne LAN.


    hyle wie meinst du noch über USB? der Raspb. hat einen separaten RJ45-Anschluss - dort steckt auch das Netzwerkkabel.


    Danke schonmal..

  • Wie meinst du am Dateiserver, ich habe direkt die .mkv Datei mit einem USB-Stick am Raspberry eingesteckt - ruckelt trotzdem.

    Ich dachte, die HD ist, wie üblich, an einem PC mit Windows Home angesteck.


    Ist vom Ram dem Videospeicheranteil zuwenig zugewiesen ? Teile dem pi einmal das Maximum zu

    Swapped der Pi allenfals bei Dateien > 5 GB alle 10 Sekunden ?



    Servus !

    RTFM = Read The Factory Manual, oder so

  • Welches Dateisystem hat die Festplatte bzw. der USB-Stick?

    Diese Frage gilt es zu beantworten. Bei nem NTFS Stick sind auch keine guten Übertragungsraten zu erwarten.

    Der Unterschied zwischen Genie und Wahnsinn definiert sich im Erfolg.

  • Auf der /boot Partition

    in der config.txt::
    gpu_mem=64

    in 32 -er (Mb) Schritten erhöhen und je rebooten

    Wenn keine Änderung eintritt, wieder auf den Ursprungswert zurücksezen.



    Servus !

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    Edited once, last by RTFM ().

  • in 32 (kb) Schritten erhöhen und je rebooten

    Da hat er aber ne Weile zu tun :lol: Es sind MB oder hoffentlich sogar MiB

    Der Unterschied zwischen Genie und Wahnsinn definiert sich im Erfolg.

  • Moin, bis 384 MB erhört jedoch keine Besserung, Netzteil habe ich testweise auch mal ein anderes angesteckt. Meint ihr mit dem neuem Raspberry 3 wird es funktionieren ohne ruckeln?

  • Diese Frage gilt es zu beantworten. Bei nem NTFS Stick sind auch keine guten Übertragungsraten zu erwarten.

    Vielleicht fangen wir mal mit was einfachen an: Leseverständnis!

    Der Unterschied zwischen Genie und Wahnsinn definiert sich im Erfolg.

  • Vielleicht fangen wir mal mit was einfachen an: Leseverständnis!

    Okay, dann eben FAT32 - aber wie soll ich hier eine >10 Datei kopieren, wenn nur 4GB bei Fat32 möglich sind?

  • NTFS oder ext 2/3/4

    lasst die PIs am Leben !
    Energiesparen:
    Das Gehirn kann in Standby gehen. Abschalten spart aber noch mehr Energie, was immer mehr nutzen. Dieter Nuhr
    (ich kann leider nicht schneller fahren, vor mir fährt ein GTi)

  • Hallo Suffix !


    Wenn Du den Verursacher nicht über SSH ergründen kannst, dann schau vllt in die Logfiles, wer da allenfalls ein timeout herumschmeisst.

    FAT32 ist, genauso wie NTFS und CIFS/SMB ein Windows Knaller, der nur im Userspace im Linux läuft, im Gegenteil von EXT4 und NFS, das im Kernel integriert ist.


    Ob die max. Geschwindigkeit des USB/Ethernet Controllers beim Abspielen von *.mkv Dateien schon ausgereizt wird, kann man sich mit irgendeinem Helferlein anzeigen lassen. Mir fällt nur der Name derzeit nicht ein.


    Vielleicht lässt sich die Original *.mkv Datei auf einen anderen, besser komprimierenden Codec konvertieren, wenn die Übertragungsgeschindigkeit Deinen ETH/USB Kontrollers das Problem ist.


    Servus !

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  • FAT32 ist, genauso wie NTFS und CIFS/SMB ein Windows Knaller, der nur im Userspace im Linux läuft

    FAT12/16/32 support ist nativ im Linux-Kernel enthalten. Userspace wären mtools, fatfuse, etc.

    "Wenn du nichts zu sagen hast, sag einfach nichts!"