[Software] Cura vs. Slic3r ...

  • Servus zusammen,

    ich bekomme bald nen Vogel mit diesem Slic3r ...

    Ich würde ganz gerne Slic3r verwenden, weil mir in Cura das Feature "Z-Offset" fehlt. Hintergrund ist: beim Materialwechsel von PLA auf ABS ist es, glaube ich, ganz nützlich, die Glasscheibe zu entfernen und direkt auf das getapte Alubett zu drucken.

    Für Cura müsste ich dann jedesmal das Bett neu einleveln oder die Glasscheibe drauflassen, was mir in Anbetracht meiner Temperatur-Erfahrungen ( [ABS] ABS mit dem (Billig-) Anet A8 drucken ... ) nicht sinnvoll erscheint.

    Bei Slic3r hingegen könnte ich über den Z-Offset einfach den Nullpunkt des Hotends nach unten verlagern.


    Mein Problem: ich habe alle möglichen und unmöglichen Einstellungen versucht ... der Druck wird einfach nicht sauber.

    Als Vorlage für die Einstellungen habe ich die von Cura versucht zu übernehmen ... irgendwie keine Chance.

    Mit Cura druckt er sauber aus, mit den selben Einstellungen in Slic3r ist das Teil Müll.

    Es sieht ausgefranst aus und macht den Eindruck, es wäre viel zu warm gedruckt.

    Gibt's da irgendwas zusätzlich zu beachten? Ist bei Slic3r irgendeine Einstellung grundlegend anders?

    Ich poste bei Gelegenheit mal ein Foto von so einem verkorksten und einem guten Teil ...


    Vielleicht hat ja einer von Euch noch eine Idee, woran das liegen könnte.

    cu,

    -ds-

  • Da ich beide nicht nutze kann ich nur ergooglte Hilfe anbieten- Wäre das nicht der simpelste Weg für dich? StartScripts kann Cura ja, wenn sie auch etwas versteckt sind.

    Der Unterschied zwischen Genie und Wahnsinn definiert sich im Erfolg.

  • Hi dbv,

    hab' ich auch schon überlegt ... muss ich halt immer einfügen.

    Ich hatte auch schon die Idee einen variablen Z-Endschalter zu basteln, den ich quasi umschalten kann ( mit/ohne Glas) ...

    Aber irgendwie will mir (noch?) beides nicht so recht gefallen ...


    cu,

    -ds-

  • dreamshader


    Ich bin ja bekennender Cura Fan - aber ok, ich hab auch einen Ultimaker 2+ am Start. Nicht ganz nachvollziehen kann ich, das bei Euch so viele Drucke scheitern... mit einem ordentlichen 3D Modell (hier stehe ich inzwischen sehr auf Autodesk Fusion 360) und den passenden Einstellungen in Cura habe ich eine Erfolgsquote von >95% mit PLA von diversen Herstellern, PETG und auch mit dem XT-CF20 Carbon Filament. Ein weiteres Filament, das mir sehr gut gefällt, ist das Multec PLA-HT - sehr sauber und fein im Ergebnis.


    Viele Grüße

    Sebastian

  • Servus doing,

    naja ... mit Cura habe ich ja auch absolut keine Probleme. Mittlerweile liegt meine Ausschußquote auch nahe 0.

    Slic3r fickt mich ... und das nervt, weil ich keine Erklärung dafür habe ...

    Werd' ich wohl doch einen umschaltbaren Endschalter basteln ;)


    //EDIT: Boah eyh ... Forenzensur kaputt oder ist fickt mich mittlerweile offizieller Bestandteil des deutschen Wortschatzes ...


    cu,

    -ds-

  • Nicht ganz nachvollziehen kann ich, das bei Euch so viele Drucke scheitern.

    Ganz einfach. 95% sind Layer 0 Probleme, Bett minimal schief, Sensorhalterung etwas locker, somit muss ich regelmäßig mein Z-Offset anpassen.

    Der Unterschied zwischen Genie und Wahnsinn definiert sich im Erfolg.

  • Dann stimmt aber was am mechanischen Aufbau nicht... ich fahr mit meinem Ultimaker auch mal zu Freunden und wir drucken da was aus. Selbst nach einem Transport musste ich das Bett noch nie neu nivellieren. Eine Ausnahme gibt es - wenn ich die Nozzle getauscht habe. Aber das kommt nur noch sehr selten vor, da ich mit der Olson Ruby total happy bin - die kann jedes Fillament (Carbon, Laybrick etc.) ab und liefert extrem saubere Ergebnisse.


    Viele Grüße

    Sebastian



  • Naja - wenn ich hier lese was schon in welche 'Tuning Teile' investiert wurde und die Zeit für den Umbau, Feinjustierungen und Tests dazu rechne... der Ultimaker ist eine der Investitionen, die ich noch keine Sekunde bereut habe (auch wenn er eine dicke Stange Flocken kostet) > auspacken, hinstellen, drucken und losfreuen ;)

  • hi


    Ich habe mit Slic3r angefangen, irgendwann war mir das gebastel etwas zu doof. Dann Versuchte ich auch mit Cura.. Schon etwas sauberer.

    Meine Ultimative Lösung nun ist S3D, via SD Karte. Da gibt es oder gab es zumindest bei mir auch schon komplikationen, ob über SD oder PC.

    Ich kann nur S3D empfehlen, da könnte ich auch weitere Hilfe bieten.


    Grüsse


    Happy Print

  • eine Ultimative Lösung nun ist S3D, via SD Karte.

    Ich nutze selbst S3D, allerdings nutzt der gute dreamshader Linux als Desktopbetriebssystem - und S3D gibt es nicht für Linux. Den Weg über die SD-Karte kann man sich auch sparen - Octoprint sei Dank.

    Der Unterschied zwischen Genie und Wahnsinn definiert sich im Erfolg.

  • S3D gibt es nicht für Linux.

    Leider kann ich dies nicht wirklich bezeugen..Getestet hätte ich es noch nie.. Lustig nur ist, dass ich gleich 2 Setups für Linux habe..

    Ich werde mir mal die mühe machen und eine VM aufsetzten.. Dann wissen wir mehr ;)

  • Servus,

    da das Thema wohl keine weiteren Erkenntnisse mehr liefern wird, setze ich das mal auf erledigt.


    Für alle, die es interessiert: ich habe eine, für mich vollkommen ausreichende Lösung:

    Es gibt auf thingiverse einen justierbaren Z-Endschalter gefunden, der prima funktioniert.

    Erstens kann man ihn einbauen, ohne den halben Drucker zu zerlegen und zweitens ist der super zum Ausleveln der Druckfläche.

    Für meine Zwecke: Glas drauf, Schaltposition nach oben "drehen", Glas runter, Schaltpunkt nach unten "schrauben" ;)

    Besagtes Teil ist hier zu finden -> https://www.thingiverse.com/thing:1724710


    cheers und Grüsse aus SO-Bayern,

    -ds-