[Tutorial] Inbetriebnahme einer 240GB mSATA-SSD

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    Ich habe vorhin einen meiner RPis eine 240GB mSATA-SSD verpasst.

    Und da nicht alles sofort funktionierte wie ich wollte, hier ein kurzer Erfahrungsbericht:

    Der Konverter ist von Delock und die SSD von Kingston, hier die Links von Reichelt.

    Passend dazu das kürzeste USB-A auf Mirco-USB Kabel was Reichelt zu bieten hatte.

    Ein Adapter wäre mir allerdings lieber gewesen.

    Das soll jetzt keine Werbung für Reichelt sein, sondern erspart mir die Fotos.

    Das Zusammenbauen ist relativ problemlos und mit einem anderen Linux-Rechner habe ich dann die SSD partitioniert und formartiert.

    Am RPi angeschlossen, wurde die Platte auch sofort erkannt.


    Ein bißchen kniffliger war dann aber Smartmontools, das ich mittels:

    Code
    1. sudo apt install smartmontools

    installiert hatte, das brachte erst einmal folgende Meldung:

    Code
    1. smartctl -a /dev/sda
    2. smartctl 6.4 2014-10-07 r4002 [armv7l-linux-4.9.35-v7+] (local build)
    3. Copyright (C) 2002-14, Bruce Allen, Christian Franke, www.smartmontools.org
    4. /dev/sda: Unknown USB bridge [0x045b:0x0229 (0x000)]
    5. Please specify device type with the -d option.
    6. Use smartctl -h to get a usage summary

    Bei einer Recherche bei Tante G. kam dann heraus, das die Version von Smartmontools doch etwas in die Jahre gekommen war.

    Daher habe ich es sofort danach wieder gelöscht:

    Code
    1. sudo apt purge smartmontools

    Danach habe ich die neuste Version geholt, und zwar dieses File: smartmontools-6.6.tar.gz. Allerdings muss man es noch durch einen Compiler jagen damit man es gebrauchen kann.

    Code
    1. tar xvfz smartmontools-6.6.tar.gz
    2. cd smartmontools-6.6/
    3. ./configure
    4. make
    5. sudo make install

    Und siehe da:

    auch dieser Konverter läuft mit Smartmontools.


    MfG


    Jürgen

    Jahrelang wurde gesagt: Das geht nicht, das gibt es nicht und das war schon immer so.
    Und dann kam einer, der wußte das nicht, und hat es dann einfach gemaccht.

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  • Leider muss ich hier 2 Sachen kritisieren:


    1. Du hast deinen unvollständigen Erfahrungsbericht im Tutorials Bereich erstellt - wo nur fertiggestellte Anleitungen erwünscht sind.


    2. Auch wenn das mSATA Device relativ gute 4k Werte erzielt, bringt das für den Pi keinerlei Vorteile gegenüber einer SD oder USB-Stick, da der Flaschenhals der eher langsame Bus ist/bleibt.

    Schau dir zum Beispiel mal das Compute Module 3 an, da kommt eMMC zum Einsatz, was normalerweise schneller ist als SD. In einigen wenigen Fällen ist eMMC beim CM3 auch schneller aber in den meisten sogar langsamer. Woran liegt das? Am Bus. Bei deiner mSATA-Konverter Variante ist der Bus: USB2.0.

    Warum also 130€ für 240GB ausgeben wenn es denn aber auch für 70€ einen guten 256GB USB-Stick gibt? :conf:

  • Unvollständig? Nun ja, die SSD läuft. Was fehlt?

    Eigentlich ging es mir eher um das Tool Smartmontools, läuft das auch mit einem USB-Stick? Gestestet habe ich das noch nicht.

    Ich hatte vor, meinen Webserver von einer Festplatte auf die SSD zu schieben, und da macht Smartmontools durchaus einen Sinn.

    Warscheinlich kommt noch Nextcloud hinzu, wenn es dann zu langsam wird, werde ich damit auf mein Tinkerboard umziehen.

    Da hab ich das Problem nicht, ich sorge mich dort eher um die langfristige Unterstützung.

    Und ja, mir ist der Flaschenhals durchaus bekannt, er nervt mich auch. Aber privat komme ich damit zurecht.

    Vielleicht sollte die Überschrift eher so lauten: "Smartmontools-Unterstützung für den Delock USB-mSATA-Converter"

    Treffender aber auch ziemlich sperrig.


    Ich habe es nunmal zum laufen gebracht, warum soll ich das nicht auch für andere Leute zugänglich machen?


    MfG


    Jürgen

    Jahrelang wurde gesagt: Das geht nicht, das gibt es nicht und das war schon immer so.
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  • Es geht nicht darum das du deine Erfahrungen mit uns teilen sollst/kannst/darfst, sondern in welchem Forenbereich du das machst und wie du das als solches kennzeichnest (Überschrift).


    Unvollständig im Bezug auf die Überschrift, da du keinerlei Inbetriebnahme beschreibst.


    Deine Überschrift sagt: Inbetriebnahme einer 240GB mSATA-SSD


    Aber du beschreibst keine Inbetriebnahme, sondern nur wie man smartmontools entpackt, kompiliert, installiert und zeigst dann nur einen Befehl zum abrufen der S.M.A.R.T.-Informationen.

    Zur Inbetriebnahme einer mSATA-SSD ist smartmontools aber nicht nötig.

    Zum verschieben von Dateien an sich sind die S.M.A.R.T.-Informationen ebenfalls unwichtig.

    S.M.A.R.T. dient nur der Überwachung und Vorhersage eines möglichen Ausfalls des Speichermediums. Allerdings lassen sich nur ca. 50% aller Ausfälle mit S.M.A.R.T. vorhersagen, also auch nicht super zuverlässig und somit oft überbewertet.


    Also ja, eine andere Überschrift wäre besser - um den Inhalt des Themas treffender zu be-/umschreiben.



    Auch beim Pi3B ist der USB/LAN-Chip über nur eine einzige USB2.0 Lane mit der SoC verbunden.

    Wenn du also vor hast Nextcloud auf der mSATA einzurichten bremst die LAN Schnittstelle die mSATA aus.

    Nur wenn du WLAN statt LAN nutzen würdest gäbs dieses Problem nicht, da WLAN beim Pi3B über einen anderen Bus angebunden ist - allerdings birgt die OnBoard Antenne einige Einschränkungen, die ich jetzt und hier nicht weiter vertiefen will. Eine große SD wäre ggf besser da die über einen anderen Bus angebunden ist, eine Industrielle SD würde sich anbieten...


    Aber was solls, nur ein Genie beherrscht das Chaos :2cents: