2Punkt-Heizungsregelung mit Pi

  • Hi,

    Ein systemweites Read-Only Dateisystem birgt aber Hindernisse die man mit einbeziehen müsste, zum Beispiel bzgl. der Logs, oder möglicher veränderbarer Zustände die nach einem Systemstart wiederhergestellt werden sollen usw..

    Wenn also weiterhin Dinge auf einem Schreibgeschützten Datenträger geschrieben werde können sollen und auch einen Reboot überleben sollten....

    es muss nichts mehr auf die SD geschrieben werden ... ist das denn so schwer zu kapieren??? :fies:

    Warum wollt ihr den Pi denn unbedingt was auf die SD schreiben lassen? Nur weil er es kann?

    Ein Arduino/ESP ... schreibt doch auch keine logs oder hastenichtgesehen.


    Wenn Du die Daten willst, dann schreib' sie auf eine NFS-share, willst Du logs zum nachvollziehen ditto ...

    //EDIT: rsyslog gibt's übrigens auch noch ;)


    Ich wusste nicht, dass die Bezeichnung "readonly System" für so viele scheinbar so schwer zu verstehen ist.


    cu,

    -ds-

  • dreamshader Du verweigerst dich dem bereits seit Beitrag#11... Kapier es endlich :fies:

    Bitte? Komm' doch mal mit Beispielen rüber, was der denn jetzt unbedingt auf die SD geschrieben werden muss ...

    Ich habe bisher nicht ein einziges konkretes Beispiel gelesen.

    Aber ihr müsst es ja wissen ...


    //EDIT: meigrafd: werd' doch mal konkret mit Deinen "Hindernissen die man mit einbeziehen müsste" ...


    ciao,

    -ds-

  • dreamshader Grobe Zusammenfassung?


    Ließ mal bitte Beitrag#10 und dann den darauffolgenden Verlauf.

    Timm hinterfragt, wie man bei einem ro Dateisystem Einstellungen ausfallsicher abspeichern kann.

    Darauf antwortest du mit nem Einzeiler um das gesamte System als rw zu remounten.

    Daraufhin schrieb ich dass das auch nur gepfusche sei... Denn was ist wenn genau dann ein Stromausfall o.ä. ist? Genau! das Problem weshalb das System überhaupt ro war.... Da beißt sich also die Maus in ihren Schwanz.


    Du implizierst dass niemand nach Installation jemals wieder etwas schreiben können möchte. Woher weißt du das? Ist das Dein Projekt?

    Weiter schreibst du, wenn es denn doch jemand möchte solle er tmpfs nutzen... Und zu letzt sabbelst du von nfs... Ciao!


    :2cents:

  • Du implizierst dass niemand nach Installation jemals wieder etwas schreiben können möchte


    Nein ... ich behaupte nach wie vor dass es möglich ist einen Raspi genau so ausfallsicher zu machen wie einen Arduino, ESP ..., weil immer wieder behauptet wurde, einen Stromausfall würde der Pi nicht verkraften.

    Und darum geht/ging es die ganze Zeit - um nichts anderes.

    Du solltest alles lesen ...


    btw: Du bist mir die "Hindernisse eines ro Systems" noch schuldig, oder wolltest Du nur ein bisschen "rumtrollen"?


    cu,

    -ds-

  • Hey Jungs, bringt mal wieder Ruhe rein :-)


    (Ladung Schnee? Ups, gerade wieder weg getaut...) :lol:


    Aber mal langsam:

    Wir zerreißen uns hier die Köpfe (Glaubenskriege...), aber es gibt nun mal Fakten....


    dreamshader :

    Ich will dir deinen Glauben an den RasPi nicht erschüttern, aber Fakt ist nun mal, das eine einfache 2-Punkt-Regelung mit einem RasPi "etwas" oversized ist (Selbst etwas komplexere Steuerungen wie z.B. Waschmaschinen oder so werden mit Mikrokontrollern realisiert... u.a. auch deshalb, weil der User eben nicht die Boot-Phase eines unixoiden Systems abwarten will/soll... (nur ein Punkt unter anderen).


    Kostenüberlegungen (auch für den Fall eines Ersatzes) kommen dazu: Dem RasPi mit ca. 35€ + Gehäuse, "kritischer" Stromversorgung usw. stehen ein ESP (NodeMCU) für 10-25€ + (unkritischer) Stromversorgung gegenüber.

    "Blanke" ESP8266-12 sind schon für < 5€ zu haben...


    Das Loggingproblem lässt sich auf beiden Plattformen etwas entschärfen, wenn man ein Remote-Logging realisiert: Linux kann das "aus dem Stand", für den ESP hab ich mir z.B. selber was per http-REST-IF geschrieben (Weil ich mir den interen eePROM nicht zumüllen wollte (128kB sind im Ringpuffer 'ne ganze Menge, aber die Anzahl der Schreibvorgänge ist halt begrenzt).


    Ich hatte schon darauf hingewiesen, dass die SD Karte incl. der mechanischen Komponente "Steckfassung" ein Schwachpunkt des RasPi ist. Kontakte sowieso immer...


    Wenn dann noch höhere Feuchte und niedrige Temperaturen dazu kommen (Stichwort Taupunkt), sinkt die Zuverlässigkeit recht zügig.


    Das Argument "bei mir geht das schon seit Jahren" zieht an dieser Stelle nicht, weil auf der anderen Seite auch hier immer wieder von ausfallenden SD-Karten (aus welchen Gründen auch immer) berichtet wird.

    Den wahren Ursachen kommt man oft nicht auf die Spur, in einem Heizungssystem will ich sowas jedoch nicht haben...


    Bei den Mikrocontrollern ist alles verlötet, aufgrund der geringen Leistungsaufnahme ist auch die Verlustleistung gering und man kann das Ganze quasi hermetisch versiegeln (Updatelösung per WLAN oder mit herausgeführten UART Anschlüssen, welche im Normalbetrieb funktionslos sind und keine Kontaktprobleme darstellen).


    Ich denke, inzwischen liegt der TO platt auf der Nase :lol: ob der Diskussionskette, die seine "einfache" Fragestellung ausgelöst hat. :lol::lol:

  • Bitte? Komm' doch mal mit Beispielen rüber, was der denn jetzt unbedingt auf die SD geschrieben werden muss ...

    Ich habe bisher nicht ein einziges konkretes Beispiel gelesen.

    Aber ihr müsst es ja wissen ...

    Oha, aber klar:


    Konfigurationsdaten z.B.:

    Das ganze soll zwar als 2-Punkt-Regler angelegt werden, aber diese beiden Temperatur-Punkte sind sicherlich nicht in Stein gemeißelt.


    Wenn die aktuellen Daten "nur" in das RAM geschrieben werden, dann ist nach einem Stromausfall der "default" aktiv, etwas, was vermutlich nicht immer passt.

    Und dann musst du wieder ins System eingreifen und die gewünschten Werte konfigurieren.


    Klar gibt es eine andere Lösung (hab ich z.B. bei meinen ESPs realisiert):

    Die Konfigurationswerte liegen auf einem (dauerhaft) durchlaufenden RasPi und werden von dort per http-REST abgerufen... (ich stelle auf diese Weise meine Messabstände ein..).

  • Hi Zentris,

    Du hast den gesamten Thread gelesen?

    ...


    Meine erste Empfehlung wäre in dem Fall jedenfalls ein Pi Zero (W).

    Als zweite Wahl kann ich mir einen ESP sehr gut vorstellen. Allein schon aus den Gründen, die auch Zentris schon genannt hat: mehr Bumms, mehr Speicher/Flash und ne Menge zusätzlicher Features, weil's halt auch ein SoC ist.

    Einen Arduino würde ich nur empfehlen, wenn sichergestellt ist, dass es nur um eine simple Regelung a'la Bimetall-Schalter, wie eingangs beschrieben, geht. Ohne weiteren Schnickschnack, ohne Datentransfer irgendeiner Art, ohne Datums-/Uhrzeit-Funktionen ...


    Hi zusammen,


    ... Ich hätte gerne Tagesprogramme, IST Temperatur und Soll Temperatur eingaben, Temperaturkurven aufzeichnen und das ganze vllt noch via WLAN aus der Ferne steuern können. Es darf auch ruhig ein kleines Panel mit dran.

    ...

    //EDIT: wer weiss, was da noch alles dazu kommt (hatte ich aber auch schon mal erwähnt, dass es erfahrungsgemäss nicht bei einer simplen Steuerung dabei bleibt).

    ich hatte dazu auch weiter vorne mal was erwähnt ( -> 2Punkt-Heizungsregelung mit Pi ).


    Seitdem wird nur auf der angeblichen Anfälligkeit des Pi gegen Stromausfälle wegen der SD-Karte herumgeritten und behauptet, dass man ihn nicht als "readonly" aufsetzen und dadurch unempfindlich gegen solche machen kann.

    jar will unbedingt swap schreiben, Andreas erzählt was von "Alle anderen Aspekte, wie z.B. Spannungsausfall beim Raspberry Pi sind berechtigt ...", meigrafd erzählt was von "Ein systemweites Read-Only Dateisystem birgt aber Hindernisse die man mit einbeziehen müsste" ...


    Alles nur Behauptungen, die in keiner Weise belegt sind und imho einfach nur mal so spontan ohne weiteres Hinterfragen der Thematik in den Raum geworfen wurden.


    Das ist mir schon öfter aufgefallen, hier aber echt krass: ich würde mir wünschen, ihr würdet mehr Sorgfalt darauf verwenden, die Posts der anderen Nutzer zu lesen und zu verstehen und dann erst drauf antworten.


    Ich kann hier wohl eh nix mehr beitragen ...


    cu,

    -ds-

  • Hi Zentris,

    Du hast den gesamten Thread gelesen?

    Ja, warum fragst du?

    (Ich spring jetzt mal nicht auf diese etwas provokante Fragestellung auf, kann aber andere User verstehen, die sich da angegriffen fühlen würden...)


    Alles, was der TO realisieren will, ist mit beiden Systemen möglich.


    Was den Großteil der Diskussion beherrscht ist, dass die Vor/Nachteile der jeweiligen Systemfamilien dargestellt werden.

    Mein Schwerpunkt lag auf den Nachteilen, die ein RP in der vorgegebenen Aufgabenstellung mitbringt (weil ich, wie du auch, beide System kenne und einsetze).


    Letztlich muss sich der TO entscheiden... nach dem Umfang des Threads dürfte das das Schwierigste an seinem Vorhaben werden :-)

  • [klugschiss+einmischen]

    Aus dem Buch "Wie wirklich ist die Wirklichkeit" habe behalten, daß "Kommunikaton Glückssache ist", will heißen: Jemand sagt etwas, ein Anderer versteht etwas Anderes.

    Dreamshader Du hast es aufgedröselt mit Deiner Anforderungsanalyse im Hinterkopf. Nur was Du alles schon berücksichtigst und was Du aus welchen Gründen ausschließt, ist den Anderen möglicherweise entgangen. Je komplexer die Sache wird, desto wichtiger ist eine gemeinsame Grundlage.

    Leicht wird ein Mißverständniß als persönlicher Affront verstanden.

    (Du hast 54 Beiträge durchgehalten, daß ich das nicht gemacht habe und mich einmische, diesen Stiefel muß ich mir anziehen.)

    [/klugschiss+einmischen]

    Edited 2 times, last by kle ().

  • dreamshader Calm down.

    Zum einen wird es doch wohl noch erlaubt sein zu einem späteren Zeitpunkt sich in einem Thread zu äußern - ob das an die bisherige Diskussion anschließt oder zu etwas bereits besprochenen gehört.

    Zum anderen hat das was du nun schreibst nie jemand behauptet... Niemand hat behauptet man könne den Pi nicht als "readonly" aufsetzen.


    Auf so einer Basis wie du es seit Beitrag#14 hier abziehst ist es äußerst anstrengend.


    Du kannst dich gerne melden wenn du wieder normal bist und man sich mit dir wieder vernünftig unterhalten kann.

  • kle : Ich würde es begrüßen, wenn wir bitte beim Thema bleiben und persönliche Seitenhiebe per PM austauschen, das hält den Thread lesbar...


    dreamshader :

    Noch ein Nachtrag, nachdem ich den Thread nochmal überflogen habe:

    Du bist auf viele Argumente meinerseits nicht eingegangen, das Thema r/o-Filesystem z.B. dominiert, auf die grundsätzlichen SD Probleme wird nicht reagiert.


    Zuverlässigkeitsaspekte werden im Thread weitestgehend ignoriert:

    Kann sein, dass den meisten das bei "Bastellösungen" egal ist, wenn jedoch um Haussteuerung (bzw. haushaltsrelevante Systeme) geht, möchte ich mal Mäuschen spielen, wenn die Bude kalt ist und Papa mit rotem Kopf im Keller wuselt...


    Das finde ich schade, weil ich da einen sachlichen Austausch gehofft habe - ggf. auch mit Widerlegung....

  • ich würde mir wünschen, ihr würdet mehr Sorgfalt darauf verwenden, die Posts der anderen Nutzer zu lesen und zu verstehen und dann erst drauf antworten.

    Done.


    Bringt aber nichts, da Du einfach alle Einwände abbügelst. Hier fällt Deine Kritik auf Dich zurück.


    Swap schreiben: Ist Standardeinstellung, muss man extra abschalten und dabei einiges beachten.

    Readonly: Ist nicht Standard, muss man extra konfigurieren und dabei auch Einiges abschalten (Logfiles...).

    Stromausfall ohne herunterfahren: Ist sehr wohl ein Problem für den Raspi wenn die Karte nicht auf readonly. Und das Abspeichern von Einstellungen ist dann nicht mehr möglich. Und nein, "schalte die Karte halt mal kurz wieder um" ist keine zufriedenstellende Lösung, da sie darauf wettet, dass während des "mal kurz umschalten" Nichts passiert.


    Wenn man den Raspi einsetzt dann nur unter dem Aspekt, dass man mit ihm gleich die Fernsteuerung mit erschlagen kann. Dann braucht das Ding aber Netzzugriff. Dann braucht das Ding auch regelmäßige Updates. Und schon ist Essig mit readonly und keine Veränderungen am System.