2Punkt-Heizungsregelung mit Pi

  • Bei Nutzung einer WebVisu wird es aber mit 30K Programm und 2K Daten zu eng (328er Chip).

    dafür nehme ich einen arduino mighty mini mit ATmega1284p -> 128KB flash & 16 KB SRAM, momentan nicht erhältlich ausser Leerplatinen auf OSH Park und selber bestücken, mühsam aber habe ich schon 4x per Hand gemacht.


    Evtl. sollte man mal Neueinsteiger triggern oder Cornelius aus dem µC.net das er auch mal bestückte Platinen anbietet.

    lasst die PIs am Leben !
    Energiesparen:
    Das Gehirn kann in Standby gehen. Abschalten spart aber noch mehr Energie, was immer mehr nutzen. Dieter Nuhr
    (ich kann leider nicht schneller fahren, vor mir fährt ein GTi)

  • Einen Arduino würde ich nur empfehlen, wenn sichergestellt ist, dass es nur um eine simple Regelung a'la Bimetall-Schalter, wie eingangs beschrieben, geht. Ohne weiteren Schnickschnack, ohne Datentransfer irgendeiner Art, ohne Datums-/Uhrzeit-Funktionen ...

    Für die simple Regelung eines Bimetallschalters würde es auch ein 555 als Komperator mit einem NTC-Sensor und einem Relais tun. Keinerlei Programmierung nötig.

  • btw: fragt mal meigrafd nach der uptime seines gehosteten Raspi ...

    brauche ich doch nicht um zu wissen das er noch keine 7 Jahre läuft wie mein ATmega

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  • Lieber Pi*Pi,


    schau mal, was Du mit Deiner Frage so alles angerichtet hast :)


    Viele Leute haben Dir gute Ratschläge gegeben und sie alle haben Ihre Berechtigung. Insofern mußt Du nun wohl wählen, welchen Du dann umsetzt. Daß Du in die Sicherungskette nicht eingreifst, naja, daß setze ich bei jemandem "vom Fach" mal voraus. Ein Thema wurde neben der HW-Umsetzung knapper diskutiert. Das der Software. Dies nochmals hinterfragt, würdest Du wohl ebensoviele Fragen ernten, wie bei den Themen zur Wahl der Hardware und des Os.


    Wenn Du aus der SPS-Ecke kommst, dann wirf mal einen Blick auf Codesys. Da wirst Du Dich mit FUP, KOP, AWL, ST und Co vielleicht schneller daheim fühlen, als mit Python, Arduino IDE oder Atmel-Studio... Das Webfrontend ist auch vorhanden und die "weiche Echtzeit" (für die Runtime des Raspberry) ist für eine Heizungssteuerung mehr als "hart" genug. Remanenz im Zusammenhang mit einer Notstromversorgung könnte die "Nachteile" eines Filesystems (über Loggingvorteile o.ä. wurde weniger geschrieben) zum Vorteil gegenüber "Arduino-Ansätzen" gereichen lassen. Mittels Watchdog/Failsafe sollte man sowieso auf die Bestandssteuerung zurückfallen, wenn man Softwareprobleme "hart" handhaben muß/will.


    Im Prinzip hast Du nun viele Ideen, aus denen Du wählen kannst, um ein ganzheitlich passendes System zu erhalten. Was aber passend ist, das kannst nur Du entscheiden. :)


    Schöne Grüße


    schnasseldag

  • Hi jar ,

    brauche ich doch nicht um zu wissen das er noch keine 7 Jahre läuft wie mein ATmega

    könnte das evtl. daran liegen, dass es den Pi noch keine 7 Jahre gibt? ;)


    Du würdest staunen, wieviele Linux-Systeme im Embedded Bereich seit Jahrzehnten ohne Updates oder Uprgrades ihren Dienst verrichten.

    Und dabei werden mittlerweile noch nicht mal spezielle Embedded Versionen von Linux eingesetzt ... bei meinem letzten Job bei Siemens kam ein stinknormales SuSe Linux zum Einsatz.

    Ich glaube es wäre für den TO hilfreicher, wenn Du Deine persönlichen Probleme mit Linux nicht verallgemeinerst ;) ... schont zudem Deine Nerven ...


    cu,

    -ds-

  • Bin eben erst wieder online gekommen, hat sich ja echt was getan hier :-)


    Abgesehen von der 555-Lösung (zu simpel und nicht konfigurierbar) sehen ich den ESP immer noch als 1. Wahl:

    • ... meine ganzen anderen Argumente will ich jetzt mal nicht wiederholen :-)
    • Zeit: Ich habe mehrere ESPs aktiv seit > 1 Jahr im Einsatz als Sensorsteuerungsrechner: Die Zeit wird in regelmäßigen Abständen per WLAN von der Fritzbox (läuft als Time-Server) geholt.
    • Speicher: Der ATmega1284p hat 128kB Flash... (*hört, hört* (!) :-) )
      Der ESP hat 4 MB Flash + 128kB statischen Speicher...
      Damit lässt sich (wirklich) ein Webserver aufsetzen, über den man das ganze Teil remote ggf. per Mobile steuern kann ...
    • Interface: SPI/I2C usw. für den Anschluss von Displays und Sensoren sind kein Problem
    • Die Taktfrequenz von 40/80MHz lässt das Teil schneller warten ;-)
    • UND: Mir erscheint beim RasPi die SD-Karte der immanente Schwachpunkt beim Dauereinsatz:
      Zum einen Schreib/Leseleistung (ja, man kann auf R/O setzen, aber die Speicherung von Konfiguratonsdaten wird dann aufwendiger...)
      Zum Anderen sehe ich die Kontaktierung der SD-Karte als kritisch bei widrigen Umweltbedingungen (feuchte/kalte/warme Umgebung), welche sich dann in seltsamen Fehlern präsentieren...
    • Bootzeit: sicherlich bootet der RasPi recht schnell, aber der gesamte Prozess ist komplex.
      Gemäß der Prämisse: KISS (keep it simple and stupid) würde ich für diese Aufgabe das "simpelste" System wählen...

    Ja, es gibt auch Nachteile:

    • Updates müssen per UART eingespielt werden (es sei denn, man nutzt das Update per WLAN, was aber den zur Verfügung stehend Speicher einschränkt...)
    • Man kann nicht eben mal nachsehen, wie die Speicher/CPU-Auslastung ist (falls das interessiert): Was aber auch nicht wirklich stört, das teil soll tun und gut.
    • Implementierungssprachen: Python geht nicht, LUA schon, aber in den meisten Fällen kommt C/C++ zum Einsatz. Wer da wenig Kenntnisse hat, hat eine steile Lernkurve vor sich oder scheitert... Debuggen eines ESP ist schwierig... (geht aber...)


    Nun ja, ich will nicht missionieren, nur meine Erfahrungen darstellen (ich nutze viele verschiedene Systeme).


    Der TO muss sich entscheiden, welchen Weg des Schmerzes er geht :-)

    Für beide Wege wird er hier aber sicher Unterstützung finden :-)

  • Implementierungssprachen: Python geht nicht, LUA schon, aber in den meisten Fällen kommt C/C++ zum Einsatz. Wer da wenig Kenntnisse hat, hat eine steile Lernkurve vor sich oder scheitert... Debuggen eines ESP ist schwierig... (geht aber...)

    Bitte WAS? Wir reden immer noch vom ESP8266 (-12E z.B.), stimmts? Es gibt eine Version von MicroPython für den ESP, und die läuft. Laut GitHub immer noch "experimentell", aber ich hatte damit noch kein einziges Problem. Macht verdammt viel Spaß, die Dinger in Python zu Programmieren, mit inkl. Python-Shell, versteht sich...

    Man kann nicht eben mal nachsehen, wie die Speicher/CPU-Auslastung ist (falls das interessiert): Was aber auch nicht wirklich stört, das teil soll tun und gut.

    Doch, unter MicroPython gibt's da für beides Funktionen. Sicher auch mit LUA und C/C++. "Mal eben nachsehen" nicht, aber die Daten erfassen und wo hinschieben schon.

    :wink:

  • Hallo Pi*Pi,


    ich möchte auch noch meinen Senf dazu geben - auch ein wenig die erhitzten Gemüter abkühlen.


    Der Raspberry Pi ist und war ja schon immer ein Bastelcomputer, zum Programmieren lernen etc. Das kann er wirklich gut.


    Ich würde es ganz pragmatisch angehen: Mit welchem System wirst Du wahrscheinlich die größten Schritte in Richtung Ziel gehen?


    Wenn ich mich in C++ am besten ausdrücken kann, dann kann eine Wahl auf den Arduino fallen (der mittlerweile auch in Lazarus / FreePascal programmiert werden kann!).


    Wenn ich das Projekt unbedingt in meiner Lieblingsprogrammiersprache lösen will, dann werde ich das nur mit dem Pi machen können.


    Der Nachteil aller Systeme (außer dem Raspberry Pi) besteht darin, dass der Programmspeicher (sehr) limitiert ist. Das spielt beim Raspberry zunächst mal überhaupt keine Rolle - da gibt es genug Speicher.


    Alle anderen Aspekte, wie z.B. Spannungsausfall beim Raspberry Pi sind berechtigt - aber z.B. mit einer USV oder einer PowerBank verhinderst Du wirkungsvoll einen Spannungsaufall.


    Auf einem Raspberry Pi kannst Du praktisch in fast jeder Programmiersprache arbeiten, von der Du mal gehört hast - und noch 10 weiteren.

    Wenn Du eine Lösung auf dem Raspberry Pi hast, dann fällt es wahrscheinlich leichter, dies auf einem passenden ESP etc. zu übertragen, wenn der Speicherbedarf bekannt ist. Da tappst Du jetzt und bis vor Abschluss der Progrmmierung vergleichsweise im Dunkeln.


    Beste Grüße


    Andreas

    Ich bin wirklich nicht darauf aus, Microsoft zu zerstören. Das wird nur ein völlig unbeabsichtigter Nebeneffekt sein.
    Linus Torvalds - "Vater" von Linux

    • Icon-Tutorials (IDE: Geany) - GPIO-Library - µController-Programmierung in Icon! - ser. Devices - kein Support per PM / Konversation

    Linux is like a wigwam, no windows, no gates, but with an apache inside dancing samba, very hungry eating a yacc, a gnu and a bison.

  • Hi Andreas ,

    Alle anderen Aspekte, wie z.B. Spannungsausfall beim Raspberry Pi sind berechtigt - aber z.B. mit einer USV oder einer PowerBank verhinderst Du wirkungsvoll einen Spannungsaufall.

    Wozu?

    Bei Stromausfall ist auch der Brenner aus ... da brauchst Du auch nix regeln ;)

    Auch ein ESP oder Arduino wäre dann "tot".

    Wie gesagt ... bitte keine Probleme herbeireden, wo keine sind.


    ciao,

    -ds-

  • Vielleicht will Andreas darauf hinaus, dass man der ach so empfindlichen SD-Karte, sofern nicht ausschließlich r/o-FS gemounted sind, noch ein paar Sekunden Zeit gibt und den Pi dann ordnungsgemäß herunter fährt anstatt ihm bei einem Schreibvorgang in eins der tausend Logs den Strom wegzunehmen und er bzw das entsprechende Dateisystem sich nie wieder davon erholt. :angel::conf:

    :wink:

  • ich frage nochmal wo ist die swap Datei?

    lasst die PIs am Leben !
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    (ich kann leider nicht schneller fahren, vor mir fährt ein GTi)

  • Naja ... ich weiss nicht was an "readonly-System" so missverständlich sein könnte :conf:


    jar : und ich antworte Dir gerne noch mal:Du brauchst keinen swap ... wozu soll der einen swap haben, wenn nur die Steuerung drauf läuft?

    (siehe auch -> 2Punkt-Heizungsregelung mit Pi)



    cu,

    -ds-

  • Hi Dreamshader,


    da muss ich Dir mal widersprechen... und eine kleine Geschichte erzählen.


    Unser Dorf hängt mit 5 anderen - eines davon rund 20 km entfernt - am einer größeren Versorgungsleitung. Seit März 2017 wohnen wir hier - und immer wieder war für Stunden der Strom weg.


    Aus der lokalen Presse konnte man entnehmen, in welchem der 5 Orte in welchen Straßen gebuddelt wurd, um dem Fehler auf die Schliche zu kommen.


    Vor zwei Wochen buddelte man bei uns in der Straße. Abends, es war schon dunkel, und um die Zeit sind keine seriösen Zeitgenossen unterwegs, klingelte es an der Tür. Da stand einer, der so aussah, als hätte er regelmäßig 230 V an Haut und Haaren, klärte uns auf, was da an dem Nachmittag und Abend passieren würde. Nämlich, dass da immer wieder mal der Strom weg sei. Und sobald sie das Haus geortet haben, an dem der Defekt am größten sei, würden sie dann mit technischem Gerät anrücken und ein größeres Loch buddeln.


    Du wirst es mir nicht glauben - ich hätte es auch nicht geglaubt, wenn ich es nicht selbst erlebt hätte. Bei uns im Haus gab es mal in der einen Etage Licht, in der anderen nicht (ohne dass der Sicherungskasten das so vermuten ließe). Als bei uns im Haus gar nichts elektrisches mehr ging, leuchteten im
    Nachbarhaus in einem Zimmer alle Lampen - im Nachbarzimmer taperte einer mit einer Kerze in der Hand durchs Zimmer.


    Das Loch in der Straße wurde immer größer. Stunden später fuhren sie wieder und sicherten das "Loch". Tagelang lungerten da irgenwelche elektrischen Wesen umher. Dann war das Loch plötzlich geschlossen. Und seit einer Woche gab es hier keinen einzigen Stromausfall mehr :cool:.


    Deswegen kann man nicht ausschließen, dass die Heizung laufen kann - der Raspberry Pi oder was auch immer ist stromlos - und umgekehrt natürlich auch. Und ich kann ja auch nur von eigenen Erfahrungen berichten...


    Beste Grüße


    Andreas


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  • Naja ... ich würde mal eher davon ausgehen, dass wenn der Strom im Heizungskeller ausfällt, der Brenner wie auch der dort angeschlossene Raspi/ESP/Arduino stromlos ist.


    Aber um beim Thema zu bleiben:

    Deswegen kann man nicht ausschließen, dass die Heizung laufen kann - der Raspberry Pi oder was auch immer ist stromlos - ...

    eben ... "oder was auch immer" wäre in dem Fall ESP, Arduino, ...

    Du hast es aber so hingestellt, als wäre Stromausfall ein Problem für den Raspi:

    Alle anderen Aspekte, wie z.B. Spannungsausfall beim Raspberry Pi sind berechtigt

    dem ist aber mitnichten so.


    ciao,

    -ds-

  • btw: fragt mal meigrafd nach der uptime seines gehosteten Raspi ...

    Leider hab ich den aus Versehen vor einigen Tagen (131) rebootet (wollte eigentlich den lokalen rebooten...) => http://raspberrypi.roxxs.org

    ...der läuft bei EDIS.at aber auch schon seit Anno 2013 mit der selben SD Karte und ich schreib da viel im DocumentRoot rum allein scho die ganzen Videos in http://raspberrypi.roxxs.org/FILES/ :angel:


    //EDIT: https://www.uptime24.net/userprofile.php?id=615

  • Bitte WAS? Wir reden immer noch vom ESP8266 (-12E z.B.), stimmts? Es gibt eine Version von MicroPython für den ESP, und die läuft. Laut GitHub immer noch "experimentell", aber ich hatte damit noch kein einziges Problem. Macht verdammt viel Spaß, die Dinger in Python zu Programmieren, mit inkl. Python-Shell, versteht sich...

    Doch, unter MicroPython gibt's da für beides Funktionen. Sicher auch mit LUA und C/C++. "Mal eben nachsehen" nicht, aber die Daten erfassen und wo hinschieben schon.

    ... Und Basic :conf:, wie dreamshader schrieb...


    Ok, hab ich (in der Vergangenheit) nicht weiter verfolgt, weil mir das irgendwie "seltsam" erscheint ('ne Interpretersprache auf 'nem Mikrokontroller mit limitierten Ressourcen) ... aber da kann man ja unterschiedlicher Meinung sein. :angel:


    Bzgl. Stromausfall:

    Natürlich kann man davon ausgehen, dass beim Stromausfall auch der Brenner aus ist (falls man die Systeme aus der gleichen Phase speist).

    Das ist nicht der Punkt, sondern einerseits (wie auch schon von anderen beschrieben), die Funktionssicherheit des RasPi beim Ausfall und danach), und andererseits die Reboot-Zeit:

    Ich persönlich würde nicht immer bangend warten wollen, ob das Teil nach einem (u.U. kurz hintereinander) stattfindenden Strom an/Strom aus (Wie er bei einem AWE-Zyclus auftreten kann) noch hoch kommt...

  • Hi Zentris ,

    ... die Funktionssicherheit des RasPi beim Ausfall und danach ...

    sorry, aber wo bitte soll da das Problem sein?

    Das ist imho genau so sicher bzw. unsicher wie bei den anderen Lösungs-Ansätzen.


    //EDIT: mit all den Wünschen, die der TO hat, dürfte das ähnlich komplex werden, wie meine Zeit-Schaltuhr für den ESP ( -> WiFi Schaltuhr mit PCF8574 und 8-fach Relais ).

    Das dürfte auf einer anderen Plattform ( sprich Pi ) für einen Anfänger einfacher umzusetzen sein als auf einem ESP.



    ciao,

    -ds-

  • Hm hätte ich ma gestern den Thread vollständig gelesen... :elektro:


    Natürlich kann man auch mit einem Computer, wie den RaspberryPi, eine hohe Ausfallsicherheit erreichen... Aber das bedarf schon etwas mehr Aufwand als es mit nem µC der Fall wäre.


    Ohne besondere Vorkehrungen kann es mit einem Computer wie den RaspberryPi durch aus Probleme durch einen Stromausfall geben - Stichwort Dateisystem. Nur wenn man da besondere Vorkehrungen trifft, wie zB read-only Dateisystem, kann man sowas unterbinden.


    Ein systemweites Read-Only Dateisystem birgt aber Hindernisse die man mit einbeziehen müsste, zum Beispiel bzgl. der Logs, oder möglicher veränderbarer Zustände die nach einem Systemstart wiederhergestellt werden sollen usw..

    Wenn also weiterhin Dinge auf einem Schreibgeschützten Datenträger geschrieben werde können sollen und auch einen Reboot überleben sollten....


    Solche Einzeiler wie in Beitrag#14 sind keine Lösung sondern nur wieder gepfusche die den Bemühungen einen Computer ausfallsicher zu gestalten mit nur einer Befehlszeile zu nichte machen.

    tmpfs ist flüchtig und nach einem Reboot weg, also auch keine Möglichkeit veränderbare Einstellungen ausfallsicher zu speichern.


    Um also einen Computer wie den RaspberryPi ausfallsicher zu kriegen bedarf es entweder einen höheren softwareseitigen Aufwand, oder ganz einfach einer USV die den Pi ordnungsgemäß herunterfährt.

    Beide Punkte wurden hier bereits angesprochen und ich kann nicht nachvollziehen was dreamshader daran stört.


    Auch die Bootzeit eines regulären RaspberryPi's liegt viel höher als eines µC, lässt sich zwar auch verkürzen wenn man sich etwas auskennt aber gleichauf sind die selbst dann nicht.


    Wie jeder sehen kann hab ich für meinen Raspi@EDIS für /var/log/ ein tmpfs eingerichtet, sowie ein Script was das ganze Verzeichnis beim herunterfahren sichert und beim hochfahren wiederherstellt... Bei einem Stromausfall/abschmieren bringt das aber nichts, dann wären alle Logs unwiderruflich weg!

    Die Maßnahme erhöht zwar die Haltbarkeit der SD Karte, macht sie aber nicht unsterblich.

    Wenn der Pi warum-auch-immer mal abschmiert kann ich den Grund auch nicht mehr nachvollziehen. Dessen bin ich mir bewusst.

    ..Sollte man wissen und beachten..


    Wenn man sich also mal die Details genauer anschaut gibt es schon einiges was beachtet werden müsste... Aber da ich keinen Zoff auslösen will klinke ich mich an dieser Stelle auch direkt wieder aus - ihr macht das schon.