Minecraft Pi - Tiere gehen baden

  • Spielt jemand Minecraft Pi?


    Ich hab mehrere Pi 3 mit Minecraft Pi laufen, einen als Server, die anderen verbinden dahin. Die Kinder bauen da ihre Welt aus.


    Jetzt hab ich in die Welt Tiere (Hühner, Schafe, Kühe, Schweine) eingebaut. Das hat nach einigen Hin- und Her mit den Koordinaten auch funktioniert. Die Tiere, die in Gehegen gespawnt haben bleiben da auch schön, nur die Spinnen im Gewölbe sind mir verreckt. Anscheinend sterben die, wenn man zu weit weg geht.


    Allerdings haben die Tiere, die auf freien Ebenen gespawnt haben das dringende Bedürfnis sich auf Wasserflächen zu begeben und dann dort wie Korken rumzudümpeln. Inzwischen sind fast alle Schafe und einige Kühe und Schweine im Wasser, und kommen da auch selten wieder raus.


    Kann man da was machen? Außer überall Zäune aufstellen? Im "richtigen" Minecraft gehen die Tiere ja selten freiwillig baden.


    Disclaimer: Ja ich weiss Minecraft für den Pi wird schon lange nicht mehr weiterentwickelt. Aber momentan ist es die einzige Möglichkeit für uns zu mehreren gleichzeitig an einer Welt rumzubauen. Und gegen Monster kämpfen wollen die Kinder sowieso nicht.

  • Hey Timm


    Das Problem ist dass wenn das Gebiet nicht geladen ist die Feindlichen Tiere despawnen, also verschwinden. Es gab mal den Trick dass wenn man denen mit einem NameTag einen Namen gibt diese dann nicht mehr despawnen. Bin mir aber nicht sicher ob das nicht rausgepatcht wurde. Da du jedoch eh die Konsolenbefehle nutzt oder eine entsprechende Mod spawn dir einfach mal ein NameTag, ändere den Namen am Amboss und bennenne ne Spinne. Dann geh soweit weg dass das Gebiet nicht mehr geladen ist und kehre einige Minuten Später zurück.


    Bei Zombies gibts da den Trick denen Rüstungen zu geben (Also einfach hinwerfen). Einige Zombies haben die Fähigkeit diese Rüstung anzuziehen, die werden dann auch nicht despawnen.


    Und ja das mit dem Wasser passiert oft wenn das Gehege entweder zu klein bzw die Wasserfläche zu gross. Am besten hat es bei mir geklappt wenn ich das Wasser in der Mitte des Geheges hatte und aussenrum Grünfläche. Aber auch da gehen die gerne Baden :) aber sie halten sich meistens am Rand des Geheges auf weswegen es nicht so oft passieren sollte.


    Das sind jedoch erfahrungen aus dem richtigen Minecraft (PC) aber meineswissens wurde das Verhalten der Tiere nie verändert und sollte (so denke ich zumindest) auf dem Pi gleich sein.


    Alternativ kann man das originale MC auch auf dem Pi laufen lassen, hier die Anleitung. Und dir mit einem der Pi's einen entprechenden Server aufsetzen, hier die Anleitung. Mit der PC/Linux-Version kann man auch einfach einem der vielen öffentlichen MC-Server beitreten (z.b. www.minebench.de) diese haben jedoch oft gewisse Spielregeln die deine Kiddies einhalten müssen da sie sonst vom Server gebannt werden könnten. Zum freien Austoben ist da sicherlich der eigene Server die bessere Lösung :)


    Selbst habe ich es nicht getestet aber dem Anschein nach sollte es gehen. Auch der Transfer des Saves sollte möglich sein, und auch spannend für deine Kiddies da die unentdeckten Gebiete dann automatisch mit dem neuen, auf dem pi nicht vorhandenen, Content gefüllt wird.


    Grüsse Apop

    Ich suche nicht nach einer fertigen Lösung sondern nach dem Weg dahin ;)

    Edited 2 times, last by Apop85 ().

  • Da es bei MC PI eigentlich keine Mobs gibt, habe ich die Tiere direkt in die entities.dat eingefügt. Ziemlicher Gehirnkrampf, aber da kann die Große gleich mal Umrechnen von Koordinatensystemen übern. ;-)


    Zombies, Skelette und Gurken wollen wir eh nicht. Die hab ich gar nicht erst eingefügt.


    Ich hab das so gemacht, dass ich mir mit der Spielfigur ein paar möglichst flache Flächen gesucht habe, etwas entfernt vom Wasser, und dort die Koordinaten aufgeschrieben. Dann die Koordinaten umgerechnet, in den Datensatz für die Entities eingefügt, passende ID für die Tierart dazu und dann in die entities.dat kopiert. Man muss dann noch ein paar Werte (Anzahl der Entities, Größe der Datei) anpassen.


    Dann sind jeweils 25 Tiere an jeder der Stellen gespawnt, was aber kein Problem war, die haben sich gleich verteilt. Man muss nur aufpassen, dass sie nicht unterirdisch spawnen oder in zu großer Höhe, sonst gibts Schnitzel. Deswegen vorher den Punkt mit Steve feststellen.


    Die Tiere nehmen Schaden, wenn sie irgendwo runterfallen oder zu lange unter Wasser sind oder in Lava geraten. Ansonsten sind die Schafe sehr anhänglich und schubsen einen ständig.


    Ich sehe auch gerade keine Möglichkeit die Tiere direkt während des Spiels zu spawnen, nur über die Einträge in die entities.dat. Sonst könnte ich einfach neue erzeugen. Aber die entities.dat zu editieren ist sehr fehleranfällig, weil das alte Datenformat total verkorkst ist.

  • al in die Mincraftwelt einzutauchen.

    Ich hab MC nie verstanden, ein damals (und heute, selbst mit shadern) potthässliches Spiel ohne Auftrag, geschrieben in java - was auch noch unglaublich lahm gemacht hat. Aber die Kids stehen drauf, bzw standen. MC wurde ja nur so erfolgreich, weil es Hirnis gibt, die Leuten bei youtube beim Spielen zu schauen, anstatt selber zu spielen. ;)

    Der Unterschied zwischen Genie und Wahnsinn definiert sich im Erfolg.

  • Quote

    MC wurde ja nur so erfolgreich, weil es Hirnis gibt, die Leuten bei youtube beim Spielen zu schauen, anstatt selber zu spielen.

    Wenn es sich dabei um Spiele handelt, welche wegen des Hardwareleistungsanspruchs des eigenen Rechners, oder der eigenen Unfähigkeit nicht gespielt werden können, wäre es ja eine durchaus berechtigte Sache.

  • Hey Timm


    Ja, zumindest wenn du es auf dem legalen Weg machen willst werden deine Kiddies je eine Lizenz brauchen. Für den Server brauchst du, glaub ich, keine Lizenz. Hätte zumindest beim kurzen googlen nichts entsprechendes gelesen.


    Grüsse Apop

    Ich suche nicht nach einer fertigen Lösung sondern nach dem Weg dahin ;)

  • MC lebt von der Spielidee: Extrem einfach und auch die (mittlerweile kultige) "primitive" grafische Umsetzung.


    Auch wenn ich MC nicht aktiv spiele, so juckt es mich dennoch, mein altes DOS-Spiel mit Textgrafik auf MinecraftPi umzusetzen. Inspiriert wurde ich dazu durch diverse Zeitschriften- und Internetartikel. Aber zur Zeit habe ich etwas anderes vor...

  • Warum schreiben hier Leute, die von Minecraft nix halten, dass sie von Minecraft nix halten? Muss ich das verstehen?


    Meine Große kam damit an, weil ihre Freundin es spielt. Und wenn die Große (12) was macht, muss das meistens auch für die Kleine (8) kombatibel sein. Und dann können sie in Minecraft noch zusammen spielen. Passt.


    Und don't worry, die spielen auch sonst viel zusammen und wir haben einen großen Garten.


    Zurück zur Frage: Die Tiere halte ich also nur davon ab schwimmen zu gehen, wenn ich überall Zäune baue oder die größeren Wasserflächen zumache? Das die schwimmen ist ja nicht das Problem, die ertrinken auch nur selten, aber sie kommen halt nicht von allein wieder raus, und auch wenn man versucht sie rauszuschieben geht das nur widerwillig.

  • Warum schreiben hier Leute, die von Minecraft nix halten, dass sie von Minecraft nix halten? Muss ich das verstehen?

    ich hoffe, Du siehst meinen obigen Beitrag nicht auch in dieser Kategorie. Minecraft hat zweifellos seine Daseinsberechtigung, da es -- obwohl "modern" -- mit vergleichsweise wenigen Ressourcen auskommt und nicht zuletzt deswegen u.a. auf dem RPi spielbar ist.


    Neu ist mir, dass auch bei der RPi-Version durchaus sogenannte Mobs (Lebewesen) vorkommen können, auch wenn sie standardmäßig deaktiviert(?) sind. Das Schöne an der RPi-Version ist ja, dass sie von außen programmiert/angepasst werden kann. Leider fehlt mir hier jegliche konkrete Erfahrung, so dass ich Dir keine konkrete Hilfe zukommen lassen kann:stumm:

  • Ja die Erfahrung hab ich auch schon mehrmals gemacht hier. Man fragt nach Fakten und kriegt Meinungen...


    Und ja die Tier-"KI" in MC ist auch aufm PC nicht besser. Dämlich wie Brot ;). Um sie vom Schwimmen abzuhalten gibts eigentlich nur die Möglichkeit sie vom Wasser abzuschirmen oder das wasser so zu manipulieren dass es sie zurück ans Ufer spült, also mittels Strömung.

    Ich suche nicht nach einer fertigen Lösung sondern nach dem Weg dahin ;)

  • Die Idee mit der Strömung hatte ich auch schon, aber eine "leichte" Strömung am Rand reicht da anscheinend nicht. Muss da nochmal probieren...


    Was geht, mit Python Blöcke mit verschiedenen IDs an bestimmte Stellen zu platzieren, also auch fließendes oder stilles Wasser - und Lava ;-) - aber eben keine Mobs.


    Übrigens: Man kann die Tiere ja nicht direkt töten. Aber einen Sandblock über einem Huhn platziert - da fällt der Sand natürlich runter, und das Huhn ist Chicken Wings.

  • Der Tiere-Bug ist, dass die Tiere im Wasser mit Tiefe 1 waten können, im tieferen Wasser aber nur noch rumhüpfen. Dadurch sammeln sie sich über tiefen Stellen und kommen dort nicht mehr weg.


    Ich hab das jetzt so "behoben", dass ich die "Meere" per Python-Script bis auf eine Tiefe von 1 mit Sand auffüllen lasse. Dann gehen Tiere zwar auch durchs Wasser, kommen aber wieder raus.


    Aber: Das gibt morgen sowieso Geheule. Die ganzen mühsam eingezäunten Tiere sind verschwunden, es ist jeweils nur noch eins in je einem Gatter. Obwohl die Gatter ziemlich groß sind. Komischerweise sind die Tiere in Gebäuden größtenteils noch da.


    Komisch ist, ich sehe rund um die Gatter keine Tiere, die vielleicht ausgebüxt sein könnten. Andererseits schrumpft meine entities.dat nicht so stark, dass die Tiere alle gestorben sein können.

  • Für einen reinen Server benötigt man keine Lizenz.


    Die MC-Pi Version ist speziell für den Pi optimiert... Die normale PC Version läuft also auf dem Pi nicht so gut, zumal der Pi einfach zu wenig RAM hat um aktuellere Features auch noch zusätzlich zur GUI zu stemmen (selbst wenn man eine abgespeckte nutzt).


    Ich hab MC nie verstanden, ein damals (und heute, selbst mit shadern) potthässliches Spiel ohne Auftrag

    Ich bin schon sehr lange auf der Suche nach einem gleichwertigen Spiel dieses speziellen Genres und habe nichts gefunden was annähernd flexibel und Spassfaktor bietet. Minecraft zeichnet sich für mich insbesondere durch die umsetzbare Kreativität aber auch enorme Erweiterungsmöglichkeit aus.

    Nicht zuletzt lassen sich auch mit LUA einfache Sachen programmieren - mit entsprechendem MOD sogar Python.

    Die Vortex basierte Spielwelt ist absolut genial und die Grafik ist Retro ;)

    Hatte zB schon "Rising World" probiert, moderne gfx aber weitaus geringere Möglichkeiten als bei MC - daher für mich uninteressant. Gute GFX wird also oft überbewertet und reicht alleine nicht aus. Das blanke Minecraft (Vanilla) ist zwar auch eher etwas trocken aber so viele Mods wie mit Direwolf20 laufen auf dem Pi sowieso nicht (zu wenig RAM).


    Da weder hier noch im raspberrypi.org Forum irgendeine Resonanz bzgl. meines Community-Servers erfolgte, habe ich den Server seit einiger Zeit wieder abgeschaltet. Falls irgend wann doch wieder Interesse besteht kann ich ihn aber natürlich wieder aktiveren. In Beitrag#19 findet ihr zB mein letzter Versuch in der MC-Welt, aber alleine macht das wie gesagt weniger Spaß.




    PS: Man kann Tiere auch gezielt züchten.

  • Hast Du noch eine Idee, was mit den Tieren passiert?


    Btw: Die Tiere sammeln sich auf der Raspi-Welt nach einiger Laufzeit in der Ecke bei -128, -128. Scheint als hätte der Random-Algo für die Bewegungsrichtung eine Preferenz zu negativen Werten.

  • Ok, das mit den Sammeln in der Ecke hat sich erledigt. Da war eine tiefe Stelle, und nachdem ich die aufgefüllt hatte trieben sich die Tiere zwar noch eine Weile dort rum, über Nacht haben sie sich aber verteilt.


    Und ich habe die eine kleine Lücke gefunden, wo die Tiere in den Gattern vom Gras auf den Zaun und dann nach Draußen gelangen können. Wirklich nur eine Stelle in hunderten Blöcken Zaun.


    Dafür sind von den 300 Tieren inzwischen schon 125 tot, der schrumpfenden Größe der entities.dat nach.


    Ich hab auch mal Gras angepflanzt, dieses hohe grüne, Block ID 31, Data 1. Scheinen die Schafe aber nicht zu fressen. Die fressen immer nur die grünen Blöcke ID 2 zu braunen ID3.

  • Ja die fressen nur die "kahlen" Grasblöcke. Sie können jedoch nicht verhungern, die Mechanik dient nur dazu dass die Wolle nach dem kahlscheren wieder nachwächst. Was das verschwinden dieser Tiere ausmacht kann ich auch nicht erklären da selbst wenn feindliche Tiere/Mobs vorhanden wären diese die Schafe nicht angreifen würden. Die einzigen "natürlichen" Todesursachen die ich bei denen kenne ist ertrinken, vom Blitz getroffen oder von einem Block zerquetscht werden. Wenn sie sich ganz bescheuert anstellen können sie auch durch einen Kaktus sterben. Hab ich jedoch selber nie beobachtet.

    Ich suche nicht nach einer fertigen Lösung sondern nach dem Weg dahin ;)

  • Die einzigen "natürlichen" Todesursachen die ich bei denen kenne ist ertrinken, vom Blitz getroffen oder von einem Block zerquetscht werden. Wenn sie sich ganz bescheuert anstellen können sie auch durch einen Kaktus sterben. Hab ich jedoch selber nie beobachtet.

    Wölfe hätte ich noch anzubieten. Da bleibt aber Wolle und Fleisch übrig. Zumindest für 5 (?) minuten bis zum Despawn...
    Und zur Vollständigkeit auch noch einen Wither - den würde man aber leicht bemerken.:shy: