Raspberry Pi zur Spannungsüberwachung einsetzen, aber wie und ist es möglich?

  • Hallo! :)


    Ich habe eine 12Volt Photovoltaikanlage (Solaranlage) im Garten und wollte die Spannung der Batterie dauerhaft überwachen und protokollieren, so dass wenn ich 1Woche nicht da war, mir mal anschauen kann wie die Spannungskurve über die ganze Woche verlaufen ist.


    Nun bin ich auf die Idee gekommen einen Raspberry Pi an die 12Volt Batterie zu klemmen und damit die Spannung der Batterie zu überwachen.


    Meine Fragen:


    1. Geht das?


    2.Wenn es möglich ist, welche komponenten brauche ich dafür?


    3.Ist es SEHR aufwendig den Pi für diese Anwendung zu programmieren?


    Ich bin ein absoluter Anfänger was Raspberry Pi angeht, aber habe Erfahrung mit dem Lötkolben und mit Pc´s (Aufbau und reparaturen)


    Wäre toll wenn Ihr mir die erfordelichen Komponenten und möglichst die einfachsten Programme für die Spannungsmessung zeigen könntet.

  • Hallo Matej,


    herzlich Willkommen in unserem Forum!


    1. Ja

    2. Spannungsteiler / Pegelwandler / Levelshifter, A/D-Wandler

    3. Nein, ca. 15 Zeilen


    Beste Grüße


    Andreas

    Ich bin wirklich nicht darauf aus, Microsoft zu zerstören. Das wird nur ein völlig unbeabsichtigter Nebeneffekt sein.
    Linus Torvalds - "Vater" von Linux

    • Icon-Tutorials (IDE: Geany) - GPIO-Library - µController-Programmierung in Icon! - ser. Devices - kein Support per PM / Konversation

    Linux is like a wigwam, no windows, no gates, but with an apache inside dancing samba, very hungry eating a yacc, a gnu and a bison.

    Einmal editiert, zuletzt von Andreas ()

  • Hallo Matej,


    welchen Programmiersprachen kennst Du denn? Welche kannst Du? Welche möchtest Du lernen?


    Ich habe das mal für einen User hier im Forum programmiert. War jetzt nicht so der Aufwand.


    Nach den Teilen würde ich mal recherchieren. Die Widerstände für den Spannungsteiler kann Dir jeder Elektronikladen verkaufen - dito jedes Radio-Fernseh-Fachgeschäft.


    Levelshifter / Pegelwandler (sofern Du es nicht über Widerstände machen möchtest)und A/D-Wandler gibt's bei jedem Elektronik-Versand. Ich bestelle in der Regel bei Reichelt.



    Beste Grüße


    Andreas

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  • Programmiersprachen die ich kenne : keine


    Ich habe mal fertige spannungsmessungmodule bei e-bucht gesehen.

    ich schaue mal ob ich den wiederfinde.


    Je einfacher der ganze aufbau desto besser 😊😁

  • Könntest du mir sagen welche Programmiersprache ich als Anfänger nehmen sollte? (soll möglichst einfach sein)

    Nun suche ich ein Raspberry Modell das ich kaufen soll.

    Folgendes habe ich im Auge:

    (Ist es ein gutes Set oder würdest du mir etwas anderes empfehlen?)

    https://www.ebay.de/itm/Raspbe…7fa777:g:k20AAOSwE9RZ3UU~




    Zum messen habe ich folgendes gefunden:


    https://www.ebay.de/itm/Spannu…fcf297:g:Y04AAOSwttFaD249


    Kann ich das hier einfach an den Raspberry klemmen und hätte dann die Spannungswerte?

    Oder muss noch etwas dazwischen geklemmt werden?

    Einmal editiert, zuletzt von Matej ()

  • Der Pi kann nur digital, wenn du einen Spannungsteiler dran hängen willst, wäre vllt. ein AD-Wandler gut.

    Wenn du die Forensuche zu dem Thema bemühst, findest du bestimmt einen Thread, welcher noch aktuell ist.

    Der despotische Bierbaron sagt: Kein Support per PN ! :angel::wink:

  • Ich würde eher zu einem Arduino oder ESP8266 für die Spannungsüberwachung raten, da:

    • Der Pi deutlich mehr Strom verbraucht (Arduino brauchen im Betrieb deutlich weniger und können auch noch in einen Stromsparmodus gehen)
    • Du mehr zusätzliche Komponenten benötigst um Dein Vorhaben umzusetzen (ADC). Arduino haben bereits mehrere ADCs "on board"
    • Der Pi mehr kostet und eigentlich zu schade für die Aufgabe ist - er wäre gut für die grafische Anzeige der Daten aber das ist mit 15Zeilen Code wohl auch nicht getan.
    • Sollte mal zu wenig Strom sein oder dieser ausfallen nimmt das Dateisystem des Pi ev. schaden.
    • ...

    Du müsstest zwar ein etwas anderes Konzept aufstellen aber meiner Meinung ist das der bessere Weg...


    Edit: Ich würde Dir empfehlen kein Package zu kaufen, sondern die einzelnen Komponenten. Da bekommst Du was ordentliches. Ich würde folgende Komponenten empfehlen (die Du unbedingt brauchst):

    ...wenn Software nicht so hard-ware ;-) ...

    Freue mich über jeden like :thumbup:

    2 Mal editiert, zuletzt von VeryPrivat ()

  • Der Vorschlag mit dem Adurino klingt überzeugend, es kann mal passieren dass wenn die Spannung unter 11,8Volt fällt, der Solarladeregler den Strom einfach kappt. Da könnte der Raspberry schaden nehmen.


    OK Also ein Adurino, die Frage ist wie werte ich die Daten dann aus?

    Wie ist das programmieren? Enfacher?

  • Hallo Matej,


    eine Arduino programmiert man in der Regel in C++. Es geht aber auch FreePascal und wenige andere Programmiersprachen.


    Beste Grüße


    Andreas


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    2 Mal editiert, zuletzt von Andreas ()

  • Hallo VeryPrivat,

    • Der Pi mehr kostet und eigentlich zu schade für die Aufgabe ist - er wäre gut für die grafische Anzeige der Daten aber das ist mit 15Zeilen Code wohl auch nicht getan.

    schau mal hier, was mit einer einzigen Zeile Code geht... Dann können wir gern weiter reden, was man mit 15 Zeilen alles machen kann.


    Beste Grüße


    Andreas

    Ich bin wirklich nicht darauf aus, Microsoft zu zerstören. Das wird nur ein völlig unbeabsichtigter Nebeneffekt sein.
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    Linux is like a wigwam, no windows, no gates, but with an apache inside dancing samba, very hungry eating a yacc, a gnu and a bison.

  • Da Du ja mehrere Daten auswerten willst, solltest Du diese im RAM des Arduino "sammeln". RAM ist aber nach einem Stromausfall leer. Alternativ ginge es auch im Flash (also im Programmspeicher des Arduino). Bei vielen Schreibzugriffen (10.000 oder so) nimmt der Flashspeicher schaden. Flash hätte den Vorteil, dass die Daten nach Stromausfall weiterhin vorhanden sind.

    Für Arduino gibt es sehr viele "Sketches" - das sind fertige Codeteile, die Du nur einbinden und anpassen musst. Der Arduino ist eigentlich ganz gut um Programmieren zu lernen. Du solltest C++ verwenden, da dies sehr verbreitet ist und Du hier sehr viel Programmbeispiele findest.

    Du kannst übrigens auch zu einem Chinanachbau greifen. Die sind spottbillig und ich habe damit bisher nur gute Erfahrungen gemacht.

    Der Arduino wird über USB (-Seriell Adapter) programmiert, den kannst Du auch nutzen, um die Daten seriell auf den PC zu übertragen. Die Visualisierung der Daten kann dann am PC oder Raspberry erfolgen (mit 15 Codezeilen oder so ;)).

    ...wenn Software nicht so hard-ware ;-) ...

    Freue mich über jeden like :thumbup:

  • Servus,

    statt eines Arduino würde ich einen ESP-8266 nehmen.

    Der kann stromsparend arbeiten (deep sleep) und die gemessenen Werte gleich per multicast ins WLAN senden.

    Da braucht ein PC oder was auch immer sie nur noch abgreifen.

    Der kann mit der Arduino-IDE programmiert werden und hat auch einen ADC an Bord ...


    cu,

    -ds-

  • Da Du ja mehrere Daten auswerten willst, solltest Du diese im RAM des Arduino "sammeln". RAM ist aber nach einem Stromausfall leer. Alternativ ginge es auch im Flash

    Einspruch


    wenn denn im EEPROM vom Arduino aber ich würde den Arduino schlafen schicken, nur im Intervall nach Wunsch von einer RTC aufwecken lassen die Werte im I2CEPROM der RTC speichern oder sogar im extra I2C EPROM 8-Pin DIL, bei kaputt gebrannt leicher und billiger zu wechseln. Alternativ gehts auch auf eine SD Card mit Shield

    oh wie nützlich sind Steckbretter und Arduino

    statt eines Arduino würde ich einen ESP-8266 nehmen.

    Der kann stromsparend arbeiten (deep sleep) und die gemessenen Werte gleich per multicast ins WLAN senden.

    wenn irgendwo ein wlan Netz immer erreichbar ist OK, da kann ich aber keine Tipps geben, mit ESP habe ich noch weniger Erfahrung

    lasst die PIs am Leben !
    Energiesparen:
    Das Gehirn kann in Standby gehen. Abschalten spart aber noch mehr Energie, was immer mehr nutzen. Dieter Nuhr

  • Vielen Dank für die Antwortvielfalt!


    Also ich werde wahrscheinlich den Adurino nehmen.

    Das ganze soll die Batterie der Solaranlage überwachen die im meinen Garten verbaut st.

    Dort habe ich natürlich kein Wlan :)


    Also würde ich 1-2 mal die Woche hinfahren was ich sowieso tue und mit meinen mini Pc die Spannungsereignisse abholen.


    Die Funktion dass der Adurino die Daten speichert bräuchte ich UMBEDINGT. (Kann das jeder Ardurino oder nur bestimme Modelle?)


  • Hallo Matej,


    wir sprechen hier überschaubar wenigen Messwerte-Paaren:

    - 1 oder wenigen Paaren pro Tag

    - 1 Paar pro Stunde


    Das schafft der Arduino locker.


    Beste Grüße


    Andreas

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  • Also würde ich 1-2 mal die Woche hinfahren was ich sowieso tue und mit meinen mini Pc die Spannungsereignisse abholen.


    Die Funktion dass der Adurino die Daten speichert bräuchte ich UMBEDINGT. (Kann das jeder Ardurino oder nur bestimme Modelle?)

    kann jeder, Speichergröße nach Wunsch ausrechnen der ADC Wert nimmt ja nur je nach Auflösung 1 oder 2 Byte aber der Datim Uhrzeitstring von 4 Byte Unix 32 bit bis 15 Byte Klartext. Der Arduino nano 328p hat 1000 Byte im EEPROM eine typische RTC 4096 Byte und extern geht viel mehr.

    lasst die PIs am Leben !
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  • HI,

    wenn irgendwo ein wlan Netz immer erreichbar ist OK, da

    das wissen wir ja leider nicht ...

    das wussten wir da ja noch nicht ...

    Die Funktion dass der Adurino die Daten speichert bräuchte ich UMBEDINGT. (Kann das jeder Ardurino oder nur bestimme Modelle?)

    Alternativ kann der Arduino mit relativ wenig Aufwand die Daten auch auf eine (micro-)SD mit FAT Dateisystem schreiben. Das läuft dann direkt ohne weitere Hardware über SPI.

    Die SD bräuchtest Du dann nur wechseln.


    cu,

    -ds-