Raspberry 3B Probleme mit Festplatte

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  • Ich teste gerade eine ältere HDD, ist noch nicht Abgestürzt oder ähnliches. Wundert mich, liegt es evtl. doch an der Platte an sich?


    Das ist möglich, verschiedene HDDs haben unterschiedlichen Bedarf. Du könntest mit lsusb -v |grep 'Bus\|MaxPower' den maximalen Strombedarf einer USB-HDD oder Sticks anzeigen lassen. Doch auch wenn das Ergebnis der Platten (vermutlich 500mA) gleich sein sollte, kann der Tatsächliche Wert leicht abweichen.




    Aber jetzt bin ich verwirrt:

    Frage an alle, würdet ihr USB-Kabel benötigen, bei denen von vornherein V+ nicht belegt ist?


    Die Datenleitung vom RPi zum HUB, die Backpowering verursachen könnte, ist nach meiner Erfahrung doch kein normales USB-Kabel, sondern entweder im HUB direkt verklemmt oder hat einen anderen Anschluss z.B. USB-Mini-B oder so'n Käse. :conf:

  • Lass dich mal nicht verwirren, das Anschlusskabel, welches vom RasPi zum Hub geht ist gemeint, Da gibts inzwischen natürlich welche mit miniUSB und microUSB am Ende. Backpowering bedeutet, dass im Hub oft keine Trennung zwischen den 5V vom "Steuereingang" zu den 5V an den "Ausgängen" besteht. Da der RasPi die USB- Anschlüsse auch an der 5V Versorgung hat, bekommt der RasPi Spannung über diese Leitung. Die wäre eigentlich für die Signalübertragung gar nicht wichtig, aber da einige Geräte die Spannung zur Versorgung brauchen, wird die Leitung natürlich beschaltet.

  • Die Datenleitung vom RPi zum HUB, die Backpowering verursachen könnte

    hat mit Datenleitung nichts zu tun das verwirrt nur zusätzlich (ich weiss zwar was du meinst, machts aber nicht besser)

    Lass dich mal nicht verwirren, das Anschlusskabel, welches vom RasPi zum Hub geht ist gemeint

    ich gebe es auf


    Es gibt halt powered HUBs die haben nur Drahtbrücken von den power zu allen 5V damit ist backpower möglich

    Es gibt halt HUBs deren Chip wird nicht von der HUB power versorgt, die Chips brauchen +5V aus dem PI, Kabeltrennung nicht hilfreich


    Achso, ja das wäre ja der Hub von http://www.thepihut.com


    Der soll ja kein Back Powering verursachen und sich selbst versorgen.

    ohne selber messen würde ich auf das dünne Brett nie gehen, soll ist ja so eine sichere vertrauenswürdige Aussage

    lasst die PIs am Leben !
    Energiesparen:
    Das Gehirn kann in Standby gehen. Abschalten spart aber noch mehr Energie, was immer mehr nutzen. Dieter Nuhr

  • Also,

    komischerweise, obwohl ich ein 5V 4A Tischnetzteil angeschlossen habe, sagt mir der RasPi bei einloggen, ich hätte Thermale oder Stromtechnische Probleme.

    Aber davon mal ab, bei dem Command kommt dieses hier raus, was mir nicht ganz richtig vorkommt, die BUFFALO ist die HDD...


  • Ich hab mir jetzt nicht alles durchgelesen, aber in meinem Fall hat nach langem hin und her folgendes geholfen:

    1) Raspberry Pi 3 mit Original Pi Netzgerät für den Pi 3 versorgt.

    2) Festplatte an USB Hub mit eigener Stromversorgung angeschlossen (auch da auf das Netzteil achten).

    3) USB von Pi 3 mit gutem USB Kabel mit USB Hub verbunden.


    Seither (ca. 1 Jahr) sind all diese Probleme verschwunden.

  • Es gibt halt powered HUBs die haben nur Drahtbrücken von den power zu allen 5V damit ist backpower möglich

    Das ist kein Backpowering, eigentlich original Backfeeding genannt! Was Du beschreibst, ist die Möglichkeit aus einem Anschluss des Hubs mehr als 500mA rauszuholen, weil die 5V direkt gebrückt sind. Das entspricht zwar nicht den Spezifikationen, ist aber bei den meisten Hubs der Fall. Damit kann man dann aus einer dieser Buchsen den RasPi betreiben.

    Backfeeding (der Begriff Backpowering taucht erst im Deutschen auf, meint aber zumindest in den Anfangszeiten des Raspberry Pi das Gleiche) ist der Effekt, dass bei einer eingesteckten Steuerleitung der Raspberry trotz abgezogener Stromversorgung weiter läuft, weil die USB-Anschlüsse + und - direkt mit der Stromversorgung verbunden sind. Der Raspberry wird also "Rückwärts" vom angesteuerten Gerät über die Steuerleitung versorgt.

  • Ja okay,


    obwohl die alte Festplatte jetzt ohne Probleme oder Abstürze läuft, werde ich mir wohl das original Netzteil und nen Hub zulegen...


    Hab zwar viele Netzteile hier, aber vielleicht haben die alle zu starke Schwankungen... Spielen vielleicht viele Faktoren eine Rolle bei meinem Problem.


    ich habe die beiden Platten mal mit Crystaldiskinfo getestet:


    Die erste (USB 3.0), die immer ausgeht und blinkt hat keine Fehler.


    Die zweite (alte USB 2.0), macht keine Probleme am RasPI, hat aber defekte Sektoren.


    An dem USB 3.0 Controller kann das aber eig. nicht liegen oder? mir fällt dazu einfach keine Erklärung ein, warum die alte, etwas defekte HDD einwandfrei läuft, außer das die jetzt am Stromlimit kratzt und der RasPI das gerade noch so schafft, wohingegen die 3.0 HDD etwas mehr Zieht und es so zu Schwankungen kommt...