WinSCP - Zugriff verweigert

  • Hallo zusammen,


    nach dem ich nun den ganzen Tage probiert habe aber keine Verbindung zum Raspi zustande bekomme probiere ich es mal hier.

    Bin absoluter Neuling in Sachen Linux, und hab mir den Raspi geholt um ihn als Retro Rechner zu nutzen.


    Kurz zum System:

    Rechner - Win 7 über Lan an FritzBox

    Rasperi 3B - über Lan an Rechner mit zweiter Netzwerkkarte

    Ich hab im Raspi den Host Name geändert und auch das Passwort.

    Root Passwort habe ich auch schon erfolgreich geändert bzw. erstellt und somit wohl aktiviert.

    Trotz alledem spuckt mir WinSCP folgendes aus:



    Normal hab ich ne Netzwerkbrücke erstellt um mit dem Raspi ins Netz zu kommen (Internet funktioniert mit Brücke auch über Raspi).

    Aber egal ob Netzwerkbrücke oder nicht... WinSCP verweigert mir den Zugriff.

    Ohne Brücke bekomm ich im Raspi ne komplett andere IP angezeigt als wie mit Brücke, welche dann auch so in der FritzBox zu finden ist (also die mit Brücke steht dann auch so in der Fritzox).

    Aber ist wohl auch logisch... bekommt dann einfach durch die Brücke automatisch die vom Win7 Rechner nur um eine Zahl verändert.

    Muss ich feste IP`s eingeben? Gemacht hab ich das zwar schon...

    Also Raspi hat 192.168.xxx.10 --->Netzwerkkkarte hab ich 192.168.xxx.11 gegeben.

    Aber wie gesagt es will einfach nicht...:no_sad:


    Was mach ich verkehrt.

    Wie gesagt ganzen Tag verbracht, keine Chance^^.

  • Moin 00Speedy ,


    erstmal: Herzlich Willkommen im Forum!


    Ich kann dir sagen das der Zugriff mit Winscp geht.

    Kannst du mir sagen warum du als "root" arbeiten willst?


    Aus Sicherheitsgründen ist der Fernzugang (Remote) als "root" gesperrt.

    Normalerweise arbeitet man, aus Sicherheitsgründen, nicht als root.

    Sondern arbeitet als user, der beim Raspberry halt "pi" heisst.


    Versuch doch mal eine Verbindung als Benutzer pi herzustellen.


    Gruss Bernd

    Ich habe KEINE Ahnung und davon GANZ VIEL!!
    Bei einer Lösung freue ich mich über ein ":thumbup:"

    Vielleicht trifft man sich in der RPi-Plauderecke.

    Edited 2 times, last by Bernd666 ().

  • Root Passwort habe ich auch schon erfolgreich geändert bzw. erstellt und somit wohl aktiviert.

    Ahso ?

    Aus < man usermod >


    "-U, --unlock

    Gibt das Passwort eines Benutzers frei. Dies entfernt das »!« vor

    dem verschlüsselten Passwort. Sie können diese Option nicht mit -p

    oder -U verwenden.


    Hinweis: Falls Sie das Benutzerkonto freigeben wollen (und nicht

    nur den Zugang mit einem Passwort), sollten Sie auch das

    VERFALLSDATUM bearbeiten (zum Beispiel auf 99999 oder den Wert von

    EXPIRE aus /etc/default/useradd setzen)."



    Servus !

    RTFM = Read The Factory Manual, oder so

  • Häh? Was will uns der Autor damit sagen?


    Der TE hat mit seiner Aussage recht.

    Der Unterschied zwischen Genie und Wahnsinn definiert sich im Erfolg.

  • Bingo:thumbup:

    Als "Pi" hat es geklappt, und ich hab Stunden verbracht.

    Hatte immer den Hostname verwendet, herje^^.

    WinSCP und auch Remote Zugriff funktioniert jetzt bestens^^.


    Nun, als Pi kann ich halt nicht in den Dateien über WinSCP rumwurschteln wegen den Rechten.

    Oder gibt es da ne bessere und sichere Möglichkeit?

    Was meinst Du mit "Brücke" ? ... und hast Du schon mit dem Benutzer "pi" probiert auf den Raspi zuzugreifen? Funktionieren andere Netzwerkzugriffe (ssh?)

    Netzwerkbrücke(;


    Bitte nochmal erklären, danke:conf:

    ------------------------------------------------------------------------------


    Muss ich eigentlich immer ne Netzwerkbrücke haben?

    Ohne gehts nicht!

  • Nun, als Pi kann ich halt nicht in den Dateien über WinSCP rumwurschteln wegen den Rechten.

    Oder gibt es da ne bessere und sichere Möglichkeit?

    Na klar:




    Enthalten im Paket openssh-sftp-server


    Dann bist immer als root unterwegs, aufpassen beim erstellen von neuen Dateien :-)


    Knut

  • Bitte nochmal erklären, danke:conf:

    ------------------------------------------------------------------------------

    Nach meinem Linux-Verstädnis wird mit < usermod -L user > ein User gesperrt und mit < usermod -U user > entsperrt, was durch ein "!" an erster Stelle vor seinem Namen in /etc/shadow sichtbar wird. (Lock/Unlock). Das hat mit den Gültigtigkeitseiträzmen des Login nichts zu tun.


    Das mit der Netzwerkbrücke habe ich nicht verstanden, aber am SSH Server ist der User root aus der Ferne nicht gerne gesehen (Sicherheitsrisiko). Wenn sich der User root per SSH nicht einloggen kann, kann das auch an der SSH Configuration liegen.



    Servus !

    RTFM = Read The Factory Manual, oder so

  • Moin 00Speedy ,


    es freut mich das du nun mit WinScp an deinem RPi kommst.


    Aber, warum willst du ungebingt als root Dateien übertragen??


    Du kannst doch mit SSH alles machen. Bei benötigten Rootrechten kann man doch mit sudo diesenbefehlarbeiten.


    Letztendlich muss du wissen was du machst.


    Wenn sich dein Thema erledigt hat, dann, bitte, das Thema als erledigt markieren.

    Danke!


    Gruss Bernd

    Ich habe KEINE Ahnung und davon GANZ VIEL!!
    Bei einer Lösung freue ich mich über ein ":thumbup:"

    Vielleicht trifft man sich in der RPi-Plauderecke.

  • RTFM  

    Ich blick immer noch nicht was du mir sagen möchtest:denker:, ich hab nix gesperrt oder entsperrt, nur "root" aktiviert gehabt.

    Netzwerkbrücke:

    Rechner--> Lan Karte 1---> FritzBox

    Rechner---> Lan Karte 2---> Raspi

    Damit ich eine Verbindung zum Raspi herstellen kann muss ich beide Karten "brücken" also eine Netzwerkbrücke erstellen.

    Der Raspi hängt also Quasi dadurch auch an der ersten Karte die zur FritzBox geht.


    Bernd666

    Jup, danke dir:cool:


    Ne, ich will es nicht unbedingt... läuft ja jetzt wieder als "normaler" Benutzer.

    Die Aktion hatte ich nur gemacht weil es nicht funktioniert hat.


    Wenn ich KKoPi richtig interpretiere dann geht das alles über WinSCP über einen sicheren SFTP Server wenn ich folgendes eintrage: sudo su -c /usr/lib/sftp-server ?

  • Netzwerkbrücke: Rechner--> Lan Karte 1---> FritzBox Rechner---> Lan Karte 2---> Raspi

    Warum hast Du das so verbunden, der RPi kann ebenfalls direkt mit der Fritzbox verbunden werden? So muss ja immer der Rechner laufen.


    gruß, STF

  • Wenn ich KKoPi richtig interpretiere dann geht das alles über WinSCP über einen sicheren SFTP Server wenn ich folgendes eintrage: sudo su -c /usr/lib/sftp-server ?

    Du meldest Dich über WinSCP als User pi am Raspi an. Als "Gegenstelle" wird aber nicht der SSH-Service benutzt, sondern mittels sudo der sftp-server

  • Warum hast Du das so verbunden, der RPi kann ebenfalls direkt mit der Fritzbox verbunden werden? So muss ja immer der Rechner laufen.


    gruß, STF

    Der Router steht leider in einem anderen Raum.

    Aber ich hab den Raspi eh nicht oft am Netz nur wenn ich was umwursteln muss, wie gesagt er dient als Retro Pi.



    Du meldest Dich über WinSCP als User pi am Raspi an. Als "Gegenstelle" wird aber nicht der SSH-Service benutzt, sondern mittels sudo der sftp-server

    In Sachen Netzwerk und Co kenn ich mich leider weniger aus...

    Aber soweit wie ich es verstanden habe nutze ich also einfach den SSH-Service vom Raspi für einfache Sachen, und wenn ich was grundlegendes wursteln möchte wo ich die passenden Rechte brauche dann den SFTP Server.

    Ist das richtig so^^?

    Edited once, last by 00Speedy ().

  • Moin 00Speedy,


    ich werde nun nicht aus wikipedia zitieren, aber WinSCP ist schlicht ein Kopierprogramm. Man nutzt es um Dateien vom lokalem Rechner auf einen entfernten Rechner zu übertragen.

    Das ist der Hauptzweck des Programmes.


    Konsolenbetrieb mach man mit einer SSH-Verbindung.

    Wer es grafisch mag, sollte sich mit VNC auseinander setzen.


    Gruss Bernd

    Ich habe KEINE Ahnung und davon GANZ VIEL!!
    Bei einer Lösung freue ich mich über ein ":thumbup:"

    Vielleicht trifft man sich in der RPi-Plauderecke.

  • Aber soweit wie ich es verstanden habe nutze ich also einfach den SSH-Service vom Raspi für einfache Sachen, und wenn ich was grundlegendes wursteln möchte wo ich die passenden Rachte brauche dann den SFTP Server.

    So mache ich es zumindest

    • PuTTY für die Konsole
    • Dateien verwalten WinSCP


    Dateien editieren mache ich aber auch über WinSCP und dann mit PSPad auf Win10, dann wird eine lokale Kopie angelegt und nach dem Speichern wieder hochgeladen, also secure file copy in beide Richtungen :-)

  • Der Router steht leider in einem anderen Raum.

    Aber ich hab den Raspi eh nicht oft am Netz nur wenn ich was umwursteln muss, wie gesagt er dient als Retro Pi

    Du könntest einen einfachen 4 Port Switch kaufen und alle Geräte damit verbinden, wenn eh schon ein Kabel liegt. Also FB, Rechner und RPi an den switch anstöpseln. Das ist dann nicht so ein Gemähre* jedesmal.


    Gruß, STF


    *sächsisch für „umständliche Handhabung“

  • @DG8BR

    Also normal kenne ich es ja, ist nur schon ne Weile her:shy:... wer kennt sie nicht die guten alten DBox Zeiten:angel::stumm:.

    Hierfür hab ich damals FlashFXP genutzt.


    @KKoPi

    THX


    @STF

    Jou ist mir auch in den Sinn gekommen aber why?

    Ob ich nun an den Rechner stöpsle oder die Box... und ne Netztwerkbrücke hat denke ich keine Nachteile.

    Ne zweite ungenutzte Fritzbox kullert hier noch rum, die geht zwa nicht mehr für`s neue digitale Netz, aber als Lan Switch noch brauchbar.

    Verbraucht dann aber wieder Strom...


    *Gemähre

    Kenn ich komm aus Thüringen :lol:

  • Hallo,


    mir wäre das Gemähre auch zu viel, immer erst den großen Kübel anwerfen um mit dem RPi mal ins Netzwerk zu kommen. Ich bevorzuge W- bzw. d-LAN.


    BTW: Zum verwalten von Dateien direkt auf dem RPi * per Putty reicht mir der midnight commander.


    P.S.: Orschwerblede! ;)


    //Edit: *) oder